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Verfilmung der wahren Geschichte eines jungen Mannes, der während einer Klettertour in eine Felsspalte stürzt. Sein rechter Unterarm wird von einem Felsbrocken eingeklemmt, Hilfe von außen ist in der entlegenen Gegend nicht zu erwarten. Er wird sich selbst befreien müssen, wenn er überleben will. Der Film ist auf Grund der verzweifelten Situation der Hauptfigur emotional aufwühlend, jedoch nicht in einer für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren überlastenden Weise. Es gibt eine Amputationsszene, die sowohl auf der Bild- als auch auf der Tonebene wirkungsstark und intensiv ist. Allerdings dürfte diese Szene, die nicht spekulativ inszeniert ist, bei 12-Jährigen eher kurzzeitigen Ekel als eine nachhaltige seelische Beeinträchtigung auslösen. Das hoffnungsvolle Ende des Films und die am Schluss gezeigten Originalbilder, die den "echten" Mann Jahre nach dem überstandenen Martyrium zeigen, haben zudem eine entlastende Wirkung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama mit heiteren Akzenten über Schülerinnen in einer französischen Kleinstadt die beschließen, gleichzeitig schwanger zu werden. Auf diese Weise wollen sie sich dem traditionellen Lebenslauf ihrer Kleinstadt entziehen und ihrem Leben einen selbstbestimmten Sinn geben. Im Film kommt es zu teils heftigen Auseinandersetzungen einiger Mädchen mit ihren Eltern, als diese von deren Schwangerschaft erfahren. Weiterhin wird der Konsum von Alkohol und Zigaretten während der Schwangerschaft als eine selbstverständliche Rebellion gegen gesellschaftliche Normen dargestellt. Ältere Kinder ab 12 Jahren sind gleichwohl in der Lage, die Konfliktszenen im Kontext der Geschichte zu verarbeiten und die fragwürdigen Verhaltensweisen der Mädchen als solche zu erkennen und entsprechend einzuordnen. Insbesondere der Alkohol- und Zigarettenkonsum wird auch seitens der Inszenierung in ein kritisches Licht gerückt. Zuschauern ab 12 Jahren ist zuzumuten, den Film als Milieustudie zu betrachten und sich der Gesamtproblematik mit der nötigen Distanz kritisch anzunähern.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Familienkomödie über eine junge Frau aus Frankreich, die in New York mit ihrem neuen Freund und beider Kindern zusammen lebt und Besuch von ihrer Familie aus Paris bekommt - was sowohl Familie als auch Beziehung einem interkulturellen Stresstest unterzieht. Der Film lässt französische und amerikanische Eigenheiten und Klischees aufeinanderprallen und besitzt eine helle und freundliche Atmosphäre mit überwiegend sympathischen Figuren. Dramatische Entwicklungen lösen sich dabei stets schnell wieder positiv auf, und die Handlung ist klar und verständlich erzählt. Der sehr häufige sexualisierte bis zotige Sprachgebrauch, der kleinere Kinder irritieren könnte, ist für 12-Jährige und Ältere leicht in den Kontext der satirischen Überzeichnungen einzuordnen, weshalb für sie keine Gefahr einer Überforderung und keine Nachahmungsgefahr besteht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Horrorfilm erzählt von einer jungen Studentin, die mit ihrem Einzug in ein Studentenwohnheim in einen Sog mysteriöser Ereignisse um ihre verschwundene Vormieterin und mehrere unerklärliche Todesfälle gerät. Der Film ist mit klassischen Stilmitteln seines Genres erzählt und betont insbesondere die psychologischen Abgründe seiner Geschichte. Die düstere Atmosphäre und zahlreiche Schockeffekte machen jüngeren Zuschauern eine Distanzierung vom Geschehen schwer, 16-Jährige sind jedoch aufgrund ihrer Medienerfahrung in der Lage, den Film trotz seines zunächst realistisch gestalteten Settings als fiktional überhöhte Schauergeschichte zu verstehen und zu verarbeiten. Von einzelnen grausamen Bildern können sie sich durch dieses Kontextverständnis ausreichend distanzieren, auch die lang anhaltende Undurchschaubarkeit der Ereignisse ist für sie zu verkraften. Daher besteht für diese Altersgruppe nicht die Gefahr einer emotionalen Überforderung oder Desorientierung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Actionkomödie über zwei Highschool-Freunde, die, inzwischen beide bei der Polizei, als Undercover-Agenten noch einmal die Schulbank drücken, um einen Drogenring auszuheben. Der Film, im Genre der Highschool-Filme verwurzelt, besitzt eine positive und humorvolle Grundstimmung und sympathische Charaktere. Auch wenn die Sprache zeitweise zotig ist und ebenso Drogenkonsum wie gewalttätige, teils auch blutige Auseinandersetzungen dargestellt werden, betont er stets positive Werte wie Freundschaft und Loyalität und lässt an seinem guten Ausgang keinen Zweifel. Insbesondere Drogen und ihre Auswirkungen werden auch explizit problematisiert. Die dramatischen und gewalthaltigen Szenen löst er stets durch ruhige Szenen und Komik ab, was für emotionale Entlastung sorgt. Schon 12-Jährige können sie deshalb gut verarbeiten und sich auch aufgrund der deutlich fiktionalen Genrewelt des Films ausreichend distanzieren.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Die Gangsterkomödie erzählt von einem jungen Pizzaboten, der von zwei Männern mittels eines Sprengstoffgürtels erpresst wird, innerhalb von 10 Stunden 100.000 Dollar zu beschaffen. Aus dieser Situation entwickeln sich haarsträubende Turbulenzen, in die auch der beste Freund des Pizzaboten, dessen Freundin und ein Auftragskiller verwickelt werden. Die leicht verständliche Story des Films ist mit zahlreichen slapstickhaften und absurden Elementen inszeniert, wobei Gut und Böse stets klar zu unterscheiden sind. Für jüngere Zuschauer potenziell verstörend sind einige Kampf- und Gewaltszenen, die zwar ebenfalls wie Slapstick-Elemente daherkommen, aber durchaus drastisch inszeniert sind. Jugendliche ab 16 Jahren können diese jedoch im Kontext der schwarzhumorigen Geschichte ohne Beeinträchtigung verarbeiten. Auch mit dem teils rüden und sexualisierten Sprachgebrauch der Protagonisten kommt diese Altersgruppe problemlos zurecht.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Psychodrama, das auf dem authentischen Entführungsfall Natascha Kampusch beruht: Als kleines Mädchen wird sie entführt und erleidet mehr als acht Jahre lang die Gefangenschaft bei ihrem psychopathischen Peiniger, der an ihr seine Allmachtsphantasien auslebt. Der Film schildert diese Geschichte kammerspielartig aus der Perspektive des Opfers und spart dabei Hintergründe sowie die Motivation des Täters aus. Die durchgehend düstere Atmosphäre, geprägt von der Klaustrophobie der Opfersituation, lässt dem Zuschauer nur wenige Distanzierungsmöglichkeiten. Insbesondere die eindringliche Schilderung körperlicher und seelischer Gewalt bei weitgehendem Fehlen entspannender Passagen kann Kinder überfordern. 16-Jährige sind jedoch in der Lage, den Film in Bezug auf seine Hintergründe und die offensichtliche Pathologie des Täters zu reflektieren und von ihrer eigenen Lebenswelt zu distanzieren. Auch für sie stellt der Film eine Herausforderung dar, das Risiko der Ängstigung oder Desorientierung birgt er für diese Altersgruppe jedoch nicht.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Das episodische Drama verwebt die Geschichten ganz verschiedener Menschen aus unterschiedlichen Metropolen in einen Reigen aus Beziehungen, zufälligen Begegnungen und Liebesgeschichten, und reflektiert so die Wünsche und Sehnsüchte seiner Protagonisten. Der Film ist unaufgeregt erzählt und nimmt sich in ausführlichen Dialogen Zeit, seine Charaktere und deren Konflikte zu porträtieren. Immer wieder geht es ihm dabei neben Liebesverwicklungen auch um die moralische Dimension menschlichen Handelns. Zwar sind einige abstraktere Verwicklungen für jüngere Zuschauer nicht leicht zu verstehen, doch bereits 12-Jährige sind in der Lage, die Motive der Figuren nachzuvollziehen und auch emotional fordernde Szenen in den Kontext der Erzählung einzuordnen. Daher können sie auch einzelne, nie selbstzweckhaft inszenierte Darstellungen von Gewalt und Todesgefahr verarbeiten, ohne dass die Gefahr einer Überforderung oder Ängstigung besteht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Tragikomödie stürzt die heilige Dreifaltigkeit in irdische Abenteuer und absurde Situationen. Der skurrile, teils slapstickhafte Charakter des Films zielt dabei nicht auf die Verletzung religiöser Gefühle ab und ist auch für junge Zuschauer stets als humoristisch zu erkennen. Als liebevolles Spiel mit religiösen und weltlichen Motiven erschließt sich der Film Jugendlichen ab 12 Jahren, ohne sie zu beeinträchtigen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Satirische Tragikomödie über die christliche Trinität von Vater, Sohn und Heiligem Geist: Der Heilige Geist lebt als Souvenirverkäufer auf der Erde. An Heiligabend taucht Christl auf, der Sohn Gottes, um die bevorstehende Apokalypse zu verkünden – bis er sich in eine Table-Dancerin verliebt. Trotz seiner klamaukhaften Scherze geht von dem Film keine desorientierende oder die religiösen Gefühle verletzende Wirkung aus. Der Einsatz von religiösen und weltlichen Versatzstücken zu Humorzwecken bleibt auch für 12-Jährige stets als liebevolles Spiel durchschaubar und kann entsprechend reflektiert werden. Auch handelt es sich bei den Hauptfiguren bei aller Ironie um klare Sympathieträger, deren religiöser Hintergrund nicht dazu dient, sie lächerlich zu machen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Kriegsdrama über einen sowjetischen Spähtrupp, der ein bewohntes deutsches Kinderheim besetzt. Die Männer sind kriegsmüde, doch ein 13-jähriger Bewohner des Heims glaubt noch immer an den "Endsieg". Erst allmählich freundet er sich mit dem russischen Hauptmann an. Mit dem Eintreffen einer russischen Einheit droht die Situation zu eskalieren. Trotz der dramatischen Grundstimmung und teilweise bedrohlichen und gewalttätigen Szenen bietet der Film Jugendlichen ab 12 Jahren immer wieder ausreichend entlastende Situationen. Auch die ruhige Filmmusik trägt zur emotionalen Entlastung bei. Die dargestellten Gewalttätigkeiten werden nicht ausgespielt und sind zudem von eher abschreckendem Charakter: es wird eindeutig Position gegen Gewalt bezogen. Auch arbeitet der Film mit einem klaren Gut-Böse-Schema, sodass ab 12-Jährigen die ethische Orientierung leicht fällt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Thriller über zwei türkische Polizisten, die einen gesuchten Terroristen aus den USA in die Türkei überführen sollen, thematisiert religiösen Extremismus, Rache und Gerechtigkeit. Die zahlreichen Actionelemente und einige Gewaltszenen können von Jugendlichen ab 16 Jahren verarbeitet werden. Ihnen erschließt sich auch trotz des Fehlens eindeutiger Zuordnung von Gut und Böse die moralische Dimension des Films und sein politischer Kontext.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt mit komödiantischen Elementen von einem jungen Mann, der aus heiterem Himmel mit einer Krebsdiagnose konfrontiert wird, was nicht nur ihn selbst, sondern auch sein Umfeld vor schwierige Situationen stellt. Die Themen Krankheit und Tod behandelt der Film mit zunehmender Ernsthaftigkeit, doch immer wieder auch mit befreiendem Humor und letztlich hoffnungsvoll. Die wechselnden Gefühlslagen des Protagonisten sind dabei einfühlsam wiedergegeben. Trotz des geringen Identifikationspotenzials für sie könnte diese emotionale Dimension auf jüngere Zuschauer belastend wirken. Doch bereits 12-Jährige sind in der Lage, sie im Kontext der Geschichte zu verstehen und zu verarbeiten. Auch die anfangs teilweise derbe und übersexualisierte Sprache können sie den Figuren und ihrer Welt zuordnen. So mag das Thema des Films diese Altersgruppe fordern, es überfordert oder desorientiert sie jedoch nicht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Ein erfolgloser Drehbuchautor hofft auf Inspiration, indem er Kontakt zu mehreren Psychopathen sucht, deren Leben und Taten er als Anregung für seine Arbeit nutzen will. Der Film enthält mehrere drastische Gewaltdarstellungen, jedoch sorgt der oftmals skurrile und groteske Tonfall der Erzählung für eine deutliche Abmilderung. Keiner der Gewaltakte ist verherrlichend inszeniert, der episodische Inszenierungsstil trägt darüber hinaus dazu bei, dass die einzelnen Gewaltmomente im Kontext des Gesamtgeschehens keine allzu große Wirkungsmacht entfalten können. Für Jugendliche ab 16 Jahren sind die Geschehnisse klar als mitunter ironisches Spiel mit Genre-Konventionen zu verstehen. Einzelne Szenen können eventuell kurzzeitig verstörend wirken, eine nachhaltige Überförderung steht jedoch nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Thriller über einen Ehemann, der einen ausgetüftelten Plan entwickelt, um seine wegen Mordes verurteilte Frau aus dem Gefängnis zu befreien. Der Film weist actionorientierte und gewalttätige Szenen auf, jedoch kommt es weder auf der Bild- noch auf der Sprachebene zu einer Befürwortung von Gewalt. Eine moralisch desorientierende Wirkung auf Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren steht nicht zu befürchten, da der Film inhaltlich eine nachvollziehbare Auseinandersetzung über Recht und Ordnung anbietet. Auch stellen die Spannungs- und Gewaltmomente keine übermäßige und nachhaltige Belastung für 12-Jährige dar, da sie solide in die hintergründige Geschichte eingebettet sind. Das dargestellte Geschehen kann ohne negative Konsequenzen für die geistige und seelische Entwicklung 12-Jähriger reflektiert und verarbeitet werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Liebeskomödie über eine erfolgreiche TV-Moderatorin, die plötzlich auf wundersame Weise jeden Morgen neben dem sympathischen Tierarzt Nikita aufwacht – egal wo die beiden eingeschlafen sind. Offenbar will das Schicksal sie zusammenführen. Speziell der erste Teil des Films ist von slapstickhaftem, körperlichem Humor geprägt. Wenngleich dazu auch das Austeilen von Ohrfeigen und Schlägen gehört, haben Kinder aber 6 Jahre kein Problem, dies als Teil des überzeichneten Humors zu erkennen und ohne Irritationen zu verarbeiten. Die im weiteren Verlauf vorherrschende, liebevoll-romantische Atmosphäre sowie die durchweg sehr positiv gezeichneten Charaktere tragen darüber hinaus zur Entspannung bei.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Fortsetzung des Actionfilms "96 Hours": Diesmal wird die Ehefrau des Ex-Agenten Brian Mills von Gangstern entführt, die sich an ihm rächen wollen. Im Alleingang versucht Mills, sie zu befreien. Der Film enthält eine Vielzahl von Actionszenen, bei denen auch eine Vielzahl von Menschen zu Tode kommen. Jedoch wird die Gewalt nie zynisch überhöht oder kommentiert; die Action bewegt sich in einem Rahmen, der für Jugendliche ab 16 Jahren keine nachhaltige Überforderung darstellt. Auch die klischeehafte Darstellung der durchweg ausländischen Gangster ist für Jugendliche dieser Altersgruppe als filmische Überhöhung durchschaubar, die nicht der Realität entspricht.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Sozialdrama über eine junge Deutsch-Türkin und alleinerziehende Mutter, die in schwierigen Verhältnissen lebt, nach einem Unfall um das Sorgerecht für ihre Kinder kämpfen muss und auch durch ihren kriminellen Freund in immer größere Schwierigkeiten gerät. Der Selbstbehauptungskampf der Frau wird einfühlsam und verständlich geschildert und in seinen sozialen Zusammenhängen dargestellt. Trotz teilweise kühler Inszenierung vermitteln sich die Zuneigung und Fürsorge der Hauptfigur für ihre Kinder. 12jährige haben bereits genug Lebenserfahrung, um die Konflikte und Härten der Geschichte nachzuvollziehen und einzuordnen. Sie können sowohl mit der bedrückenden Atmosphäre als auch mit einzelnen Darstellungen von Gewaltausbrüchen des Freundes umgehen und sie reflektieren, ohne emotional überfordert zu werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Mischung aus Historienepos und Horrorfilm erzählt sehr frei vom politischen Werdegang Abrahams Lincolns, der in der Welt des Films nicht nur Präsident der Vereinigten Staaten, sondern auch Vampirjäger ist und im Kampf für das Gute immer wieder in heftige Auseinandersetzungen mit den Blutsaugern gerät. Bei einer klaren Trennung von Gut und Böse birgt die Inszenierung zahlreiche blutige Kampfszenen, die jedoch nie spekulativ oder sonderlich explizit in Szene gesetzt sind, und auch für Jugendliche stets als künstlich erkennbar bleiben. Vampire, Gewalt und Tod sind comichaft überzeichnet, und auch insgesamt ist die Welt des Films sehr fern der Lebensrealität Jugendlicher, weshalb die Gewalt auch kein Nachahmungspotenzial birgt. Letztlich vermittelt der Film in seinem stilisierten Genrekontext die positive Botschaft von der Freiheit und Gleichheit aller Menschen, weshalb für 16-Jährige weder emotionale Überforderung noch sozial-ethische Desorientierung zu befürchten ist.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Von wahren Ereignissen inspirierter Actionfilm über eine Einheit amerikanischer Navy-Seals-Soldaten, die in aller Welt gegen Drahtzieher des internationalen Terrorismus sowie gegen Drogen- und Waffenhändler kämpfen. Der sehr rasante und actionreiche Film arbeitet durchgehend mit einem klaren Gut-Böse-Schema. Die Gewaltszenen bewegen sich im Rahmen dessen, was Jugendliche ab 16 Jahren ohne nachhaltige Beeinträchtigung verarbeiten können. Gewaltakte werden nicht explizit ins Bild gerückt. Die Kampfeinsätze der Soldaten sind zuweilen heroisierend inszeniert, jedoch nicht in einer aufdringlichen, propagandistischen Weise. Oftmals werden auch die menschlichen Opfer thematisiert und gezeigt. Eine sozialethisch desorientierende oder verrohende Wirkung kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Komödie schildert die Abenteuer der indisch-stämmigen Putzkraft Ranjid, welche sich unversehens als neuer "Süperagent" in turbulenten Abenteuern wiederfindet und einen Superschurken daran hindern muss, die Weltherrschaft an sich zu reißen. Der Film ist als überdrehte Parodie mit karikaturhaften Charakteren und vielen Slapstick-Elementen inszeniert. Schon ein sehr junges Publikum kann dabei jederzeit erkennen, dass es sich bei Handlung und Figuren um übertriebene Fiktionen handelt. Auch Gewaltszenen wirken jederzeit comichaft und verursachen keine nachhaltigen Verletzungen bei den Filmfiguren, sodass sie keine irritierende Wirkung entfalten. Obwohl die Dialoge immer wieder mit sexistischen und rassistischen Stereotypen spielen, bleiben sie doch meist andeutend, weshalb sie sich kleineren Kindern noch nicht erschließen. Ältere sind durchaus in der Lage, sie im Kontext der Parodie kritisch zu hinterfragen. Aus diesen Gründen kann für Kinder ab 6 Jahren eine beeinträchtigende Wirkung des Films ausgeschlossen werden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Komödie über zwei Mittdreißiger, die für eine Woche „ehefrei“ bekommen und all das ausleben wollen, was sie in ihrer Jugend verpasst haben oder in ihren Ehen vermissen. Der Humor des Films kreist immer wieder um Sexuelles. Auch die Sprache ist reich an zotigen Elementen, die jedoch nicht einseitig diffamierend sind. Die wenigen konkreten sexuellen Handlungen sind stets dezent inszeniert. Die Geschichte des Films nimmt zum Ende hin eine deutlich moralische Wendung, was Jugendlichen eine Distanzierung von dem zuvor entworfenen oberflächlichen Bild der Sexualität erleichtert. Daher wird der Film 12-Jährige und Ältere nicht nachhaltig irritieren oder überfordern.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Identitätskomödie erzählt von einem Londoner Muslim, der herausfindet, dass er in Wahrheit jüdischer Herkunft ist - zugleich muss er aber den zukünftigen Schwiegereltern seines Sohnes seine streng muslimische Gesinnung beweisen, um diesem die Heirat zu ermöglichen. Die Identitätskrise der Hauptfigur wie auch die Gegensätze zwischen Juden und Muslimen werden mit satirischer Schärfe geschildert. Dabei funktioniert vieles an der Komödie über teilweise derbe, doch in diesem Sinne „zielgerichtete“ Dialoge, die nicht die Religionen oder Gläubigen selbst bloßstellen, sondern lediglich Fanatismus und Intoleranz anprangern. 12-Jährige Jugendliche verstehen möglicherweise nicht alle Facetten des Films, doch auch ihnen vermittelt sich die Botschaft, Vorurteile in Frage zu stellen. Da auch auf der Bildebene keine verstörenden oder desorientierenden Inhalte vermittelt werden, ist der Film für diese Altersgruppe ohne Beeinträchtigung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Dystopisches Drama über drei Teenager, die vom Rest der Welt abgeschottet in einem Internat aufwachsen und langsam erkennen müssen, dass sie Klone sind und zu ganz bestimmten Zwecken geschaffen wurden. Der Film schildert die Welt und die Gefühle der drei Jugendlichen unaufgeregt und einfühlsam und entfaltet dabei eine starke emotionale Wirkung, der sich der Zuschauer schwer entziehen kann. Dabei stellt er wichtige ethisch-moralische Fragen über den wissenschaftlichen Fortschritt und seine Grenzen. Auch wenn 12-Jährige sicher nicht alle Dimensionen des Themas verstehen können, werden sie durch die Darstellung herausgefordert und zum Nachdenken angeregt, ohne überfordert oder verängstigt zu werden. Für ausreichend Entlastung sorgt neben den positiven Identifikationsfiguren auch die deutliche Ferne der gezeigten Filmwelt zu ihrer Lebensrealität.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Film erzählt die ereignisreiche Geschichte einer türkischen Migrantenfamilie in Deutschland von den 60er Jahren bis in die Gegenwart. Die Geschichte, die weitgehend aus der Perspektive eines sechsjährigen Jungen erzählt wird, enthält keine Situationen, die für Kinder ab sechs Jahren eine emotionale Überforderung darstellen. Auch ernstere Themen wie Geburt und Sterben werden in einer für diese Altersgruppe angemessenen Weise behandelt. Die durchweg heitere Grundstimmung sowie zahlreiche humorvolle Szenen tragen ebenfalls zur emotionalen Entspannung bei.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine vierköpfige Gruppe, deren Mitglieder als Nebenverdienst unter dem Namen "Alpen" in die Rollen Verstorbener schlüpfen, um den Hinterbliebenen ihren Verlust zu erleichtern. Als eine Angehörige der Gruppe sich nicht an die internen Regeln hält, hat dies jedoch schwere Konsequenzen. Die Inszenierung des Films ist ruhig und trägt absurde Züge, weshalb trotz der düsteren Grundstimmung und ernster Themen wie Trauer und Identität stets die Möglichkeit zu emotionaler Distanzierung besteht. Auch einzelne Szenen von Gewalt und Sex entfalten vor dem sehr artifiziellen Hintergrund wenig Belastungspotenzial für 12-Jährige und ältere Jugendliche. Während jüngere durch die Vieldeutigkeit der Handlung und Charaktere überfordert werden können, sind bereits 12-Jährige in der Lage, belastende Elemente in den künstlerischen Kontext einzuordnen. Deshalb besteht für sie nicht die Gefahr einer emotionalen Überforderung oder Beeinträchtigung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Das Drama erzählt von einem 15-jährigen, der sich mit seiner schweren Krebserkrankung auseinandersetzen muss. Er wird dabei von einem verständnisvollen Therapeuten und einer Mitschülerin unterstützt, durch die Liebe zu ihr jedoch vor weitere Herausforderungen gestellt. Die Inszenierung mischt Realszenen und Comic-Elemente und lädt dadurch wie auch durch seine Hauptfigur, die neben ihrer Krankheit auch Pubertätsprobleme bewältigen muss, Jugendliche zur Identifikation ein. Einzelne Elemente, die die Todesbedrohung visualisieren, sind dabei für kleinere Kinder potenziell ängstigend, doch 12-Jährige und Ältere können sie auf Basis ihrer Lebens- und Medienerfahrung in den Kontext der Geschichte einordnen und verarbeiten. Andere Szenen wie etwa von Drogenkonsum und von Aktionen des Jungen, in denen er den Tod „herausfordert“, werden ausreichend thematisiert und dramaturgisch solide aufgelöst. Auch wenn das Ende keinem klassischen Happy End entspricht, betont der Film deutlich seine versöhnliche Grundhaltung. Durch die Thematik von Leben und Tod stellt er so zwar sicherlich eine Herausforderung für 12-Jährige dar, überfordert sie aber nicht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine junge Frau, die vor dem Abschluss ihres Studiums steht, doch noch nicht weiß, wie es mit ihrem Leben weitergehen soll. Als sie nach einer Partynacht schwanger wird, scheint dies plötzlich eine Perspektive zu eröffnen. Doch die Schwangerschaft nimmt eine dramatische Wendung. Seine Themen der existenziellen Sinnsuche und der Herausforderung durch Verlust und Trauer behandelt der Film ernsthaft und einfühlsam. Die ruhige Inszenierung erzeugt dabei eine streckenweise sehr beklemmende Atmosphäre und beinhaltet auch belastende Bilder. Aber immer wieder lässt die Filmgeschichte Hoffnung aufscheinen. Darüber hinaus bietet der Film zahlreiche Momente, die emotionale Entlastung bieten und zur Distanzierung einladen, weshalb bereits 12-Jährige auch die schwierigen Aspekte der Geschichte verarbeiten können. Mit seiner konstruktiven Grundhaltung und der mitfühlend gezeichneten Hauptfigur birgt der Film für diese Altersgruppe nicht das Risiko einer Beeinträchtigung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine junge Einwanderin aus Südamerika, die sich mit dem Verkauf von "gebrauchten" Blumen über Wasser hält. Als die finanzielle Situation immer prekärer wird, nimmt sie einen Job an, bei dem sie einem alten, kranken Mann Gesellschaft leisten muss. Abgesehen von einer rasanten Szene zu Beginn, in der ein junger Mann von einem Sicherheitsbeamten verfolgt und zu Boden gedrückt wird, enthält der Film keine dramatischen Szenen, die auf Kinder ab sechs Jahren eine aufregende Wirkung haben könnten. Der Rest des Films ist sehr ruhig erzählt, das Thema Tod wird respektvoll und behutsam behandelt. Trotz einer insgesamt recht melancholischen Grundstimmung gibt es immer wieder Situationen, die mit skurrilem Humor zur Entlastung beitragen. Eine Verunsicherung oder Desorientierung steht bei dieser Art der Inszenierung nicht zu befürchten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Der experimentelle Thriller erzählt in drei Episoden von entscheidenden Lebensphasen seiner weiblichen Hauptfigur: ihrer bedrückenden Kindheit, in der sie unter der Kälte der Eltern und dem Verlust des Großvaters leidet; von ihrer Jugend, in der sie von Männern begehrt und hin- und hergerissen ist zwischen Lust und Angst; und schließlich von ihrer Rückkehr als Erwachsene ins Haus der Eltern, bei der sich die Handlung zu einem Alptraum-Szenario verdichtet. Mit seiner ungewöhnlichen und oft rätselhaften Narration ist der Film zugleich künstlerisches Experiment und suggestiver Horrorthriller. Für jüngere Zuschauer bleibt dabei vieles unverständlich und potenziell ängstigend, während 16-Jährige bereits mit den Genre-Versatzstücken umgehen und sie in den eindeutig künstlichen wie künstlerischen Kontext einordnen können. Da auch die Gewaltdarstellungen eher stilisiert denn drastisch und keinesfalls gewaltverherrlichend inszeniert sind, bietet ihnen der Film ausreichend Möglichkeiten zur emotionalen Distanzierung. Eine Beeinträchtigung oder Desorientierung ist für diese Altersgruppe nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben
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Dritte Kino-Fortsetzung der Komödie "American Pie" von 1999: Die inzwischen erwachsenen Freunde kommen zu einem High-School-Jahrgangstreffen in ihre Heimatstadt zurück, wo sie in eine Vielzahl frivoler Situationen geraten. Die Dialoge sind durchweg von einer sexualisierten Sprache geprägt, was vor allem den humoristischen Effekt der Szenen verstärken soll. Dabei werden die Derbheiten jedoch vor allem einer bestimmten Figur in den Mund gelegt, die besonders infantil und nicht ernst zu nehmen ist, während die anderen Charaktere als ein kritischer Gegenpol fungieren. Jugendliche ab 12 Jahren können diese Differenzierung erkennen und die Dialoge entsprechend einordnen. Körperlicher Sex wird sehr verhalten dargestellt und meist nur angedeutet. Auch der Alkohol- und Drogenkonsum wird nur in abgemilderter Form gezeigt. Eine Vorbildwirkung steht nicht zu befürchten, da im Film keiner der jungen Menschen den erhofften Erfolg hat, wenn er sich betrinkt oder Drogen konsumiert. Insgesamt sind die Verhaltensweisen der Hauptfiguren und ihrer Eltern so überzogen, dass ab 12-Jährige keinen ernsthaften Bezug zu ihrer eigenen Lebensrealität herstellen. Ein negativer Einfluss ist daher nicht zu erwarten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama, das am Tag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl spielt und anhand eines parteitreuen russischen Ingenieurs und seiner Freunde und Bekannten auf einer Hochzeitsfeier die ersten ungläubigen Reaktionen und Verdrängungsmechanismen angesichts des Unglücks schildert. Trotz seines bedrohlichen und aktuell wieder aufwühlenden Themas stellt der Film für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren keine emotionale Überbelastung dar, da er die Katastrophe eher distanziert schildert und durch die Perspektive seiner Protagonisten filtert, denen die Tragweite der Ereignisse noch nicht bekannt ist. Für 12-Jährige sind auch die Sequenzen übermäßigen Alkoholkonsums und eine nicht drastisch inszenierte Schlägerei ohne desorientierende Wirkung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt von einer Forschungsexpedition im Jahr 1939, die im Auftrag der deutschen Regierung per Schiff zum Polarkreis unterwegs ist. In der internationalen Besatzung brechen durch den Kriegsbeginn Loyalitätskonflikte und Machtkämpfe aus, die sich dramatisch zuspitzen. Der Film erzählt die Geschichte größtenteils ruhig und stets nachvollziehbar und konzentriert sich auf die Veränderungen in den zwischenmenschlichen Beziehungen durch den Krieg. Einzelne Gewaltszenen sind dabei zwar drastisch, doch nicht spekulativ inszeniert und bereits für 12-Jährige im Kontext der Erzählung verarbeitbar. Zudem kristallisiert sich im Lauf des Films eine deutliche Rollenverteilung von Gut und Böse heraus, was jungen Zuschauern die Orientierung erleichtert. Für 12-Jährige stellt der Film möglicherweise eine Herausforderung dar, birgt aber nicht die Gefahr einer Überforderung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Tragikomische Liebesgeschichte über die Romanze zweier höchst unterschiedlicher Menschen an der rauen Küste der Normandie. Während die Inszenierung eher düster und trist beginnt, wandeln sich der Film wie seine Protagonisten hin zu leichteren und helleren Stimmungen. Obwohl es sich thematisch und in der Gestaltung deutlich um einen Film für Erwachsene handelt, ist er trotz zweier dezent inszenierter sexueller Szenen und einzelner vulgärer Dialoge für Kinder ab 6 Jahren ohne Überforderung zu verarbeiten. Dazu trägt neben seiner ruhigen und lakonischen Erzählweise auch besonders die deutlich positive Entwicklung der Geschichte bei, in der zwei Menschen über alle Unterschiede und Brüche hinweg zueinander finden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen schottischen Kleinkriminellen, der zu gemeinnütziger Arbeit verurteilt wird und dabei eine Gruppe Gleichgesinnter kennen lernt. Um endlich der Armut zu entgehen, hecken sie gemeinsam einen aberwitzigen Coup aus: Sie wollen den teuersten Whisky der Welt stehlen. Die Geschichte ist mit viel Sympathie für die glaubwürdigen Hauptfiguren und ihre Nöte sowie mit einer großen Portion skurrilen Humors erzählt, wobei die dramaturgischen Entwicklungen auch für ein junges Publikum nachvollziehbar sind. Der Film verhandelt Themen wie Kriminalität und Gewalttätigkeit mit einem klaren moralischen Standpunkt, wirbt zugleich aber um eine zweite Chance für seine jungen Delinquenten. Einzelne Szenen von körperlicher Gewalt und Gefahr, die kleinere Kinder verstören könnten, sind dezent genug inszeniert, sodass bereits 12-Jährige sie problemlos verarbeiten können. Für emotionale Entlastung sorgen zudem viele entspannte und distanzierende Szenen. Für die Altersgruppe der ab 12-Jährigen birgt dieses Filmgeschichte nicht die Gefahr einer Ängstigung oder Desorientierung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Romantische Komödie über eine junge Frau, die sich trotz allen Erfolgs vom Pech verfolgt fühlt und entsprechend misstrauisch reagiert, als ihr gleich mehrere Männer den Hof machen. Vereinzelt enthält der Film leicht dramatische Szenen, etwa eine Unfallszene, und sexuelle Situationen, die jedoch stets humorvoll abgefedert werden. Bei Kindern ab 6 Jahren steht keine Überforderung oder Irritation zu befürchten. Mehrere Traumsequenzen sowie eine Reihe humorvoll lebensphilosophischer Dialoge, die für Kinder inhaltlich kaum verständlich sind, sorgen bei ab 6-Jährigen zudem für ausreichend emotionale Distanzierungsmöglichkeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Romanverfilmung nach Leo Tolstoi verwebt die Geschichte dreier Adelsfamilien im Russland des 19. Jahrhunderts. Sie rückt dabei das Schicksal der Titelfigur in den Mittelpunkt, die sich zwischen ihrer Ehe und der Leidenschaft für den Grafen Vronskij entscheiden muss. Die Inszenierung ist zugleich opulent und theaterhaft, was ebenso wie das historische Setting Jugendlichen immer wieder die Möglichkeit zur emotionalen Distanzierung gibt. So können bereits 12-Jährige auch mit den tragischen Aspekten der Geschichte um Konvention, Moral und das Streben nach persönlicher Erfüllung umgehen. Diese Altersgruppe ist in der Lage, die ausführlich geschilderte Entwicklung der Hauptfiguren nachzuvollziehen sowie einzelne dramatische Höhepunkte zu verarbeiten, weshalb keine emotionale Überforderung oder Desorientierung zu erwarten ist.
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Der Film erzählt von der 10-Jährigen Anne und ihren Erlebnissen rund um ihre erste Liebe, von Freundschaft, Eifersucht und Neid. In die Handlung eingeflochten ist die Geschichte eines anderen Mädchens namens Helga, das vor langer Zeit in der Nachbarschaft gelebt haben soll und um das sich gruselige Legenden ranken. Der Film schildert das Glück und die Nöte seiner Hauptfigur einfühlsam und auch mit komödiantischen Tönen, ist aber in einigen eher „erwachsenen“ Aspekten für Kinder nicht ganz leicht verständlich. Insbesondere die Episoden um Helga sind aufgrund ihres außergewöhnlichen Charakters für kleine Kinder potenziell überfordernd. Da sie aber letztlich positiv aufgelöst werden, können bereits 6-Jährige sie ohne Beeinträchtigung verarbeiten. Auch Szenen wie heftige Streits unter den Mädchen oder eine Demütigung auf dem Schulhof sind für 6-Jährige im Kontext der Geschichte zu verstehen und emotional zu verkraften, was durch das positive Ende des Films und die Betonung wichtiger Werte wie Freundschaft unterstützt wird.
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Das Historiendrama nimmt eine Theorie über die wahre Autorschaft der Shakespeareschen Werke zur Grundlage und erzählt von der Macht und den Intrigen im elisabethanischen England, in dem der Earl of Oxford seine Werke nur anonym veröffentlichen kann und William Shakespeare an seiner statt den Ruhm erntet. Die Inszenierung ist aufwändig und detailreich und spiegelt anspruchsvoll die Verflechtungen von Politik und Kunst, was sich aufgrund der vielen Protagonisten und der zeitlichen Verschachtelung Kindern nur schwer erschließt. Jugendliche ab 12 Jahren werden nicht alle Zusammenhänge verstehen, können aber bereits ohne Überforderung mit den verschiedenen Erzählebenen umgehen, ebenso wie mit der teilweise düsteren Atmosphäre. Einzelne grausame Szenen von Folter und Mord sind zurückhaltend genug ins Bild gerückt, dass 12-Jährige sie ebenfalls ohne Beeinträchtigung und Verängstigung verarbeiten können.
