KINGS OF HOLLYWOOD
USA 2020
104 min 38 sek
Telepool GmbH, München
KINGS OF HOLLYWOOD
Trailer ab 12 Jahren
Filme, die von der FSK ab 12 Jahren freigegeben wurden, können auch von Kindern ab 6 Jahren in Begleitung eines Elternteils (bzw. Personensorgeberechtigtem) im Kino besucht werden.
Komödie über einen alternden Filmproduzenten im Hollywood der 1970er Jahre, der seine Schulden bei einem Mafiaboss begleichen will, indem er den Star seines neuen Films beim Dreh umkommen lässt, um die Versicherungssumme zu kassieren – doch alles verläuft anders als geplant. Die Satire auf das Hollywood-Business ist schwungvoll erzählt und arbeitet mit vielen Klischees und Übertreibungen. So sind auch die Actionszenen samt waghalsigen Stunts und slapstickartigen Wendungen gut zu verarbeiten. Auch die heitere Grundstimmung und das absehbare Happy End tragen dazu bei, dass für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren kein Risiko einer Beeinträchtigung besteht. Lediglich Kinder unter 12 Jahren können von einzelnen, kurz gehaltenen Schreckmomenten irritiert werden, während die Altersgruppe ab 12 Jahren auf der Basis ihrer Medienerfahrung in der Lage sind, sie in den Komödienkontext einzuordnen.
FSK ab 12 freigegeben
Stabangaben
| Regie: | George Gallo |
| Drehbuch: | George Gallo |
| Darsteller: | Robert De Niro, Tommy Lee Jones, Morgan Freeman |
Freigabedaten
Die FSK-Kennzeichnungen erfolgen auf der Grundlage von §§ 12, 14 Jugendschutzgesetz. Sie sind gesetzlich verbindliche Kennzeichen, die von der FSK im Auftrag der Obersten Landesjugendbehörden vorgenommen werden. Die FSK-Kennzeichnungen sind keine pädagogischen Empfehlungen, sondern sollen sicherstellen, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe nicht beeinträchtigt wird
Nach einer vollständigen Sichtung des Films besprechen die Mitglieder des Prüfausschusses den Film unter filmanalytischen Aspekten, wie Genre, Erzählstruktur, Themen, Figurenzeichnung, Spannungserzeugung, Bildgestaltung, Kulisse und Ausstattung, Kameraarbeit, Schnitt, Musik, Vertonung, Farb- und Lichtgestaltung.
Anschließend geht es um die vermutete Gesamtwirkung des Films auf Kinder und Jugendliche. Folgende Beurteilungskriterien werden vom Prüfausschuss in den Blick genommen: Bedeutung einzelner Szenen in Relation zum gesamten Film, Fiktionalität oder Realitätsnähe, jugendschutzrelevante Inhalte wie Gewalt, Drogen, Sexualität, Rollenbilder, Verhältnis von spannungsreichen zu entlastenden Szenen sowie Identifikationsfiguren, Helden und die Aussage des Films.
Für die Altersfreigabe eines Films spielen Wirkungsrisiken wie Beeinträchtigung aufgrund von ängstigung, übererregung, negative Vorbildverhalten oder Desorientierung die entscheidende Rolle.
Um eine größtmögliche Transparenz im Jugendmedienschutz zu gewährleisten, veröffentlich die FSK seit Oktober 2010 zum Starttermin von Kinospielfilmen Begründungstexte zu den jeweiligen Altersfreigaben. Eltern, Kinder, Jugendliche und andere Interessierte können sich so direkt über die Hintergründe einer Freigabe informieren. Bitte beachten Sie, dass für Dokumentarfilme, DVD-, Blu-ray- und Video-Veröffentlichungen sowie für Filme mit dem Kennzeichen "FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe" derzeit keine individuellen Begründungen veröffentlicht werden.
Aktuelle Begründungen anzeigen