Proxima - Die Astronautin
F/D 2019
107 min 15 sek
Koch Films GmbH, Planegg/München
Proxima - Die Astronautin
Trailer ab 6 Jahren
Drama über eine Astronautin, die sich auf eine einjährige Raumfahrtmission vorbereitet. Das Weltraum-Training ist hart, aber viel mehr macht ihr der nahende Abschied von ihrer siebenjährigen Tochter zu schaffen. Kinder ab 6 Jahren sind problemlos fähig, der Geschichte zu folgen und die emotionalen Szenen zwischen Mutter und Tochter zu verarbeiten. Vereinzelt kommt es zu einem derberen Sprachgebrauch, der jedoch im Kontext der positiven Geschichte keine nachhaltige Wirkung entfaltet. Auch die leicht dramatischen Momente des Films bewegen sich in einem Rahmen, der Kinder ab 6 Jahren nicht überfordert.
FSK ab 6 freigegeben
Stabangaben
| Regie: | Alice Winocour |
| Drehbuch: | Alice Winocour |
| Darsteller: | Eva Green, Matt Dillon |
Freigabedaten
Die FSK-Kennzeichnungen erfolgen auf der Grundlage von §§ 12, 14 Jugendschutzgesetz. Sie sind gesetzlich verbindliche Kennzeichen, die von der FSK im Auftrag der Obersten Landesjugendbehörden vorgenommen werden. Die FSK-Kennzeichnungen sind keine pädagogischen Empfehlungen, sondern sollen sicherstellen, dass das körperliche, geistige oder seelische Wohl von Kindern und Jugendlichen einer bestimmten Altersgruppe nicht beeinträchtigt wird
Nach einer vollständigen Sichtung des Films besprechen die Mitglieder des Prüfausschusses den Film unter filmanalytischen Aspekten, wie Genre, Erzählstruktur, Themen, Figurenzeichnung, Spannungserzeugung, Bildgestaltung, Kulisse und Ausstattung, Kameraarbeit, Schnitt, Musik, Vertonung, Farb- und Lichtgestaltung.
Anschließend geht es um die vermutete Gesamtwirkung des Films auf Kinder und Jugendliche. Folgende Beurteilungskriterien werden vom Prüfausschuss in den Blick genommen: Bedeutung einzelner Szenen in Relation zum gesamten Film, Fiktionalität oder Realitätsnähe, jugendschutzrelevante Inhalte wie Gewalt, Drogen, Sexualität, Rollenbilder, Verhältnis von spannungsreichen zu entlastenden Szenen sowie Identifikationsfiguren, Helden und die Aussage des Films.
Für die Altersfreigabe eines Films spielen Wirkungsrisiken wie Beeinträchtigung aufgrund von ängstigung, übererregung, negative Vorbildverhalten oder Desorientierung die entscheidende Rolle.
Um eine größtmögliche Transparenz im Jugendmedienschutz zu gewährleisten, veröffentlich die FSK seit Oktober 2010 zum Starttermin von Kinospielfilmen Begründungstexte zu den jeweiligen Altersfreigaben. Eltern, Kinder, Jugendliche und andere Interessierte können sich so direkt über die Hintergründe einer Freigabe informieren. Bitte beachten Sie, dass für Dokumentarfilme, DVD-, Blu-ray- und Video-Veröffentlichungen sowie für Filme mit dem Kennzeichen "FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe" derzeit keine individuellen Begründungen veröffentlicht werden.
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