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Mischung aus Drama und phantastischem Film über eine junge Frau, die schwer traumatisiert ist, seit sie einen tödlichen Unfall verursachte. Als sie Kontakt mit einem Überlebenden des Unfalls aufnimmt und eine Liebesbeziehung mit ihm beginnt, kommt dabei einem Planeten eine wichtige Rolle zu, auf dem alles menschliche Leben noch einmal in einer parallelen Realität existiert. Der Film setzt sich in anspruchsvoller Weise mit philosophischen Fragen um Tod, Schuld und Vergebung auseinander und stellt seine Figuren und ihre Erfahrungen in den Mittelpunkt. Eine wichtige Rolle nimmt dabei der schicksalhafte Autounfall ein, der am Beginn des Films steht. Jugendliche ab 12 Jahren sind bereits in der Lage, diese wenigen harten Bilder in den folgenden Kontext der Geschichte einzuordnen und beeinträchtigungsfrei zu verarbeiten. Auch mit der überwiegend melancholischen Atmosphäre des Films können 12-Jährige dank der ruhigen und einfühlsamen Inszenierung umgehen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Horrorthriller über die Folgen eines parapsychologischen Experiments, die Jahre danach einen der Teilnehmer und seine Freundin heimsuchen: Eine übernatürliche Macht scheint es auf sie abgesehen zu haben, und immer mehr unheimliche, dann auch gefährliche Dinge geschehen. Der Film baut seine Spannung langsam und mit klassischen Genremitteln auf, um sich dann zu dramatischen Höhepunkten zu steigern. Während Jugendliche unter 16 Jahren durch das anhaltende Spannungsniveau überfordert und von einigen Horrorbildern verängstigt werden könnten, sind 16-Jährige bereits in der Lage, sowohl die unheimliche Atmosphäre als auch die Schockmomente zu verarbeiten. Die fiktiven Ereignisse des Films sind für sie zu jeder Zeit in den Kontext des Genres einzuordnen, wodurch sie sich ausreichend distanzieren können. Eine Beeinträchtigung ist daher für diese Altersgruppe auszuschließen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Basierend auf wahren Begebenheiten schildert der Politthriller die dramatische Befreiung amerikanischer Geiseln aus dem von Unruhen erschütterten Iran des Jahres 1979. Die Inszenierung der tollkühnen Aktion unter der Leitung eines CIA-Agenten ist differenziert und detailreich und stellt die politischen Verhältnisse ausgewogen dar. Die zahlreichen bedrohlichen Situationen und einzelne grausame Momente sind dabei beklemmend, doch niemals übermäßig drastisch in Szene gesetzt. Aufgrund der analytischen Haltung des Films, der allzu patriotische Töne vermeidet und auch seine amerikanischen Helden als fehlbare Menschen darstellt, können sich bereits 12-Jährige ein Bild der damaligen Ereignisse machen. Diese Altersgruppe ist in der Lage, den Kontext des Thrillers ausreichend zu verstehen und sich mit der Geschichte konstruktiv auseinanderzusetzen. Daher besteht für sie nicht die Gefahr einer emotionalen Überforderung.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Komödie über einen reichen Playboy, der nicht erwachsen werden will. Eines Tages wird er von seiner Mutter vor die Wahl gestellt wird, entweder eine von ihr ausgewählte Frau zu heiraten oder kein Geld mehr zu bekommen. Als er sich auf die Erpressung einlässt, verliebt er sich in eine andere junge Frau, die finanziell nur schwer über die Runden kommt – was ihn vor die Herausforderung stellt, sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Der Reifeprozess des versponnenen, unreifen jungen Mannes wird mit stellenweise zotigen und brachialen Scherzen geschildert. Besonders sein ständiger Alkoholkonsum wird dabei eher beiläufig inszeniert und kaum problematisiert. Jugendliche ab 12 Jahren können diese Verhaltensweisen und deren Schilderung jedoch in den Kontext der Geschichte einordnen und bewerten. Daher besteht für sie keine Gefahr einer Beeinträchtigung oder Desorientierung. Story und Figuren bieten kaum Identifikationsanreize für diese Altersgruppe.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Das Liebesdrama erzählt von der Wiederbegegnung eines inzwischen verheirateten Mannes mit seiner Jugendliebe. Zwischen den beiden entwickelt sich schnell eine neue leidenschaftliche Verbindung, die sich natürlich auch auf die Beziehung zu seiner Frau auswirkt. Der Film ist ruhig und sehr einfühlsam, in romantischem Tonfall erzählt, und stellt seine drei Hauptfiguren stets mit Sympathie dar. Der verhaltene Spannungsaufbau macht ihn auch für junge Zuschauer nachvollziehbar und gut zu verarbeiten, nur wenige Momente könnten aufgrund ihrer Dramatik Kinder irritieren. 12-Jährige sind jedoch bereits in der Lage, diese Szenen in den Gesamtkontext einzuordnen. Auf der Basis ihrer Medienerfahrung und sozialen Kompetenz können sie sich ausreichend von den Gefühlskomplikationen der Figuren distanzieren und deren Handlungen reflektieren, weshalb für sie nicht die Gefahr einer Beeinträchtigung besteht.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Actionfilm, in dem ein ganz normaler Teenager durch die zufällige Entdeckung seiner wahren Identität in ein Verwirrspiel um Agenten, die CIA und eine Liste korrupter Politiker gerät und zahlreiche gefährliche Situationen überstehen muss. Die Story ist effektvoll und mit zahlreichen turbulenten Actionszenen inszeniert, in denen der Protagonist zu einer Identifikationsfigur für junge Zuschauer wird. Gewalthaltige Szenen sind stets durch die Handlung motiviert und werden nie explizit ausgespielt, außerdem alternieren sie immer wieder mit ruhigen Passagen, weshalb bereits 12-Jährige den Film gut verarbeiten können. Sie sind in der Lage, dessen deutlich fiktionale Welt in die vertrauten Genremuster einzuordnen und sich vom Geschehen ausreichend zu distanzieren, sodass kein Überforderung zu befürchten ist.
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Drama über einen jugendlichen Häftling, der sich einen Job bei einem Bestattungsunternehmen sucht, um seine Chance auf Bewährung zu verbessern und allmählich ins soziale Leben zurückfindet. Die durchgehend schwermütige Stimmung des Films, der ruppige Umgang der Personen miteinander sowie die detaillierte Darstellung des Bestatter-Alltags stellen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren zwar eine emotionale Herausforderung dar, von einer Überlastung ist jedoch nicht auszugehen. Zuschauer dieses Alters sind fähig, die Situationen im Rahmen des Kontextes zu verstehen und zu verarbeiten. Auch die zwar langsame, aber positive Entwicklung des Protagonisten und das subtil hoffnungsvolle Ende kann von ab 12-Jährigen nachvollzogen werden.
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Der Film begleitet als eine Art nächtliches Road Movie zwei junge Männer auf einer Selbstfindungsreise durch das Pariser Nachtleben. Der eher dialogorientierte Film enthält zwar Szenen, in den Drogen konsumiert werden, jedoch wird dies nicht in einer glorifizierenden Weise dargestellt, die Jugendliche ab 12 Jahren zu einer Nachahmung anregen könnte. Auch die sehr wenigen Momente körperlicher Gewalt sind nicht reißerisch oder selbstzweckhaft inszeniert. Sie wirken in keiner Weise überfordernd, da sie solide in die erzählte Geschichte eingebettet sind.
FSK ab 12 freigegeben
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Die Mischung aus Science-Fiction, Horrorfilm und Komödie erzählt von einer Gruppe Jugendlicher in einer Londoner Sozialbausiedlung, die mit einer Invasion von Außerirdischen in ihrem Viertel konfrontiert werden. Das Milieu aus Kriminalität, Gewalt und Drogen bietet den Hintergrund für ein Spiel mit zahlreichen bekannten Genreelementen, die Jugendliche kennen und einordnen können. Dramatische und bedrohliche Szenen werden dabei immer wieder durch komödiantische Einschübe konterkariert, die für emotionale Entlastung sorgen. Auch Gewaltszenen werden nicht breit ausgespielt, sodass für Jugendliche ab 16 Jahren, denen sich die satirischen Überzeichnungen leicht erschließen, nicht die Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung besteht.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine junge Frau, die erst spät ihre Sexualität zu entdecken beginnt und, während ihr schwerkranker Vater in einer Klinik im Sterben liegt, ein erstes intimes Verhältnis mit einem Mann eingeht. Der Film ist parabelhaft und sehr unkonventionell erzählt und birgt zahlreiche skurrile Elemente in der Zeichnung seiner Figuren. Für ältere Kinder und Jugendliche ist er daher in vielen Aspekten schwer zugänglich und birgt nur wenige Anknüpfungspunkte zu ihrer Lebenswirklichkeit. So mögen zwar einige Elemente wie das bedrückende Sterben des Vaters oder die ersten sexuellen Erfahrungen der jungen Frau sie momentan irritieren, überfordern sie jedoch letztlich nicht, da sie künstlerisch verfremdet, niemals aber abstoßend oder spekulativ in Szene gesetzt sind. Emotional entlastend wirkt zusätzlich die Darstellung der engen Beziehung der Frau zu ihrer besten Freundin, die sie in allen Lebenslagen unterstützt. Die Gefahr einer Verstörung oder Desorientierung ist daher für 12-Jährige nicht gegeben.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama verbindet eine Liebesgeschichte mit einer Krimistory, die parodistische Züge trägt. Die Filmgeschichte ist ruhig erzählt und bettet auch die dramatischen Szenen in eine nachvollziehbare emotionale Entwicklung ein. Die sanft ironische Grundstimmung trägt ebenso dazu bei, dass der Film für Kinder ab 6 Jahren keine überfordernde Wirkung hat.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Familiendrama, das mittels zahlreicher Rückblenden die Geschichte zweier Frauen erzählt: die tragisch endende Liebesgeschichte der Mutter Gina und die Geschichte ihrer eifersüchtigen Tochter Mariana, die wegen des Schicksals ihrer Mutter von schweren Schuldgefühlen geplagt wird. Die Inszenierung ist von einer langsamen Erzählweise geprägt, was auf der Tonebene durch die sehr ruhige Musik noch verstärkt wird. Die Figuren sind durchweg als starke Charaktere und trotz aller Probleme überwiegend positiv gezeichnet. Auch die familiären Konflikte bleiben für Kinder ab 12 Jahren nachvollziehbar und sind in einer zurückhaltenden Weise inszeniert, die keine emotionale Überforderung befürchten lässt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine Frau, die sich in Marseille auf die Suche nach ihrem spurlos verschwundenen, erwachsenen Sohn begibt. Begleitet wird sie dabei von dessen Ex-Freund. Der sehr ruhig erzählte Film ist von einer melancholischen Grundstimmung geprägt, die für Kinder ab 6 Jahren jedoch keine größere emotionale Belastung darstellt. Auch die inszenierte Sorge der Mutter um ihren Sohn sowie das traurige Ende bewegen sich in einem Rahmen, den Kinder dieser Altersgruppe ohne nachhaltige Irritationen verarbeiten können.
FSK ab 6 freigegeben
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Die Liebesgeschichte spielt kurz vor dem Weltuntergang und schildert die Suche eines Mannes nach einer Partnerin im Chaos der letzten Tage der Menschheit. Gemeinsam mit seiner Nachbarin macht er sich auf den Weg, um seine alte Jugendliebe zu finden. Der Film konzentriert sich auf seine Charaktere und entfaltet trotz seines Humors eine intensive Endzeitstimmung, die für Kinder unter 12 Jahren übermäßig belastend sein könnte. Für 12-Jährige und ältere ist diese aber zu verarbeiten, da die Inszenierung einfühlsam die menschlichen Aspekte, die Suche nach Liebe und Halt, thematisiert. Diese Altersgruppe kann auch einzelne grausame Elemente, etwa eine Selbsttötung, sowie Szenen von Drogenkonsum und anderen Exzessen innerhalb des Kontexts verstehen und die teilweise ironischen Brechungen des Films nachvollziehen, die immer wieder Möglichkeiten zur emotionalen Distanzierung bieteen. Deshalb ist für sie trotz des ernsten Themas keine Überforderung zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen 16-Jährigen Schüler und seinen Sportlehrer, den der junge Mann verführen will, obwohl eine Liebesbeziehung für diesen gefährlich wäre. Zwischen den Beiden entwickelt sich eine erotische Spannung, die zu tragischen Entwicklungen führt. Dabei lässt der Film allerdings in der Schwebe, ob die Männer sich auch körperlich näherkommen. Die Inszenierung ist ruhig und bedächtig und schildert auf einfühlsam-intime Weise die Anziehung zwischen den beiden Männern sowie die Verwirrung des Lehrers angesichts der Gefahr, sich strafbar zu machen, wenn er sich auf das Werben des Schülers einlässt. Dabei mischen sich Wunschbilder und Phantasien in die Realitätsschilderung, ohne dass sexuelle Handlungen dargestellt werden. Obwohl 6-Jährige sicher viele Aspekte des Films nicht verstehen werden, besteht für sie aufgrund der zurückhaltenden filmischen Inszenierung keine Gefahr einer Irritation oder emotionalen Überforderung.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Die Gangsterkomödie schildert, wie ein eigentlich unbescholtener Manager eines Appartmenthauses für einen guten Zweck zum Kriminellen wird: Gemeinsam mit seinen Angestellten will er den skrupellosen Spekulanten ausrauben, der ihre Altersvorsorge verzockt hat. Mangels Erfahrung wird dies zu einem chaotischen Unterfangen. Die Charaktere der in Robin-Hood-Manier agierenden Gangster sind liebevoll gezeichnet und tragen die teils slapstickhafte Inszenierung. Auch die Konsequenzen ihres kriminellen Tuns werden dabei nicht ausgespart. Trotz stellenweise rüder Sprache, einiger tendenziell bedrohlicher Szenen und länger anhaltender Spannungsphasen ist der Film für 12-Jährige gut zu verarbeiten, da er keine wirklich drastischen Momente birgt. Alle dramatischen Entwicklungen werden klar aufgelöst und der Humor sorgt bis zum positiven Ende immer wieder für Entlastung.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Der Psychothriller erzählt von einer Mutter, die mit ihrem 8-jährigen Sohn in einer neuen Wohnung ein neues Leben beginnen will, nachdem sie sich vom gewalttätigen Vater des Kindes getrennt hat. Doch die junge Frau fühlt ihren Sohn und sich zunehmend bedroht und kann immer weniger zwischen Wirklichkeit und Wahnvorstellungen unterscheiden. Vor dem Hintergrund von sozialem Elend und seelischen Belastungen entfaltet die Inszenierung ein trickreiches Spiel mit Wirklichkeitsebenen, dem Kinder nicht leicht folgen können. Auch enthält der Film irritierende und belastende Bilder. Jugendliche ab 16 Jahren haben jedoch genug Medien- und Genreerfahrung gesammelt, um diese Elemente in den Thriller-Kontext einzuordnen. Daher können sie sich emotional distanzieren und das Spiel des Films mit der Zuschauerwahrnehmung durchschauen. Für diese Altersgruppe besteht nicht die Gefahr einer Ängstigung oder Desorientierung.
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Das Sportlerdrama erzählt von einem alternden Baseball-Talentsucher, der bei den Verhandlungen um einen hochtalentierten Nachwuchssportler seit langer Zeit wieder seiner Tochter näherkommt. Bis zum erfolgreichen Abschluss des Vertrages sind einige schwere Konflikte zu bewältigen. Der Film ist ruhig und auf seine Charaktere konzentriert erzählt, dabei löst er seine dramatischen Situationen stets nachvollziehbar auf und bietet zahlreiche Momente emotionaler Entlastung. Während Kinder unter 6 Jahren von einzelnen bedrohlichen Szenen irritiert werden könnten, sind 6-Jährige und Ältere jederzeit in der Lage, sie im Kontext der Geschichte zu verstehen und zu verarbeiten. Überzeugend binden die positiven Botschaften diese Einzelszenen ein. Auch die teilweise derbe Sportlersprache können sie in die Welt des Films einordnen, weshalb für sie keine Überforderung zu befürchten ist.
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Die slapstickhafte Komödie erzählt mit Elementen des Gangsterfilms von einem tollpatschigen jungen Mann, der bei der Aufgabe, die Nachbarskinder zu hüten, mit ihnen in ein wildes Abenteuer um Drogen, Geld und Kriminelle schliddert. Die Inszenierung spielt ironisch mit vertrauten Klischees und macht jederzeit die fiktionale Überzeichnung von Figuren und Handlung transparent. Dramatische und Gefahren-Situationen werden dabei stets schnell wieder von entlastenden Szenen abgelöst. Obwohl die Sprache viele derbe und sexualisierte Elemente enthält, werden diese eher negativen Figuren zugeordnet und nicht als nachahmenswert präsentiert, zudem haben sie keinerlei Entsprechung auf der stets dezent gehaltenen Bildebene. Da der Film auch eine eindeutig positive Entwicklung seiner Figuren - sowohl des Babysitters als auch der Kinder – hin zu Selbstbestimmung und Verantwortung zeichnet, birgt er bereits für 12-Jährige nicht die Gefahr einer Desorientierung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Komödie erzählt von einer jungen Lehrerin, die all ihre Energie statt in ihren pädagogischen Auftrag in die Jagd nach einem reichen Bräutigam setzt. Durch ihr ungezügeltes Verhalten an der Schule und ihre Intrigen setzt sie zahlreiche Verwicklungen in Gang. Das provokante Verhalten der Hauptfigur ist durchweg in ironischer Überzeichnung inszeniert. Sexualisierte Dialoge, als alltäglich gezeigter Drogengebrauch und die Fixierung auf rein äußerliche Attraktivität sind dabei teilweise drastisch geschildert, werden aber insgesamt als inadäquat erkennbar. So erscheint das Verhalten der Protagonistin - trotz der viele Jugendliche ansprechenden Lust an Regelübertretungen – kaum als nachahmenswert. 12-Jährige und ältere Jugendliche haben bereits genug Medien- und Genre-Erfahrung, um die humoristischen Brechungen zu verstehen, weshalb eine desorientierende oder überfordernde Wirkung für sie nicht zu befürchten ist.
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Das dokumentarische Drama von und mit dem Street-Art-Künstler Banksy beschäftigt sich auf doppelbödige Weise mit dem Verhältnis von Kunst und Kommerz. Zwar enthält der Film auch konflikthafte Szenen, etwa Konfrontationen der illegal arbeitenden Street-Art-Künstler mit der Polizei, doch für Kinder ab dem Grundschulalter ist keine beeinträchtigende Wirkung zu erwarten, da sie der Geschichte gut folgen können und die positiven Auflösungen rasch erfolgen.
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Das Drama spielt in der DDR Anfang der 1980er Jahre und erzählt von einer Ärztin, die nach einem Ausreiseantrag von Berlin in ein Provinzkrankenhaus versetzt wird. Ihr Chef, dem sie zunächst misstraut und dennoch näherkommt, und ihr Pflichtgefühl gegenüber den Patienten bringen ihren zunächst festen Entschluss, in den Westen zu flüchten, immer mehr ins Wanken. Aufgrund seiner ruhigen und einfühlsamen Inszenierung ist der Film bereits für Kinder im Schulalter nachvollziehbar und überfordert sie emotional nicht. Er verzichtet auf vordergründige Dramatik und spekulative Effekte und erleichtert so auch den Umgang mit einzelnen beklemmenden Situationen, die beispielsweise die Stasi-Überwachung der Hauptfigur oder das Leiden ihrer Patienten thematisieren. Da diese Aspekte teils auch der Lebensrealität von Kindern sehr fern sind und deshalb für sie abstrakt bleiben, immer aber behutsam geschildert werden, besteht bereits für 6-Jährige keine Gefahr einer Beeinträchtigung.
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Zwischen Drama und Komödie changierender Film über die Beziehung zweier höchst ungleicher Schwestern: Nachdem ihre Mutter einen Herzschlag erleidet, kehrt die strenge Clara in ihren Heimatort zurück, wo sie sich vor allem um ihre jüngere Schwester, die freigeistige, aber auch lebensunfähige Lily kümmern muss. Der Film ist als Psychogramm zweier auf ihre Weise positiver Frauenfiguren angelegt und beinhaltet keine Szenen, die auf Jugendliche ab 12 Jahren eine nachhaltig beeinträchtigende Wirkung haben. Lilys sexuelle Ausschweifungen werden kritisch als Symptom ihres leicht naiven Lebenswandels dargestellt und haben keinen vorbildhaften oder desorientierenden Charakter. Auch eine Szene, in der Clara eine Gewaltphantasie gegen ihre Schwester hegt, wird sofort als solche aufgelöst. Die zunehmend fröhliche Grundstimmung sowie das Happy-End tragen zudem zu einer entspannten Atmosphäre bei.
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Das Drama erzählt die Lebensgeschichte eines Mannes, der ein ausschweifendes Leben führt, welches aber auch von Ehe- und Alkoholproblemen und dem dramatischen Tod seines besten Freundes geprägt ist. Die Dramaturgie changiert zwischen komischen und tragischen Elementen und birgt einige Aspekte - wie etwa zerstörerischen Alkoholkonsum, Demenz und Tod –, die in der Art ihrer Darstellung jüngere Zuschauer überfordern und irritieren könnten. Jugendliche ab 12 Jahren können jedoch die Handlung nachvollziehen und den unberechenbaren Charakter Barneys mit seinem exzessiven Verhalten und seinem vulgären Sprachgebrauch in den Kontext einordnen und sich von ihm distanzieren. Für sie birgt der Film keine Gefahr einer Desorientierung.
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Die Mischung aus Kriminalfilm und Drama schildert die Folgen einer Kindesentführung durch einen Jugendlichen und die Bemühungen einer Ermittlerin, das Kind zu befreien und die Hintergründe der Tat zu verstehen. Die Themen Identitätsfindung, Suche nach Geborgenheit und den eigenen Wurzeln, die der Film anhand seiner jugendlichen Protagonisten verhandelt, erschließen sich bereits jungen Zuschauern. Zugleich können sie die Krimikonstruktion des Films erkennen und seine Dramatik entsprechend verarbeiten. Einzelne Darstellungen von Gewalt und seelischer Grausamkeit sind für 12-Jährige zu verkraften, auch können sie die bedrohliche Lage des entführten Kindes im Kontext der Handlung verarbeiten und die menschlichen Hintergründe des Falls reflektieren. Eine Überforderung oder Desorientierung steht für diese Altersgruppe nicht zu befürchten.
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Actionfilm nach dem gleichamigen Videospiel: Ein Kapitän der US-Navy wird mit seiner Einheit während eines Manövers von den Kampfmaschinen einer außerirdischen Macht angegriffen. Der Film setzt massiv auf Spezialeffekte und visuelle wie akustische Überwältigung; bei Jugendlichen ab 12 Jahren ist von einer Medienkompetenz auszugehen, die ihnen eine Verarbeitung dieser Reize problemlos ermöglicht. Die zahlreichen Seegefechte und Schlachtenszenen sind in einer irrealen, einem Computerspiel ähnelnden Stilistik inszeniert, wodurch bei ab 12-Jährigen eine ausreichende emotionale Distanz entsteht. Eine agressionssteigernde Wirkung kann ausgeschlossen werden. Darüber hinaus gibt es zwischen den Actionszenen immer wieder humorvolle Momente, die Kindern ab 12 Jahren ausreichend Gelegenheit zur emotionalen Entlastung bieten. Die Aliens und deren Maschinen wirken durch die ironisch gebrochene Inszenierung sowie die deutlich erkennbaren Computeranimationen nicht ernsthaft bedrohlich oder ängstigend.
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Märchenhafter Jugendfilm über einen arroganten Mädchenschwarm, der von einer hexerisch begabten Mitschülerin in einen unansehnlichen Typen verwandelt wird. Um wieder seine alte Gestalt anzunehmen, muss er die wahre Liebe finden. Die sehr vereinzelten dramatischen Szenen des Films (z.B. die Verwandlung des Protagonisten oder der Kampf eines Vaters mit Drogendealern) sind kurz gehalten und harmonisch in das Gesamtgeschehen eingebettet, sodass sie bei Kindern ab sechs Jahren keine übermäßig ängstigende Wirkung entfalten können. Die fröhliche und positive Grundstimmung der klar als märchenhaft erkennbaren Geschichte überwiegt zudem in einem so hohen Maß, dass bei Kindern dieser Altersgruppe keine Überforderung zu befürchten steht.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt von einem fünfjährigen Mädchen und ihrem schwer kranken Vater in einer ständig von Stürmen und Überschwemmungen bedrohten Region in Louisiana. Zum alltäglichen Überlebenskampf kommen dramatische Ereignisse hinzu, die das kleine Mädchen auf eine schwere Probe stellen. Seine Geschichte erzählt der Film mit teilweise surreal überhöhten Bildern aus der Perspektive der kleinen Hushpuppy, die als Erzählerin fungiert. Obwohl die Hauptfigur als starke Identifikationsfigur emotional durch den Film führt, können die düstere Atmosphäre und die Themen Existenznot, Verfall und Tod kleinere Kinder überfordern. 12-Jährigen erschließt sich die parabelhafte Erzählweise jedoch bereits so weit, dass sie sich ausreichend von den belastenden Faktoren distanzieren und die Geschichte reflektieren können. Für sie stellt der Film zwar eine Herausforderung dar, eine emotionale Überforderung ist aber nicht zu befürchten.
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Der Fantasyfilm erzählt von dem Teenager Ethan, der sich in Lena, ein Mädchen in der Nachbarschaft verliebt. Sie erwidert seine Gefühle, doch da ein alter Fluch auf ihrer Familie lastet und Lena selbst zu einer bösen Hexe werden soll, wird die Liebe der beiden auf eine schwere Probe gestellt. Der Film vereint seine Coming-of-Age-Elemente mit mystischen Motiven und einer teilweise düsteren Atmosphäre, wobei die Rollen von Gut und Böse stets deutlich unterschieden sind. Da die Liebesgeschichte der beiden sympathischen Hauptfiguren im Vordergrund steht und Werte wie Vertrauen, Ehrlichkeit und Mut betont werden, sind bereits für 12-Jährige einzelne gruselige und bedrohliche Szenen innerhalb des Kontexts zu verstehen und zu verarbeiten. Für diese Altersgruppe besteht nicht das Risiko einer emotionalen Überforderung.
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Drama über einen emotional verhärteten, etwa 50jährigen Mann, der außerhalb seiner Ehe Befriedigung in heimlichen homosexuellen Eskapaden sucht. Als er sich in seinen Neffen verliebt, führt seine Unfähigkeit, offen mit diesen Gefühlen umzugehen, zu verhängnisvollen Ereignissen. In ruhiger, konzentrierter Erzählweise entfaltet der Film die Geschichte eines Mannes, der nicht zu seiner sexuellen Identität stehen kann und immer mehr die Kontrolle über seine Triebe verliert. Die Konsequenzen werden besonders in einer Szene eindringlich und drastisch dargestellt, was Zuschauer unter 16 Jahren verstören könnte. Da diese Entwicklung dramaturgisch jedoch lange vorbereitet und schlüssig entfaltet wird - wobei die Empathie eindeutig auf Seiten des Opfers ist - können ab 16-Jährige sie ohne Überforderung verstehen und verarbeiten. Auch weil der Film das Verhalten der Hauptfigur immer wieder hinterfragt und dadurch Distanzierungsmöglichkeiten bietet, besteht für diese Altersgruppe nicht die Gefahr einer Desensibilisierung oder Desorientierung.
FSK ab 16 freigegeben
FSK ab 16 freigegeben
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Historisches Drama nach Guy de Maupassant: Im Paris des ausgehenden 19. Jahrhunderts gelangt ein so mittel- wie gewissenloser Außenseiter durch vielerlei Intrigen in die besten Kreise der Gesellschaft. Das Intrigenspiel um Macht, Reichtum und Moral ist mit den klassischen Mitteln des Historienfilms inszeniert und setzt seine Geschichte auch für ein junges Publikum verständlich um. Einzelne erotische Szenen sind dabei zurückhaltend inszeniert. Während das amoralische Verhalten der Hauptfigur, insbesondere dessen Missbrauch und Demütigung von Frauen, Kinder unter 12 Jahren irritieren könnte, bieten sich ab 12-Jährigen ausreichend Möglichkeiten zur Distanzierung und kritischen Reflexion der gezeigten Verhaltensmuster. Sie können die Geschichte in den Kontext eines historischen Sittengemäldes einordnen und ohne Gefahr einer Desorientierung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Drama, das die Geschichten verschiedener Menschen im Belgrad von heute verwebt und von schweren Erinnerungen, anstehenden Entscheidungen und Zukunftshoffnungen der Protagonisten erzählt. Die Inszenierung verwebt die Handlungsstränge auf teils komplexe Art, was sie für jüngere Zuschauer nicht leicht verständlich macht. Trotz der liebevollen Haltung des Films zu seinen Figuren werden in einigen Szenen in realistischer Art und Weise derbe Umgangsformen und auch einzelne Bedrohungsszenarien gezeigt, die einschüchtern können. Kindern ab 12 Jahren erschließen sich jedoch die Charaktere und ihre Handlungen im Kontext ihrer Schicksale so weit, dass sie auch die dramatischen Szenen ohne Beeinträchtigung verarbeiten können.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Agententhriller über einen türkischen CIA-Informanten, der von seinen Auftraggebern in eine Falle gelockt und inhaftiert wird. Als seine Frau versucht, seine Unschuld zu beweisen, setzt der Geheimdienst eine Agentin mit telepathischen Fähigkeiten auf sie an. Der Film transportiert deutlich propagandistische, anti-westliche Botschaften. Bei Jugendlichen ab 16 Jahren steht jedoch eine sozialethische Desorientierung nicht zu befürchten, da sowohl die abwegige Geschichte (CIA und Telepathie) als auch die dürftige Machart des Films und die überzeichneten Figuren für eine ausreichende emotionale Distanzierung sorgen. Zuschauer dieser Altersgruppe sind durch ihre alltagsmedialen Kenntnisse und Erfahrungen in der Lage, die Geschehnisse als fiktiv und realitätsfern einzuordnen. Sie können die dargestellten Konflikte als überzogene Konstruktion erkennen und entsprechend einordnen. Zudem ist die finale Botschaft des Films der Aufruf zur Friedfertigkeit. Auch die vereinzelten Szenen körperlicher Gewalt bewegen sich in einem Rahmen, der für ab 16-Jährige keine Überforderung darstellt.
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
Historiendrama über die Erlebnisse einer jungen Bayerin, die mit ihrem Ehemann in die Wirren des Tiroler Freiheitskampfes gegen die napoleonische Besatzung gerät. Die Handlung wird getragen von der starken, als positive Identifikationsfigur geeigneten Protagonistin und behandelt auch für junge Zuschauer nachvollziehbare Themen wie Unterdrückung und Gerechtigkeit. Zwar beinhaltet der Film einige Szenen von Krieg und Gewalt, doch die Welt, in der er spielt, ist von der Lebensrealität heutiger Jugendlicher weit entfernt. Das ermöglicht eine emotionale Distanzierung. Der Film für ab 12-Jährige ohne Beeinträchtigung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über eine Frau und Mutter, die in einer von Alkohol und Gewalt geprägten Familie aufwuchs und eines Tages nicht umhin kommt, ihre sterbende Mutter zu besuchen und sich widerwillig mit ihrer eigenen Vergangenheit auseinander zu setzen. Der sehr intensiv inszenierte Film beinhaltet mehrere Szenen, in denen die Alkoholexzesse und Gewaltausbrüche des Vaters auf eine sehr realistische Weise dargestellt werden. Jugendliche ab 16 Jahren sind allerdings in der Lage, diese Szenen als Teil der kritischen Aussage einzuordnen und mit der entsprechenden emotionalen Distanz zu verarbeiten. Auch sind Jugendliche dieses Alters fähig, die Suchtproblematik in ihrer grundsätzlichen Bedrohlichkeit zu verstehen, eine Überforderung kann hier ausgeschlossen werden. Der eindeutig historische Kontext (die Szenen spielen sich in Rückblenden ab) sorgt zudem für eine gewisse Distanzierungsmöglichkeit und in der starken, jugendlichen Hauptfigur findet sich eine positive Identifikationsfigur, deren Handeln Hoffnung und Mut macht.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Basierend auf einem realen Fall erzählt der Film die Geschichte einer Frau aus einfachen Verhältnissen, die jahrelang dafür kämpft, die Unschuld ihres wegen Mordes verurteilten Bruders zu beweisen. Vereinzelte Gewaltdarstellungen des Films sind relativ kurz und zurückhaltend inszeniert und werden an keiner Stelle spekulativ eingesetzt. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, diese Szenen im Kontext der Geschichte zu erleben und entsprechend zu verarbeiten. Eine emotionale Überforderung steht bei dieser Altersgruppe nicht zu befürchten. Zudem tragen die positive Grundhaltung des Films, der von geschwisterlichem Zusammenhalt erzählt, sowie das Happy End zu einer emotional entlastenden Wirkung bei.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Eingebettet in eine realistische Rahmenhandlung erzählt das Drama in traumhaft-poetischen Bildern vom Leidensweg einer jungen Frau, die Armut, Kriminalität und Prostitution durchlebt. Insbesondere die langen Passagen, in denen die Frau in einem Luxusbordell zur Prostitution gezwungen wird, sind in gewalthaltigen und verwirrenden Bildern geschildert und thematisieren verschiedene Perversionen. Insgesamt ist der Film für junge Zuschauer trotz seines scheinbar märchenhaften Settings nur schwer verständlich, Jugendlichen ab 16 Jahren erschließen sich die Bilder jedoch als filmische Darstellung traumatischer Erinnerung, und sie können sie ohne die Gefahr einer Verstörung oder Desorientierung verarbeiten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie über einen FBI-Agenten, der gemeinsam mit seinem Sohn undercover an einer Kunstakademie für Mädchen ermitteln muss: als Herbergsmutter „Big Mama“ und Großnichte „Charmaine“. Der überdrehte und teils slapstickhafte Film mit Musical-Elementen zeigt zwar auch Waffengewalt und einen Mord, inszeniert dies jedoch zurückhaltend und betont stets das Komödiantische. Bereits Kindern ab sechs Jahren bietet er durch seine deutlich herausgestellte Fiktionalität, das liebevoll dargestellte Vater-Sohn-Verhältnis und das Happy End genug emotionale Entlastung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Gesellschaftsdrama über einen türkischen Universitätsmitarbeiter, der in ein Provinzdorf kommt, wo gerade eine deftige Diskussion im Gange ist: soll man einen Selbstmörder vor der Beisetzung segnen? In einer Frau erkennt er zudem seine ehemalige Geliebte und Kampfgefährtin während der türkischen Revolution der 70er und 80er Jahre. Der Film enthält einzelne dramatische Szenen, wie etwa den angedeuteten Selbstmord einer Figur und der anschließenden Verzweiflung der Mutter, oder Kampfszenen im Zusammenhang mit der Revolution, in denen deutlich zu sehen ist, wie Menschen angeschossen werden. Bei Jugendlichen ab 12 Jahren steht eine nachhaltig verstörende Wirkung nicht zu befürchten. Zuschauer dieser Altersstufe können die sehr ruhig erzählte Geschichte aus einem anderen Land als Parabel ohne Bezug zu ihrem eigenen Leben einordnen. Für zusätzliche Distanz sorgen die vielfältigen, nicht einfach zu verstehenden Handlungsstränge, die gute Kenntnisse der türkischen Geschichte und der religiösen Strömungen innerhalb des Islam voraussetzen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Das Psychodrama schildert, wie eine Schauspielerin nach dem Tod ihrer Mutter in deren alte Heimat Auschwitz reist, um dort mehr über sie und sich selbst zu erfahren. Die Begegnungen mit Menschen aus der Vergangenheit ihrer Mutter werden zu einer Reise in Erinnerungen und in das dunkelste Kapitel der deutschen Geschichte. Der Film ist einfühlsam und in ruhigem Tempo erzählt und vermittelt seine Inhalte überwiegend durch Dialoge. So sind auch junge Zuschauer in der Lage, die Probleme und offenen Fragen der Protagonisten nachzuvollziehen. Während jüngere Zuschauer durch einige traumhafte Vermischungen von Gegenwarts- und Erinnerungsszenen irritiert werden könnten, sind bereits 12-Jährige in der Lage, die dezent inszenierte Thematisierung des Holocaust ohne die Gefahr einer Ängstigung zu verarbeiten. Auch einzelne Darstellungen von Gewalt und Sex können sie ohne emotionale Überforderung bewältigen und sich mit den Themen des Films auseinandersetzen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Das Drama erzählt von einem Vater, der sich und seine beiden Kinder mit kriminellen Machenschaften über Wasser hält. Als er an Krebs erkrankt, versucht er, sein Leben zu bessern und für seine Kinder vorzusorgen. Der Film ist von einer hohen dramatischen Intensität, die jedoch für Jugendliche ab 16 Jahren keine Überforderung darstellt. Zuschauer dieser Altersstufe sind in der Lage, die schwermütige Stimmung des Films sowie die vereinzelt schockierenden und gewalthaltigen Szenen im Kontext der Geschichte zu betrachten und entsprechend zu verarbeiten. Gleiches gilt für die stellenweise vulgäre Sprache, die stets als Symptom des dargestellten Milieus erkennbar bleibt und somit keine Vorbildfunktion hat. Eine moralisch desorientierende Wirkung steht bei ab 16-Jährigen nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Roadmovie über einen Fernfahrer, der sich ein "Nebengeschäft" als Menschenschleuser aufgebaut hat. Als er eine selbstbewusste Afrikanerin und deren kleinen Sohn nach Genf bringen soll, wird sein Leben und seine Haltung gewaltig ins Wanken gebracht. Der Film behandelt ernste Themen wie Menschenhandel und Menschlichkeit in einer sehr ruhigen Erzählweise, die Kinder ab 6 Jahren nicht überfordert. Auf erschreckende Bilder wird völlig verzichtet, im Vordergrund stehen der moralische Wandel der Hauptfigur, die selbstbewusste Mutter und deren Sohn, der bei jungen Zuschauern als positive Identifikationsfigur fungieren kann. Natürlich entbehrt die Erzählung nicht einer gewissen Dramatik, diese bewegt sich aber in einem Rahmen, der keine nachhaltige Beeinträchtigung bei ab 6-Jährigen befürchten lässt.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Historisches Epos, das in den 1930er Jahren in Arabien spielt und vom blutigen Kampf rivalisierender Stämme um neu entdeckte Ölvorkommen in der Wüste erzählt. Im Rahmen dieser Geschichte werden auch familiäre Verhältnisse, Macht und Liebe thematisiert. Der Film ist in kräftiger Bildsprache und mit vielen dramatischen Wendungen erzählt, wobei die Handlung und die Motivationen der Agierenden auch für junge Zuschauer verständlich sind. Viele Dialoge geben Einblicke in die historischen und kulturellen Hintergründe des Geschehens. Zwar zeigen mehrere Kampf- und Schlachtszenen auch blutige Ereignisse, doch sind diese stets aus den geschilderten Konflikten motiviert und niemals spekulativ oder allzu drastisch ins Bild gesetzt, weshalb 12-Jährige und Ältere durch sie nicht überfordert werden. Da der Film sowohl in Bezug auf die kriegerischen Auseinandersetzungen als auch insgesamt positive menschliche Werte betont und dem Zuschauer immer wieder Raum für Reflexion und emotionale Distanzierung lässt, birgt er für 12-Jährige Jugendliche keine Gefahr einer Beeinträchtigung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Das Psychodrama erzählt mit Thriller- und Horror-Elementen von einer ehrgeizigen Balletttänzerin, die um die Doppelrolle als weißer und schwarzer Schwan in „Schwanensee“ kämpft. Durch ihren Perfektionismus gerät sie auf der Suche nach ihrer dunklen Seite immer tiefer in eine Spirale von Selbstzerstörung und Paranoia. Dabei werden der Erfolgsdruck und die Konkurrenz in der Ballettcompany realistisch geschildert, während das innere Drama der jungen Frau in sich steigernden Schreckensbildern visualisiert wird. Dies stellt für 16-Jährige eine emotionale Herausforderung dar, überfordert sie aber nicht, da sie die düsteren und bedrohlichen Szenen des Films als Ausdruck der Seelenlage seiner Protagonistin verstehen und verarbeiten können.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Beziehungsdrama über ein junges Paar, das nach sechs Jahren Ehe innerhalb kurzer Zeit in eine tiefe Krise gerät. Der Film ist von einer hohen emotionalen Dichte und Intensität, wobei die dramatischen Situationen für Jugendliche ab 12 Jahren zwar bewegend, aber nicht überlastend sind. Die menschliche und verständnisvolle Darstellung der mit ihren Gefühlen ringenden Protagonisten mildert die Konflikte und das traurige Ende des Films ab. Die teils freudlosen oder verzweifelten Sexakte zwischen dem Paar stellen für ab 12-Jährige möglicherweise eine Herausforderung, jedoch keine Überforderung dar, da sie schlüssig in die Gesamtdramaturgie des Films eingebettet sind. Die Altersgruppe ab 12 Jahren ist in der Lage die nötige Distanz zum Gezeigten aufzubauen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Das Musik-Drama schildert die Entwicklung zweier junger, ambitionierter Rapper, die nach vielen Bemühungen einen Plattenvertrag bekommen. Durch den Erfolg werden ihre musikalischen Ambitionen und ihre Freundschaft auf eine schwere Probe gestellt. Dabei wird über die Geschichte der beiden Musiker auch ein Bild der Rap-Szene zu Anfang der 2000er Jahre gezeichnet, deren Songs sich unter anderem durch provokativ vulgäre Texte auszeichneten. Der derbe Sprachgebrauch konzentriert sich im Film jedoch auf die Liedtexte und wird durch den Alltags-Sprachgebrauch und den sozialen Umgang der Rapper untereinander konterkariert. Somit ist er für Jugendliche klar als Bestandteil der – teils ironischen - künstlerischen Selbstinszenierung zu erkennen und bekommt keinen vorbildhaften Charakter. Ähnlich verhält es sich mit dem dargestellten Drogengebrauch, der ebenfalls eher beiläufig und nicht verherrlichend dargestellt ist. Da der Film darüber hinaus Werte wie Freundschaft, Loyalität und Aufrichtigkeit betont, birgt er für 12-Jährige und ältere Jugendliche nicht die Gefahr einer sozialethischen Desorientierung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Das Drama verknüpft die Schicksale von vier Menschen in der Metropole Bombay und beleuchtet anhand ihrer sehr verschiedenen sozialen und persönlichen Hintergründe die indische Gesellschaft sowie Themen wie Liebe, Kunst und Karriereträume. Die behutsame und zurückgenommene Inszenierung ermöglicht das Einfühlen in die verschiedenen Charaktere und zeichnet deren Umfeld realitätsnah, wobei auch Probleme durch soziale Schranken und das Kastenwesen thematisiert werden. Der poetische, etwas schwermütige Tagebuchcharakter des Films wird lediglich durch einzelne intensiv dramatische Momente durchbrochen. Da der Film insgesamt genug Möglichkeiten zu emotionaler Entlastung und Distanzierung bietet, können Kinder ab 6 Jahren ihn ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Das Beziehungsdrama erzählt mit romantischen wie humoristischen Elementen von den Liebesverwicklungen zwischen einer Frau und zwei Männern. Die Handlung ist klar und nachvollziehbar erzählt und trotz der emotionalen Konflikte der Hauptfiguren von einer positiven Grundstimmung getragen. Auch wenn sich ihnen nicht alle thematischen Aspekte erschließen werden, ist für Kinder ab 6 Jahren keine emotionale Überforderung oder nachhaltige Irritation zu befürchten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Das Psychodrama erzählt von einem berühmten Schriftsteller, der eine Affäre mit der Pflegerin seiner schwer an Krebs erkrankten Frau beginnt, woraufhin sich wegen des gewalttätigen Mannes der Pflegerin tragische Verwicklungen ergeben. Die Geschichte kreist um die Themen Liebe und Tod und wird in teils düsteren Bildern und melancholischer Atmosphäre erzählt, die kaum durch heitere Elemente gebrochen wird. Darstellungen von Sexualität und Gewalt sind überwiegend zurückhaltend inszeniert, allerdings sind die Symbolik und die Ambivalenzen des Films nicht leicht verständlich, weshalb er bei Kindern Irritationen hervorrufen könnte. Jugendliche ab 16 Jahren können diese Elemente jedoch in den Kontext einordnen und sich trotz des Fehlens für sie geeigneter Identifikationsfiguren mit den Themen des Films auseinandersetzen. Da sie sich auch von den emotionalen Spannungen in der Geschichte ausreichend distanzieren können, besteht für sie keine Gefahr einer Überforderung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie über eine Gruppe von Frauen, die sich als Brautjungfern bei den Hochzeitsvorbereitungen für eine Freundin gegenseitig übertrumpfen wollen und dabei kein Fettnäpfchen und keinen Eklat auslassen. Der Film ist überdreht inszeniert, seine Charaktere sind kräftig überzeichnet und ergehen sich in derber Sprache und Anzüglichkeiten. Die sexuelle Fixiertheit der Protagonistinnen wird dabei jedoch satirisch so weit überhöht, dass das dadurch transportierte fragwürdige Frauenbild wiederum in Frage gestellt wird – was sich auch jungen Zuschauern ab 12 Jahren durchaus erschließt. Diese können die Charaktere als personifizierte Klischees innerhalb einer deutlich unrealistisch-fiktionalen Filmwelt begreifen und sich ausreichend davon distanzieren, sodass für sie keine Gefahr einer Desorientierung besteht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Das Beziehungsdrama erzählt von dem lesbischen Pärchen Liza und Sally, die sich gemeinsam mit ihrer Clique im Londoner East End von Party zu Party und Rave zu Rave treiben lassen. Ihre Beziehungsprobleme zwischen Leidenschaft, Eifersucht, Abhängigkeit und Selbstfindung werden in ihrem rauschhaften Wechsel der Stimmungen für Jugendliche nachvollziehbar geschildert. Der Film enthält mehrere, auch heftige Sexszenen und zeigt explizit Drogenkonsum, der – ohne ihn zu verherrlichen - als selbstverständlicher Teil des Alltags der Protagonisten geschildert wird. Für 16-Jährige und Ältere sind diese Eindrücke ohne desorientierende Wirkung zu verarbeiten, da sie sich aufgrund ihrer eigenen Lebenserfahrung und Reflexionsfähigkeit mit dem Leben und den Problemen der Hauptfiguren kritisch auseinandersetzen können.
FSK ab 16 freigegeben
FSK ab 16 freigegeben
Der vierte Teil der romantischen Vampirsaga schildert, wie Bella und ihr geliebter Vampir Edward endlich und trotz der Bedenken ihrer Angehörigen heiraten können. Doch bald drohen neue Gefahren, denn die Schwangerschaft Bellas scheint unter einem bösen Stern zu stehen und ihr eigenes Leben zu gefährden. Wie bereits in den anderen Filmen der „Twilight“-Reihe ist die Vampirgeschichte mit zahlreichen Mystery- und Fantasy-Elementen angereichert und zeigt eine deutlich fiktive Welt. Obwohl die Atmosphäre teilweise bedrohlich ist und auch die Schwangerschaft mit angstvollen Aspekten geschildert wird, sind bereits 12-Jährige in der Lage, diese Elemente im Kontext der gefühlvollen Genre-Geschichte mit ihren sympathischen Hauptfiguren zu verarbeiten. Auch die dezente Darstellung von Sexualität und wenige blutige Szenen können sie ohne die Gefahr einer Desorientierung verkraften, zumal die Handlung letztlich eine positive, versöhnliche Wendung nimmt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Der Vampirfilm setzt die Liebesgeschichte von Edward und Bella fort und schildert, wie Bella sich an ihr neues Vampirdasein gewöhnt. Das Familienleben mit der kleinen Tochter wird jedoch durch die Feindschaft eines rivalisierenden Clans gestört. Der Film zeigt die Fehde unter anderem in teils drastischen Traumszenen und Visionen. So alternieren Szenen eines intakten und liebevollen Vampir-Familienlebens mit Auseinandersetzungen, die auch explizite, blutige Gewaltdarstellungen beinhalten. Während kleinere Kinder durch diese Elemente verstört werden könnten, sind 12-Jährige in der Lage, sie emotional zu verarbeiten, da sie stets wieder durch entlastende und erklärende Passagen abgelöst werden. 12-Jährigen erschließt sich zu jeder Zeit die Fiktionalität der märchenhaften filmischen Welt, welche von positiven Protagonisten und einer romantischen Liebesgeschichte getragen wird. Deshalb werden sie durch die dramatischen Elemente zwar gefordert, können den Film aber ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Die Mischung aus Gangsterfilm und Liebestragödie, angesiedelt im Brighton der 1960er Jahre, erzählt von der Verbindung eines Gangsters mit einer naiven jungen Frau. Sie wird Zeugin seines Mordes an einem anderen Gangster, woraufhin er sie verführt, um sie von einer Aussage gegen ihn abzuhalten. Der Film beinhaltet mehrere Gewaltszenen, die drastisch geschildert werden, doch dramaturgisch motiviert sind. Die prekäre und für die Frau bedrohliche Beziehung der Protagonisten wird zwar auf hohem Spannungsniveau geschildert, aber da sich die Inszenierung auf die Charaktere und Dialoge konzentriert, bietet sie im Zusammenwirken mit dem historischen Setting ausreichend Möglichkeiten zur Distanzierung. Für Jugendliche ab 16 Jahren ist daher keine übermäßige Belastung zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Politthriller über einen Ex-Cop und Privatdetektiv, der in einen Sumpf aus Korruption, Verrat und Erpressung gerät und letztlich mit einem dunklen Kapitel seiner eigenen Vergangenheit konfrontiert wird. Die komplexe Handlung ist bereits für 12-Jährige nachvollziehbar, obwohl der Film sich sicher eher an Erwachsene richtet. Die Hauptfigur wird anfangs moralisch ambivalent gezeichnet, findet am Ende aber zu einer klaren moralischen Position, was sich auch jungen Zuschauern erschließt. Da einzelne Gewaltdarstellungen sowie eine Sexszene eher zurückhaltend inszeniert sind, können 12-Jährige sie im Kontext der Erzählung problemlos verarbeiten. Aufgrund ihrer Medienerfahrung und der Ferne der Handlung von ihrer realen Lebenswelt kann sich diese Altersgruppe auch von der emotionalen Dramatik der Ereignisse ausreichend distanzieren, weshalb für sie keinerlei Beeinträchtigung zu befürchten ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Das Drama erzählt vom schwierigen Verhältnis zweier Brüder: Sam, ein erfolgreicher Marine und „Held“, und Tommy, scheinbar ein Nichtsnutz und das schwarze Schaf der Familie. Alles verändert sich, als Sam in Afghanistan von den Taliban als Geisel genommen wird und schwer traumatisiert zu Frau und Töchtern zurückkehrt. Die Handlung konzentriert sich auf die innerfamiliären Konflikte und inszeniert die grausamen Erlebnisse Sams im Kriegseinsatz zurückhaltend. Da Themen wie Konkurrenz, Angst, Schuldgefühle und Fürsorge so ernsthaft wie intensiv und auch für 12-Jährige nachvollziehbar behandelt werden, stellt der Film für sie zwar eine Herausforderung, doch keine Überforderung dar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Das Drama erzählt von einer jungen verheirateten Ärztin, die sich immer wieder auf sexuelle Abenteuer mit Patienten einlässt und deshalb aus dem Dienst entlassen wird, worauf sie sich mit ihrem ihr selbst rätselhaften Verhalten und den Reaktionen ihrer Familie auseinandersetzen muss. Der Film ist vor allem über Bilder und in langen Einstellungen inszeniert und richtet sich in Thematik und Erzählweise eindeutig an Erwachsene. Das Verhalten und die Gefühlswelt der Protagonisten bleiben dabei auch wegen der sehr sparsamen Dialoge schwer zugänglich. Während Kinder und jüngere Jugendliche durch die Vieldeutigkeit und die freizügigen sexuellen Darstellungen irritiert werden könnten, sind 16-Jährige und Ältere in der Lage, den Film ohne Beeinträchtigung ihrer Entwicklung zu verarbeiten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über einen jungen Mann, der Teil einer national-sozialistisch gesinnten Gruppe wird, dabei jedoch in einen schweren Konflikt mit seinen homoerotischen Neigungen gerät. Als er sich in ein anderes Mitglied der schwulenfeindlichen „Bruderschaft“ verliebt, kommt es zu dramatischen Verwicklungen. Der Film erzählt die Liebesgeschichte zwischen den beiden Männern sensibel und nachvollziehbar und zeichnet ein so hartes wie authentisch wirkendes Bild des rechtsextremen Milieus. Obwohl die Ideologie nicht im Detail analysiert wird, schildert er glaubhaft und ohne Schwarzweiß-Malerei ihre antisoziale Haltung. Mit der Darstellung eruptiver Gewalt und der komplexen Thematik können sich Jugendliche ab 16 Jahren kritisch auseinandersetzen, ohne überfordert zu werden.
FSK ab 16 freigegeben
FSK ab 16 freigegeben
Im Milieu illegal agierender belgischer Rinderzüchter angesiedelter Thriller: Ein Undercover-Polizist soll die lokale "Hormonmafia" unterwandern, zu der auch sein einstmals bester Freund aus Kindertagen gehört. Zugleich thematisiert der Film die Animositäten zwischen den verschiedenen belgischen Regionen und Volksgruppen. Die Grundstimmung ist dabei auf eine bedrückende Weise intensiv, die ausgeübte körperliche Gewalt hält sich aber in Grenzen und wird nicht aufdringlich ins Bild gerückt. Die komplexe Zeichnung der Charaktere und die anspruchsvolle Erzählweise bilden zudem einen inszenatorischen Kontext, der die Gewalt nie selbstzweckhaft oder nachahmenswert erscheinen lässt. Eine sozialethische Desorientierung kann daher bei Jugendlichen ab 16 Jahren ausgeschlossen werden. Zudem verfügt diese Altersgruppe bereits über ausreichende Medienkompetenz, um die Inszenierungen vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Situation in Belgien einordnen zu können.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Der Musik- und Liebesfilm schildert die Erlebnisse der jungen Tänzerin Ali, die vom Land nach Los Angeles kommt und dort in einer Burlesque Lounge Arbeit findet. Da aber die Zukunft des Clubs auf dem Spiel steht und auch Alis Liebesleben sich zunächst kompliziert gestaltet, muss sie bis zum Happy End einige Konflikte bewältigen. Diese entfaltet der Film auf stets nachvollziehbare Weise, wobei er seine Figuren sympathisch und positiv zeichnet. Auch das Nachtclub-Ambiente wird nicht auf belastende Weise dargestellt, stattdessen wird der Zusammenhalt der Mitarbeiter betont. Da der Film auch insgesamt positive Botschaften transportiert, ist keine desorientierende Wirkung für Zuschauer ab sechs Jahren zu erwarten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Romantisches Drama über eine englische Modejournalistin, die beim Warten auf die Rückkehr ihres Mannes dem orientalischen Zauber von Kairo und dem Charme eines Ägypters erliegt. In langsamem Erzähltempo und mit Betonung auf die Atmosphäre und die Bilder der ägyptischen Metropole wird die Liebesgeschichte ruhig und harmonisch erzählt. Kurzzeitige Dramatik entsteht lediglich in zwei Szenen, die die Belästigung der Protagonistin durch einige Männer und eine willkürliche Kontrolle durch Soldaten zeigen. Kinder ab 6 Jahren können im Kontext der stimmigen Geschichte auch mit diesen kurzen verunsichernden Szenen ohne Beeinträchtigung umgehen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Das Drama erzählt von dem jungen, perspektivlosen Akin, der in einem ärmlichen Viertel Istanbuls aufwächst und auf ein besseres Leben hofft, sich aber immer tiefer in kriminelle Machenschaften verstrickt. Akin wird dabei nicht als Vorbildfigur dargestellt und seine Taten werden nicht legitimiert, weshalb Zuschauer ab 16 Jahren sich eine kritisches Meinung zu seiner Entwicklung bilden können. Diese Altersgruppe ist auch in der Lage, das problematische Frauenbild der Hauptfigur zu hinterfragen. Der oft derbe Sprachgebrauch und der gezeigte Drogenkonsum erschließt sich ihnen ebenfalls als Teil der authentischen Milieuschilderung, ohne sie in ihrer persönlichen Entwicklung zu beeinträchtigen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Das Drama erzählt von der jungen Slowenin Alexandra, die sich unter dem Deckmantel einer normalen Existenz als Studentin nebenher prostituiert, um sich ein besseres Leben leisten zu können. Die Bemühungen, das Doppelleben vor Familie und Freunden geheim zu halten und zugleich die Belastungen als Prostituierte durchzustehen, bringen sie in immer größere Schwierigkeiten. In seiner nüchternen Inszenierung spart der Film auch drastische Elemente von Erniedrigung und Angst nicht aus, wobei er nur wenig emotionale Entlastung bietet. Während Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren durch bedrohliche Szenen und die Betonung negativer Aspekte von Sexualität irritiert werden könnten, sind 16-Jährige bereits in der Lage, die Handlung in ihren – gleichwohl realistischen - sozialen Kontext einzuordnen. Auch aufgrund ihrer Lebens- und Medienerfahrung können sie sich von den belastenden Szenen distanzieren und Alexandras scheinbare Perspektivlosigkeit kritisch hinterfragen. Daher birgt der Film für sie nicht die Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Die Comicverfilmung schildert in einer Mischung aus historischen und Science-Fiction-Elementen die Auseinandersetzung eines mit übermenschlichen Fähigkeiten ausgestatteten Helden mit Nazi-Gegenspielern. Obwohl der Film im Zweiten Weltkrieg spielt, ist er mit zahlreichen futuristischen Elementen angereichert und bedient sich in seiner Inszenierung als effektreiches Spektakel teilweise bei Computerspielen. Jugendliche ab 12 Jahren können diese Überhöhungen bereits problemlos in gängige Genremuster einordnen, denen auch die strikte Aufteilung in Gut und Böse und die einfache moralische Botschaft des Films entsprechen. Diese Altersgruppe kann auch mit den gewalthaltigen Szenen des Films umgehen und sich aufgrund der Realitätsferne des Gesamtwerks emotional von ihnen distanzieren.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Das biographische Drama erzählt die Geschichte des berühmt-berüchtigten Terroristen Carlos, genannt „Der Schakal“. Die komplexen politischen Verflechtungen, die der Film ausführlich schildert, erschließen sich Jugendlichen ab 16 Jahren weit genug, um die Dramatik des Films zu verarbeiten. Auch die Skrupellosigkeit der Hauptfigur und einige Szenen brutaler Gewalt kann diese Altersgruppe in den Kontext einordnen und bewerten, sodass sich ihnen ausreichend Distanzierungsmöglichkeiten bieten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Drama über die Inszenierung eines Shakespeare-Stückes in einem Gefängnis, mit den einsitzenden Schwerverbrechern in den Hauptrollen. Der Film schildert detailliert und theaterhaft die Proben und die Aufführung des Stückes. Obwohl das komplexe Verhältnis von Fiktion und Realität sich nicht leicht erschließt und auch viele thematische Aspekte des Films für Kinder sicher nur schwer nachvollziehbar sind, ist bereits für 6-Jährige Zuschauer keine Beeinträchtigung zu erwarten. Denn trotz der Schwere des Shakespeare-Stoffs mit seinen Motiven von Intrige und Mord bietet der Stil der Inszenierung stets ausreichend Möglichkeiten der emotionalen Distanzierung. Die sensible und anspruchsvolle Haltung des Films, der kein Bedrohungs- oder Gewaltszenario ausspielt, birgt für diese Altersgruppe nicht die Gefahr einer Ängstigung oder Desorientierung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Der Mystery-Thriller erzählt von der Verwicklung eines jungen istanbuler Fotografen in geheimnisvolle Vorgänge um ein getötetes Kind und einen Fluch. Dramatische Szenen und Todesfälle sind dramaturgisch klar in das Genremuster eingebettet. Auch die 3D-Umsetzung führt zu keiner Verstärkung der gezeigten Gewalt, sodass Jugendliche ab 16 Jahren sie einordnen können und keine beeinträchtigende Wirkung für sie zu erwarten ist.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Beziehungskomödie über ein türkisches Paar, das sich nach einem heftigen Streit trennt, doch nach vielen Querelen und Missverständnissen wieder zueinander findet. Die Inszenierung orientiert sich an klassischen Komödienmustern, wobei insbesondere Slapstickelemente und die ins Comichafte reichende Überzeichnung der Hauptfiguren hervorzuheben ist. Auch birgt die Inszenierung zahlreiche turbulent-chaotische Szenen. 12-Jährige können bereits mit der Rasanz und den dramatischen Wendungen umgehen, ohne emotional überfordert zu werden. Trotz einzelner Elemente wie etwa (dezent inszenierte) Sado-Maso-Szenen und Bilder exzessiven Alkoholkonsums, sowie teilweise obszöner Sprache ist die Handlung deutlich fiktional und deutet früh ein Happy End an. Das Männer- und Frauenbild des Films ist zwar insgesamt kritisch zu betrachten, eine Beeinträchtigung ist aber für 12-Jährige und ältere Kinder auszuschließen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Der Horrorfilm erzählt von einer Gruppe junger Amerikaner, die einen Abenteuertrip zur Geisterstadt Pripyat direkt beim Atomkraftwerk Tschernobyl unternehmen. Dort treffen sie auf mutierte Bewohner, die beginnen, Jagd auf die Eindringlinge zu machen. Die leicht verständliche Story des Films ist mit den genretypischen Stilmitteln umgesetzt. Dabei wird die düstere Atmosphäre des verstrahlten Schauplatzes betont und insbesondere mit Toneffekten die anhaltende Bedrohung der Protagonisten verdeutlicht. Trotz einiger Schockeffekte und Szenen von Verletzung und Tod setzt der Film Grausamkeiten nicht spekulativ in Szene. Die Distanzierung vom Leinwandgeschehen erleichtert auch das von der Lebenswirklichkeit Jugendlicher weit entfernte Setting des Films. Daher besteht für bereits genreerfahrene 16-Jährige nicht die Gefahr einer desorientierenden oder verrohenden Wirkung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama mit komödiantischen Elementen über einen wohlhabenden, gelangweilten Gothic-Rockstar, der sich nach dem Tod seines Vaters auf eine Reise durch Amerika begibt, um dessen geheimnisvolles Vermächtnis zu erfüllen. Die Erzählung ist von einer depressiven Grundstimmung geprägt und beinhaltet eine Reihe von traurigen Bildern aus einem Konzentrationslager. Kinder ab 12 Jahren sind auf Grund ihrer emotionalen Entwicklung gleichwohl in der Lage, mit der Stimmung und den dargestellten Erinnerungen umzugehen und sie adäquat zu verarbeiten. Auch das gelegentlich derbe Verhalten der Hauptfigur bewegt sich in einem Rahmen, der für ab 12-Jährige problemlos zumutbar und nicht moralisch desorientierend ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Das Science-Fiction-Drama erzählt von drei Jungen, die durch den Fund eines geheimnisvollen Kristalls telekinetische Kräfte erlangen. Bald aber zeigen sich auch negative Auswirkungen ihrer Fähigkeiten, und sie geraten in eine zerstörerische Spirale aus Wut und Rache. Der Film arbeitet mit vertrauten Mustern von Superheldenfilmen und bietet auch durch seine Hauptfiguren den jugendlichen Zuschauern ein großes Identifikationspotenzial. Während Kinder unter 12 Jahren durch die – wenn auch nicht allzu drastischen - Action- und Gewaltszenen sowie die tragische Entwicklung der Hauptfigur überfordert werden können, sind 12-Jährige bereits in der Lage, diese Elemente zu verarbeiten und in den deutlich fiktionalen Genrekontext einzuordnen. Auch die klare ethische Aussage des Films, seine Warnung vor den zerstörerischen Folgen von Rache und Allmachtsphantasien, erschließt sich ihnen und regt zur Reflexion an. Daher stellt der Film für 12-Jährige zwar eine Herausforderung dar, ohne sie jedoch zu überfordern.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Science-Fiction-Epos erzählt in mehreren Episoden und über eine Zeitspanne von mehreren Jahrhunderten - von der Vergangenheit bis in eine ferne, postapokalyptische Zukunft - hinweg vom Kampf um menschliche Würde und Freiheit. In seinen zahlreichen Hauptfiguren spiegeln sich dabei jeweils elementare persönliche Konflikte. Immer wieder werden im Verlauf der Handlung auch bedrohliche Situationen sowie Bilder von Gewalttaten und Tötungen in Szene gesetzt. Diese sind nie spekulativ oder verharmlosend dargestellt. Sie stehen stets im Dienste der humanistischen Aussage des Films und ihre Einordnung und Bewertung wird jungen Zuschauern auch durch die Kommentare der Erzählerstimme erleichtert. 12-Jährige sind in der Lage, die deutlich fiktionale Konstruktion zu erfassen und die belastenden Einzelszenen in den Kontext einzuordnen. Aufgrund der Bildgewalt und Fülle an Motiven stellt der Film für sie eine Herausforderung dar, überfordert sie jedoch nicht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe
Thriller über ein kriminelles Geschwisterpaar, das nach einem Casino-Überfall versucht, durch das verschneite Michigan zur kanadischen Grenze zu gelangen. Die kaltblütigen Gewalttaten der männlichen Hauptfigur sind teils drastisch, aber nie spekulativ in Szene gesetzt. Für Jugendliche ab 16 Jahren bleiben sie klar als Handlungen eines unberechenbaren Psychopathen erkennbar, der trotz einer gewissen Ambivalenz im Endeffekt keinerlei Vorbildcharakter besitzt. Eine moralische Desorientierung steht daher nicht zu befürchten. Auch wird Gewalt nie als positives Mittel zur Konfliktlösung dargestellt, im Gegenteil: stets führt Gewalt zu fataler Gegengewalt. Auch die intensiven Spannungs- und Bedrohungssituationen sind für ab 16-Jährige im Kontext der komplex angelegten Geschichte problemlos verkraftbar.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Actionthriller über den Rachefeldzug einer jungen Frau gegen ein kolumbianisches Drogenkartell und dessen Boss, der einst ihre Eltern ermordete. Trotz der dargestellten Milieus - kolumbianische Slums und Drogenmafia – gibt sich der Film deutlich als fiktional zu erkennen. Mit den zahlreichen genretypischen Überzeichnungen ist ein jugendliches Publikum hinreichend vertraut, was die emotionale Distanzierung erleichtert. Der unbedingte Rachewunsch der als fast unbesiegbar dargestellten Protagonistin wird moralisch durchaus in Frage gestellt, weshalb auch kaum ein Vorbildeffekt zu befürchten ist. Da überdies die Gewalt- und Tötungsszenen trotz effektreicher Actioninszenierung nicht explizit ausgespielt sind, besteht für Zuschauer ab 16 Jahren nicht die Gefahr einer Desorientierung oder Überforderung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Der Katastrophenthriller erzählt in mehreren parallelen Handlungssträngen von einer sich weltweit ausbreitenden, hochansteckenden Seuche und vom Kampf gegen sie. Anhand einzelner Schicksale werden die menschlichen und sozialen Auswirkungen einer solchen Katastrophe gezeigt. Die Inszenierung ist bei aller Dramatik der geschilderten Ereignisse nüchtern und realistisch gehalten und beleuchtet unterschiedlichste Facetten. Trotz seiner bedrückenden Atmosphäre und einiger deutlicher Bilder von Krankheit und Tod bietet der Film durch seine starken Figuren emotionalen Halt, für Kinder insbesondere auch durch ein selbstbewusstes Mädchen, das sich gut als Identifikationsfigur eignet. Da die menschlichen Aspekte der Geschichte im Vordergrund stehen und der Film solidarische Werte betont, können sich bereits Jugendliche ab 12 Jahren ohne die Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung mit ihm auseinandersetzen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Im Mittelpunkt des Gangsterfilms steht ein legendärer Schmuggler, der nun eigentlich ein normales Leben führen wollte, jedoch wieder in den Sumpf des Verbrechens hineingezogen wird, als er seinen Schwager vor einem skrupellosen Gangsterboss retten will. Gemeinsam mit seiner Bande will er mit einem großen, riskanten Coup das Geld beschaffen, um ihn frei zu bekommen. Die Geschichte ist actionreich und mit genregemäßer Spannungsdramaturgie erzählt, wobei immer wieder auch augenzwinkernder Humor zum Zuge kommt. Während 12-Jährige durch die teilweise intensiven und eruptiven Gewaltdarstellungen ebenso wie durch die moralische Ambivalenz der Hauptfiguren und der Welt, in der sie sich bewegen, desorientiert werden könnten, erschließen sich 16-Jährigen bereits die Genremuster des Gangsterfilms. Sie sind fähig, die ethischen Aspekte selbst zu beurteilen und können auch die Gewaltszenen genregemäß einordnen und verarbeiten. Ironische Brechungen sorgen zudem immer wieder für Distanzierung, weshalb der Film für diese Altersgruppe keine beeinträchtigende Wirkung entfaltet.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Der Psychothriller erzählt von einem Studenten, der gerade umgezogen ist und durch die Bekanntschaft mit einer Nachbarin in bedrohliche Ereignisse im Mietshaus hineingezogen wird. Der Film, der weitgehend in diesem Haus spielt, ist geprägt von einer bedrückenden Atmosphäre der Gefahr und Paranoia. Nach eher ruhigem Beginn steigert sich die Spannung in genretypischer Weise bis zu dramatischen Höhepunkten. Obwohl die Inszenierung Gewaltdarstellungen und drastische Bilder weitgehend meidet, könnte die dichte emotionale Erzählweise jüngere Zuschauer ängstigen. Jugendliche ab 16 Jahren sind jedoch bereits mit den Regeln des Genres vertraut, können die bedrohlichen Elemente in den Kontext der Geschichte einordnen und sich ausreichend distanzieren. Für sie besteht daher nicht das Risiko einer Überforderung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Das kammerspielartige Drama schildert einen Tag im Leben eines jungen, zynischen Multimillionärs, der in seiner Limousine durch die verstopften Straßen New Yorks fährt und nach verschiedenen geschäftlichen und privaten Begegnungen schließlich auf einen Mann trifft, der ihn töten will. Weitgehend innerhalb des Luxuswagens der Hauptfigur angesiedelt und ruhig und dialogreich erzählt, beschwört der Film zwar auf vielen Ebenen eine kapitalistische Gesellschaft am Rande des Untergangs, lädt den Zuschauer aber stets zu emotionaler Distanzierung ein. Auch einzelne Elemente von Sex und Gewalt sind in diesem Kontext bereits für Jugendliche ab 12 Jahren problemlos zu verarbeiten, da sie unterkühlt und nie effektheischend oder zur Nachahmung animierend in Szene gesetzt sind. Die parabelhafte Handlung ist zudem in einer Welt fern der Lebensrealität Jugendlicher angesiedelt, weshalb für 12-Jährige nicht die Gefahr einer Desorientierung oder Ängstigung besteht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Im Mittelpunkt des Dramas steht eine erfolgreiche Country-Sängerin, die in Folge ihrer Alkoholsucht ihr Kind verliert. In einer Entzugsklinik freundet sie sich mit einem Pfleger an, mit dessen Unterstützung sie sich auf ein Comeback vorbereitet. Die Probleme der komplex gezeichneten Hauptfiguren bewegen sich in einem Rahmen, der für Kinder ab 12 Jahren nachvollziehbar und verständlich ist. Konflikte oder tragische Situationen werden nie übermäßig dramatisch inszeniert, sodass eine emotionale Überforderung bei dieser Altersgruppe nicht zu befürchten steht. Die zahlreichen Musikeinlagen tragen zudem zur Entlastung bei.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Mischung aus Western und Science-Fiction-Film über einen Revolverhelden, der sich mit seinem Erzfeind verbünden muss, um eine Attacke von Außerirdischen auf eine kleine Westernstadt abzuwehren. Der Film arbeitet mit einem klaren, für Kinder ab 12 Jahren leicht nachvollziehbaren Gut-Böse-Schema. Die Inszenierung setzt stark auf effektreiche Szenen, wobei es einen ausgewogenen Rhythmus zwischen Anspannungs- und Entspannungsphasen gibt, sodass trotz des hohen Erzähltempos keine Überforderung bei ab 12-Jährigen zu erwarten ist. Bei den Kämpfen zwischen Cowboys und Aliens wird zwar getötet, doch bleiben die Gewaltdarstellungen unpräzise und verfremdend, weshalb auch hier eine emotionale Überforderung nicht zu befürchten steht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Romantische Komödie über die Liebeswirren einer Reihe von Charakteren im Alter zwischen 13 und Mitte 40. Wenngleich es vereinzelt zu einem vulgär-sexualisierten Sprachgebrauch kommt, wird Sex auf der Bildebene nur angedeutet. Von einer Überforderung bei Zuschauern ab 12 Jahren ist daher ebenso wenig auszugehen, wie im Hinblick auf die Themen des Films und ihre Inszenierung: Die Themenbereiche Liebe, Sex, Ehebruch und Scheidung werden auf eine dramaturgisch sanfte Art behandelt. Die Geschichte ist von einer heiteren Grundstimmung geprägt, die Protagonisten sind selbst in Streitsituationen nicht ernsthaft gemein zueinander. In der Figur eines dreizehnjährigen Jungen, der die Trennung seiner Eltern souverän verarbeitet, bekommen Jugendliche zudem eine positive Identifikationsfigur.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen Mann, dessen neue Freundin mit ihrem erwachsenen Sohn zusammen wohnt. Dieser versucht aus Eifersucht, die beiden wieder auseinander zu bringen. Trotz der bei allem Humor auch ernsten Themen und Konflikte enthält der Film keine Szenen, die auf Kinder ab 6 Jahren desorientierend oder nachhaltig verängstigend wirken könnten. Die kammerspielartige Inszenierung und die ruhige und romantische Musik haben zudem eine entspannende Wirkung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Agententhriller spielt Anfang der 1970er Jahre und erzählt von der Jagd nach einem Doppelagenten im innersten Zirkel des britischen Geheimdienstes, für die der Top-Agent Smiley aus dem Ruhestand zurückgeholt wird. Mit seinem ruhigen und analytischen Vorgehen kann er schließlich den Maulwurf enttarnen. Die Inszenierung des mit zahlreichen Figuren und Wendungen gespickten Films ist bedächtig und von einem melancholischen Ton geprägt, die Handlung wird dabei vor allem durch Dialoge vorangetrieben. Einzelne Szenen von Tötungen oder Folter werden dabei nur kurz und eher dezent ins Bild gesetzt. Bereits 12jährige können die Atmosphäre von Paranoia und Verrat dem geschilderten Milieu zuordnen, das von ihrer Lebenswelt denkbar weit entfernt ist. Auch die ruhige Erzählweise des Films bietet ihnen genügend Momente der Entlastung und Distanzierung. Obwohl sich der Film eindeutig an Erwachsene richtet, ist für diese Altersgruppe daher keine Ängstigung oder Überforderung zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Gruselkomödie über einen Vampir, der nach 200 Jahren aus seiner Gruft befreit wird. Allerdings findet er sich im Amerika der 1970er-Jahre und zwischen den verwahrlosten Nachfahren seiner Familie kaum zurecht. Der Film ist von skurrilem, zum Ende hin fast klamaukartigem Humor geprägt, beinhaltet aber durchaus auch dramatische und düstere Szenen. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind gleichwohl in der Lage, diese Dramatik mit ihrem leichten Grusel und ihren Schreckmomenten als Fiktion zu erkennen, zumal sie regelmäßig durch lustige Szenen gebrochen wird. In den beiden Kinderfiguren finden junge Zuschauer zudem aktive und starke Identifikationsfiguren. Entlastend wirkt auch die Tatsache, dass die Tricktechnik des Films klar als solche erkennbar ist und dass die Hauptfigur durch ihre theatralische Kostümierung und ihre gestelzte Sprache als unernste Fantasiegestalt gezeichnet wird. Eine Überforderung bei ab12-Jährigen kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Science-Fiction-Film über eine Alien-Invasion, die in Russland beginnt und sich über den gesamten Erdball ausbreitet. Eine Gruppe junger Überlebender setzt sich gegen die übermächtig erscheinenden Außerirdischen zur Wehr. Die Inszenierung des Films ist auch in den Actionszenen nicht übermäßig dramatisch. Die abstrakte Visualisierung und die sichtbar animierte Darstellung der Aliens sowie die computeranimierten kurzen Tötungsbilder (Menschen zerfallen in Sekunden zu Staub) wirken auf Jugendliche ab 12 Jahren nicht übermäßig ängstigend oder belastend. Der Film zeigt zwar eine Vielzahl von Waffen, jedoch kann eine bedenkliche Waffenbegeisterung für die Zielgruppe der 12-Jährigen ausgeschlossen werden, da die selbstgebauten Waffen eher skurril, mittelalterlich und abenteuerlich wirken. Auch die düstere Grundstimmung wird durch zahlreiche aufhellende und humorvolle Situationen und Dialoge aufgelockert.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine Journalistin, die für einen Artikel zwei junge Prostituierte interviewt und sich immer mehr in ihre eigenen Sehnsüchte und Phantasien verstrickt, während sie an ihrer eingefahrenen bürgerlichen Ehe zweifelt. Ineinander verschachtelt und in meist ruhig inszenierten Szenen kontrastiert der Film die Erlebnisse der jungen Frauen mit ihren Freiern und das Familienleben der Journalistin. Die sexuellen Szenen sind dabei sehr freizügig inszeniert und könnten auf Jugendliche unter 16 Jahren an einzelnen Stellen verstörend wirken. 16-Jährige können diese Szenen jedoch bereits in den Kontext des Themas einordnen und sich emotional von den bedrohlichen Aspekten distanzieren. Auch den Blickwinkel des Films auf Sexualität als Ware und die scheiternden Liebesbeziehungen der Protagonistinnen kann diese Altersgruppe kritisch reflektieren, weshalb der Film nicht die Gefahr birgt, sie in ihrer eigenen Entwicklung zu irritieren oder zu desorientieren.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt von der jungen Journalistin Sofia und ihrem schwierigen Verhältnis zu ihrer an Demenz erkrankten Mutter Marga. Auf einer gemeinsamen Reise nach Riga, Margas Heimatstadt, kommen ungeahnte Wahrheiten über beider Vergangenheit ans Licht. Die Inszenierung birgt viel Dramatik, auch in der Schilderung der gestörten Mutter-Tochter-Beziehung, und fordert den Zuschauer emotional. Einige Rückblenden in die Vergangenheit, die Krieg und Vertreibung schildern, verstärken die teilweise düstere und melancholische Atmosphäre des Films. Doch 12-Jährigen und Älteren erschließen sich die dargestellten Themen und Probleme weit genug, um sich konstruktiv mit ihnen auseinandersetzen zu können. Ihnen gelingt auch die Distanzierung von einzelnen irritierenden oder bedrohlichen Momenten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Vierter Teil der Agentenfilm-Reihe: Ein genetisch manipulierter Superagent, der durch die Einnahme von Pillen seine mentalen und körperlichen Leistungsfähigkeiten steigern kann, wird von seiner eigenen Geheimdienstorganisation gejagt. Die Erzählung wird zunehmend tempo- und actionreicher, hält jedoch einen steten Wechsel aus spannenden und ruhigeren Momenten, sodass Kinder ab 12 Jahren ausreichend Möglichkeit zur emotionalen Entspannung haben. Auch die Darstellung von Gewalt als Möglichkeit der Konfliktlösung wirkt hier nicht desorientierend, da die Sympathieträger und Identifikationsfiguren Gewalt nur zu ihrer Verteidigung einsetzen. Auch wird die Gewalt nicht selbstzweckhaft inszeniert, unmittelbare Gewaltauswirkungen sind meist nicht zu sehen. Darüber hinaus liegt der Fokus des Films nicht auf roher Gewalt, sondern auf beinahe unrealistisch anmutenden Actionszenen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Literaturverfilmung erzählt von einem achtjährigen Mädchen, das mit seinen Eltern -deutschen Sprachwissenschaftlern- und seinen beiden Geschistern im Dschungel von West-Papua aufwächst. Als die Familie einen verletzten, eingeborenen Jungen bei sich aufnimmt, droht sie zwischen die Fronten eines Stammeskriegs zu geraten. Der Film ist von einer gewissen Dramatik, wobei einzelne Szenen durchaus intensiv sind. Er verzichtet dabei jedoch auf Effekte wie schnelle Schnitte, düstere Szenarien und anhaltende Gewaltszenen. Bei Kindern ab 12 Jahren ist daher keine emotionale Beeinträchtigung zu befürchten. Zuschauer dieser Altersstufe sind in der Lage, die Erregungs- und Spannungsmomente im Kontext der Geschichte einzuordnen und entsprechend zu verarbeiten. Zudem werden emotionale Konflikte, die in der archaischen Lebensweise der Ureinwohner begründet sind, meist positiv und häufig harmonisch aufgelöst.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Agentenkomödie über zwei CIA-Profis, die seit ihrer Kindheit eng befreundet sind, nun aber mit allen Mitteln ihrer Agentenkunst gegeneinander um die Gunst einer Frau kämpfen und nebenbei auch noch einen raffinierten Verbrecher fassen müssen. Die Inszenierung setzt neben Dialog- und Situationskomik auch auf zahlreiche genretypische technische Gags und entfaltet besonders in den Actionsequenzen eine Überdrehtheit, die auch für jüngere Zuschauer stets die Realitätsferne des Films deutlich erkennbar macht. Einzelne sexuelle Anspielungen wie auch Gewaltdarstellungen bleiben dabei dezent. Die immer wieder ironisch gebrochene Dramaturgie erleichtert die emotionale Distanzierung von Spannungsmomenten. Aufgrund ihrer Medienerfahrung können bereits 12-Jährige die Geschichte in einen vertrauten Genrekontext einordnen. Auch der positive und moralische Ausgang des Films, der die Werte Freundschaft und Loyalität betont, sorgt dafür, dass diese Altersgruppe ihn ohne Beeinträchtigung verarbeiten kann.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Liebeskomödie über ein Ehepaar, das eigentlich gar nicht zueinander passt; als beide sich neu verlieben, kommt es zu Turbulenzen. Der Film löst die Probleme der Figuren stets humorvoll und versöhnlich auf, sodass Kinder ab 12 Jahren von den Konflikten in keiner Weise überfordert werden. Auch die stellenweise sexualisierte Sprache sowie vereinzelte sarkastische Scherze und Anzüglichkeiten stellen für die Altersgruppe ab 12 Jahren keine nachhaltige Überforderung dar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Der Film erzählt von einer Frau aus einer französischen Arbeiterfamilie, die von ihrer Oma ein altes Haus auf Korsika erbt und entgegen des Rats ihrer Familie dort ein neues Leben beginnen will. Die Geschichte wird in sehr ruhigem Tonfall erzählt, Natur- und Landschaftsaufnahmen tragen zur Grundstimmung eines weitgehend harmonischen Zusammenlebens bei. Konflikte, etwa zwischen der Protagonistin und ihrem Vater sowie ihrem Freund werden am Ende beigelegt. Eine einzelne Sexszene bleibt im Halbdunkel, ist zurückhaltend inszeniert und inhaltlich gut in die Erzählung eingebunden. Vereinzelte, sanft dramatische Situationen, beispielsweise der Herzinfarkt des Vaters oder die Hauptfigur alleine in dem verfallenen Haus bei heftigem Unwetter, stellen in diesem Kontext für Kinder ab 6 Jahren keine Überforderung dar und haben keine nachhaltig ängstigende Wirkung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Der Jugendkrimi erzählt mit Abenteuer- und Mystery-Elementen vom 11-jährigen Viktor, der mit seinen Eltern und Schwestern in eine alte, geheimnisvolle Villa gezogen ist und dort auf Rätsel stößt, denen er mit detektivischem Spürsinn auf den Grund geht. Der Film enthält zahlreiche gruselige Sequenzen und setzt diese mit den typischen dramatischen Stilmitteln sehr atmosphärisch in Szene. Die Handlung wird dabei jedoch stringent entwickelt, was auch jungen Zuschauern die schrittweise Auflösung der Rätsel gemeinsam mit dem Jungen ermöglicht. Dieser bietet sich als positive Identifikationsfigur an und besteht all seine Abenteuer mutig und selbstbewusst. Obwohl 6-Jährige wohl den einen oder anderen Schreckmoment erleben, wird immer wieder durch ruhige und erklärende Passagen für Entlastung gesorgt, weshalb für diese Altersgruppe keine Gefahr einer Beeinträchtigung besteht.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
In einer Mischung aus Thriller und Sozialdrama erzählt der Film von einem mittellosen koreanischen Hausmädchen, das eine Stelle bei einer wohlhabenden Familie bekommt. Sie lässt sich auf eine Affäre mit dem Vater ein, muss jedoch um ihr Leben fürchten, als sie von ihm schwanger wird. Jugendliche ab 16 Jahren können die Geschehnisse als kritischen Blick auf das soziale Gefälle in der koreanischen Gesellschaft entschlüsseln. Entsprechend sind sie in der Lage, die dargestellten Abhängigkeits- und Machtverhältnisse sowie die soziale Kälte, welche die Atmosphäre des Films prägt, als Teil der kritischen Gesamtaussage einzuordnen. Eine emotionale Überforderung steht nicht zu befürchten. Manche der dargestellten Aspekte der koreanischen Kultur können eine befremdliche Wirkung entfalten, führen jedoch im differenzierten Gesamtkontext der Erzählung bei ab 16-Jährigen nicht zu Vorurteilen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie über die anstehende Hochzeitsfeier eines jungen Paares. Nach einem feuchtfröhlichen Junggesellenabschied droht das prunkvolle Fest komplett aus dem Ruder zu laufen und in Chaos und Peinlichkeiten zu versinken. Durch die stark überzeichneten Figuren, die sich im künstlichen Umfeld eines Schlosshotels bewegen, wirkt der Film trotz seiner alltäglichen Rahmengeschichte (ein Hochzeitsfest) eher realitätsfern. Entsprechend entfalten auch die sexualisierte Sprache, der stellenweise derbe Humor und das Zurschaustellen von Alkohol- und Drogenkonsum bei Jugendlichen ab 12 Jahren keine Vorbildwirkung. Zuschauer dieser Altersgruppe verfügen bereits über ausreichende soziale Erfahrungen sowie Kenntnisse gesellschaftlicher Verhältnisse, um die Handlungen als humoristisch überzogen zu entschlüsseln und entsprechend zu reflektieren. Eine sozialethische Desorientierung steht nicht befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Mystery-Thriller um einen Anwalt, der durch einen neuen Mandanten in Gestalt eines 10-Jährigen an einen mysteriösen Fall gerät: Die bizarre Behauptung des Jungen, in einem früheren Leben einen Menschen getötet zu haben, führt den Anwalt in immer dunklere Abgründe von Mord und Kindesmissbrauch. Der Film enthält zahlreiche geheimnisvolle und dramatische Elemente und teilweise sehr gewalthaltige Szenen. Seine bedrückende Grundstimmung wird dabei durch die bedrohliche Filmmusik und das Tondesign unterstützt, auch werden prekäre Themen wie Pädophilie und die Krebserkrankung eines Kindes eindringlich dargestellt. 16-Jährige sind aufgrund ihrer Lebens- und Medienerfahrung in der Lage, diese Elemente und die spezifische Art ihrer Inszenierung im Kontext des Filmgenres zu verarbeiten und sich von der überhöhten fiktionalen Darstellung zu distanzieren. Da zudem Gut und Böse klar unterschieden sowie die Motive der Protagonisten deutlich herausgestellt sind, können sie mit den bedrohlichen Aspekten der Handlung ohne Beeinträchtigung umgehen.
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
Im Mittelpunkt des Films steht ein betagter Witwer, der nach einer Herzattacke nicht in ein Pflegeheim zieht, sondern zu seiner viel jüngeren Haushälterin und deren Mann. Dort blüht der Rentner auf und bereichert auch das Leben seiner vom Schicksal hart getroffenen Mitbewohnerin. Die Geschichte wird in einem sehr ruhigen, unaufgeregten Tonfall erzählt und auf der Bildebene gibt es keinerlei Szenen, die junge Zuschauer verstören könnten. Der Film ist von einer melancholischen Grundstimmung geprägt und verhandelt ernste Themen wie Tod, Trauer und Einsamkeit. Dies geschieht in einem Rahmen, der für Kinder ab 6 Jahren keine emotionale Überforderung darstellt, zumal die Geschichte für alle Beteiligten zu einem positiven Ende findet.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Das leise Drama erzählt von der Begegnung eines ungebildeten, als „Idiot“ verschrienen Mannes und einer alten Dame, die in ihm die Liebe zur Literatur weckt und damit seinen „brachliegenden Kopf“ in Bewegung bringt. Der Film über Freundschaft und Liebe entwickelt seine Geschichte behutsam und mit feinem Humor. Lediglich Rückblenden in die von Demütigung und Gewalt geprägte Kindheit des Mannes bergen emotional im Moment des Sehens irritierende Wirkungen. Kinder ab sechs Jahren können diese jedoch ohne Probleme verarbeiten, da der Film mit überzeugend positiven Botschaften stets wieder in entlastende Szenen übergeht und mit einem furiosen Happy-End die Geschichte abschließt.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über den Kampf eines Liebespaares um das Leben ihres kleinen, an einem Hirntumor erkrankten Sohns. Obwohl die Liebe der Erwachsenen unter der Last der Umstände verlorengeht, setzen sie sich weiter gemeinsam für ihr Kind ein und können schließlich erleben, wie es geheilt wird. Die dramatische Geschichte birgt zwar einige potenziell belastende Bilder von der Verzweiflung der Eltern und dem Ausgeliefertsein des kleinen Jungen im Krankenhaus, konterkariert die bedrohlichen Aspekte jedoch auf der Tonebene durch die Erzählstimme und den Einsatz der Musik, was die atmosphärische Wirkung dieser Szenen insbesondere für Kinder relativiert. Die lebensbejahende Haltung und der letztlich positive Ausgang des Films sorgen dafür, dass bereits 6-jährige Zuschauer ihn ohne die Gefahr einer Ängstigung oder sonstigen Beeinträchtigung verarbeiten können.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen Vater und seine jugendliche Tochter, die durch den schockierenden Unfalltod der Ehefrau und Mutter in eine tiefe Krise zu stürzen drohen. Trotz der ernsten Thematik stellt der Film für Zuschauer ab 12 Jahren keine Überforderung dar. Kinder verfügen ab diesem Alter in aller Regel über eine ausreichende persönliche Reife, um sich mit existenziellen Themen wie Tod und Verlust eines nahestehenden Menschen auseinanderzusetzen. Auch die über weitere Strecken melancholische Grundstimmung lässt bei der Altersgruppe ab 12 Jahren keine Beeinträchtigungen befürchten, zumal der Film letztlich die positive Botschaft hat, dass Trauer und Schmerz in der Familie gemeinsam bewältigt werden können. Eine relativ freizügige Sexszene wirkt ebenfalls nicht irritierend, da sie schlüssig in die Handlung eingebunden und nicht spekulativ inszeniert ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama schildert, wie eine junge Deutsche in Argentinien durch einen Zufall dazu kommt, ihre eigene Herkunft zu hinterfragen und sich aufgrund ihrer Entdeckungen neu definieren muss. Ihre Spurensuche in der eigenen Vergangenheit und der Geschichte der Eltern wird ruhig und komplex entfaltet. Die teilweise intensive Emotionalität und auch die Tragik der Schicksale können Kinder ab 12 Jahren bereits verarbeiten, da sich ihnen der Hintergrund des Films ausreichend erschließt und sie die Identitätssuche der jungen Frau nachvollziehen können.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt über Jahrzehnte hinweg in historischem Setting von einer unerfüllten Liebe. Hauptschauplatz ist ein geheimnisvolles Hotel unter der Führung eines Grafen, in dem der männliche Protagonist immer wieder Station macht, um seine Angebetete zu gewinnen. Die Geschichte wird überwiegend ruhig und auch für junge Zuschauer nachvollziehbar erzählt. Die Inszenierung ermöglicht immer wieder eine emotionale Distanzierung des Zuschauers. Sie birgt nur einzelne Elemente von Sexualität und Gewalt, die bereits für 12-Jährige im Kontext der Erzählung problemlos zu verarbeiten sind. Obwohl der Film sich eher an ein erwachsenes Publikum richtet und einige Aspekte des Films sich ab 12-Jährigen nicht erschließen werden, besteht für sie nicht die Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung.
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Das Drama über einen Kussforscher, seine Begegnung mit zwei Frauen und das daraus folgende experimentelle Dreiecksverhältnis ist ruhig und verhalten erzählt. Der Film bietet zu seinen Themen keine moralischen Orientierungen, enthält dabei aber kaum Szenen, die Zwölfjährige irritieren oder verstören können. Wenn sich 12-Jährigen auch einige Aspekte des filmischen Inhalts nicht erschließen werden, so wirken diese dennoch nicht überfordernd oder desorientierend.
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Animationsfilm, der klassische Märchenmotive aufgreift und zu einer modernen Abenteuergeschichte verbindet. Im Mittelpunkt steht das Rotkäppchen, das Hänsel und Gretel aus der Gewalt einer bösen Hexe befreien muss. Durch das sehr rasante Erzähltempo, die zahlreichen popkulturellen Anspielungen sowie die bisweilen schrill überdrehte Geschichte stellt der Film für Kinder ab 6 Jahren sicherlich eine Herausforderung dar. Dennoch sind Zuschauer dieser Altersstufe auf Grund ihrer anzunehmenden Kenntnis der verwendeten Märchenmotive sowie ihrer medialen Erfahrungen mit animierten Cartoons durchaus in der Lage, die actionreichen Geschehnisse und den ironischen Umgang mit den einzelnen Charakteren zu erkennen und zu verarbeiten. Zudem enthält der Film zahlreiche betont klamaukhaft-humorvolle Szenen, die für entspannende Momente sorgen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Der in den späten 70er Jahren angesiedelte Film erzählt von einer Industriellen-Gattin, die sich von ihrem lieblosen Mann und ihren verwöhnten Kindern nicht mehr ernst genommen fühlt. Auf unerwartete Weise findet sie eines Tages einen Weg, sich wieder Respekt und Anerkennung zu verschaffen. Der Film enthält keinerlei dramatische oder ängstigende Szenen, die Kinder ab 6 Jahren überfordern könnten. Auch die gelegentlich rüde Sprache sowie drei Szenen, in denen sexuelle Handlungen angedeutet werden, bewegen sich in einem Rahmen, der Kindern dieser Altersgruppe zugemutet werden kann. Die durchweg heitere und positive Grundstimmung des Films sowie die sehr positive Charakterisierung der mütterlichen Hauptfigur tragen überdies zu einer entspannenden Wirkung bei.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Tragikomödie über einen palästinensischen Fischer, der ein lebendes Schwein aus dem Meer fischt. Da das Tier sowohl bei Muslimen als auch bei Juden als "unrein" gilt, muss er es möglichst schnell und möglichst unauffällig los werden. Der Film enthält tragische Momente, die jedoch fast immer in ein entlastendes Lachen münden. Auch die als bedrückend dargestellten Lebensumstände der Palästinenser und die Armut der Bevölkerung werden immer wieder durch humorvolle Szenen gebrochen. Durch diese Balance von Ernsthaftigkeit und Humor kann eine emotionale Überforderung bei Kindern ab 12 Jahren ausgeschlossen werden, auch wenn sie möglicherweise nicht die politischen und sozialen Hintergründe des Handlungsortes kennen und daher manche Geschehnisse kaum einordnen können. Auch eine Attentatsszene und ein Selbstmordszenario sind filmisch so aufgelöst, dass sie keine nachhaltige Wirkung auf die Altersgruppe ab 12 entfalten. Kinder dieses Alters sind auf Grund ihrer psychosozialen Entwicklung in der Lage, die emotionale Ambivalenz dieser Szenen zu verstehen und entsprechend einzuordnen.
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Komödie über einen resignierten Lehrer an einer finanziell angeschlagenen Schule, der den drohenden Jobverlust eines Kollegen verhindern will, indem er bei Mixed-Martial-Arts-Duellen antritt und Geld für dessen Honorar erkämpft. Weder der Humor noch die Dialoge des Films beinhalten Aspekte, die auf Jugendliche ab 12 Jahren beeinträchtigend oder irritierend wirken könnten. Die Kämpfe sind zwar durchaus rau inszeniert, wirken aber nie selbstzweckhaft und haben keinerlei faszinierende Wirkung. Eine verrohende Wirkung steht bei ab 12-Jährigen nicht zu befürchten. Zudem gleichen der Humor und die positive Grundstimmung des Films die brachialen Momente mehr als ausreichend aus.
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Das Drama erzählt vom zwanzigjährigen Mike, der in einer Rostocker Plattenbausiedlung lebt und durch seine kleinkriminellen Umtriebe einen undurchsichtigen Geschäftsmann kennenlernt. Dieser nimmt ihn unter seine Fittiche, stellt sich jedoch bald als mächtiger wie skrupelloser ehemaliger Stasimann heraus und scheint überdies in Mikes Familiengeschichte verstrickt zu sein. Die Themen von Macht, deren Missbrauch und jugendlicher Identitätssuche behandelt der Film komplex und für jüngere Zuschauer nicht leicht verständlich. Besonders die Irritationen der Hauptfigur und ihre Verführung zu Verbrechen durch eine scheinbar väterliche Figur könnten Kinder unter 12 Jahren emotional überfordern. 12-Jährige sind aber bereits fähig, diese Aspekte nachzuvollziehen und auch belastende Szenen in den Kontext eines ungewöhnlichen Agentenfilms einzuordnen, der sich mit der deutschen Vergangenheit auseinandersetzt. Auch Elemente wie der beiläufige Alkohol- und Zigarettenkonsum sind für sie als Teil des geschilderten Milieus aufzufassen. Aus diesen Gründen besteht für diese Altersgruppe nicht die Gefahr einer Desorientierung.
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Satirische Komödie über eine Filmregisseurin, die ein Dokumentarfilmprojekt startet, in dem Hartz-IV-Empfängerinnen porträtiert werden sollen. Dabei gerät sie an eine Off-Theatergruppe und inszeniert diese fortan als typische Unterprivilegierte - bis der Mummenschanz eine Eigendynamik bekommt. Die Inszenierung besteht zu weiten Teilen aus Film-im-Film-Szenen und stellt auch insgesamt ihre Fiktionalität und ihr satirisches Spiel mit Reality-Formaten des Fernsehens heraus, was sich bereits 12-Jährigen erschließt. Die Überdrehtheit der Protagonistin, ihre hysterischen Anfälle, Streitereien und auch körperliche Auseinandersetzungen sind für diese Altersgruppe deutlich als überzeichnet zu erkennen, weshalb sie sich davon problemlos distanzieren kann. Während kleinere Kinder von einzelnen Szenen überfordert werden könnten, sind 12-Jährige in der Lage, sie in den Kontext des satirischen Spiels einzuordnen und den Film ohne Beeinträchtigung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben
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Das Drama erzählt von einer jungen Frau, die ihrem Freund aus Eifersucht nachspioniert und sich dafür in einem schalldichten Raum ihrer Villa verbirgt, sich jedoch versehentlich selbst dort einschließt und lange Zeit gefangen bleibt. In ihrer Isolation wird sie zur Zeugin, wie ihr Freund nach einer Weile eine neue Geliebte hat, und versucht immer wieder verzweifelt, sich bemerkbar zu machen. Der teils kammerspielartige Film baut seine Spannung sehr langsam auf und setzt nicht auf vordergründige Schockeffekte, vielmehr beobachtet er genau seine Protagonisten und ihre Handlungen. Die weitgehend ruhige Inszenierung lässt trotz der beklemmenden Situation der weiblichen Hauptfigur immer wieder entlastende und leichte Momente zu. Bereits 12-Jährige können daher auch mit der Spannungssteigerung gegen Ende und einigen bedrohlichen Szenen umgehen. Auch die nicht voyeuristisch inszenierten Sexszenen sowie das offene Ende des Films sind für diese Altersgruppe im Kontext der Erzählung ohne Beeinträchtigung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die romantische Komödie erzählt von einem Autor, der nach seiner Scheidung an einer Abrechnung mit der Liebe zwischen Mann und Frau schreibt, sich zugleich aber in ein amouröses Abenteuer verstrickt – was für zahlreiche Konflikte sorgt. Stark auf Dialoge konzentriert, verhandelt der Film die Lebens- und Liebeskrisen Erwachsener, welche im Verlauf der Handlung aber auch für jüngere Zuschauer weitgehend nachvollziehbar werden. Obwohl besonders am Anfang massiver Alkoholkonsum dargestellt wird und der Sprachgebrauch immer wieder vulgär und machohaft ist, sind bereits 12-Jährige in der Lage, diese Elemente den Charakteren zuzuordnen und im Kontext der Handlung zu bewerten. Da der Film ansonsten keine irritierenden Elemente birgt, können sie ihn auf der Basis ihrer bereits erworbenen Lebens- und Medienerfahrung ohne die Gefahr einer Desorientierung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt von der Wiederbegegnung eines gerade aus der Haft entlassenen ehemaligen RAF-Terroristen mit alten Freunden und Weggefährten in einem Landhaus. Alte Konflikte, unterdrückte Gefühle und die Frage, wer den Terroristen damals an die Polizei verraten hat, lassen das Treffen emotional eskalieren. Der Film ist kammerspielartig inszeniert und konzentriert sich auf seine Figuren und deren Beziehungen. Im Laufe der Handlung steigert sich die dichte Atmosphäre zu dramatischen Auseinandersetzungen, wobei die Heftigkeit der Aggressionen Zuschauer unter 12 Jahren irritieren und belasten kann. Obwohl der Film sich eindeutig an Erwachsene richtet und Jugendlichen kaum Identifikationsmöglichkeiten bietet, sind aber bereits 12-Jährige in der Lage, die Motivationen der Protagonisten zu verstehen und die dargestellten Auseinandersetzungen entsprechend zu verarbeiten. Auch mit einigen offen bleibenden Fragen kann diese Altersgruppe umgehen, weshalb für sie keine Beeinträchtigung zu befürchten ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Märchenhaftes Drama über ein Paar, das keine Kinder bekommen kann, dem aber auf wundersame Weise doch noch der Kinderwunsch erfüllt wird – über Nacht, aus dem eigenen Garten und in Gestalt eines echten „Naturburschen“. Doch der kleine Junge gibt ihnen noch manches Rätsel auf. Die poetische Geschichte ist einfühlsam und familiengerecht erzählt und behandelt auch anspruchsvollere Themen verständlich. Dabei ist der kleine Timothy eine durchweg geeignete Identifikationsfigur für Kinder und spiegelt deren Sicht auf die Erwachsenen und ihre Probleme. Da die rätselhaften Elemente der Handlung bereits von 6-Jährigen ohne Überforderung verarbeitet werden können und keine sonstigen irritierenden Elemente enthalten sind, birgt der Film für Kinder im Grundschulalter nicht das Risiko einer Beeinträchtigung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen schüchternen Studenten auf der Suche nach Liebe. Von seinem WG-Mitbewohner lässt er sich ein Profil auf einer Dating-Website einrichten und kann sich fortan vor amourösen Angeboten kaum retten – wobei die Treffen aber eher befremdlich denn erfreulich ausfallen. Der Film ist episodenhaft erzählt und unterstreicht in seinem Stil immer wieder die eigene Künstlichkeit und humoristische Überzeichnung, was die emotionale Distanzierung auch für jüngere Zuschauer erleichtert. So wirken insbesondere die Sexszenen komödienhaft, ebenso wird Drogenkonsum überzeichnet und nicht zur Nachahmung anregend dargestellt. Bereits 12-Jährige können daher mit diesen Elementen wie auch mit dem teilweise vulgären Sprachgebrauch umgehen. Für sie ist von keiner überfordernden oder desorientierenden Wirkung auszugehen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Action-Thriller über einen New Yorker Auftragskiller, der für seinen Boss Jagd auf einen anderen Killer macht und durch die Begegnung mit einer geheimnisvollen Frau in weitere Intrigen gerät. Genregemäß mit zahlreichen Actionszenen und in düsterer Atmosphäre inszeniert, thematisiert der Film die Mechanismen von Rache und wechselseitiger Gewalt. Dabei legt er Wert auf genaue Figurenzeichnung und Dialoge, weshalb die Wendungen stets nachvollziehbar und durch die Charaktere motiviert sind. Die Gewalt- und Mordszenen sind drastisch, jedoch nicht selbstzweckhaft in Szene gesetzt; sie werden in einen ethischen Zusammenhang gestellt und in ihren Konsequenzen für die Protagonisten geschildert. Auch aufgrund seiner klaren Plot-Auflösung ist der Film für Jugendliche ab 16 Jahren, die bereits ausreichend Genreerfahrung besitzen und die Themen des Films kritisch reflektieren können, ohne die Gefahr einer emotionalen Überforderung oder Desorientierung zu verarbeiten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Geschlechterkomödie über eine Gruppe von befreundeten, etwas unreifen Männern um die 30. Deren liebgewonnenen Gewohnheiten geraten in Gefahr, als ihre Frauen mit Hilfe eines Ratgeber-Buches die Beziehungen verbessern wollen, was zu einem kleinen Geschlechterkrieg führt. Der Film zeichnet seine Großstadt-Charaktere trotz aller Macken sehr liebevoll und letztlich positiv, transportiert seinen Humor hauptsächlich über Dialoge und unterfüttert seine Atmosphäre durch einen beschwingten Soundtrack. Obwohl er sich eindeutig an ein erwachsenes Publikum richtet, könnte lediglich der stellenweise derbe Sprachgebrauch kleinere Kinder irritieren. Auf der Bildebene ist die Inszenierung durchweg dezent und frei von verstörenden oder überfordernden Szenen, weshalb bereits für Kinder im Grundschulalter keinerlei Beeinträchtigung zu befürchten ist.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Historienepos erzählt von einem römischen Zenturio, der in Britannien das Schicksal der verschwundenen Neunten Legion aufklären und die Ehre seines Vaters wieder herstellen will. Trotz teilweise drastischer Szenen der Konfrontation von Römern und britischen „Barbaren“ ist die Inszenierung nicht selbstzweckhaft, sondern zeigt die Gewalt eher abschreckend und im Kontext des historischen Settings. Ruhige Passagen sorgen dabei immer wieder für emotionale Entlastung. Auch Werte wie Mitmenschlichkeit und Freundschaft, herausgearbeitet in der Beziehung des Zenturio zu einem britischen Sklaven, werden letztlich höher gewertet als kulturelle Verschiedenheit oder kriegerische Ehre. Eine übermäßige emotionale Belastung oder moralisch desorientierende Wirkung des Films auf 12-Jährige ist daher auszuschließen.
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Der Film erzählt von einem jungen Mann aus dem ländlichen Albanien, der seine ärmliche Heimat verlässt, um im "reichen" Deutschland Geld zu verdienen. Dort aber muss er als Illegaler untertauchen, lebt in ständiger Angst vor der Polizei und muss sich als Arbeiter ausbeuten lassen. Schließlich wird er kriminell. Der ruhig erzählte und mit dokumentarischem Gestus inszenierte Film ist von einer durchgehend bedrückenden Atmosphäre geprägt. Dies betrifft sowohl die archaischen Bräuche im Dorf des Protagonisten als auch seine hoffnungslose Situation in Deutschland. Dennoch sind Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren in der Lage, das sozialkritische Anliegen des Films zu verstehen und entsprechend zu reflektieren, ohne einer emotionalen Überforderung ausgesetzt zu sein. Die kriminellen Handlungen der Hauptfigur werden als Teil einer tragischen Entwicklung dargestellt und nicht heroisiert. Zudem sorgen anrührende Episoden von großer Menschlichkeit und Freundschaft für entlastende Momente und betonen die humanistische Botschaft des Films.
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Das Politdrama schildert den Aufstieg eines französischen Politikers und beleuchtet dabei sowohl die Verflechtungen in den höchsten politischen Kreisen als auch die persönlichen Konflikte der Hauptfigur, die zwischen ihren Idealen und dem puren Kampf um Machterhalt hin- und hergerissen ist. Die Darstellung der politischen Verhältnisse ist komplex und erfordert vom Zuschauer große Aufmerksamkeit. Außerdem hat der Film ein hohes Spannungsniveau, das Zuschauer unter 12 Jahren sowohl kognitiv als auch emotional überfordern könnte. 12-Jährige können bereits mit diesen Themen umgehen, wenn sie auch sicher nicht jede Feinheit verstehen. Einzelne dramatische Szenen wie den Autounfall können sie verarbeiten und in den Handlungsablauf einordnen.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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In einer Mischung aus Familiendrama, Komödie und Coming-of-Age-Film erzählt der "Der Biber" von einem depressiven Familienvater, der beginnt, nur noch über eine Biber-Handpuppe mit seiner Umwelt zu kommunizieren. Der Film behandelt ernste und schwierige Themen wie Depressionen, Persönlichkeitsspaltung und Familienkrisen. Die Inszenierung ist jedoch sehr dezent und verzichtet auf übermäßig dramatische Situationen, die Kinder ab 6 Jahren ängstigen oder verstören könnten. Darüber hinaus stehen bei der Geschichte starke und positive Identifikationsfiguren im Mittelpunkt (hier insbesondere die kindlichen Protagonisten), die schlussendlich in der Lage sind, ihre Probleme gemeinschaftlich und konstruktiv zu lösen. Speziell die Familienproblematik wird zu einem positiven, harmonischen Ende geführt. Eine emotionale Beeinträchtigung steht bei ab 6-Jährigen daher nicht zu befürchten.
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Komödie über einen jungen Mann, der einst von einer Lehrerin und einem minderjährigen Schüler gezeugt wurde. Inzwischen erwachsen, hat er keinen Kontakt mehr zu seinem chaotischen Vater – bis dieser ausgerechnet am Vorabend seiner Hochzeit auftaucht, um aus dem damaligen Skandal Profit zu schlagen. Der Humor des Films ist derb und von einer Vielzahl von Zoten geprägt. Die Dialoge sind stark sexualisiert. Auch das Frauen- und Männerbild ist stark klischeehaft und mitunter sexistisch gezeichnet. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, diese Darstellungen wie auch die obszönen Dialoge als bewusste und stellenweise klamaukhafte Überzeichnungen zu erkennen, die trotz der realistischen Ausgangssituation nichts mit der Lebenswirklichkeit zu tun haben. Von einer sozialethisch desorientierenden Wirkung ist daher nicht auszugehen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Zwischen den 1950er und den 1970er Jahren spielendes Drama über ein junge Jüdin, die sich in Argentinien in den Sohn eines untergetauchten Nazis verliebt. Sie folgt ihm nach Deutschland, wo er sich der radikalen Studentenbewegung anschließt. Jugendliche ab 12 Jahren sind auf Grund ihrer anzunehmenden Vertrautheit mit der Historie Deutschlands fähig, den Bruch des jungen Mannes mit seiner Nazi-Familie nachzuvollziehen, ohne dass es zu einer emotional verstörenden Wirkung kommt. Das Engagement des Protagonisten in der gewaltbereiten Studentenbewegung hat nichts Glorifizierendes, von einer negativen Vorbildwirkung ist daher nicht auszugehen. Einzelne Szenen körperlicher Gewalt haben nichts Selbstzweckhaftes. Sie sind schlüssig in die ansonsten sehr ruhige Erzählung mit überragenden Protagonisten eingebettet und wirken auf ab 12-Jährige möglicherweise berührend, aber nicht überfordernd.
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Die Satire erzählt von den Abenteuern eines arabischen Diktators, der zu Besuch in den USA ist, dort gekidnappt und durch einen Doppelgänger ersetzt wird. Er muss sich auf eigene Faust durchschlagen, um sein Land vor der Demokratisierung zu bewahren. Die Inszenierung lässt durch ihre Überzeichnungen und slapstickhaften Wendungen in jedem Moment erkennen, dass es sich um eine rein fiktionale Geschichte handelt. Auch einige drastischere Elemente, die mit Grausamkeiten oder sexuellen Anspielungen teils über die Grenzen des "guten Geschmacks" hinausgehen, stehen dabei stets im Dienst der satirischen Stoßrichtung des Films. Auf der Basis ihrer bereits gesammelten Medienerfahrung können 12-Jährige diese Szenen in den Kontext der Satire einordnen und den Film auch insgesamt ohne die Gefahr einer Irritation oder Desorientierung verarbeiten.
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Das Drama erzählt fast ohne Dialoge und weitgehend als Ein-Personen-Film von einem jungen Deutschen, der sich auf einer Abenteuerreise in der afrikanischen Wildnis verirrt und, ganz auf sich allein gestellt, mit der Fremdheit der Natur und den geheimnisvollen Mythen der Einheimischen konfrontiert ist. Der Film ist ruhig und mit Konzentration auf Bilder und Geräusche erzählt. Obwohl er von beunruhigenden Ereignissen und Erfahrungen erzählt und beispielsweise die Beseitigung einer Leiche und das Schlachten einer Ziege thematisiert, sind seine visuellen Darstellungen stets zurückhaltend. Deshalb können bereits 6-Jährige den Film ohne die Gefahr einer Ängstigung verarbeiten. Auch von der geheimnisvollen Atmosphäre werden sie nicht überfordert, da diese ebenfalls mehr mit subtilen Andeutungen als mit expliziten Bedrohungen arbeitet.
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Drama über eine Familie in der Türkei, die versucht, mit den rigiden Vorstellungen ihrer Umwelt von Tradition und Ehre zu brechen. Der Film ist über weite Strecken von einer melancholischen und bedrückenden Grundstimmung geprägt, jedoch werden die tragischen Elemente von der positiven Entwicklung der Geschichte und der Figuren aufgefangen, sodass bei Kindern ab 12 Jahren keine nachhaltige Belastung zu befürchten steht. Körperliche Gewalt innerhalb der Familie (etwa Schläge eines Ehemanns gegen seine Frau) sind zurückhaltend inszeniert, werden visuell eher angedeutet und nicht reißerisch ausgespielt.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Drama über einen ehemaligen Boxer, der als Türsteher arbeitet und sich eines Tages in eine Tiertrainerin verliebt, die bei einer Walattacke beide Unterschenkel verlor. Der Protagonist des Films verhält sich über weite Strecken der Geschichte asozial, gefühlskalt und zeigt einen Hang zu roher körperlicher Gewalt. Wenngleich er erst gegen Ende des Films eine Wandlung zu einem besseren Menschen durchlebt, sind Jugendliche ab 12 Jahren in der Lage, diese positive Entwicklung nachzuvollziehen. Zugleich können sie das negative Verhalten der Hauptfigur als solches erkennen, ohne dass eine desorientierende Vorbildwirkung zu befürchten steht. Vereinzelt kommt es zu emotionalen und dramatischen Szenen, die jedoch schlüssig in die Gesamterzählung eingebunden sind, sodass sie von ab 12-Jährigen im Kontext der Filmgeschichte rezipiert und verarbeitet werden können.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Das Kammerspiel nach einem Theaterstück von Yasmina Reza erzählt vom Treffen der Eltern zweier Schuljungen, die eine handgreifliche Auseinandersetzung hatten. Das versöhnlich gedachte Gespräch der vier Erwachsenen über diesen Vorfall eskaliert nach und nach zu einer wüsten Auseinandersetzung, bei der schließlich alle bürgerlichen Masken von Friedfertigkeit und sozialer Einstellung fallen. Die Inszenierung konzentriert sich ganz auf die Protagonisten und macht die aggressive Entwicklung der Begegnung schrittweise nachvollziehbar. Jugendlichen ab 12 Jahren erschließt sich dabei schon der sarkastische Humor des Films und sein Charakter als „Versuchsanordnung“. Auch die brodelnden und schließlich unter Alkoholeinfluss aufbrechenden Aggressionen der Figuren können 12-Jährige bereits ohne Beeinträchtigung verarbeiten. Denn obwohl sie nicht alle Aspekte der Thematik verstehen, begreifen sie die Heftigkeit der Gefühlsdarstellung als satirische Überzeichnung und sind in der Lage, sich davon zu distanzieren.
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Drama über die Machenschaften einer amerikanischen Großbank, bei der korrupte Geschäftspraktiken an der Tagesordnung sind und die Aussicht auf Gewinn sämtliche moralischen Bedenken verschwinden lässt. Der dialogstarke Film beinhaltet keinerlei Gewaltszenen oder anderweitige Situationen, die auf ab 6-Jährige eine beeinträchtigende Wirkung haben könnten. Da die Geschichte in einer Umgebung spielt, die Kindern völlig fremd ist, können sie auch die damit verbundene, ernste und angespannte Atmosphäre nicht nachvollziehen. Eine Beeinträchtigung im Sinne einer emotionalen Überforderung kann daher ausgeschlossen werden.
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Das Drama nach dem Roman von F. Scott Fitzgerald erzählt von der unglücklichen Liebe des neureichen, doch einsamen Gatsby zur Ehefrau eines Angehörigen des alten Geldadels in den 1920er Jahren in Long Island. Der Film erzählt seine Geschichte in opulenten Bildern und porträtiert seine Charaktere gut nachvollziehbar, weshalb sie auch für jüngere Zuschauer verständlich sind. Die Thematik des Strebens nach Glück, das im materiellen Reichtum nicht gefunden wird, erschließt sich so bereits 12-Jährigen. Während Kinder unter 12 Jahren von einzelnen bedrohlichen Szenen, etwa einem Unfall und Darstellungen tödlicher Gewalt, überfordert werden könnten, sind 12-Jährige in der Lage, diese Elemente in den Kontext der Erzählung einzuordnen. Da der Stoff insgesamt fern von ihrer Lebensrealität spielt und für sie als fiktional zu erkennen ist, können sie sich emotional ausreichend distanzieren, weshalb keine Überforderung zu befürchten ist.
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In diesem Drama werden anhand einer politischen Intrige Fragen um Machtstreben und Menschlichkeit thematisiert. Trotz der Komplexität mancher Zusammenhänge ist der Film ruhig und dramaturgisch klar erzählt, sodass ihn 12jährige ansehen können, ohne emotional überfordert zu werden.
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Das Drama erzählt von einem Jungen, der mit seinem arbeitslosen Vater von der Mutter fortzieht und im neuen Zuhause, einem Hamburger Hinterhaus, Freunde finden und zahlreiche Konflikte – nicht zuletzt mit seinem Vater - bewältigen muss. Die für Kinder und Jugendliche nachvollziehbaren Themen wie Freundschaft, erste Liebe und familiäre Konflikte werden auch in einzelnen düsteren Szenen geschildert, der Film verhehlt nicht die Härten des sozialen Milieus. Doch die bedrohlichen Situationen werden immer wieder durch entlastende Momente abgelöst und die Konflikte der Handlung werden am Ende solide aufgelöst. Die starken und positiven Kinderfiguren, die zur Identifikation einladen, tragen dazu bei, dass für Kinder ab 6 Jahren keine beeinträchtigende Wirkung durch den Film zu befürchten ist.
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Fantasy-Abenteuerfilm nach dem Kinderbuch von J.R.R. Tolkien über einen Hobbit, der gemeinsam mit 13 Zwergen und einem Zauberer aufbricht, um das Zwergenreich von einem bösen Drachen zurück zu erobern. Der Film ist sehr bildgewaltig, ohne jedoch auf Zuschauer ab 12 Jahren visuell überfordernd oder überreizend zu wirken: Immer wieder gibt es zwischen den Actionszenen beruhigende Panorama-Landschaftsaufnahmen. Auch inhaltlich steht die Geschichte in einem steten Wechsel aus rasanten Situationen und ruhigen Passagen, sodass ab 12-Jährige ausreichend Gelegenheit zur emotionalen Entspannung haben. Die in den Kampf- und Schlachtenszenen gezeigte Gewalt wird nicht glorifiziert oder selbstzweckhaft ausgespielt, fast immer handeln die Helden in Notwehr. Dabei ist stets klar, dass dem Hauptprotagonisten nichts geschehen wird. Der irreale, märchenhafte Fantasy-Kontext sorgt darüber hinaus für eine emotionale Distanz. Eine beeinträchtigende Wirkung kann ausgeschlossen werden.
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In Stockholm spielender Psychothriller über einen Kommissar, der mit Hilfe eines Hypnotiseurs den grausamen Mord an einer Familie aufklären soll. Der Film ist von einer düsteren Grundstimmung geprägt und enthält mehrere Szenen, in denen Gewalt- und Mordtaten deutlich ins Bild gerückt werden. Jugendliche ab 16 Jahren sind auf Grund ihrer psychosozialen Entwicklung und ihrer anzunehmenden Medienerfahrung gleichwohl in der Lage, diese Szenen als Teil einer fiktiven Kriminalhandlung zu erkennen und entsprechend zu verarbeiten. Wenngleich in manchen Szenen die Gewaltakte deutlich zu sehen sind, wirkt die Inszenierung nie spekulativ oder selbstzweckhaft. Eine desorientierende oder nachhaltig verstörende Wirkung steht daher bei ab 16-Jährigen nicht zu befürchten.
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Sozialdrama über einen 12-Jährigen Jungen, der in einem Kinderheim aufwächst. Mit Hilfe einer jungen Frau versucht er, seinen Vater zu finden, der ihn einst verstieß und ins Heim abschob. Der Film behandelt Themen und Probleme, die Jugendliche ab 12 Jahren gut nachvollziehen und einordnen können. Die dramatischen Momente bewegen sich dabei in einem Rahmen, der für diese Altersgruppe keine Überforderung darstellt. Zudem finden ab 12-Jährige in dem sensiblen Protagonisten des Films eine positive Identifikationsfigur. Die humanistische Aussage und das verhalten optimistische Ende tragen darüber hinaus zur Entlastung bei.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Der Psychothriller erzählt von einem Juristen, der in seinem neuen Job als "Liquidator" Angestellte insolventer Firmen entlassen muss und an dem Selbstmord einer von ihm Entlassenen psychisch zerbricht: Ihr Geist scheint ihn zu verfolgen und sich rächen zu wollen. Während der Film wie ein Sozialdrama beginnt, betont er im weiteren Verlauf immer stärker die Horror-Elemente, die bis zu drastischen, blutigen Effekten reichen. Was dabei wirklich geschieht und was lediglich Wahnvorstellungen des Protagonisten sind, wird immer mehr ineinander verschachtelt und somit. ununterscheidbar, was Zuschauer unter 16 Jahren verunsichern könnte. 16jährige können aber aufgrund ihrer Medienerfahrung bereits sowohl mit den Schockeffekten als auch mit den verschiedenen Realitätsebenen umgehen, ohne dass die Gefahr einer Desorientierung oder Ängstigung besteht. Für sie ist hinter der Horrorgeschichte immer auch die Tragik eines psychischen Krankheitsverlaufs erkennbar.
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Der Genremix aus Historien- und Horrorfilm erzählt von zwei Kreuzfahrern und ihrer Konfrontation mit dem verheerenden Wirken böser Mächte sowie einer jungen Frau, die im Verdacht steht, eine Hexe zu sein. Der Film entfaltet eine düstere Atmosphäre mit mystischen Elementen und enthält einige Szenen von Gewalt und Grausamkeit. Trotz der uneindeutigen Genrezugehörigkeit ist die Handlung klar strukturiert und überschaubar. Dramatische Passagen werden immer wieder von ruhigen und entlastenden Szenen abgelöst, die eine Distanzierung ermöglichen. Jugendliche ab 16 Jahren können den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
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FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Justizthriller über einen Anwalt, der im Lauf seiner Ermittlungen erkennen muss, dass sein neuer Klient ein noch schwereres Verbrechens begangen hat als das, wofür er angeklagt wurde. So muss der Anwalt den skrupellosen Mörder, den er verteidigen soll, mit List seiner verdienten Strafe zuführen. Der Film ist mit den klassischen Mitteln des Gerichtsthrillers inszeniert und bebildert die verhandelten Gewalttaten und Grausamkeiten nie spekulativ und nur in wenigen Bildern, dann jedoch deutlich aus der Opferperspektive. Die geschilderten Methoden des Anwalts sind zwar gelegentlich am Rande der Legalität, jedoch in einer Weise kontextualisiert, die der Selbstjustiz nicht das Wort redet. Die Bedeutung der akribischen Wahrheitssuche im Dienste der Gerechtigkeit wird unterstrichen. Für Jugendliche ab 12 Jahren geht von dem Film aus diesen Gründen keine Gefahr einer Desorientierung oder Ängstigung aus.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Tragikomödie über einen jungen Mann, der aus einer psychiatrischen Klinik flüchtet, um durch eine Pilgerreise den herzkranken Vater eines Freundes zu "heilen". Unterwegs lernt er zwei sehr unterschiedliche Frauen kennen, die in ihrem bisherigen Leben nicht glücklich sind und sich ihm anschließen. Die Geschichte des Films wie auch die einzelnen Charaktere bieten Kindern ab 6 Jahren nur wenige Identifikationsmöglichkeiten, sodass bei vereinzelt kritischen Handlungsweisen (etwa ein Lauf durch ein Feuer) keine Gefahr einer Vorbildfunktion besteht. Auf Grund der märchenhaft anmutenden Atmosphäre der Erzählung sind auch jüngere Kinder in der Lage, diese Situationen richtig einzuordnen. Auf formaler Ebene kann eine emotionale Beeinträchtigung ebenfalls ausgeschlossen werden, da der Film betont ruhig und meditativ inszeniert ist.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Romantische Komödie über eine junge Frau, die ihren Freund heiraten möchte, aber Angst vor dem angeblichen Fluch hat, demzufolge jede erste Ehe in ihrer Familie geschieden wird. Also will sie zunächst einen ihr völlig fremden Reisejournalisten heiraten und sich dann sofort wieder scheiden lassen - doch alles kommt anders als geplant. Der Film erzählt seine Geschichte mit vertrauten Elementen des Genres Liebeskomödie, zeigt Situationskomik und turbulente Verwicklungen vor den farbenprächtigen Hintergründen fremder Länder und in heller, positiver Atmosphäre. Auch sehr jungen Zuschauern erschließt sich die Handlung bereits problemlos. Einzelne dramatischere Begebenheiten werden schnell wieder auf- und durch ruhige, dialogorientierte Sequenzen abgelöst. Für Kinder im Grundschulalter birgt der Film daher nicht das Risiko einer Beeinträchtigung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Romantische Komödie über eine in Frankreich lebende junge Frau mit algerischen Wurzeln, die rechtsradikale Männer durch Sex zu besseren Menschen bekehrt. Als sie den unscheinbaren Wissenschaftler Arthur kennen lernt, nimmt eine ereignisreiche Liebesgeschichte ihren Lauf. Der Film behandelt gesellschaftskritische Themen wie Ausländerfeindlichkeit in einem hintersinnig-ironischen Erzählstil, der von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren als solcher erkannt und durchschaut werden kann. Auch das Thema sexueller Missbrauch und dessen familiäre Verdrängung wird in einer für ab 12-jährige nachvollziehbaren, emotional nicht überfordernden Weise behandelt. Gleiches gilt für die sexualisierte Sprache, die stets im Kontext der kritischen Themen gebraucht wird und damit als Teil der Dramaturgie erkennbar bleibt. Darüber hinaus tragen die heitere und positive Grundstimmung sowie das Happy End zu einer ausreichenden Entlastung bei.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über eine junge Frau, die ihre sämtlichen 20 Ex-Freunde erneut aufsucht, nachdem sie erfahren hat, dass statistisch unter den ersten 20 Liebhabern einer Frau der Mann fürs Leben ist. Die Figuren des Films bedienen sich zwar durchgehend einer sexualisierten Sprache, allerdings ist die Geschichte so weit von der Lebenswelt von Kindern ab 12 Jahren entfernt, dass eine Vorbildwirkung und damit eine moralische Desorientierung ausgeschlossen werden kann. Auch ist davon auszugehen, dass die gebrauchte Sprache sich im Rahmen dessen bewegt, was ab 12-Jährigen in aller Regel ohnehin vertraut ist. Darüber hinaus federt die insgesamt heiter-romantische und positive Stimmung die verbalen Derbheiten wieder ab.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Mischung aus Liebesfilm und Science-Fiction-Thriller erzählt von einem Kongressabgeordneten und einer Ballerina, deren Liebe durch Agenten einer mysteriösen Organisation bedroht wird, weil sie im vorherbestimmten „Plan“ nicht vorgesehen ist. Die Inszenierung des Films ist emotional intensiv und wartet mit geheimnisvollen, auch bedrohlichen Elementen auf. Für Jugendliche ab 12 Jahren ist dennoch keine Überforderung zu befürchten, da für sie die Handlung und die Thematik der Freiheit des menschlichen Willens jederzeit verständlich sind. Außerdem bieten die positiven Identifikationsfiguren und der glückliche Ausgang der Geschichte ausreichend emotionale Entlastung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen Architekten, der in seine thüringische Heimatstadt zurückkehrt, dort seiner Jugendliebe wieder begegnet und sich seiner Vergangenheit stellen muss: Die Verbindung zu ihrem Bruder, seinem besten Freund, war in den 1980er Jahren wegen ihrer sehr unterschiedlichen Haltung zum DDR-Regime zerbrochen – mit dramatischen Folgen. Die Inszenierung wechselt zwischen den beiden Zeitebenen der Handlung und thematisiert in nachdenklicher Atmosphäre Fragen von Verantwortung und Schuld. Obwohl der Film sich eindeutig an Erwachsene richtet und Kindern viele Aspekte unverständlich bleiben werden, können bereits 6-Jährige ihn ohne das Risiko einer Beeinträchtigung ansehen. Er ist durchweg ruhig erzählt, stellt auch dramatische Ereignisse dezent dar und beinhaltet keine problematischen Bilder.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Sozialdrama über zwei Ehepaare, deren Leben nach einem Überfall aus den Fugen zu geraten droht: Einer der Männer erkennt einen der Täter, einen Jugendlichen aus prekären Verhältnissen, und erstattet Strafanzeige, zeigt dann aber ein gewisses Verständnis für dessen Handeln. Damit wiederum stößt er bei den anderen Opfern auf größtes Unverständnis. Die Darstellung des Überfalls wirkt in ihrer Plötzlichkeit und Heftigkeit durchaus verschreckend, allerdings dauert die Szene nicht allzu lange und bewegt sich in einem Rahmen, der ab 12-Jährige nicht beeinträchtigt. Auch die Thematisierung sozialer Probleme und urbaner Kriminalität erfolgt in einer differenzierten Form, die auf Zuschauer dieser Altersgruppe weder irritierend noch desorientierend wirkt. Die Folgen des Überfalls werden gut aufgefangen und der Film ist von einer positiven Atmosphäre und einer humanistischen Grundstimmung geprägt, welche die dramatischen zwischenmenschlichen Konflikte auffängt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Im Shanghai verschiedener Epochen spielende Geschichte über die innige Freundschaft zweier Frauen, die im China der Gegenwart leben, deren Seelenverwandtschaft aber scheinbar bis ins 19. Jahrhundert zurückreicht. Der sehr ruhig erzählte und poetisierend inszenierte Film enthält keine Szenen, die auf Kinder ab 6 Jahren eine nachhaltig irritierende Wirkung haben könnten. Das zu Beginn angedeutete, traditionelle Abbinden der Frauenfüße (Lotusfüße) geht im Gesamtgeschehen unter, zudem verstehen Kinder nicht wirklich, was hier passiert. Auch die Bilder einer Typhus-Epidemie, eine in der Vergangenheit spielende Fluchtszene und der Tod eines kleinen Jungen sind so zurückhaltend inszeniert, dass bei ab 6-Jährigen keine negative Beeinträchtigung zu befürchten steht.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Satire über zwei Brüder um die 40, von denen einer seit jeher ein Außenseiterdasein als Punk führt, der andere bisher eine angepasste Existenz mit Beruf und Familie hatte. Als dessen Leben aber zusammenbricht, nimmt ihn der Punk unter seine Fittiche und will ihn Unangepasstheit und Selbstbestimmung lehren. Der Film konzentriert sich auf seine Figuren und Dialoge, ist überwiegend ruhig und mit viel skurrilem Humor erzählt. Obwohl seine Protagonisten Sympathieträger sind, bieten sie aufgrund ihres Alters nur wenig Identifikationspotenzial für Kinder und Jugendliche, von denen die jüngeren durch die trotz des Humors teils auch bedrückende Atmosphäre irritiert werden könnten. Für 12-Jährige und ältere bietet der Film mit seinen häufigen heiteren Wendungen und der positiven Ermutigung zu eigenem, unabhängigem Denken ausreichend Entlastung, sodass sie ihn ohne Überforderung verarbeiten können.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über zwei Zauberkünstler und ihre erfolgreichen Shows in Las Vegas, deren Stern aber nicht zuletzt wegen persönlicher Konflikte am Sinken ist. Das Duo geht zunächst getrennte Wege, doch im Kampf gegen einen großen Konkurrenten finden die beiden wieder zusammen. Trotz der auch für junge Zuschauer nachvollziehbaren Handlung und seines Humors birgt der Film einige Aspekte, die Kinder unter 12 Jahren irritieren könnten, etwa recht drastische Effekte in den Magiershows, die auch Selbstverstümmelungs-Illusionen präsentieren, und die teils dramatischen Konflikte zwischen den Protagonisten. 12-Jährige sind jedoch aufgrund ihrer Medienerfahrung in der Lage, diese Darstellungen in den Kontext der porträtierten Welt des Showbusiness einzuordnen. Auch wegen der letztlich konstruktiven Auflösung der Konflikte und sympathischer Figuren kann diese Altersgruppe den Film ohne Überforderung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Von realen Fällen inspiriertes Drama über einen Waisenjungen, der in der Schweiz der 1950er Jahre vom Staat in eine Bauernfamilie gegeben und dort wie ein Sklave ausgebeutet und gedemütigt wird. Der emotional sehr intensive Film stellt für Jugendliche ab 12 Jahren in manchen Szenen sicher eine Herausforderung dar, wirkt insgesamt jedoch nicht überfordernd. Die fortwährende Anspannung und die triste, deprimierende Grundstimmung werden immer wieder durch Hoffnungsschimmer und kleine Glücksmomente abgemildert. Auch das verhalten optimistische Ende trägt zur Entlastung bei. Zudem schafft der historische Spielort eine gewisse emotionale Distanz, die es ab 12-Jährigen ermöglicht, die Geschehnisse angemessen zu reflektieren und zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Komödie schildert im Stil eines Kammerspiels ein abendliches Familientreffen, das in einer Verkettung von Missverständnissen und Verletzungen zu einem dramatischen Gefühlschaos für alle Beteiligten führt. Die Inszenierung konzentriert sich dabei ganz auf die Charaktere und wird vor allem durch die Dialoge vorangetrieben. Für junge Zuschauer ist der Zugang zum Film durch einige der behandelten Themen politischer und philosophischer Natur erschwert, da ihnen das nötige Hintergrundwissen fehlt. Doch obwohl sich der Film eindeutig mehr an Erwachsene richtet und trotz der Intensität der Konflikte, einer kurzen handgreiflichen Auseinandersetzung sowie einzelner ins Bild gesetzter erotischer Phantasien, können ihn bereits 12-Jährige Jugendliche ohne Beeinträchtigung verarbeiten. Denn die einzelnen Elemente sind klar motiviert und werden immer wieder durch Humor aufgelöst; auch das Ende betont die Möglichkeit familiärer Harmonie trotz der Konflikte. So sind Kinder ab 12 Jahren in der Lage, diese Aspekte im Kontext der Charaktere und ihrer persönlichen Geschichten aufzufassen und konstruktiv zu hinterfragen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Horrorfilm über ein junges Paar, das in den norwegischen Wäldern ins Visier einer degenerierten Familie gerät, die "Snuff"-Videos von realen Folterungen und Morden ins Netz stellt, um damit Geld zu verdienen. Der Film ist in genretypischen Mustern und mit den entsprechenden Spannungs- und Schockmomenten in düsterer Atmosphäre erzählt. Die mörderischen Hinterwäldler sind dabei eindeutig als psychopathisch charakterisiert und wie einige andere Elemente überzeichnet dargestellt, sodass sich bereits dadurch Distanzierungsmöglichkeiten ergeben. Auch die Gewaltszenen sind nicht detailliert gezeigt, sodass für Zuschauer ab 16 Jahren nicht die Gefahr einer Verängstigung oder sozialen Desorientierung gegeben ist.
FSK ab 16 freigegeben
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Der Horrorfilm erzählt von einer Gruppe von Menschen, die in einem Fahrstuhl eingeschlossen und dem Wirken satanischer Mächte ausgesetzt ist. Für Jugendliche ab 16 Jahren erschließen sich aufgrund ihrer persönlichen Reife und ihrer Medienkompetenz die Mechanismen der Inszenierung als typisch für das Horrorgenre. Sie sind in der Lage, mit der mystisch-bedrohlichen Atmosphäre und der wachsenden Dramatik der Handlung umzugehen. Die dargestellten Tötungsszenen prägen nicht das Filmgeschehen und bedeuten hinsichtlich ihrer Wirkung keine übermäßige emotionale Belastung für Jugendliche.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen Mann, der herausfindet, dass sein bester Freund von seiner Frau betrogen wird. Da er nicht weiß, ob er seinem Freund die Wahrheit sagen soll, gerät er in ein moralisches Dilemma. Die Charaktere des Films bedienen sich zuweilen einer stark sexualisierten Sprache, die von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren dem komödiantisch-satirischen Kontext der Geschichte entsprechend eingeordnet werden kann. Auch die stellenweise martialischen Gebärden und die gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen dem Protagonisten und dem Liebhaber der Frau sind für 12-Jährige als komödiantisch übertriebene Handlungsmuster zu decodieren. Eine verstörende oder moralisch desorientierende Wirkung kann ausgeschlossen werden, da Geschichte und Figuren des Films keine Vorbildfunktion für 12-Jährige haben.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Literaturverfilmung nach Mark Twain schildert die Abenteuer, die der reich gewordene Huck auf der Flucht vor seinem habgierigen Vater gemeinsam mit dem entlaufenen Sklaven Jim erlebt. Die Geschichte um die beiden ungleichen Freunde ist sehr einfühlsam und weitgehend kindgerecht erzählt. Obschon der Film einige spannende und kurzfristig beunruhigende Momente enthält, kann er von Kindern ab 6 Jahren gut verarbeitet werden, ohne sie zu ängstigen. Spannende Szenen werden rasch durch kindgerechte lustige Momente abgelöst und böse Filmfiguren, wie die Ganoven oder Hucks Vater, wirken eher trottelig. Dazu kommt, dass der stets mutige und selbstbewusste Huck Finn als positive Figur dient, die gefährliche Situationen mit Kreativität und Gewitztheit meistert. Wichtige Themen wie Freundschaft, Freiheit und Selbstbestimmung bieten zusätzliche positive Orientierung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Computeranimierter Abenteuerfilm nach den gleichnamigen Comicbüchern: Der junge Reporter Tim und sein kleiner Hund Struppi begeben sich auf die Suche nach einem legendären Goldschatz. Dabei werden sie von einem diabolischen Schurken und dessen Männern verfolgt und müssen eine Reihe gefährlicher Abenteuer bestehen. Auf Grund des hohen Erzähltempos, der rasanten Actionszenen sowie der eindrucksvollen Bilder stellt der Film für ab 6-jährige eine Herausforderung, jedoch keine Überforderung dar. Die comichaft bunte Welt des Films trägt ebenso zur Entlastung bei, wie die durchgängig humorvoll gezeichneten Figuren. Insbesondere diese sympathische und positive Figurendarstellung sowie das Vertrauen, das der Held und seine Freunde vermitteln, helfen Kindern, etwaige Angstmomente schnell zu überwinden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Familiendrama über ein alterndes Elternpaar, das seine erwachsenen Kinder in Berlin besucht. Alte Konflikte brechen auf und Lebenslügen kommen ans Licht. Die nicht übermäßig dramatischen familiären Konflikte des sehr ruhig erzählten Films können von Kindern ab sechs Jahren eingeordnet werden, ohne dass sie dadurch emotional überfordert werden. Die wenigen gewalthaltigen Szenen (eine Ohrfeige beim gemeinsamen Essen, eine Rangelei der erwachsenen Kinder im Garten, eine Schlägerei in einem Lokal) entfalten keine nachhaltig beeinträchtigende Wirkung, da sie nur einen minimalen Teil der vor allem von Dialogen getragenen Handlung ausmachen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Fantasyfilm über die Abenteuer zweier Geschwister und ihres Cousins im Reich Narnia und ihre Begegnung mit Piraten, Zwergen und Seeungeheuern. Die Handlung führt den Zuschauer in eine in sich abgeschlossene, deutlich fiktive Welt mit sympathischen Protagonisten. Auch Gefahrensituationen sind nie überakzentuiert und werden konsequent durch entlastende Szenen und die positive Grundstimmung aufgefangen. Auch aufgrund des intensiv erlebbaren Happy-Ends ist der Film für Kinder ab 6 Jahren emotional gut zu verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Psychothriller über eine junge Frau, die sich in einen Polizisten verliebt, ihn jedoch schon bald verliert, als sie überfallen wird und er bei dem Versuch, sie zu beschützen, erschossen wird. Sie kommt mit dem Verlust nur schwer zurecht, und bald geschehen merkwürdige Dinge, die sie an seinem Tod zweifeln lassen. Die Inszenierung ist weitgehend ruhig und getragen und vermittelt eine dezent düstere Atmosphäre. Realität und Einbildung der Hauptfigur verschwimmen dabei immer wieder, was für das Verständnis eine gewisse Rezeptionskompetenz voraussetzt. Für ältere Kinder ab 12 Jahren sind jedoch keine Aspekte zu verzeichnen, die sie emotional überfordern oder beeinträchtigen könnten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Mantel-und-Degen-Film nach dem Roman von Alexandre Dumas. Im Mittelpunkt stehen die Abenteuer der drei Musketiere und ihres Freundes D'Artagnan, die Frankreichs Königshaus vor einer Intrige bewahren müssen. Die Charaktere sind klar in "Gut" und "Böse" unterteilt und das actionreiche Geschehen bewegt sich auf Grund der artistischen Inszenierung und der oftmals comichaften Überzeichnung in einem Rahmen, der für Kinder ab 12 Jahren ohne Probleme einzuordnen und zu verarbeiten ist. Zudem sind die Szenen solide und nachvollziehbar in die komplexe Gesamthandlung integriert. Auch wenn die Kampfszenen zum Finale hin mehr Wucht haben, kommt es nur sehr vereinzelt zu deutlich sichtbaren Gewalttätigkeiten. Eine emotionale Überlastung steht bei ab 12-Jährigen nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama, das über einen Zeitraum von 20 Jahren und verschiedene Lebensalter hinweg die Verbindung zweier einsamer Seelen verfolgt, die schwer unter Kindheitstraumata leiden und voneinander aufgrund ihrer Seelenverwandtschaft geradezu magisch angezogen sind. In seinem Thema wie in seiner Inszenierung richtet sich der melancholische Film eindeutig an ein erwachsenes Publikum. Die Inszenierung springt immer wieder zwischen den verschiedenen Zeitebenen hin und her, was jungen Zuschauern das Verständnis der Geschichte deutlich erschwert. Schicksalsschläge, familiäre Probleme, existenzielle Ängste sowie ein Selbstmordversuch werden eindringlich und stets sehr nah an den Figuren geschildert und können kleinere Kinder überfordern. Obwohl der Film auch für 12-Jährige sicher kein leichter Stoff ist, können diese sich bereits ausreichend vom Gezeigten distanzieren und über das Mitgefühl mit den Protagonisten zu einer eigenen kritischen Einstellung gegenüber den dargestellten Problemen finden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Filmbiographie über die ehemalige britische Premierministerin Margaret Thatcher beleuchtet ihren politischen Werdegang, den großen Ehrgeiz, mit dem sie sich in einer Männerwelt durchsetzt, die Konflikte und Krisensituationen ihrer Karriere wie den Falkland-Krieg und die Bergarbeiter-Streiks, aber auch Stationen ihres Privatlebens, ihre Ehe und ihre Demenzerkrankung im Alter. Für junge Zuschauer sind dabei die Szenen aus dem Privatleben der Politikerin leichter verständlich als jene Episoden, die sich auf politische und historische Ereignisse beziehen. Obwohl Kindern am Beginn des Schulalters von letzteren Aspekten vieles unverständlich bleiben wird, ist für sie aber von keiner Ängstigung oder Verunsicherung durch den Film auszugehen. Auch Nachrichtenbilder von Krieg und Terror, die zur Illustration der politischen Krisen herangezogen werden, sind dezent und flüchtig eingestreut, weshalb sie keine überfordernde Wirkung entfalten. Für deutliche emotionale Entlastung sorgen immer wieder die sehr ruhig inszenierten häuslichen Szenen zwischen Margaret und ihrem Ehemann. Kinder ab 6 Jahren können den Film daher problemlos verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Action-Komödie persifliert mit ihren Hauptfiguren, zwei erfolglosen New Yorker Polizisten, und ihren Abenteuern gängige Klischees. Dabei sind auch einige vulgäre Sprüche und Schießereien deutlich als Übertreibungen zu erkennen, weshalb Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren das Geschehen als Parodie einordnen und verstehen können.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Fantasyfilm über einen sympathischen Kleingauner, den es in ein Märchenland verschlägt, wo er sich im Kampf gegen drei böse Hexen behaupten muss. Dramaturgisch folgt der Film dem klaren Muster "Anspannung - Entspannung": Er enthält eine Vielzahl effektvoller, rasanter und aufregender Szenen, die jedoch stets von ruhigen und lustigen Szenen ausgeglichen werden. Dadurch wird Kindern ab 6 Jahren immer wieder ausreichend Gelegenheit zur Entspannung geboten. Zugleich entbehrt der Film durch seine artifizielle Gestaltung jeglicher Realitätsnähe: Die Geschichte ist für ab 6-Jährige klar als Märchen erkennbar, was es ihnen erleichtert, sich emotional von den Geschehnissen zu distanzieren.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt von der Konfrontation einer Touristin mit dem Elend senegalesischer Bootsflüchtlinge auf Gran Canaria. Als sie einem Vater und seinem Sohn helfen und sie vor der Abschiebung bewahren will, hat das ungeahnte Folgen. Der Film zeichnet ein eindringliches Bild von den krassen Gegensätzen zwischen dem europäischen Reichtum und der Armut der Flüchtlinge. Darüber hinaus wirft er auch in mehreren Handlungslinien und Charakterzeichnungen Fragen nach Menschlichkeit und Solidarität auf. Diese inhaltlichen Aspekte erschließen sich durch die behutsame, nachdenkliche Erzählweise bereits jungen Zuschauern. Mehrere dramatisch inszenierte, auch tragische Szenen und die emotional belastende Problematik, die Kinder unter 12 Jahren überfordern könnten, sind für 12-Jährige im Kontext der Geschichte und ihrer klaren Botschaft ohne Beeinträchtigung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Psychodrama über einen wohlhabenden, allein erziehenden Arzt, dessen Sohn nach einer Partynacht nicht nach Hause kommt. Gemeinsam mit seiner bulgarischen Raumpflegerin, deren Tochter ebenfalls verschwunden ist, begibt er sich auf die Suche. Die Erzählweise ist insgesamt ruhig, die Musik unaufdringlich. Die Grundstimmung ist sehr ernst und angespannt, doch auf der Bildebene gibt es keinerlei verängstigende oder in anderer Weise problematische Darstellungen. Kinder ab 12 Jahren werden durch die aufgeworfenen Themen und Konflikte (soziales Gefälle, Migrationsproblematik, Generationenkonflikte) möglicherweise herausgefordert, können den Film aber ohne eine emotionale Beeinträchtigung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Ende des 19. Jahrhunderts spielende Mischung aus Psychodrama und Schauergeschichte: Ein junger Anwalt soll in der britischen Provinz einen Nachlass regeln und wird mit geheimnisvollen Erscheinungen einer in schwarz gekleideten Frau konfrontiert. Der Film ist von einer düsteren Stimmung geprägt und bewegt sich stilistisch an der Grenze zum Horrorfilm, ohne jedoch explizit grausame Einzelheiten im Bild darzustellen. Der ländliche Handlungsort und der historische Abstand der Erzählebene bieten Jugendlichen ab 12 Jahren dabei ausreichend Möglichkeiten, sich emotional von den Geschehnissen zu distanzieren. Dazu kommt das bekannte Gesicht von Daniel Radcliffe in der Rolle des Arthur Kibbs, der durch seine positive Vertrautheit Sicherheit gibt. Das tragische Element der Freitode der Kinder kann von 12-Jährigen verkraftet werden, da deutlich wird, dass die "Frau in Schwarz" Ursache für diese verzweifelten Taten ist. Zudem werden diese Momente nicht drastisch ausgespielt. Eine abträgliche Wirkung im sozial-ethischen Bereich oder eine nachhaltige Überforderung steht daher nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Tragödie über zwei Geschwister, einen jungen Mann und eine Frau, die nach dem Tod der Mutter erfahren, dass sie einen Bruder haben und dass ihr totgeglaubter Vater noch lebt. Gemeinsam reisen sie aus Kanada in die Heimat der Mutter, den Nahen Osten, um die Vergangenheit ihrer Familie zu ergründen. Besonders während der Rückblicke, die während des Libanon-Bürgerkrieges in den 70er Jahren spielen, stellt der Film für Zwölfjährige eine emotionale Herausforderung dar. Gezeigt werden Misshandlungen und Morde an Mitgliedern der verfeindeten Glaubensrichtungen. Dennoch stellen die Geschehnisse für Jugendilche ab 12 Jahren keine Überforderung dar, da sie schlüssig in eine moralische Geschichte eingebunden sind, die eine klare Position gegen Gewalt bezieht. Zudem thematisiert der Film gewaltsame Konflikte, mit denen ab 12-jährige durch die alltäglichen Nachrichtenmedien vertraut sind und sie daher entsprechend einordnen und reflektieren können. Zu einer emotionalen Entlastung tragen neben dem hoffnungsvollen Ende vor allem die beiden positiven Protagonisten bei, die für ein Ende der Gewalt plädieren und mit denen sich ab Zwölfjährige durchaus identifizieren können.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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In einer Mischung aus Psychothriller und Melodram mit zahlreichen komödiantischen Komponenten erzählt der intellektuell anspruchsvolle Film von einem plastischen Chirurgen, der in seiner Privatklinik eine Frau als eine Art Versuchskaninchen gefangen hält. Durch das Auftauchen eines Einbrechers gerät die Situation in Bewegung. Jugendliche ab 16 Jahren sind auf Grund ihrer kognitiven und intellektuellen Reife in der Lage, die komplexen Identitäts- und Geschlechterfragen, die der Film thematisiert, angemessen zu reflektieren. Hierzu gehört auch die im Film mehrfach inszenierte Kopplung von Sexualität und Gewalt/Macht. Für Zuschauer dieser Altersstufe stellt auch die moralisch ambivalente Zeichnung der Figuren sowie einzelner gewalttätiger und sexueller Szenen keine Überforderung dar. Ab 16-Jährigen kann bereits zugetraut werden, zu den dargestellten Situationen eine Haltung zu finden, die nicht irritiert.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie über drei Freundinnen, die während des Junggesellinnenabschieds für eine High-School-Freundin von einer chaotischen Situation in die nächste geraten. Der Film ist von einer sexualisierten Sprache geprägt; bildlich in Szene gesetzt wird Sexualität allerdings nur ansatzweise. Durch die deutliche Überzeichnung der Charaktere und Situationen bleiben die Geschehnisse für Jugendliche ab 16 Jahren als rein "filmische Realität" erkennbar, die kaum etwas mir ihrer eigenen Lebensrealität gemein hat. Eine desorientierende Vorbildwirkung ist daher nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
Märchenhafter 3D-Animationsfilm, der davon erzählt, wie der Weihnachtsmann, der Osterhase, der Sandmann sowie andere Märchenfiguren mit vereinten Kräften dem bösen Schwarzen Mann das Handwerk legen müssen, weil er die Welt in ewige Finsternis stürzen will. Der Film arbeitet mit einem klaren Gut-Böse-Schema, das für Kinder ab 6 Jahren zu verstehen ist. Auch die effektvoll-rasanten und actionreichen Passagen sowie die Darstellung der finsteren Gehilfen des Bösewichts bewegen sich in einem kindgerechten Rahmen. Ab 6-Jährige können die Geschehnisse adäquat verarbeiten, ohne dass es zu nachhaltigen Belastungen oder Beeinträchtigungen kommt.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über einen Pädagogen in einem Kindergarten, der nach einer Scheidung sein Leben gerade neu ordnet, als es durch eine leichtfertige Lüge völlig aus den Fugen gerät: Der Vorwurf eines Mädchens, er habe sie sexuell belästigt, macht ihn in der ländlichen Gemeinde zum Ausgestoßenen und Hassobjekt. Die Inszenierung schildert die Vorgänge ruhig und einfühlsam und lässt viel Raum zur Reflexion. Das Thema sexueller Missbrauch und die Folgen falscher Anschuldigungen werden dabei sehr behutsam behandelt, die Handlungen der Akteure psychologisch nachvollziehbar gemacht. Obwohl sich 12-Jährigen wohl nicht alle Aspekte des Films erschließen, ist er in seinen wesentlichen Punkten für sie verständlich, und sie können sich konstruktiv mit ihm auseinandersetzen. Auch einzelne dramatische Szenen, die jüngere möglicherweise emotional überfordern, können 12-Jährige in den Kontext einordnen und verarbeiten. Eine Gefahr der Beeinträchtigung besteht für diese Altersgruppe nicht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen elfjährigen Jungen, der im Pariser Sommer des Jahres 1942 die Diskriminierung der Juden unter der deutschen Besatzung und die Deportation in die Vernichtungslager miterleben muss. Aus seiner Perspektive werden die Ereignisse ruhig und mitfühlend und ohne drastische Schreckensbilder geschildert. Die dichte Inszenierung und das Grauen der Geschichte stellen für 12-Jährige sicherlich eine emotionale Herausforderung dar, ohne ihnen jedoch zu viel abzuverlangen. Denn der Film bietet stets genug Raum, das Gezeigte einzuordnen und stellt dem Unrecht die menschlichen Werte der Solidarität und des Widerstands gegenüber.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über zwei verfeindete schwäbische Nachbardörfer, die sich in allen Belangen das Leben schwer machen. An der von beiden Dörfern benutzten Kirche und einer Liebesgeschichte in der Tradition von Romeo und Julia entzündet sich eine Krise, die das gewohnte Gefüge komplett durcheinander bringt. Im Kontext des Heimatfilms erzählt der Film in schwäbischer Mundart und mit zahlreichen Slapstick-Elementen eine Geschichte von Feindseligkeiten und Missverständnissen, die für Kinder unter 6 Jahren nur schwer nachvollziehbar sind. 6-Jährige sind hingegenin der Lage, die Verwicklungen so weit zu verstehen, dass eine Überforderung ausgeschlossen werden kann. Einzelne dramatische Szenen und makabre Elemente sind für sie ohne größere Irritation in die Erzählung einzuordnen. Da diese insgesamt von einer heiteren Atmosphäre getragen ist und letztlich positiv aufgelöst wird, können Kinder im Grundschulalter den Film verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Das Historiendrama erzählt auf der Basis wahrer Ereignisse davon, wie der deutsche Arzt Johann F. Struensee im 18. Jahrhundert am dänischen Hof das Vertrauen des Königs erlangt und ihn zu Reformen im Geiste der Aufklärung bewegen kann, zugleich aber auch die Liebe der Königin gewinnt. Ein Komplott der reaktionären Kräfte im Hofstaat wird ihm schließlich zum Verhängnis. Die Erzählweise des Films ist weitgehend ruhig, wobei jedoch die komplexe Handlung jüngeren Zuschauern das Verständnis erschwert. Einzelne zurückhaltende Darstellungen von Sexualität und insbesondere mehrere Szenen von Folter und Hinrichtung können unter 12-Jährige überfordern. 12-Jährige oder ältere Jugendliche jedoch können diese in den erzählerischen Zusammenhang und Gehalt des Films einordnen; auch die Beweggründe der Protagonisten in ihrem historischen Kontext erschließen sich ihnen. So besteht für diese Altersgruppe nicht die Gefahr einer übermäßigen Belastung.
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Der Animationsfilm erzählt die Geschichte einer jungen Schleiereule, die sich im Kampf gegen eine tyrannische Eulenkaste bewähren muss. Die märchenhafte Handlung mit klarer Einteilung in Gut und Böse, sowie ruhige und humorvolle Passagen erleichtern das Verarbeiten einiger dramatischer Szenen. Für Kinder ab 6 Jahren ist keine überfordernde Wirkung zu erwarten.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Mischung aus Komödie und musicalhaftem Drama. Die Erzählung reicht vom Paris der 60er-Jahre bis in die Gegenwart und handelt von den amourösen Abenteuern eines Mutter-Tochter-Gespanns. Mal geben sie das verführerische Vamp, mal die treusorgende oder treulose Gattin, mal hoffnungslos verliebte Frau. Der Film enthält eine Reihe von Szenen, bei denen es zu Sex in unterschiedlichen Spielarten und Konstellationen kommt. Diese sind jedoch in keiner Weise reißerisch oder selbstzweckhaft inszeniert und solide in das Gesamtgeschehen eingebettet. Nacktheit ist lediglich in dezenter Form zu sehen. Auch ernste Themen wie Krankheit, Suizid und Trauer werden in einer sehr zurückhaltenden Weise dramatisiert. Jeder Charakter wird respektvoll dargestellt, es dominiert eine harmonische und liebevolle Grundstimmung. Darüber hinaus bieten die musikalischen Einlagen französischer Lieder, die von den Protagonisten selbst gesungen werden, ab 12-Jährigen viele Möglichkeiten, um Abstand zu gewinnen und das Gesehene zu verarbeiten. Eine beeinträchtigende Wirkung steht nicht zu befürchten.
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Das Historiendrama erzählt vom authentischen Fall der Mary Surratt, die nach der Ermordung von Abraham Lincoln 1865 als Mitverschwörerin angeklagt wurde. Es schildert, wie ihr junger Anwalt gegen alle Widerstände und Vorverurteilungen um ein faires Verfahren für seine möglicherweise unschuldige Mandantin kämpft. Der Film ist sehr dicht erzählt und bietet neben Dialogen und Gerichtsszenen auch hochdramatische Sequenzen, die trotz des historischen Settings eine emotionale Distanzierung erschweren. Während kleinere Kinder durch Bilder aus dem Bürgerkrieg, von der Ermordung Lincolns und der Hinrichtung der Attentäter emotional belastet werden können, sind 12jährige bereits in der Lage, diese Bilder im Kontext der Geschichte zu verarbeiten. Auch die Fragen nach Gerechtigkeit und Menschenrechten, die der Film stringent entwickelt, erschließen sich ihnen. Deshalb besteht für diese Altersgruppe keine Gefahr der Überforderung.
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Auf Tatsachen beruhendes Abenteuerdrama über eine deutsche Schiffsbesatzung während des 1. Weltkriegs. Nach der Zerstörung ihres Kreuzers im indischen Ozean versuchen die Marinesoldaten über eine Distanz von 13.000 Kilometern in die Heimat zu gelangen. Die Inszenierung folgt den Mustern klassischer Abenteuerfilme und erzählt die dramatischen Ereignisse auf der Reise episodenhaft und mit Konzentration auf das Figurenensemble. Einzelne Szenen von Krankheit, Gewalt und Tod sind dabei zurückhaltend und nie spekulativ ins Bild gesetzt. Die Helden der Geschichte werden nie übermäßig heroisiert, und die Ereignisse werden stets nachvollziehbar in den Kontext ihrer Zeit eingebettet. Kinder ab 12 Jahren können den Film auf der Basis ihrer Medienerfahrung verstehen und ohne Gefahr einer Ängstigung oder Desorientierung verarbeiten.
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Im Jahr 1564 angesiedelter Historienfilm, in dessen Mittelpunkt die Entstehungsgeschichte des berühmten Gemäldes "Die Kreuztragung Christi" von Pieter Bruegel steht. Dabei erzählt der Film auch die Geschichten der einzelnen Figuren, die auf dem Bild zu sehen sind. Der Film beinhaltet mehrere gewalttätige Szenen, darunter eine Hinrichtung sowie die Leiden und die Kreuzigung Christi, die sich jedoch schlüssig aus der Handlung entwickeln und durch den historischen Kontext von Jugendlichen ab 12 Jahren klar als Teil einer vergangenen Zeit eingeordnet und entsprechend verarbeitet werden können. Sicherlich stellen manche Situationen für Zuschauer dieser Altersgruppe eine gewisse Herausforderung dar, jedoch ist eine Konfrontation mit den Grausamkeiten der Menschheitsgeschichte in diesem Kontext durchaus zumutbar. Die ästhetischen Stilmittel sowie der geschichtliche Abstand sorgen zudem für ausreichende emotionale Distanz, sodass eine Überforderung nicht zu befürchten steht.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Das parabelhafte Drama erzählt von einer jungen Frau, die in der überschaubaren Welt eines Zoos aufgewachsen ist und sich dort im Kreise der Tiere und Pfleger geborgen fühlt. Erst mit Hilfe eines Zauberkünstlers lernt sie die Welt draußen kennen, gerät dann jedoch in einen erotischen Massagesalon und droht ihren eigenen Weg und ihr Lebensglück zu verlieren. Die Inszenierung ist überwiegend ruhig und erzählt in langen, oft meditativen Einstellungen eine märchenhaft angehauchte Geschichte. Trotz einzelner Szenen von latenter Bedrohung schildert der Film die Ereignisse sehr dezent und ist auch bei düsteren Geschehnissen nicht betont dramatisch. Auch die Szenen im Massagesalon und einzelne sprachliche Derbheiten sind aufgrund der sachlich-zurückhaltenden Bebilderung bereits für 12-Jährige zu verarbeiten. Da zudem die Protagonistin nie in akuter Gefahr gezeigt wird und stets eine starke und mutige Identifikationsfigur auch für sehr junge Zuschauer bleibt, ist für die genannte Altersgruppe keine desorientierende Wirkung zu befürchten.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Geschichtsdrama, angesiedelt im Frankreich der konfessionellen Bürgerkriege um 1572. Eine adelige junge Frau heiratet nach dem Willen ihres Vaters einen Prinzen, obwohl sie einen anderen Mann liebt. Als dieser in Begleitung des französischen Thronfolgers auf ihrem Schloss erscheint, entwickelt sich ein Ränkespiel um Liebe und Macht. Es gibt mehrere, durchaus eindringliche Kampfszenen, die allerdings im Kontext der ausgiebigen Darstellung des höfischen Lebens stark an Gewicht und Wirkungskraft verlieren. Bis auf zwei kurze Nacktszenen hält die Inszenierung sich auch in sexuellen Darstellungen deutlich zurück. Das Augenmerk der Erzählung liegt klar auf den historischen Geschehnissen und den Beziehungen der Figuren. Kinder ab 12 Jahren können den Film ohne Beeinträchtigungen rezipieren.
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Die Komödie persifliert anhand der Konkurrenz zweier Kandidaten um einen Platz im Kongress die Gepflogenheiten des US-amerikanischen Wahlkampfs: Gegen einen hartgesottenen Abgeordneten tritt ein naiver Frischling an, der jedoch nur Strohmann für die Interessen einer Gruppe von Kapitalisten ist. Der Film erzählt diese Geschichte mit allen Mitteln der zeitgenössischen Komödie, zahlreichen überspitzten Charakteren und Übertreibungen sowie Slapstickelementen. Deutliches Ziel der Satire ist dabei die Entlarvung unmoralischer Praktiken der Politik. Durch diesen Kontext, der sich bereits 12-Jährigen erschließt, ist auch die Darstellung hinterhältiger Charaktere und sexistischen Verhaltens sowie der teilweise obszöne Sprachgebrauch motiviert. Der Film bewertet dieses Verhalten entsprechend negativ und stellt seine Protagonisten nicht als Vorbilder dar. Da er gerade gegen Ende eine deutliche moralische Läuterung postuliert, geht von ihm keinerlei Gefahr einer desorientierenden Wirkung für die genannte Altersgruppe aus.
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Drama über eine Mittvierzigerin, die während eines Aufenthalts in der norddeutschen Provinz eine Beziehung mit einem 15-Jährigen eingeht. Da die beiden sich als "Seelenverwandte" erkennen, halten sie gegen alle Anfeindungen an der Beziehung fest. Der sehr ruhig inszenierte Film ist von anspruchsvollen Dialogen und einer schwermütigen Stimmung geprägt. Der Teenager schildert in Form von Gedichten bizarre Träume und Phantasien, die für Jugendliche ab 12 Jahren nicht leicht verständlich und nachvollziehbar sind, aber dennoch keine verstörende Wirkung entfalten. Der angedeutete Geschlechtsverkehr zwischen einer erwachsenen Frau und einem minderjährigen Jugendlichen wirft zwar formal die Problematik der Straffälligkeit auf – doch wird der Geschlechtsakt nicht in den Vordergrund der Geschichte gerückt. Er dient eher als abstraktes Symbol der ehrlich empfundenen Annäherung zwischen den beiden Protagonisten. Eine desorientierende Wirkung kann ausgeschlossen werden.
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Tragikomödie über einen frustrierten Personlamanager aus Jerusalem, der den Leichnam einer rumänischen, bei einem Attentat getöteten Mitarbeiterin in deren Heimat überführen soll. Die Reise birgt eine Reihe von Überraschungen. Wenngleich Kinder ab 6 Jahren kaum in der Lage sein werden, die verschiedenen Ebenen der Handlung sowie den gesellschaftlichen und politischen Kontext zu verstehen, stellen die Geschehnisse trotz manch bedrohlich wirkender Situation sowie sehr vereinzelter Handgreiflichkeiten keine emotionale Überforderung dar. Auch die ernste und nachdenkliche Grundstimmung hat auf Zuschauer dieser Altersstufe keinen negativen Einfluss, zumal es immer wieder zu heiteren Momenten kommt, die entspannend wirken.
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Abenteuerfilm über einen Jungen, der sich mit seinem Stiefvater, einem Piloten und dessen Tochter auf die Suche nach der Schatzinsel aus Jules Vernes gleichnamigen Roman begibt. Dabei geraten sie in allerlei abenteuerliche Situationen. Der Film enthält zwar einige bildgewaltige Actionszenen, aber keine wirklichen Bedrohungsszenarien. An keiner Stelle des Films geraten die Hauptfiguren ernsthaft in Gefahr und es ist stets klar, dass das Abenteuer für alle gut ausgeht. Die Figuren sind durchweg positiv gezeichnet und die ereignisreiche Geschichte mündet in ein beruhigendes Happy End. Bei Kindern ab 6 Jahren kann eine Überforderung daher ausgeschlossen werden.
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Die Großstadtkomödie erzählt episodenhaft von den Sorgen und Nöten vier verschiedener Beziehungen und thematisiert damit unterschiedliche Facetten von Liebe. Die Protagonisten werden teilweise eigenwillig und schrullig porträtiert, ihre Geschichten jedoch stets mit Heiterkeit geschildert und mit positiven Botschaften unterfüttert. Deutlich spürbar streben die Handlungsstränge einer positiven Auflösung entgegen. Obwohl einzelne Szenen durchaus Irritationspotenzial bergen - etwa in der Darstellung von Beziehungskonflikten, sozialer Vernachlässigung von Kindern oder Gewalt gegen Tieren - ist die Inszenierung zurückhaltend genug, um Jugendlichen ab 12 Jahren eine kritische Auseinandersetzung mit diesen Aspekten zu ermöglichen, ohne sie emotional zu überfordern.
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Die Beziehungskomödie erzählt von den Nöten der jungen Didem, die schon viel zu lange auf den Heiratsantrag ihres Freundes wartet, während ihre besten Freundinnen bereits verheiratet sind oder gerade ihre Hochzeit planen. Durch Didems Misstrauen entspinnt sich eine ganze Reihe von Turbulenzen, die das Liebesglück auf eine schwere Probe stellen. Der Film ist klar strukturiert und dialogorientiert erzählt, weshalb ihm bereits sehr junge Zuschauer problemlos folgen können. Er verzichtet auf allzu dramatische Ereignisse und auf sexualisierte Sprache und betont Werte wie Freundschaft und Liebe. Daher sind bereits 6-Jährige in der Lage, ihn auf der Basis ihrer Medienerfahrung zu verarbeiten, ohne überfordert zu werden.
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Märchenhafter Abenteuerfilm für Kinder: Ein 11-jähriger Junge begibt sich während eines Campingurlaubs gemeinsam mit zwei Freunden auf die Suche nach einem uralten Schatz, hinter dem jedoch auch ein finsterer Bösewicht her ist. Der Film enthält einige Szenen mit düsterer und bedrohlicher Atmosphäre, jedoch sind diese stimmig in den Märchenkontext eingebunden, sodass sie von Kindern ab 6 Jahren als Teil einer irrealen Geschichte erkannt und entsprechend verarbeitet werden können. Auch die Kampf- und Spannungsszenen des Films bewegen sich bei aller Dramatik in einem Rahmen, der für ab 6-Jährige keine Überforderung darstellt. Positiv und entlastend wirken dabei auch die Darstellung der Kindergruppe als stabile Einheit sowie das glückliche Ende der Geschichte.
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Die Komödie erzählt von den turbulenten Abenteuern der drei etwas „unterbelichteten“ Brüder Moe, Curly und Larry, die mit allen Mitteln verhindern wollen, dass ihr Zuhause, ein katholisches Waisenheim, geschlossen wird. Die Geschichte ist durchgängig stark überzeichnet und mit zahlreichen Klamauk- und Slapstickelementen erzählt. Dabei haben viele Scherze einen sehr handgreiflichen und derben Charakter, welcher teilweise durch die Tonebene, die Musik und auch vulgäre Sprache verstärkt wird. Während Kinder unter 12 Jahren von diesen Elementen emotional überfordert werden könnten, sind 12-Jährige bereits in der Lage, sie in den comichaften, künstlichen Kontext einzuordnen und sich von ihnen zu distanzieren. Das klare Gut-Böse-Schema und die Betonung von Werten wie Solidarität und Freundschaft tragen ebenfalls dazu bei, dass für diese Altersgruppe keine Beeinträchtigungen zu befürchten sind.
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Psychodrama über einen Mathematiker, der nach seiner Entlassung aus der Psychiatrie obdach- und mittellos auf der Straße landet. Er freundet sich mit einem russischen Waisenjungen an und baut sich mit diesem im Wald eine neue Existenz auf. Der Film ist sehr ruhig erzählt und verzichtet gänzlich auf herkömmliche "Spannungsmomente". Die dramatischen Situationen speisen sich vor allem aus den Kindheitserinnerungen des Protagonisten, der von seinem Vater misshandelt wurde. Die Gesamtatmosphäre ist auf Grund der Thematik des Obdachlosendaseins und der psychischen Probleme des Protagonisten eher bedrückend. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind auf Grund ihres psycho-sozialen Entwicklungsstandes allerdings fähig, die dargestellten Konflikte zu verstehen und die emotionale Eindringlichkeit der Erzählung zu verarbeiten. Eine Überforderung steht nicht zu befürchten.
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Komödie über zwei vertrottelte Polizisten, die das verschwundene Maskottchen des 1. FC Köln finden wollen, um der Entlassung aus dem Polizeidienst zu entgehen. Wenngleich der Humor grob inszeniert erscheint und einige Gags zotig-sexualisiert oder makaber dargestellt sind, ist eine sozialethische Desorientierung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren nicht zu befürchten. Zuschauer dieser Altersstufe können die Geschehnisse stets als bewusst übertriebenen Klamauk oder Satire durchschauen und mit entsprechender Distanz genremäßig einordnen.
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Die anspruchsvolle Komödie erzählt von der anfangs idyllischen Freundschaft zweier Nachbarsfamilien, die jedoch nach und nach auf die Probe gestellt wird – insbesondere durch das Liebesverhältnis, das zwischen der Tochter der einen und dem Vater der anderen Familie entsteht. Die Geschichte ist ruhig erzählt und entfaltet ihre Konflikte einfühlsam und auch für junge Zuschauer nachvollziehbar. Aufgrund der konstruktiven Grundhaltung des Films, in dessen Verlauf die Protagonisten wichtige persönliche Entwicklungen erleben, sind bereits 12-Jährige in der Lage, auch dramatischere Auseinandersetzungen sowie die in einzelnen Szenen derbe Sprache zu verarbeiten. Diese Elemente sind gut in den erzählerischen Kontext eingebettet, weshalb für die genannte Altersgruppe keine emotionale Überforderung zu befürchten ist.
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Komödie über einen Engländer, der mit seinen besten Freunden nach Australien reist, um seine Ferienliebe zu heiraten. Allerdings enden sowohl der Junggesellenabschied als auch die Hochzeitsfeier in einem heillosen Chaos. Der Film bezieht einen Großteil seines Humors aus gesellschaftlichen Tabubrüchen auf der Sprachebene, beim Alkohol- und Drogenkonsum und im Umgang mit einem Familien-Maskottchen. Dabei wirkt der oftmals zotige Humor allerdings meist betont überzogen und ausreichend realitätsfern, sodass eine negative Vorbildwirkung bei Jugendlichen ab 12 Jahren ausgeschlossen werden kann. Zudem werden insbesondere die negativen Konsequenzen von Drogen- und Alkoholkonsum klar ausgespielt. Auch bei anderen Formen unpassenden Benehmens wird den Protagonisten ihr Fehlverhalten immer bewusst gemacht.
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In dem Science-Fiction-Film wird Nordamerika von einem totalitären Regime regiert, das einmal jährlich ein modernes Gladiatorenspiel veranstaltet: 24 Jugendliche aus den Slums werden zu Kämpfern ausgebildet und zu Medienstars aufgebaut und müssen anschließend auf Leben und Tod gegeneinander antreten. Jugendliche ab 12 Jahren können die medien- und sozialkritischen Elemente des Films verstehen und dadurch auch die Actionelemente entsprechend in diesen kritischen Kontext einordnen. Die dargestellten Geschehnisse sind durchaus komplex, herausfordernd und belastend, nicht aber im Sinne einer Beeinträchtigung. Der Fokus der Erzählung liegt zudem nicht auf der gegenseitigen Tötung der Jugendlichen, Gewalt wird nie explizit oder verherrlichend ins Bild gerückt. Schnelle Schnittfolgen und verfremdende filmische Elemente in den Actionszenen sorgen darüber hinaus für eine Distanz zu den Vorgängen. Insgesamt rückt der Film die kritische Aussage sowie humanistische Werte wie Mitgefühl in den Vordergrund, sodass eine sozialethische Desorientierung bei ab 12-Jährigen ausgeschlossen werden kann.
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Entwicklungsdrama über eine 21-jährige, die trotz ihres sehr unsicheren Auftretens für die Hauptrolle in einem Theaterstück engagiert wird. Von ihrem Regisseur gefordert und gefördert, beginnt sie, eine Art alter ego zu entwickeln, das Männer verführt und zu Hause die Aufmerksamkeit der Mutter und der behinderten, stets umsorgten Schwester einfordert. Der Film stellt auf Grund seiner hohen Emotionalität und dem dramatischen Verlauf der Geschichte für 12-jährige sicher eine Herausforderung dar. Eine Überforderung kann gleichwohl ausgeschlossen werden: Die Ansiedlung der Geschichte in der künstlichen Welt des Theaters bietet Distanzierungsmöglichkeiten und auch der Suizidversuch der Protagonistin ist für diese Altersgruppe klar als Hilferuf erkennbar und hat keinerlei Vorbildfunktion im Sinne einer Problemlösung. Der insgesamt lebensbejahende Grundton der Erzählung federt die Dramatik einzelner Szenen ebenfalls weiter ab.
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Drama über vier ungleiche Geschwister, die in einer Hippiekommune aufgewachsen sind und sich als Erwachsene anlässlich des Todes ihres Vaters wiedertreffen. Dabei beginnen sie, verdrängten Familiengeheimnissen nachzuspüren. Auf Grund der sehr erwachsenen Themen und einer sehr dialoglastigen Erzählweise finden Kinder ab 6 Jahren keine Anknüpfungspunkte an die Geschichte und werden entsprechend auch nicht emotional involviert. Die Konflikte sind für Zuschauer diese Altersgruppe inhaltlich weder verständlich noch nachvollziehbar. Selbst bei einer eigenen familiären Vorbelastung ist der Abstraktionsgrad der filmischen Erzählung hoch genug, um eine Überlastung ausschließen zu können. Die dargestellten Auseinandersetzungen stellen für ab 6-jährige möglicherweise zwar atmosphärische Belastungen dar, ziehen aber keine Entwicklungsbeeinträchtigungen nach sich.
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Drama über ein Liebespaar, dem im Jahr 1943 die Flucht aus einem Konzentrationslager der Nazis gelingt. Anschließend verlieren sie sich aus den Augen und glauben, der andere sei tot. Mehr als 30 Jahre später sehen sie sich zufällig wieder. Insbesondere zu Beginn sowie in den zahlreichen Rückblenden enthält der Film eine Reihe bedrückender und brutaler Szenen. Unter anderem werden die Misshandlungen und Demütigungen der KZ-Häftlinge und ein Überfall russischer Soldaten auf eine Familie gezeigt. Bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren ist jedoch davon auszugehen, dass sie bereits über ein historisches Hintergrundwissen verfügen, das es ihnen ermöglicht, die belastenden Bilder in einen entsprechenden Kontext einzuordnen und ohne nachhaltigere Beeinträchtigungen zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Verfilmung des Romans von Daniel Kehlmann: Im 19. Jahrhundert machen sich die Wissenschaftler Carl Friedrich Gauß und Alexander von Humboldt daran, die Welt zu vermessen – Gauß durch rein mathematische Berechnungen, Humboldt, indem er die ganze Welt bereist. In dem Film gibt es keine Szenen, die auf Kinder ab 12 Jahren eine beeinträchtigende Wirkung haben könnten. Sehr vereinzelte dramatische Szenen, etwa die körperliche Bestrafung zweier Indios oder eine längere und detailreiche Szene, in der Humboldt zwei Zähne gezogen werden, bewegen sich in einem Rahmen, der für ab 12-Jährige ohne Probleme verkraftbar ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Sozialdrama über einen Vater, der sich auf die Suche nach seiner spurlos verschwundenen Tochter begibt und dabei schließlich auf eine Gruppe ausgerissener Kinder stößt, die sich der modernen Gesellschaft bewusst entziehen wollen.
Kinder ab 12 Jahren können sowohl der Geschichte mit ihrem maßvollen Spannungsbogen folgen, als auch die Unerklärlichkeiten der Erzählung verarbeiten, ohne dass eine verunsichernde oder ängstigende Wirkung zu befürchten stehen. Auch die stellenweise bedrückende Atmosphäre und das Motiv der scheinbar grundlos ausgerissenen Kinder bewegen sich dramaturgisch und inszenatorisch in einem Rahmen, der für ab 12-Jährige problemlos verkraftbar ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Politthriller erzählt von einem Berliner Journalisten, der in Moskau ein Boulevardblatt übernimmt und durch den Abdruck eines politischen Textes in ein tödliches Komplott gerät, in das sowohl Terroristen als auch politische Kreise verwickelt sind. Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen und sozialen Verhältnisse in Russland erzählt der Film seine Story mit den klassischen Elementen seines Genres. Mehrere gewalthaltige Szenen wie beispielsweise Terroranschläge, gezielte Tötungen und Folter sind durch die Handlung und Dramaturgie motiviert und nicht selbstzweckhaft inszeniert. Deshalb haben sie für Jugendliche ab 12 Jahren, die aufgrund ihrer Medienerfahrung schon Genremechanismen kennen, kein desorientierendes Potenzial. Für emotionale Entlastung sorgen immer wieder ruhige und erklärende Momente sowie die Identifikationsfigur des Journalisten, der einen positiven Lernprozess durchmacht. Auch wegen der klaren moralischen Haltung des Films ist für 12-Jährige keine Überforderung zu erwarten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Kammerspielartiges Drama über einen Wissenschaftler, der für ein Buch über Grenzerfahrungen recherchiert und zwei Frauen gegen Bezahlung für mehrere Tage in einer Art Verlies gefangen hält, demütigt und quält – ein Experiment, das aus dem Ruder läuft. Innerhalb dieses artifiziellen Settings setzt der Film ausgiebig, aber unblutig sadomasochistische und teils offen sexuelle Phantasien in Szene, die an bekannte Beispiele von Folter wie etwa in Abu Ghraib anspielen und mit zahlreichen Gesprächen über Wahrheit, Lüge, Vertrauen und Hass angereichert sind. Dabei ist für die Wirkung auf jüngere Zuschauer insbesondere die entwürdigende Darstellung der Frauen kritisch zu bewerten. Aufgrund der deutlich theaterhaften und künstlichen Inszenierung können sich jedoch schon 16-Jährige Jugendliche von dem Gezeigten distanzieren und Thema wie Gestaltung des Films hinterfragen. Da die Figuren kaum zur Identifikation einladen und der Film insgesamt nur wenig emotionale Wirkung entfaltet, ist eine Gefahr der Verstörung oder Desorientierung für diese Altersgruppe nicht gegeben.
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
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Komödie über einen jungen, mit seinem Leben unzufriedenen Drehbuchautor, der beschließt, seine fast vergessenen Träume von einem aufregenden Leben wahr zu machen und alle verpassten Gelegenheiten nachzuholen. Der Film behandelt existentielle Themen wie Familie, Trennung und Sexualität, dies jedoch auf eine sanft humorvolle Weise, die auf Jugendliche ab 12 Jahren nicht überfordernd wirkt. Eine kurze Sequenz zeigt die Hauptfigur mit wechselnden Partnerinnen im Bett. Dabei wird Nacktheit gezeigt, explizite Nahaufnahmen bleiben aber aus. Eine moralisch desorientierende Wirkung steht bei Jugendlichen ab 12 Jahren nicht zu befürchten, da diese Austauschbarkeit der Sexualpartnerinnen nicht idealisiert wird. Auch die stellenweise melancholische Stimmung und die Orientierungslosigkeit des Protagonisten bewegen sich inszenatorisch in einem für ab 12-Jährige problemlos verkraftbaren Rahmen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Verfilmung des gleichnamigen Romans von Marlen Haushofer: Eine namenlose Frau stößt in den Bergen auf eine unsichtbare Wand. Hinter der Wand scheint das Leben erstarrt oder tot zu sein. Innerhalb des Gebietes, das die undurchdringliche Wand umgibt, ist sie fortan auf sich selbst gestellt. Trotz seiner melancholischen und angespannten Grundstimmung enthält der Film keine Szenen, die Kinder ab 12 Jahren nachhaltig belasten. Der Tod eines Hundes sowie der ausgiebig dargestellte Todeskampf eines erlegten Rehs sind zwar von hoher emotionaler Intensität, wirken aber nicht überfordernd. Zudem sind ab 12-Jährige bereits in der Lage, die Geschichte als artifizielles Gedankenexperiment einzuordnen, was für eine zusätzliche Distanz sorgt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Western über den ehemaligen Sklaven Django, der gemeinsam mit dem Kopfgeldjäger Schultz seine noch immer versklavte Frau befreien will. Der Film enthält zwar eine Vielzahl teils blutiger Gewaltszenen, diese sind jedoch in der Inszenierung stark stilisiert und fast schon comichaft überzogen, sodass Jugendliche ab 16 Jahren eine ausreichende emotionale Distanz wahren können. Einzelne Gewaltszenen, etwa das Auspeitschen von Sklaven, haben zwar einen realistischeren Charakter, sind aber schlüssig in den Gesamtkontext eingebunden; zudem zielen sie auf die Empathie der Zuschauer und erzeugen durch emotionales Erleben Abscheu vor der Gewalt. Gewaltspitzen werden dabei nicht ins Bild gerückt, sodass eine nachhaltige Irritation bei ab 16-Jährigen nicht zu befürchten steht. Auch die beiden Protagonisten handeln zwar zynisch und brutal, sind aber stets als Kunstfiguren erkennbar, die nichts mir der Lebensrealität jugendlicher Zuschauer zu tun haben.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Fortsetzung des indischen Actionfilms "Don- das Spiel beginnt": Der Gangsterboss Don reist nach Berlin, um einen großen Coup durchzuführen. Dabei gerät er sowohl mit der Polizei als auch mit rivalisierenden Verbrechern in Konflikt. Der Film enthält eine Vielzahl von Kampfszenen, die actionreich in Szene gesetzt sind. Jedoch werden diese Sequenzen, wie auch darin vorkommende Tötungsszenen, nicht ausgespielt und bleiben auf der Bildebene unproblematisch. Zwar werden gewalttätige Handlungen stellenweise über die Tonspur in ihrer Wirkung verstärkt, doch bewegt sich auch dies in einem Rahmen, der für ältere Kinder ab 12 Jahren klar als Überzeichnung erkennbar ist, die sich jenseits jeder Realität bewegt. Auch der moralisch ambivalente Held des Films ist für ab 12-Jährige auf Grund ihrer Genre-Erfahrung klar als fiktionale Gestalt erkennbar. Eine verrohende oder moralisch desorientierende Wirkung steht nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama verhandelt anhand einer scheinbar intakten, doch von vielfältigen Problemen zerrissenen Familie Themen wie Erwachsenwerden, Freundschaft sowie die Folgen von Arbeitslosigkeit. Der Film hat mit den Kindern der Familie positive Identifikationsfiguren und setzt auch schwerwiegende Ereignisse wie einen Suizidversuch und eine Kindstötung zurückhaltend in Szene. Die Filmgeschichte ist für 12jährige emotional zu verarbeiten und regt darüber hinaus zur Auseinandersetzung mit wichtigen Themen an.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe
In einer Mischung aus Drama und Tragikomödie erzählt der Film von einem Paar, das seit fast 20 Jahren zusammen ist. Eines Tages beginnen beide eine heimliche Affäre – und zwar unwissentlich mit dem gleichen Mann. Der Film enthält mehrere Szenen mit sexuellem Inhalt, sowohl zwischen Mann und Frau als auch zwischen zwei Männern. Diese stellen jedoch, wie auch die zwischenmenschlichen Probleme und Konflikte der Geschichte, keine Überforderung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren dar, da sie immer in einen ethisch nachvollziehbaren Kontext eingebunden sind. Eine desorientierende oder nachhaltig verstörende Wirkung steht bei dieser Altersgruppe daher nicht zu befürchten. Der weitgehend heitere, von Menschlichkeit und Mitgefühl geprägte Grundton des Films bietet darüber hinaus ausreichend entspannende Momente.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Tragikomödie über einen mürrischen und verschlossenen Taxifahrer, der durch die Begegnung mit einem kleinen türkischen Mädchen, für das er plötzlich Verantwortung übernehmen muss, aus seinem unglücklichen Trott gerissen wird und ganz neue Seiten an sich und der Welt entdeckt. Der Film wird durch die liebenswert gezeichneten Figuren und ihre Erlebnisse getragen, die auch bereits für kleinere Kinder nachvollziehbar und emotional zu erfassen sind. Trotz einiger tendenziell bedrückender Situationen hat der Film durchgängig eine positive Atmosphäre und löst Spannungsmomente stets durch entlastende Szenen ab. Deshalb werden bereits 6-jährige Kinder durch ihn nicht überfordert und können sich mit den darin verhandelten menschlichen Themen auseinandersetzen, auch wenn sich ihnen noch nicht alle Facetten der Handlung erschließen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Der Mysterythriller erzählt von zwei jungen Frauen, die als Kinder beste Freundinnen waren und viele Jahre später an diese Freundschaft anknüpfen. Als sie gemeinsam auf die Insel reisen, auf der sie als Kinder ihre Ferien verbrachten, wird ein dunkles Geheimnis aus der Vergangenheit zu einer tödlichen Gefahr. Die Inszenierung erzeugt mit den klassischen Mitteln von Thriller und Horrorfilm eine geheimnisvoll-bedrohliche Atmosphäre. Obwohl konkrete Gewaltdarstellungen spärlich sind, birgt der Film für Jugendliche unter 16 Jahren die Gefahr einer emotionalen Überforderung und Ängstigung. 16-Jährige können jedoch auf der Basis ihrer Genreerfahrung sowohl mit der Intensität der Spannung umgehen wie auch mit einzelnen Schockmomenten. Hinter dem Spiel des Films mit menschlichen Urängsten erkennt diese Altersgruppe auch die Themen Freundschaft, Loyalität und Verrat und kann sich mit ihnen konstruktiv auseinandersetzen. Eine Überforderung ist für sie daher auszuschließen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Der Thriller handelt von einem Studenten, der immer mehr ins kriminelle Milieu Stockholms abdriftet, sowie zwei Männern, die dort schon zuhause sind. In der Verknüpfung der drei Schicksale schildert er eine verhängnisvolle Spirale aus Lügen und Gewalt. Die Milieuzeichnung wirkt authentisch und hart, die Inszenierung setzt auf die Charaktere und ihre Hintergründe und stellt das Gangsterleben ohne Beschönigung dar. Harten Gewaltszenen, die nie Selbstzweck sind, sondern stets der Erzählung dienen, stehen immer wieder entlastende, auch zärtliche Momente gegenüber, die Distanzierung ermöglichen. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, die Darstellung in einen ihnen bereits vertrauten Genrekontext einzuordnen und die Handlungen der Protagonisten zu hinterfragen. Die Gefahr einer Desensibilisierung oder Desorientierung besteht für sie nicht.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie über einen argentinischen Eisenwarenhändler, einen notorischer Einzelgänger, der nichts und niemanden an sich heranlässt. Durch die Bekanntschaft mit einem Chinesen, der gerade erst in Argentinien angekommen ist und kein Wort spanisch spricht, gerät sein Leben in Bewegung. Die Story, die Protagonisten und der exzentrische, bisweilen absurde Humor des Films stellen für Kinder ab 12 Jahren keine emotionale Überforderung dar. Die heitere Grundstimmung sorgt für ausreichend Entlastung und fängt auch sanft dramatische Szenen wie die wiederholte Darstellung eines aberwitzigen Unfalls (eine Frau wird von einer fliegenden Kuh erschlagen) auf.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Mischung aus Drama und Komödie über ein glückliches Paar, das mit dem Beginn der Schwangerschaft in eine tiefe Krise gerät. Handlung und Atmosphäre des Films werden von bedrückenden Konflikten bestimmt, durch die der Eindruck entsteht, dass eine glückliche Paarbeziehung durch ein Kind zunächst gestört wird. Gleichwohl können Kinder ab 12 Jahren diese Konflikte und die Selbstzweifel der Charaktere als Teil einer Entwicklung einordnen und entsprechend verarbeiten. Auch wenn der Film kein "Happy End" hat, trägt der versöhnliche Schluss dazu bei, dass bei ab 12-Jährigen keine desorientierende Wirkung in Hinsicht auf Familie und Kinder zu befürchten steht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Familienfilm erzählt von dem 14-jährigen Yannis, der allein mit seinem verbitterten Vater auf einer griechischen Insel aufwächst. Da kommt ungeahnte Aufregung in sein Leben: durch einen Pelikan, den er ohne Erlaubnis des Vaters großzieht, und durch ein hübsches Mädchen, das den schüchternen Jungen aus der Reserve lockt. Der Film ist sehr ruhig und warmherzig erzählt und überwiegend von sommerlich-leichter Stimmung und Humor getragen. Obwohl 6-Jährige sicherlich nicht alle Aspekte verstehen, erschließt sich ihnen die Geschichte. Einzelne bedrückende Szenen - etwa von den Konflikten zwischen Vater und Sohn oder als der Pelikan in große Gefahr gerät – sind von dieser Altersgruppe gut in den Kontext einzuordnen. Vor dem Hintergrund der positiven Grundstimmung und der liebevoll gezeichneten Charaktere können Kinder im Grundschulalter mit diesen Elementen umgehen, bis letztlich alle Konflikte aufgelöst werden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Film erzählt vom einem alternden New Yorker Barbesitzer und einem obdachlosen jungen Mann, zwischen denen sich eine tiefe Freundschaft entwickelt. Trotz der mitunter obszönen Sprache und des rüden Verhaltens der beiden Hauptfiguren steht eine desorientierende Wirkung auf Jugendliche ab 12 Jahren nicht zu befürchten. Die Protagonisten werden nicht zu Vorbildern erhoben. Darüber hinaus sind 12-Jährige in der Lage, Wortwahl und Charakterzeichnung dem Milieu der Geschichte entsprechend einzuordnen und zu hinterfragen. Humorvolle Situationen sowie das Hervorheben von Werten wie Toleranz und Hilfsbereitschaft mildern die dramatischen Geschehnisse der Rahmenhandlung zusätzlich ab.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Gangsterkomödie über einen Ganoven, der nach 12 Jahren Haft vor der Wahl steht, ein ehrbares Leben zu beginnen oder seine alte "Karriere" wieder aufzunehmen. Der Film beinhaltet mehrere gewalttätige Situationen und die Figuren pflegen eine zum Teil derb sexualisierte Sprache. Jedoch sind Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren auf Grund ihrer Medienkompetenz in der Lage, das Filmgeschehen und die Handlungsstruktur dem Genre der schwarzen Komödie zuzuordnen und entsprechend zu verarbeiten. Zudem wirkt die dargestellte Gewalt nicht spektakulär, sie wird stets ironisch gebrochen. Die Inszenierung bietet 12-Jährigen Zuschauern genügend Raum, um sich emotional vom Geschehen zu distanzieren. Eine nachhaltige Beeinträchtigung steht daher nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Krimikomödie über zwei höchst ungleiche Polizisten, die notgedrungen zusammen arbeiten müssen, um einem Gangsterring das Handwerk zu legen. Der Film ist von einer Vielzahl an rasanten und turbulenten Verfolgungs- und Actionszenen geprägt, die jedoch meist humoristisch und slapstickhaft inszeniert sind; körperliche Gewalt wird sehr zurückhaltend inszeniert und meist humorvoll aufgelöst. Auch sehr vereinzelte Szenen makabren Humors stellen für Jugendliche ab 12 Jahren keine Überforderung dar. Insgesamt überwiegt eine positive, heitere Grundstimmung, weshalb eine Belastung für ab 12-Jährige durchweg ausgeschlossen werden kann.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Thriller, der mit dem angeblichen Selbstmordversuch der Hauptfigur, eines unschuldig des Diamantenraubs beschuldigten Cops, beginnt, und dann seinen so riskanten wie raffinierten Plan entfaltet, mit dem er sowohl seine Unschuld beweisen als auch den wahren Täter überführen will - wobei ihm die Polizei stets auf den Fersen ist. Der Film ist mit zahlreichen Actionelementen und Verfolgungsjagden erzählt, bietet jedoch im Wechsel dazu auch immer wieder entlastende Momente. Die Spannung entsteht dabei besonders durch die überraschenden Wendungen und Enthüllungen der Story. Stets erkennbar bleibt die Fiktionalität der Handlung, die sich schon 12-Jährigen Zuschauern eindeutig erschließt. Da auch die Gewaltdarstellungen nicht überbetont werden und der Film letztlich in eine positive Auflösung mündet, bei der die Gerechtigkeit den Sieg davonträgt, ist er für Kinder ab 12 Jahren ohne Überforderung oder Beeinträchtigung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Familiendrama mit Mafia-Thriller-Elementen schildert, wie das beschauliche Leben eines Hoteliers in der hessischen Provinz durch die Ankunft zweier Besucher aus Italien aus den Fugen gerät. Der ehemalige Mafioso sieht plötzlich seine Familie und sein eigenes Leben durch den Besuch aus seiner düsteren Vergangenheit bedroht. Das Drama entfaltet seine Geschichte stringent und zunächst in ruhiger Erzählweise, sodass auch junge Zuschauer der Handlung folgen können. Zwar kommt es im weiteren Verlauf zu einigen drastischen Gewaltszenen, diese sind jedoch nur kurz ins Bild gerückt und solide in den Kontext der Erzählung und des Genres eingebettet. Auch der offene Ausgang des Films und die zunehmend bedrohliche Atmosphäre sind bereits für 12-Jährige ohne Überforderung zu verarbeiten. Da die Geschichte weit von der Lebensrealität Jugendlicher entfernt ist, bieten sich ausreichende Distanzierungsmöglichkeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Tragikomödie über einen israelischen Teenager, der im Sommer 1968 einen Ferienjob als "Detektiv" bei einem Ehevermittler und Schmuggler annimmt. Dieser wiederum ist ein alter Freund seines Vaters, mit dem er den Holocaust überlebte. Im Lauf des Sommers gerät der Junge in allerlei Verwicklungen und erlebt die erste Liebe. Für Kinder ab 6 Jahren bergen weder die insgesamt humorvolle Handlung noch sehr vereinzelte, maßvoll dramatische Szenen die Gefahr einer emotionalen Überforderung. Hinzu kommt die Tatsache, dass der Film als hebräische Originalversion mit deutschen Untertiteln vorliegt, sodass sich für leseunkundige Kinder bestimmte Inhalte –darunter vereinzelte Kraftausdrücke– gar nicht erst erschließen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Liebeskomödie mit märchenhaften Elementen, in deren Mittelpunkt ein Mann steht, dessen durch und durch geregeltes Leben durch seine neue Nachbarin, eine sympathische Café-Betreiberin, durcheinander gebracht wird. Eines Tages bemerkt er, dass er sich ganz allmählich in Sand aufzulösen beginnt. Das irreale Motiv des "sich-in-Sand-auflösens" trägt klar märchenhafte Züge und hat keine bedrohliche oder nachhaltig ängstigende Wirkung auf Kinder ab 6 Jahren. Die positiven Charaktere, der heitere Ton der Erzählung, der stellenweise skurrile Humor sowie die ebenfalls märchenhaft wirkende Tonspur tragen weiterhin zu einer entspannenden Grundstimmung bei. Sehr vereinzelte dramatische Momente und verbale Entgleisungen entfalten in diesem Kontext keine nachhaltige Wirkung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Komödie erzählt von der 17-Jährigen Eva, die am Tourette-Syndrom leidet, sich aber in ihrer recht ungewöhnlichen Familie und dem vertrauten Umfeld wohl fühlt. Als diese Idylle bedroht ist, versucht Eva alles, um sie zu verteidigen – mit turbulenten Folgen. Die Protagonistin und ebenso ihre schräge Familie werden liebevoll und unaufgeregt geschildert, wobei Evas Nöte mit ihren „Ticks“ und ihre Suche nach einem neuen Selbstbewusstsein trotz aller komödienhaften Überzeichnung nachvollziehbar porträtiert sind. Aufgrund der positiven Grundstimmung sind auch einzelne potenziell irritierende Visualisierungen von Evas Ängsten für Kinder ab 6 Jahren problemlos zu verarbeiten. Ihnen erschließt sich bereits auch der Kontext so weit, dass sie den Film ohne Beeinträchtigung ansehen können.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Basierend auf einer wahren Begebenheit erzählt das Drama von der verbotenen Liebe zwischen dem Psychiater Carl Gustav Jung und einer Patientin, die zum Zerwürfnis zwischen Jung und seinem Mentor Sigmund Freud beiträgt. Im Rahmen der Therapie stellt der Film eine Kopplung von Sexualität und Gewalt dar und zeigt in mehreren langen Szenen recht deutlich die sadomasochistische Sexualpraktik der psychisch Kranken und ihres Arztes. Diese Szenen stellen wie auch das dargestellte Abhängigkeitsverhältnis zwischen Arzt und Patientin für Jugendliche ab 16 Jahren eine gewisse Herausforderung dar – dennoch ist von einer Überforderung nicht auszugehen, da Zuschauer dieser Altersgruppe mit Situationen aus dem therapeutischen oder seelsorgerischen Kontext zumindest auf theoretischer Ebene vertraut sein dürften. Auch die Darstellung der sexuellen Beziehung ist für ab 16-Jährige in ihrer Ambivalenz durchschaubar. Zudem verfügen ab 16-Jährige in aller Regel über eine ausreichende persönliche Reife, um das Beziehungsgeflecht und die komplexen emotionalen Ebenen zu durchschauen und zu verarbeiten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Familiendrama erzählt von Konflikten und tragischen Ereignissen in einer renommierten dänischen Bäckerfamilie. Erkrankung und Sterben des Familienpatriarchen sowie seine Auseinandersetzung mit seiner Lieblingstochter, die die Firma übernehmen soll, doch sich dagegen sträubt, stehen dabei im Mittelpunkt. Insbesondere der Tod des Vaters wird emotional sehr intensiv in Szene gesetzt. Trotz der düsteren Ereignisse nimmt der Film eine konstruktive und letztlich positive Haltung ein, die zur Auseinandersetzung mit elementaren menschlichen Themen herausfordert. Die respektvolle Darstellung sowie zahlreiche entspannende Momente sorgen dafür, dass der Film für Jugendliche ab 12 Jahren keine übermäßige emotionale Belastung darstellt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine geschiedene Architektin und Mutter eines Sohnes, die nach dem Verlust ihrer Arbeit jeden Halt zu verlieren droht, zusehends dem Alkohol verfällt und in eine Schuldenfalle gerät. Trotz der bedrückenden Grundstimmung und der moralischen Ambivalenz der Protagonistin besteht bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren keine Gefahr einer nachhaltigen emotionalen Belastung. Der Film bietet Zuschauern dieser Altersgruppe ausreichende Möglichkeiten, sich vom Geschehen zu distanzieren. Auch der Alkoholkonsum der Hauptfigur wird nie positiv dargestellt. Eine Gefahr der Identifizierung mit negativen Verhaltensmustern kann bei Kindern ab 12 Jahren ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über drei Frauen in einem bayerischen Dorf, die zu ihrer Existenzsicherung eine bayerische Telefonsex-Hotline gründen und damit großen Erfolg haben, bis ihre Tätigkeit auffliegt und für einen Skandal in der katholischen Gemeinde sorgt. Der Film konzentriert sich auf seine warmherzig gezeichneten Charaktere und das Aufeinanderprallen provinzieller Enge und Doppelmoral mit einem freizügigen Gewerbe. Dabei wird das Thema Sexualität offenherzig, aber kaum anzüglich behandelt; die Sprache ist explizit, doch ergeht sich nicht in Obszönitäten. Da auch die komödientypischen Überzeichnungen für Kinder ab 12 Jahren ohne Weiteres verständlich sind und sich ihnen der satirische Ansatz erschließt, sind für diese Altersgruppe keine negativen Auswirkungen zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die romantische Komödie erzählt von einem Kaufhausdetektiv, der für seine Umgebung nahezu unsichtbar ist, sich mit diesem Syndrom aber arrangiert hat – bis sein Leben eines Tages durch eine junge Frau durcheinander gewirbelt wird. Die skurrile Geschichte ist in einem Wechsel aus spannenden und ruhigen Passagen, komischen und romantischen Elementen in Szene gesetzt. Dabei gerät der Held auch in gefährliche Situationen, ohne dass die Bedrohungsmomente ausgespielt werden. Auch wenn manche surrealen Aspekte für Kinder schwer verständlich sind, ist die Inszenierung insgesamt leicht zu verarbeiten. Die Außenseiter-Charaktere sind stets mit viel Empathie geschildert. Eine Überforderung ist daher für Kinder ab 6 Jahren auszuschließen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Politthriller über drei Mossad-Agenten, die einst einen Nazi-Verbrecher entführten und töteten. 31 Jahre später werden sie von den damaligen Geschehnissen eingeholt – denn die Ereignisse spielten sich nicht so heldenhaft ab, wie die Öffentlichkeit glaubt. Der dramaturgisch komplexe, atmosphärisch düstere Film beinhaltet eine Reihe brutaler und demütigender Szenen. Diese bewegen sich inszenatorisch in einem Rahmen, der für Jugendliche ab 16 Jahren ohne Probleme verkraftbar ist. Die Gewalttätigkeiten sind stimmig in das Geschehen eingebettet und werden nicht selbstzweckhaft ausgespielt. Auch die verschachtelte Erzählstruktur stellt für ab 16-Jährige keine Überforderung dar. Jugendliche dieser Altersgruppe sind in aller Regel fähig, die historischen Bezüge der Geschichte zu verstehen und daher auch die Handlungen und moralischen Konflikte der Figuren entsprechend einzuordnen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Coming-of-Age-Drama erzählt von der pubertierenden Radost, die mit ihrem alleinerziehenden Vater Bruno zusammenlebt. Wegen seiner angeborenen Intelligenzschwäche ist der allerdings eher ein Spielkamerad denn ein Erziehungsberechtigter. Als Radost nach mehr Freiheit strebt und sich in einen Klassenkameraden verliebt, wird ihre Beziehung auf eine schwere Probe gestellt. Mit tragischen wie komischen Elementen porträtiert der Film einfühlsam und stets leicht verständlich das ungewöhnliche Vater-Tochter-Gespann. Bereits Grundschulkinder können der episodischen Handlung folgen und werden durch die ruhige Inszenierung und die Musik emotional an die Hand genommen. Die wenigen potenziell belastenden Szenen, in denen Konflikte zwischen Vater und Tochter aufbrechen, wechseln immer wieder mit ruhigen Szenen ab und werden letztlich harmonisch aufgelöst. Bereits 6-Jährige können den Film ohne Überforderung verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Teenager-Komödie erzählt von einer Schülerin, die in den Ruf gerät, sich leichtfertig mit Jungen einzulassen, und dieses Spiel zunächst auskostet, bis es ihr über den Kopf wächst. Seine Themen Schein und Sein sowie Sexualität unter Jugendlichen behandelt der Film mit leichter Hand, bezieht aber eine klare moralische Haltung. Die Figuren sind sympathisch gezeichnet, und auch der teilweise vulgäre Sprachgebrauch wird im Film selbst hinterfragt, was sich 12-Jährigen problemlos erschließt. Für sie ist keine desorientierende Wirkung zu erwarten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Actionkomödie über eine junge Frau, die aus Geldnot einen Job als Kopfgeldjägerin annimmt. Ihr erster Auftrag besteht darin, ihren flüchtigen Ex-Mann zu fangen, der des Mordes angeklagt ist. Der Film bewegt sich in seinem Handlungsverlauf fern jeder Realität, wodurch auch die zahlreichen Actionszenen an Wirkungsmacht verlieren. Die Hauptfigur ist durchweg positiv gezeichnet und es ist stets klar, dass sie jedes Abenteuer unbeschadet überstehen wird, weshalb eine übermäßige Ängstigung bei Jugendlichen ab 12 Jahren ausgeschlossen werden kann. In den Dialogen und durch vereinzelte Slapstick-Einlagen wird zudem eine Menge Humor in das Geschehen eingebracht, der die Wirkung der gewalthaltigen Momente abmildert. Zwar ist der verbale Humor auch sexuell konnotiert, doch bewegt sich die gebrauchte Sprache in einem Rahmen, der ab 12-Jährige nicht überfordert oder gar desorientiert.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über den emotional belastenden und mitunter lebensgefährlichen Alltag zweier Streifenpolizisten in Los Angeles. Der Film enthält mehrere Gewaltszenen, bei denen vereinzelt auch Polizeibeamte als Aggressoren agieren. Er verherrlicht dieses Verhalten jedoch nicht, sondern zeigt eindeutig die negativen Auswirkungen von Gewalt: Leichen und Leichenteile sowie blutige Gesichter werden wiederholt ins Bild gerückt, allerdings nicht auf selbstzweckhafte Weise, sondern lediglich in kurzen Augenblicken, um die Auswirkungen von Gewalt darzustellen. Bei Jugendlichen ab 16 Jahren ist von ausreichenden Genrekenntnissen und Medienerfahrungen auszugehen, die es ihnen ermöglichen, diese Geschehnisse emotional zu verarbeiten und nicht nachhaltig verängstigt zu werden. Darüber hinaus werden insbesondere die beiden Protagonisten als umsichtig im Einsatz von Gewalt dargestellt. Gewalt ist zudem nur ein Aspekt des geschilderten Polizeialltags und steht nicht im Mittelpunkt der Inszenierung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über ein Bauernehepaar im Schwarzwald, das während der NS-Zeit einen Juden bei sich versteckt und sich mit ihm anfreundet. Da das Paar bisher kinderlos ist, drängen sie ihn dazu, die Frau zu schwängern, um endlich einen Nachkommen zu haben – mit fatalen Folgen. Die tragische Geschichte ist ruhig und langsam erzählt, weshalb auch junge Zuschauer sie nachvollziehen können. Während Kinder unter 12 Jahren dabei durch den düsteren Grundton, die unterschwellige Spannung und die Grobheit der Hauptfiguren im Umgang miteinander überfordert werden können, sind 12-Jährige bereits in der Lage, sich über einige Entlastungsmomente vom Geschehen abzugrenzen. Sie können die finsteren Aspekte in den Kontext der Handlung und der Zeit einordnen und die Konflikte zwischen den Protagonisten verarbeiten. Da die Geschichte zudem weit von ihrer Lebensrealität entfernt ist, bieten sich ihnen genug Distanzierungsmöglichkeiten, sodass nicht die Gefahr einer Beeinträchtigung besteht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt die Lebensgeschichte des italienischen Gangsters Renato Vallanzasca, von seinen ersten Verbrechen im Kindesalter bis zu seinem Aufstieg zum berühmt-berüchtigten Gangsterboss. Trotz einer Reihe gewalttätiger Szenen, der rohen Sprache sowie einer stellenweise Glorifizierung der kriminellen Hauptfigur sind Jugendliche ab 16 Jahren in der Lage, dies als dramaturgische Stilmittel zu entschlüsseln. Jungendliche können sich ausreichend von den Geschehnissen und Verhaltensweisen distanzieren. Zudem ermöglicht die Darstellung der unterschiedlichen Facetten des Protagonisten eine differenzierte Auseinandersetzung mit der historischen Figur Vallanzascas. Eine moralische Desorientierung kann bei 16-Jährigen daher ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Fantasy-Animationsfilm nach einem Kinderbuch. Im Mittelpunkt steht ein Mädchen, das auf winzige Größe geschrumpft wird und einem Volk winziger Waldbewohner bei der Bewahrung von deren Lebensraum gegen zerstörerische Bösewichte beistehen muss. Kinder ab 6 Jahren können die klare Gut-Böse-Zeichnung der Dramaturgie und den märchenhaften Charakter der Geschichte leicht verstehen. Auch das relativ hohe Erzähltempo, die Abenteuerszenen und die leicht gruselige Darstellung der Bösewichte bewegen sich in einem Rahmen, der für Kinder ab 6 Jahren keine übermäßige Belastung darstellt. Für die Altersgruppe ab 6 gibt es zudem ausreichend ruhige und humorvolle Momente, die entlastend wirken und Gelegenheit zur Entspannung bieten. Insgesamt überwiegt eine freundliche, positive Grundstimmung, sodass eine Überforderung ausgeschlossen werden kann.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Horrorfilm über vier junge Leute, die während eines Camping-Ausflugs von einem mysteriösen Monster attackiert werden. Trotz des pseudokumentarischen Inszenierungsstils ist die Handlung des Films für Jugendliche ab 16 Jahren stets als Fiktion erkennbar. Dazu tragen auch unlogische Sequenzen und die irrationalen Handlungsweisen der Protagonisten bei, die immer wieder in gefährliche Situationen führen. Die Gewaltszenen, die meist im Dunkeln spielen und entsprechend wenige Details erkennen lassen, sind für ab 16-Jährige auf Grund ihrer persönlichen Reife und Medienkompetenz ohne nachhaltige Beeinträchtigung verkraftbar.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe
Im Mittelpunkt der Literaturverfilmung steht der 11-Jährige Oscar aus New York, dessen Vater bei den Terroranschlägen des 11. September 2001 ums Leben kommt. Das am Asperger-Syndrom leidende Kind ist überzeugt, dass der Vater ihm kurz vor seinem Tod ein Rätsel gestellt hat und begibt sich auf eine Odyssee durch die Stadt, um der Antwort darauf näher zu kommen. Der Film behandelt schwierige Themen wie Verlust, Trauer und traumatische Erlebnisse. Familiäre Konflikte spielen eine große Rolle, das Gefühl tiefer Verlassenheit ist stets präsent. Ältere Kinder ab 12 Jahren sind gleichwohl in der Lage, die Ausgangssituation zeitgeschichtlich einzuordnen, die verschiedenen Konfliktebenen zu verstehen, und die gedrückte Atmosphäre ohne Beeinträchtigungen zu verarbeiten. Der Grund hierfür liegt nicht zuletzt in der Figur des sensiblen und klugen Oscar, in dem Zuschauer dieser Altersgruppe eine positive Identifikationsfigur finden, die ihre Probleme am Ende in den Griff bekommt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Fortsetzung der gleichnamigen türkischen Komödie. Diesmal muss der gutmütige Protagonist sich auf die Suche nach seiner Traumfrau begeben, die in Kürze einen anderen Mann heiraten soll. Die vereinzelten Spannungsmomente, in die der Held gerät, stellen für Kinder ab 6 Jahren keine Überforderung dar. Zudem tragen die liebenswerten Personen, die heitere Grundstimmung und der positive Ausgang des Films zur Entlastung bei. Eine emotionale Beeinträchtigung für 6-Jährige kann somit ausgeschlossen werden.
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Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt der Politthriller von einer CIA-Agentin, die kurz vor der amerikanischen Invasion im Irak von ihren eigenen Vorgesetzten verraten wurde. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, die politischen und moralischen Zusammenhänge der Geschichte einzuordnen und zu verarbeiten. Auch die in kurzen Szenen dargestellten kriegerischen Auseinandersetzungen im Irak sowie die gezeigten Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung stellen für diese Altersgruppe trotz der dramatischen Intensität keine emotionale Überforderung dar.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Tragikomödie über eine erwachsene Frau und Mutter, die an ein ereignisreiches Wochenende in ihrer Kindheit zurückdenkt, als sie als 11-Jährige zusammen mit ihren Eltern zu einem Drei-Generationen-Familientreffen in die Bretagne zur Großmutter fuhr. Im Verlauf der Erzählung werden zahlreiche tragische und dramatische Geschehnisse aus dem Leben der Protagonisten angedeutet, so etwa das Kriegstrauma eines Onkels oder der Suizidversuch des demenzkranken Großvaters. Situationen wie diese werden jedoch nie ausgespielt und stellen für Jugendliche ab 12 Jahren keine Überforderung dar. Auch die stellenweise aggressiven Streitgespräche der Familienmitglieder bewegen sich in einem Rahmen, der ab 12-Jährigen problemlos zugemutet werden kann. Die grundsätzliche positive und heitere Grundstimmung sowie zahlreiche humorvolle Szenen tragen darüber hinaus zur emotionalen Entlastung bei.
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Fünfter Teil der Actionfilm-Serie ‚The Fast and the Furious’. Diesmal muss die Autoknacker-Bande sich in Rio den Nachstellungen eines US-Agenten und gleichzeitig der Verfolgung durch einen rachsüchtigen Drogenbaron erwehren. Die Film ist auf der Bild- und Tonebene ausgesprochen rasant und setzt in der Inszenierung auf eine Strategie der sinnlichen Überwältigung. Diese bewegt sich gleichsam in einem Rahmen, der für ab 12-Jährige keine Überforderung darstellt. Gewalttätige Auseinandersetzungen treten im filmischen Geschehen eher in den Hintergrund. Im Zentrum des Interesses steht vielmehr die Lust an der Geschwindigkeit sowie der Spaß an überdrehten Aktionen rund um das Auto. Dabei sind die Geschehnisse klar erkennbar in einer filmischen Welt angesiedelt, die gerade durch die übersteigerte Inszenierung kaum Realitätsbezüge aufweist. Eine Desorientierung kann daher bei Jugendlichen ab 12 Jahren ausgeschlossen werden.
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Beziehungskomödie über ein Paar, das bereits seit vielen Jahren verlobt ist, dem jedoch stets etwas "dazwischen" kommt, wenn es um die Planung der Hochzeit geht. Die Hauptfiguren der Erzählung sind liebevoll und positiv gezeichnet und die Geschichte ist für Kinder ab 12 Jahren leicht verständlich und nachvollziehbar. Kinder dieses Alters können auch die bisweilen sexualisierte Erwachsenensprache ohne nachhaltige Irritation verarbeiten sowie eine überzogen inszenierte Szene von "Hochleistungssex" als humoristische Überzeichnung erkennen und entsprechend einordnen. Gleiches gilt für vereinzelte Szenen makabren Inhalts –ein versehentlich abgetrennter Finger, das Erschießen eines Hirsches–, die auch für ab 12-Jährige klar als satirisch-klamaukhafte Übertreibungen erkennbar bleiben. Irritationen oder ein negativer Vorbildcharakter stehen nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Filmische Neuinterpretation von Goethes klassischer Tragödie, die trotz zahlreicher Original-Dialoge mit dem Stoff experimentiert: Vor dem Hintergrund eines von Kriegen, Krankheiten und Armut gezeichneten 19. Jahrhunderts inszeniert der Film Mephisto als Wucherer, der Faust um den Preis seiner Seele zu Erkenntnis, Reichtum und Macht führt. Die Geschichte wird in entsprechend düsteren, teilweise auch alptraumhaften Bildern entfaltet, die auf Kinder eine verstörende Wirkung haben könnten, da sie sich ihnen nicht in ihrer Symbolhaftigkeit erschließen. Emotional entlastende Momente sind selten. Szenen von Tod und Gewalt sowie einzelne bizarre Geschehnisse sind für Jugendliche ab 16 Jahren als Elemente der erzählten, metaphorischen Welt verständlich und verkraftbar, ebenso wie die bedrückende Atmosphäre und der stellenweise vulgäre Sprachgebrauch. Diese Altersgruppe kann den Film ohne Beeinträchtigung als künstlerische Interpretation eines Klassikers rezipieren.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen erfolglosen Drehbuchautor, der eine Freundschaft mit einer geheimnisvollen jungen Frau eingeht, die an Aids erkrankt ist, dies jedoch aus Angst vor gesellschaftlicher Stigmatisierung verheimlicht. Als der Autor mehr über sie erfahren will, droht die Freundschaft zu zerbrechen. In einer sehr ruhigen Erzählweise behandelt der Film ernste Themen wie Krankheit, Ausgrenzung, Tod und Verlust. Die tragischen Elemente der Geschichte stellen für Zuschauer ab 12 Jahren eine emotionale Herausforderung, jedoch keine Überforderung dar. Die behutsame Inszenierung bewirkt, dass insbesondere das traurige, wenig optimistische Ende zwar bewegend, aber nicht nachhaltig verstörend wirkt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine Frau, die während eines Urlaubs mit ihrer neuen Liebe unvermittelt eine Art Zeitsprung durchlebt. Plötzlich ist sie wieder mit ihrem Ex-Freund zusammen und kennt ihren neuen Freund noch gar nicht. Wie soll sie sich verhalten? Kinder ab zwölf Jahren sind bereits in der Lage, der komplex verschachtelten Geschichte zu folgen und die Kernfrage "Bekommt sie ihn?" nachzuvollziehen. Dadurch werden auch die emotionalen Höhen und Tiefen der Charaktere sowie bedrückende Szenen um Trennung und Tod verständlich und lassen sich gut verarbeiten. In diesem Kontext ist auch eine dramatische Unfallszene für ab 12-Jährige zwar emotional berührend, stellt aber keine Überforderung dar. Zudem bieten insbesondere die heiteren Szenen mit dem achtjährigen Sohn der besten Freundin immer wieder Entlastungsmomente.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt von einem 13-jährigen Mädchen, das die erste Liebe erleben möchte, aber schwer unter den Lügen und Geheimnissen ihrer Familie leidet, da ihr Vater immer wieder aufs Schwerste die Mutter verprügelt. Zerrissen zwischen der Loyalität zur Familie und dem Drang, aus dieser Struktur auszubrechen, muss sie sich schließlich entscheiden. Das Thema häusliche Gewalt ist behutsam, aber sehr beklemmend dargestellt. Obwohl niemals direkt die Prügelattacken des Vaters ins Bild gesetzt werden, zeigen zahlreiche Bilder die physischen wie psychischen Folgen. Dennoch ist der Film bereits für 12-Jährige zu verarbeiten, da die zwar zunächst unsichere, doch letztlich starke jugendliche Protagonistin den Zuschauer als Identifikationsfigur durch den Film begleitet. Mit ihr bezieht der Film eine klare Position gegen Gewalt und zeigt auch Lösungsmöglichkeiten auf. Diese Filmgeschichte ist für 12-Jährige zwar eine emotionale Herausforderung, überfordert sie aber nicht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Historienfilm, der die Eroberung Konstantinopels, der letzten großen byzantinischen Enklave im osmanischen Reich, durch den jungen Sultan Fatih Mehmet II. im Jahr 1453 schildert. Er beschreibt die langwierigen Vorbereitungen und taktischen Manöver bis hin zur schließlich erfolgreichen Belagerung. In epischer Breite und effektvoller Gestaltung betont die Inszenierung dabei das Heldentum der türkischen Eroberer, für deren Kampf er deutlich und in pathetischen Tönen Stellung bezieht. Für Zuschauer unter 16 Jahren ist die Drastik der Schlachtszenen potenziell überfordernd, die in ihren blutigen Details die emotionale Distanzierung schwer macht. 16-Jährige sind aber bereits in der Lage, diese Szenen zu verarbeiten und die Inszenierung in den kriegerischen historischen Kontext einzuordnen. Auch eine distanzierte Bewertung des Pathos des Films ist ihnen aufgrund ihrer Medienkompetenz bereits möglich. Daher kann diese Altersgruppe den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, nicht feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, nicht feiertagsfrei
Fünfter Teil der Horrorfilm-Reihe. Im Mittelpunkt steht erneut eine Gruppe von Menschen, die durch Zufall dem Tod entrinnen - nur um kurz darauf durch bizarre Unfälle doch noch ihrem "Schicksal" zugeführt zu werden. Die Spannungsmomente sind zumeist sehr berechenbar inszeniert, sodass von einer übermäßigen emotionalen Belastung bei Jugendlichen ab 16 Jahren nicht auszugehen ist. Da diese Version des Films explizite Gewaltdarstellungen und blutige Details ausspart, kann auch in dieser Hinsicht eine Überforderung ausgeschlossen werden. Auch die Themen Tod und Unausweichlichkeit des Schicksals werden auf einer oberflächlichen Ebene behandelt, die keine moralisch desorientierende Wirkung entfaltet.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Actionfilm, der im Deutschland der nahen Zukunft spielt und davon erzählt, wie ein harmloses Ehepaar in eine Geiselnahme und ein terroristisches Komplott verwickelt wird. Der Film arbeitet mit einem eindeutigen Gut-Böse-Schema, das für Kinder ab 12 Jahren klar verständlich ist. Auch die zahlreichen Action- und Stunt-Szenen bewegen sich inszenatorisch in einem Rahmen, der für Zuschauer dieser Altersgruppe keine Überforderung darstellt. So wird auf detaillierte Gewaltdarstellungen verzichtet. Sehr vereinzelt kommt es zwar andeutungsweise zu Gewaltspitzen, etwa wenn der Kopf eines Bösewichts während eines Verhörs unter Wasser gedrückt wird, jedoch können auch diese Situationen von ab 12-Jährigen als Teil einer "filmischen" Realität eingeordnet werden und stellen im Gesamtkontext des übertriebenen Filmgeschehens keine nachhaltige Beeinträchtigung dar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Animationsfilm in 3-D erzählt von den turbulenten Abenteuern des gutmütigen Weißspitzenhais Julius und seines kleinen Bambushai-Freundes Pup, die sich gegen machtgierige Tiefseefische und räuberische Menschen zur Wehr setzen müssen. Die teilweise recht komplexe Handlung wird durch die sympathischen Hauptfiguren getragen und transportiert positive Botschaften, darunter neben den tier- und naturschützerischen Anliegen auch Werte wie Freundschaft und Solidarität. Kinder im Schulalter sind auf der Basis ihrer Medienerfahrung in der Lage, die zahlreichen Actionszenen zu verarbeiten und auch die Verwicklungen der Geschichte zu verstehen. Trotz relativ weniger Entlastungsmomente können sie dem Film daher ohne Gefahr einer Verstörung oder Übererregung folgen und auf den guten Ausgang für die Helden vertrauen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Drama um einen erfahrenen Piloten, der sich nach einer Notlandung, bei der mehrere Menschen sterben, mit seiner Alkohol- und Drogensucht auseinandersetzen muss. Die Inszenierung des Films ist einfühlsam, birgt jedoch insbesondere zu Anfang des Films einige drastische Darstellungen und dramatische Szenen wie etwa die des Flugzeugabsturzes. Während jüngere Zuschauer davon und durch die zunächst ambivalente Schilderung von Rauschmittelkonsum überfordert werden könnten, ist für 12-Jährige und Ältere eine Desorientierung auszuschließen: Sie können die Dramatik der Ereignisse mit Hilfe ihrer Medienerfahrung einordnen und verarbeiten, und auch die im weiteren Verlauf immer klarere Auseinandersetzung mit der Suchtproblematik nachvollziehen. Aufgrund des letztlich konsequenten Plädoyers, sich seinen Problemen und seiner Verantwortung zu stellen, bedeutet der Film für sie zwar sicher eine Herausforderung, überfordert sie aber nicht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Musik- und Tanzfilm schildert, wie ein Junge aus der Stadt in eine ländliche Gemeinde kommt, in der Tanzveranstaltungen strikt verboten sind. Mit überzeugenden Argumenten sorgt er schließlich dafür, dass die Jugend zu ihrem Recht kommt; er selbst gewinnt das Herz der hübschen Pfarrerstochter. Der Film ist jugendaffin inszeniert und erzählt seine überwiegend heitere Geschichte mit viel Musik und Tanz. Dabei werden neben dem Appell für Toleranz auch zahlreiche weitere positive und jugendgerechte Botschaften transportiert. Die Handlung ist leicht nachvollziehbar, nur wenige Elemente wie beispielsweise ein Unfall und eine Mutprobe könnten kleinere Kinder überfordern. Sechsjährige können den Film jedoch bereits problemlos verarbeiten, auch wenn sich ihnen noch nicht alle Aspekte des eher auf Teenager zielenden Films erschließen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen Rockmusiker, der am Tag der Scheidung von seiner Ehefrau seine 6-jährige Tochter zum ersten und letzten Mal trifft. Der Film ist von einer melancholischen Grundstimmung geprägt, enthält aber auf der Bildebene bis auf eine exzessive Tanzszene des volltrunkenen und verzweifelten Protagonisten keinerlei dramatische Situationen. Kinder ab 6 Jahren können den zentralen Konflikt der Trennung und des Verlusts der Tochter durchaus nachvollziehen, sind zugleich aber in der Lage, diesen angemessen zu verarbeiten. Einige Passagen und Dialoge bleiben für 6-Jährige jedoch unverständlich, was zu einer emotionalen Distanzierung von den Geschehnissen führt.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Satirische Komödie über vier junge Islamisten, die auf eigene Faust in den "Heiligen Krieg" ziehen wollen, sich dabei jedoch äußerst tollpatschig anstellen und mehr absurdes Chaos als echten Schaden anrichten. Die Dialoge des Films sind von derb sexualisierten und gewalthaltigen Sprachbildern geprägt. Im Rahmen des schwarzhumorigen Geschehens werden außerdem Juden und Homosexuelle verbal diskriminiert. Jugendliche ab 16 Jahren sind jedoch imstande, sowohl die drastischen Dialoge als auch die ironische Darstellung des fundamentalistischen Verhaltens gemäß dem satirisch-slapstickhaften Kontext zu dekodieren und entsprechend einzuordnen. Die Protagonisten sind im Film als Antihelden dargestellt und bieten sich 16-Jährigen nicht als Identifikationsfiguren an. Eine emotionale Beeinträchtigung oder eine moralische Desorientierung kann bei dieser Altersgruppe daher ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Die humoristische Pseudo-Dokumentation erzählt davon, wie ein Musikproduzent die einst legendäre Elektroband „Fraktus“, angeblich Urväter des Techno, reanimieren und zu neuen Erfolgen führen will – was erhebliche Schwierigkeiten zeitigt. Die Inszenierung des Films kommt ganz im Stil eines „echten“ Dokumentarfilms daher, weshalb kleinere Kinder die Fiktionalität der Handlung eher nicht durchschauen dürften. Insbesondere aufgrund der Komik und der Überzeichnung der Figuren erkennen jedoch bereits 12-Jährige den Film als Persiflage. Auf dieser Basis können sie auch einzelne kritische, doch nie drastisch ausgeschlachtete Elemente - Szenen im Swingerclub, Alkoholexzesse, den teilweise derben Sprachgebrauch sowie einen Amoklauf - als Mittel der Figuren-Charakterisierung verstehen und entsprechend verarbeiten. Für diese Altersgruppe besteht daher nicht die Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Animationsfilm über einen begabten kleinen Jungen namens Victor Frankenstein. Nach dem Unfalltod seines geliebten Hundes erweckt er diesen wieder zum Leben, ohne dabei die monströsen Folgen vorauszuahnen. Mit Puppentrick und in Schwarzweiß inszeniert, rekurriert der Film auf Horrorklassiker und Monsterfilme. Die Turbulenz der Ereignisse und zahlreiche düstere Szenen könnten zwar kleinere Kinder erschrecken, 12-Jährige sind bereits in der Lage, diese Elemente dem Genrekontext zuzuordnen und den spielerischen Humor des Films zu verstehen. Ihnen erschließt sich die sehr menschliche Geschichte von Freundschaft und Verlust. Die sympathisch-skurrilen Figuren bieten ihnen genug emotionale Entlastung, um keine Ängstigung oder Überforderung befürchten zu lassen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Episodisch erzählter Film über die Schicksale und Lebenswege verschiedener Bewohner eines Frankfurter Mietshauses: darunter ein türkischer Gemüsehändler, dessen Tochter heimlich in einen Deutschen verliebt ist, ein einsamer alter Mann und eine Prostituierte, die vor einem Zuhälter zu ihrer Tochter nach Paris flüchten will. Der Film ist von einer insgesamt traurigen und melancholischen Grundstimmung geprägt. Es gibt einzelne Gewaltszenen in Form von Traumsequenzen sowie Szenen von den Demütigungen der Prostitution. Kinder ab 12 Jahren können diese Momente auf Grund ihrer psychosozialen Entwicklung jedoch gut verarbeiten. Die episodenhafte Erzählstruktur erleichtert dabei die Rezeption und das langsame Erzähltempo sowie der versöhnliche Ausgang fast aller Geschichten wirken zusätzlich entlastend.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Beziehungsfilm über die Zufallsbekanntschaft zwischen einem lesbischen Paar und zwei jungen Studentinnen. Nach anfänglicher Ablehnung entwickelt sich ein Beziehungsgeflecht, in dem vier Lebensentwürfe und drei Altersgruppen aufeinander treffen. In Thematik und Inszenierung richtet sich der sehr ruhige, dialogstarke Film klar an ein erwachsenes Publikum, enthält dabei aber keinerlei Szenen, die bei Grundschulkindern eine Beeinträchtigung bewirken könnten. Die gezeigte Erwachsenenwelt hat nichts mit der Lebensrealität von Kindern gemein, wodurch es zu einer emotional distanzierten Wahrnehmung kommt. Die vereinzelten Konflikt- und Spannungsmomente zwischen den Partnerinnen sind kurz gehalten und können von ab 6-Jährigen verarbeitet werden.
FSK ab 6 freigegeben
FSK ab 6 freigegeben
Romantische Liebeskomödie über eine junge Anwältin, die nach einer Party ausgerechnet mit dem künftigen Ehemann ihrer besten Freundin im Bett landet. Sie gerät in eine Zwickmühle zwischen der Loyalität zu ihrer Freundin und ihren Gefühlen für deren Verlobten. Jugendliche ab 12 Jahren können die gleichermaßen einfühlsam und humorvoll dargestellten Konflikte nachvollziehen und verarbeiten. Sehr vereinzelt kommt es zu dramatischen, auch gewalthaltigen Situationen, die jedoch auf Grund ihrer Einbindung in das positive Gesamtgeschehen für diese Altersgruppe keine emotionale Überforderung darstellen. Auch die teils zotige Sprache und die gelegentlichen Hinweise auf sexuelle Handlungen stellen im fröhlichen und romantischen Kontext der Handlung für ab 12-Jährige weder eine Beeinträchtigung noch eine moralische Desorientierung dar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Romantische Komödie über zwei erfolgreiche, junge New Yorker (Mann und Frau), die eine Freundschaft eingehen, zu der zwar Sex gehört, Liebe jedoch kategorisch ausgeschlossen wird. Natürlich geht das nicht lange gut. Auf der Bild- und Sprachebene ist der Film im ersten Drittel stark sexualisiert. Dennoch wirken die Bilder nie anstößig oder gar aufreißerisch; die Sprache schwankt zwischen dem Slang pubertierender Jungs und der oberflächlichen Verbalerotik alternder Machos, ohne jedoch ins Zotige abzugleiten. Dieser Tonfall wird im weiteren Verlauf durch die Konzentration auf das Beziehungs- und Familienleben der beiden Protagonisten ausgeglichen. Der derbe Beginn wird konterkariert und weicht in jeder Hinsicht eindeutig familienorientierten Werten. Eine sozialethisch desorientierende Wirkung kann bei Jugendlichen ab 12 Jahren daher ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Liebeskomödie über einen jungen Mann und eine junge Frau aus Los Angeles, die eine rein sexuelle Beziehung beginnen. Es ist allerdings nur eine Frage der Zeit, bis die beiden sich ineinander verlieben. Auf der Sprachebene kommt es besonders zu Anfang des Geschehens gelegentlich zu recht deutlichen Diskussionen über Sex- und Beziehungsthemen. Im Gesamtkontext des Films ist die Sprache jedoch nicht übermäßig sexualisiert, sodass bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren keine verstörende oder moralisch desorientierende Wirkung zu befürchten steht. Gleiches gilt für den vereinzelt dargestellten Alkohol- und Drogenmissbrauch, der fast immer mit negativen Auswirkungen in Verbindung gebracht wird. Für 12-Jährige gehen daher von diesen Szenen keine Nachahmungsanreize aus.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Horrorkomödie erzählt von einem Jugendlichen in einem Vorort von Las Vegas, der plötzlich mit der Anwesenheit von blutrünstigen Vampiren in der Nachbarschaft konfrontiert wird. Er muss den Kampf gegen die Blutsauger aufnehmen, um seine Familie und seine Freundin zu retten. Die Inszenierung ist trotz ihrer deutlichen Überzeichnung von einer düsteren Atmosphäre geprägt und setzt auf zahlreiche Spannungs- und Horrorelemente. Auch physische Gewalt und Tötungen sind in einigen Szenen drastisch ins Bild gesetzt. Jugendliche ab 16 Jahren können diese Elemente problemlos in den Genrekontext einordnen und die Übertreibungen verstehen. Zudem bieten ihnen die positiven Identifikationsfiguren und die klare Auflösung der Geschichte genug Entlastung, sodass keine desorientierende Wirkung zu erwarten ist.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Liebeskomödie erzählt von den Irrungen und Wirrungen einer jungen Frau, die unbeabsichtigt schwanger wird und zwischen zwei Männern steht. Der glücklichen Familiengründung stehen nun sowohl ihre Entscheidungsschwierigkeiten als auch weitere Turbulenzen im Weg. Die Inszenierung ist leicht und familiengerecht und setzt auf Situationskomik und humoristische Überzeichnung. Dies erschließt sich bereits Kindern im Schulalter. Obwohl sie sicherlich nicht alle thematischen Aspekte des Films verstehen und trotz einzelner „erwachsener“ Elemente - wie etwa der streckenweise vulgären Sprache und der einen oder anderen potenziell bedrohlichen Situation - ist für 6-Jährige bis zur positiven Auflösung der Verwicklungen für ausreichend emotionale Entlastung gesorgt, so dass eine Überforderung ausgeschlossen werden kann.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Liebesfilm über zwei Halbbrüder, die gemeinsam aufwachsen und eine nicht immer einfache Liebesbeziehung eingehen, erzählt seine Geschichte bedächtig und stets nachvollziehbar. Der Film hat eine positive Grundstimmung und geht auch in der Inszenierung von Sexualität dezent und feinfühlig vor. Für Jugendliche ab 12 Jahren geht daher keine emotionale Überforderung von ihm aus.
FSK ab 12 freigegeben
FSK ab 12 freigegeben
Teenager-Komödie über ein Mädchen, das eigentlich eine Party besuchen möchte, von der Mutter jedoch verdonnert wird, auf ihren etwas merkwürdigen kleinen Bruder aufzupassen. Als dieser verschwindet, beginnt eine abenteuerliche Suche voller turbulenter Zwischenfälle. Die bunte und teilweise überdrehte Inszenierung betont die Skurrilität der Charaktere und Ereignisse, porträtiert seine Figuren jedoch stets mit Sympathie. Obwohl sich die Ironie und manche Anspielung kleineren Kindern noch nicht erschließt, sind bereits 6-Jährige in der Lage, die komödiantischen Überzeichnungen zu erkennen. Einzelne ernste Elemente sowie bedrohliche Situationen – die jedoch glimpflich ausgehen – können sie in den Genrekontext einordnen. Auch die Rasanz der Geschehnisse ist von ihnen bereits ohne Überforderung zu verarbeiten, zumal der Film von einer positiven Grundstimmung getragen ist und Konflikte konstruktiv auflöst. Für Kinder im Grundschulalter birgt er daher keine Gefahr einer Beeinträchtigung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Familiendrama über eine 15-Jährige, die mit ihrer überforderten, alkoholkranken Mutter zusammenlebt und sich trotz ihrer Jugend um den gesamten Haushalt kümmert. Als die Mutter sich neu verliebt, kommt es zwischen Mutter und Tochter zu Eifersucht und Streit. Der Film schildert gravierende Familienprobleme, bietet aber kaum Lösungswege an. Vor allem die Folgen der mütterlichen Alkoholsucht wie Vernachlässigung und Verwahrlosung werden mit hoher Intensität inszeniert. Entlastende Momente sind selten. Jugendliche ab 16 Jahren sind in ihrer Persönlichkeitsentwicklung so weit gefestigt, dass sie die dargestellten Probleme und die drastischen Bilder der Alkoholsucht reflektieren und auch ohne "Happy End" angemessen verarbeiten können. Eine Überforderung steht nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Gangsterfilm mit komödiantischen Zügen über drei in Istanbul lebende Brüder, die alle in verzwickte und schlussendlich lebensgefährliche Situationen geraten. Der Film enthält eine Vielzahl von Gewalt- und Tötungsszenen, die Dialoge sind von zynischen Aussagen und sexistischen Beleidigungen geprägt. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, die Handlungen und Dialoge als Teil einer fiktiven, bewusst überspitzten Geschichte zu begreifen und entsprechend zu verarbeiten. Eine sozial-ethisch desorientierende Vorbildwirkung steht nicht zu befürchten. Zudem mildern die komödiantischen Szenen die Wirkungsmacht der Gewaltszenen und der rüden Dialoge ausreichend ab.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Actionfilm über die Superhelden von G.I. Joe, die es mit einem diabolischen Bösewicht zu tun bekommen, der die Gestalt des amerikanischen Präsidenten angenommen hat und die Joes zum Staatsfeind erklärt. Der Film ist sehr bildgewaltig und durchgehend sehr rasant inszeniert. Jugendliche ab 16 Jahren können auf Grund ihrer Medienerfahrung das Erzähltempo und die überwältigenden Actionszenen verarbeiten ohne überfordert zu sein. Auch der stellenweise zynische Tonfall, einzelne brutale Kampfszenen und die Waffenverliebtheit der Helden kann von Zuschauern ab 16 Jahren problemlos als Teil einer eindeutig comichaft überzeichneten Welt entschlüsselt werden, die nicht als Vorbild für ihre eigene Lebenswelt zu sehen ist. Eine desorientierende Wirkung steht daher nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Filmbiografie über den französischen Sänger Serge Gainsbourg. Die stellenweise düstere Atmosphäre des Films sowie die Vermischung von Fantasiewelt und Realität stellen für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren keine Überforderung dar. Auch die sexuellen Abenteuer der Hauptfigur werden nie direkt in Szene gesetzt. Zudem bieten die zahlreichen Gesangs- und Tanzeinlagen dem Zuschauer immer wieder emotional entlastende Momente.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Thriller schildert den Kampf einer geheimen Spezialtruppe der Polizei gegen einen mächtigen Gangsterboss im Los Angeles des Jahres 1949. Obwohl der Film zahlreiche dramatische Actionszenen beinhaltet und seine Inszenierung auch die brutalen Seiten des Kampfes zwischen Gangstern und Gesetz deutlich zeigt, bietet er durch ruhige Szenen immer wieder emotionale Entlastung. Momente drastischer Gewalt sind stets durch Handlung und Charaktere motiviert und werden meist nur indirekt gezeigt. Dabei berücksichtigt der Film immer auch die Perspektive der Opfer und heroisiert keine Gewaltanwendung, auch nicht die der Polizisten. Innerhalb seiner klaren Gegenüberstellung von Gut und Böse stellen auch die positiven Charaktere ihr eigenes Tun immer wieder in Frage. Auch weil die Geschichte in der Vergangenheit angesiedelt ist und mit zahlreichen typischen Genreelementen des Gangsterfilms erzählt wird, erleichtert der Film Jugendlichen mit entsprechender Medienerfahrung eine Distanzierung. Aus diesen Gründen können 16-Jährige den Film verarbeiten, ohne dass die Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung besteht.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Verfilmung des Kinder- und Jugendromans "Schicksalsgefährten": Im Mittelpunkt stehen die Erlebnisse eines Pferdes, das von seinem jungen Besitzer getrennt wird und in den Wirren des 1. Weltkriegs zahlreiche Abenteuer erlebt. Der Film enthält eine Reihe dramatischer und realistisch inszenierter Kriegsszenen, die auch die Todesangst und das Sterben der Soldaten nicht ausklammern, wobei Tötungen nicht explizit ins Bild gerückt werden. Mehrmals wird auch das Leid der Pferde auf den Schlachtfeldern sehr intensiv dargestellt. Die Einbettung dieser hochemotionalen Szenen in die märchenhaft anmutende Rahmenhandlung mildert deren Wirkung jedoch ausreichend ab: über weite Strecken ist die Erzählung von einer positiven und lebensbejahenden Atmosphäre geprägt. Kinder ab 12 Jahren können die antimilitaristische Aussage des Films verstehen und verarbeiten. Vereinzelte Szenen mögen dabei emotional ergreifend wirken, stellen aber keine Beeinträchtigung dar. Auch die positiven Figuren sowie das Happy Ende tragen zu einer entlastenden Wirkung bei.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über ein zwölfjähriges Mädchen in einem südafrikanischen Township, das durch tragische Ereignisse früh Verantwortung übernehmen muss. In seiner Fürsorge für ihre beste Freundin und ihre an Aids erkrankte Mutter muss sie gegen Vorurteile und Aberglauben des Umfeldes kämpfen. Die Geschichte ist geradlinig und überschaubar erzählt, schwere Themen wie Aids und Kinderprostitution sind einfühlsam und auch für junge Zuschauer verständlich und zumutbar inszeniert. Die starke und kämpferische Identifikationsfigur sowie das positive Ende des Films sorgen ebenfalls dafür, dass der Film trotz seiner emotionalen Intensität Jugendliche ab 12 Jahren nicht überfordert oder beeinträchtigt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Liebes- und Politdrama, das vor dem Hintergrund der Revolution im Iran Ende der 1970er Jahre vom Schicksal eines Ehepaar erzählt, das durch die Denunziation eines eifersüchtigen Mannes für viele Jahre in Haft kommt. Die Grundstimmung des Films ist düster, die Geschehnisse sind häufig bedrückend. Allerdings enthält der Film trotz einiger emotional intensiver Momente keine Szenen, die Kinder ab 12 Jahren nachhaltig verstören. Folterszenen im Gefängnis werden visuell nicht ausgespielt und auch in anderen Situationen wird Gewalt nicht deutlich oder gar reißerisch ins Bild gerückt. Der Leidensweg der Protagonisten ist emotional berührend aber für ab 12-Jährige nicht überfordernd inszeniert. Die stellenweise surreal-poetische Inszenierung bietet zudem Möglichkeiten, sich emotional von den Geschehnissen zu distanzieren.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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In einer Mischung aus Drama und Psychothriller erzählt der Film von einer Lehrerin, die ihre Schüler für den Tod ihres kleinen Sohnes verantwortlich macht. Um sich zu rächen, hat sie den beiden "schuldigen" Jugendlichen HIV-positives Blut in die Milch gemischt. Damit beginnt der Racheplan aber erst. Der Film behandelt Themen wie Pubertät, Gewaltfaszination, Moral, Einsamkeit und Selbstfindung. Dabei setzt die Regie im Einsatz von Musik und Bildern auf eine stark emotionalisierende Inszenierung. Jugendliche ab 16 Jahren sind jedoch auf Grund ihrer Medienerfahrung fähig, sowohl diese formalen Mittel als auch die ernsten Themen sowie die ambivalente Moral der Geschichte angemessen zu reflektieren. Von den vereinzelten Gewaltszenen geht zwar eine gewisse Faszination, aber keine verherrlichende oder verharmlosende Wirkung aus. Eine moralische Desorientierung kann somit ebenso ausgeschlossen werden, wie eine emotionale Überforderung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
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Gruselfilmparodie über ein junges Paar, in dessen Haus ein böser Geist sein Unwesen treibt. Auch zur Hilfe gezogene Freunde des Paares werden von dem Treiben in Mitleidenschaft gezogen. Der Film ist neben den parodistisch inszenierten Geisterszenen vor allem von derb sexualisierten, teilweise auch sexistischen Dialogen geprägt. Jugendliche ab 16 Jahren können die Sprache jedoch als Teil einer deutlich überzogenen, irrealen Komödiengeschichte einordnen und eine entsprechende Distanz wahren. Eine sozialethische Desorientierung steht daher nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Actionbetonte Comicverfilmung über einen ehemaligen Stuntman, der durch einen Pakt mit dem Teufel zum brennenden, unkontrollierbaren „Ghost Rider“ mit übermenschlichen Kräften wurde. In diesem zweiten Film muss er einen kleinen Jungen und einen Mönchsorden gegen die Mächte des Bösen schützen. Die deutlich fiktionale Welt des Films erschließt sich bereits 12-Jährigen als Schauplatz eines genretypischen Kampfes zwischen klar erkennbaren Guten und Bösen. Innerhalb dieses Kontextes setzt er auf Action und Spannung, wobei durch die Realitätsferne von Handlung und Charakteren stets ausreichende Distanzierungsmomente gegeben sind. Zudem weicht die anfängliche Betonung bildmächtiger christlicher Symbolik immer mehr der comichaften Überzeichnung, weshalb Jugendliche ab 12 Jahren den Film ohne die Gefahr einer Ängstigung oder Desorientierung verarbeiten können.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Drama über eine lesbische junge Frau, die in der Varieté-Szene des Paris der 1960er Jahre ein dandyhaftes und selbstzerstörerisches Leben führt. Der Film schildert Gigolas Ausbruchsversuch aus diesem Milieu und ihre Schwierigkeiten, einen neuen Halt zu finden. In der Darstellung von Gigolas dekadentem Leben, sexuellen Demütigungen und Alkoholproblemen ist die Inszenierung drastisch und pessimistisch, was für jüngere Zuschauer eine irritierende Wirkung haben kann. Jugendlichen ab 16 Jahren erschließt sich jedoch der Kunstcharakter der Darstellung. Sie können den Film jenseits der selbstzerstörerischen Dynamik der Handlung als psychologische Studie verstehen und sich von den gezeigten Problemen distanzieren, weshalb für sie keine Gefahr einer Desorientierung besteht.
FSK ab 16 freigegeben
FSK ab 16 freigegeben
In den frühen 1960er Jahren spielendes Jugenddrama über die Freundschaft zwischen zwei Teenagerinnen, die aus unterschiedlichen sozialen Milieus stammen. Eines Tages beginnt eines der Mädchen eine Affäre mit dem Vater der Freundin. Der sehr ruhig erzählte Film enthält auf der Bild- und Tonebene keine Elemente, die Kinder ab 12 Jahren nachhaltig irritieren. Inhaltlich werden neben der ambivalenten Beziehungsgeschichte ernste gesellschaftliche Themen wie Kalter Krieg und atomare Bedrohung behandelt; das Erwachsenwerden der beiden Protagonistinnen wird als durchaus auch schmerzhafter emotionaler Prozess dargestellt. Jedoch sind ab 12-Jährige in der Lage, mit diesen Themen angemessen umzugehen und die Sachverhalte und Problematiken der Geschichte ohne Beeinträchtigung ihrer eigenen Entwicklung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Das Drama schildert eine Liebesgeschichte mit dramatischen Verwicklungen: Irina, die durch den Verlust ihrer Eltern und ihrer eigenen Vergewaltigung im Balkankrieg traumatisiert ist, schlägt sich in Berlin als Prostituierte durch. Dort lernt sie den Punk Kalle kennen, verliebt sich in ihn und erfährt zum ersten Mal Glück. Als aber ein Freier bei einem Treffen mit Irina stirbt, wird das Paar auf eine schwere Probe gestellt. Mit verschiedenen Elementen von Liebesfilm bis Sozialdrama erzählt, zeigt der Film die Erlebnisse und Schwierigkeiten seiner Protagonisten höchst einfühlsam, doch auch in drastischen Bildern, etwa von Irinas Vergewaltigung, von ihrer Arbeit als Prostituierte, ihren Selbstverletzungen. Auch die Beseitigung der Leiche des Freiers wird in blutigen Bildern dargestellt, die für Jugendliche unter 16 Jahren zu belastend sind. 16-Jährigen jedoch erschließen sich auch diese grausamen Szenen im Kontext der Geschichte und der emotionalen Zustände der Figuren. Sie können das Geschehen aufgrund ihrer Lebenserfahrung und Medienkompetenz reflektieren und sich mit der deutlich humanistischen Grundhaltung des Films auseinandersetzen. Deshalb kann diese Altersgruppe den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Beziehungsdrama über eine allein stehende Mittdreißigerin, die nach einem One-Night-Stand schwanger wird und zunächst zögerlich und unsicher eine Familie mit dem Vater des Kindes gründet. Trotz des sehr ernsten Grundtons sowie vereinzelter dramatischer Momente enthält der Film keinerlei Szenen, die auf Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren eine verstörende Wirkung haben könnten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
In der Türkei spielende Komödie über einen pensionierten Oberstleutnant, der nach einem Unfall von seinen erwachsenen Kindern besucht wird. Zwischen dem strengen Patriarchen und seinen erwachsenen Sprösslingen kommt es zu allerlei turbulenten Auseinandersetzungen. Der Humor des Films ist slapstickhaft überzogen und auch die hektischen Dialoge sowie das komödiantisch übertriebene Spiel der Darsteller machen die Geschehnisse als realitätsferne Überzeichnung deutlich. Einzelne "aufregende" Szenen, etwa der Unfall des Vaters oder ein missglückender Selbstmordversuch, lösen sich unmittelbar positiv auf, ihre Inszenierung hat zudem klamaukhaften Charakter, sodass für Kinder ab sechs Jahren keine Irritationen oder nachhaltigen Ängstigungen zu befürchten sind.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Die Komödie schildert, wie sich eine Familie nach einem Unfall des Vaters um sein Krankenbett versammelt und trotz zahlreicher Auseinandersetzungen, Lügen und Geheimnisse, die nach und nach ans Licht kommen, einen neuen Zusammenhalt findet. Mit zahlreichen Slapstickelementen und teilweise sehr überzeichnet inszeniert, schildert der Film die Konflikte mit vielen Turbulenzen und dramatischen Elementen, doch nie aggressiv, weshalb auch junge Zuschauer sie ohne Irritationen nachvollziehen können. Auch potenziell drastische Szenen, etwa von Suizidversuchen, sind dabei komödiantisch verfremdet und werden schnell wieder versöhnlich aufgelöst. Zwar wird die absolute Autorität der Vaterfigur nie in Frage gestellt, doch am Ende münden die Probleme für alle Beteiligten in konstruktive Lösungen und eine neue Familienharmonie. Eine emotionale Überforderung steht daher für Kinder ab 6 Jahren nicht zu befürchten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über ein deutsches, nach Norwegen ausgewandertes Paar, dessen ohnehin brüchige Ehe endgültig in eine Krise gerät, als die Frau eines Nachts eine Teenagerin überfährt und Fahrerflucht begeht. Der Film ist von einer bedrückenden Grundstimmung geprägt und schildert die Konflikte der Eheleute mit großer emotionaler Intensität. Gleichwohl können Jugendliche ab 12 Jahren das ethische Dilemma, in dem sich die Eltern befinden, begreifen und angemessen reflektieren. Gleiches gilt auch für die impulsiven Sexszenen, die im dramatischen Kontext der Geschichte nicht selbstzweckhaft wirken, sondern auch für ab 12-Jährige als symbolhafter Ausdruck einer inneren Anspannung verständlich sind.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Animationsfilm, der die klassische "Romeo und Julia"-Geschichte in die Welt zweier verfeindeter Gartenzwerg-Clans verlegt. Kinder ab 6 Jahren sind in der Lage, den rasanten Inszenierungsstil des Films sowie die kurzen Spannungsmomente problemlos zu verarbeiten. Dramatische Situationen werden stets schnell aufgelöst und stehen im Wechsel mit humorvollen und entspannenden Szenen. Auch die liebevolle Charakterzeichnung des Pärchens Gnomeo und Julia sowie das versöhnliche Happy End wirken entlastend, sodass eine emotionale Überforderung bei 6-Jährigen Kindern ausgeschlossen werden kann.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Der Historienfilm erzählt anhand biografischer Elemente von der Liebe des jungen Dichters Goethe zu Lotte, die einem anderen versprochen ist. Das Thema unglückliche Liebe wird zwar am Selbstmord eines Freundes von Goethe verdichtet, der Film setzt dies jedoch zurückhaltend in Szene und bietet mit der Figur Goethes lebensbejahende Lösungsansätze und emotionale Entlastung. Kinder ab 6 Jahren können ihn daher gut verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Comic-Verfilmung über einen jungen Army-Tespiloten, der als erster Mensch in die Riege der Green Lanterns aufgenommen wird: eine kleine, schlagkräftige Einheit, die im gesamten Universum für Gesetz und Gerechtigkeit sorgt. Der Film verfügt über einen eindeutig positiven Helden und arbeitet mit einem klaren Gut-Böse-Schema, das von Kindern ab 12 Jahren problemlos nachvollziehbar ist. Auch die zahlreichen Actionszenen werden regelmäßig von ruhigen und humorvollen oder romantischen Momenten unterbrochen, sodass ab 12-Jährigen ausreichend Möglichkeiten zur emotionalen Entlastung geboten werden. Die Actionszenen selbst sind in der Inszenierung betont übertrieben und comichaft überzeichnet; körperliche Gewalt wird fast vollständig ausgespart. Ein Nachahmungseffekt kann auf Grund dieser Stilmittel ebenso ausgeschlossen werden wie eine übermäßig ängstigende Wirkung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Kinderfilm nach der gleichnamigen Kinderbuchserie. Im Mittelpunkt steht der leicht linkische Schüler Greg, der versucht, den Schul- und Familienalltag unbeschadet und möglichst cool zu überstehen. Die liebevolle und durchgehend positive Darstellung der Charaktere sowie die kindgerecht behandelten Themen Freundschaft, Familienkonflikte und Schulalltag stellen für Kinder ab 6 Jahren keine Überforderung dar. Keine Person wird vorgeführt oder denunziert, die Grundstimmung der Erzählung bleibt stets humorvoll und schließt mit einem Happy End. Einzelne, sanft dramatische Situationen werden stets sehr schnell und positiv aufgelöst.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Kostümfilm nach dem Roman von Charles Dickens: Der Waisenjunge Pip wächst in bescheidenen Verhältnissen auf, schafft es durch Glück und einen Gönner jedoch, in die besseren Kreise der Londoner Gesellschaft aufzusteigen. Kinder ab 12 Jahren sind in der Lage, die düstere Stimmung einiger Szenen und die raue Darstellung des historischen Londoner Alltagslebens zu verkraften. Vereinzelte bedrohliche Momente, darunter eine Mordszene, sind in die Handlung eingebunden und relativ kurz gehalten. Eine nachhaltige Ängstigung kann ausgeschlossen werden. Davon unabhängig sorgt bereits der historische Spielort der Geschichte bei Kindern ab 12 Jahren für eine emotionale Distanz zu den Geschehnissen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Auf der Grundlage der Satire von Jonathan Swift erzählt die Abenteuerkomödie von den Erlebnissen eines modernen Lemuel Gulliver im Zwergenland Liliput und im Land der Riesen. Der Film erschafft eine deutlich fiktive Märchenwelt mit zahlreichen humorvoll eingestreuten Versatzstücken unseres Alltags und der Popkultur. Für Kinder ab 6 Jahren lässt sich die Komik der Geschichte und ihre positiven Botschaften leicht erschließen. Von einigen Actionszenen und bedrohlichen Momenten ist für sie keine Überforderung zu befürchten, da immer wieder entlastende Szenen folgen und insbesondere das ausgiebige Happy End einer Übererregung entgegensteuert.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Das Historiendrama handelt von einem Deutschen, der während der Nazizeit im Sudetenland eine Halbjüdin heiratet und nach dem Einmarsch der deutschen Truppen zwischen die Fronten gerät. Der Film beinhaltet eine Reihe sehr realitätsnaher, gewalttätiger Szenen, die von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren jedoch in den historischen Kontext eingeordnet und entsprechend verarbeitet werden können. Eine übermäßige emotionale Belastung ist daher nicht zu befürchten. Auch eine Desorientierung kann bei dieser Altersgruppe ausgeschlossen werden, da die Gewalt unmissverständlich als negativ dargestellt wird.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie über eine große Verwirrung am idyllischen Müggelsee: Nachdem ein unidentifizierbares Wesen im Wasser dem Bademeister die Hand abgebissen hat, bricht Panik aus. Bei der Jagd auf den möglichen Hai führen örtliche Intrigen, Liebeshändel und Marketinginteressen zu haarsträubenden Verwicklungen. Der Film erzählt seine an bekannte Genrebeispiele angelehnte Geschichte mit Elementen von Sozialkritik, Liebesfilm und Trash. Dabei birgt er ein paar drastische Szenen von blutigen Zwischenfällen und gefährlichen Situationen. Auch der Sprachgebrauch ist teilweise vulgär. 12-Jährige können mit diesen stets ironisch, oft auch slapstickartig eingesetzten Elementen umgehen und sie in den Kontext einer überdrehten und deutlich realitätsfernen Komödie einordnen. Obwohl sie vielleicht nicht alle Aspekte versteht, ist für diese Altersgruppe keine Überforderung zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen Familienvater, der erfährt, dass er unheilbar an einem Hirntumor erkrankt ist. Die folgenden Monate bis zu seinem Tod werden für die Familie eine innig-intenisve, aber auch schwierige Zeit. Trotz seiner eindringlichen und bedrückenden Stimmung und des traurigen Themas stellt der Film für Kinder ab 6 Jahren keine nachhaltige emotionale Belastung dar. Dies rührt einerseits aus der ruhigen Erzählweise, die nicht auf dramatische Effekte setzt, andererseits aber auch aus den beiden kindlichen Familienmitgliedern: sie bieten sich jungen Zuschauern als positive Identifikationsfiguren an, die zeigen, dass man auch mit dem Tod eines geliebten Menschen umzugehen lernen kann.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie über drei Freunde um die 40, die aufgrund unbeabsichtigten Drogenkonsums die Orientierung verlieren, durch Bangkok irren und viele verrückte Dinge erleben. Handlung wie Inszenierung bergen zahlreiche schrille und derbe Elemente, auch die Sprache der Hauptfiguren ist streckenweise vulgär und sexistisch. Prostitution und der Gebrauch von Drogen werden eher beiläufig und humorvoll gezeigt und nicht problematisiert. Dennoch ist für Jugendliche ab 12 Jahren keine desorientierende Wirkung zu befürchten, da die Protagonisten kaum zur Identifizierung einladen und ihre Abenteuer wie die ganze Filmwelt fern der Lebensrealität Jugendlicher sind. Zudem sind 12jährige aufgrund ihrer Medienerfahrung in der Lage, die Überzeichnungen und ironischen Brechungen des Films zu verstehen und einzuordnen. Für emotionale Entlastung sorgt insbesondere das klare und ausgespielte Happy End.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das biografische Drama spielt in den 1960er Jahren in New York und erzählt, wie die Philosophin und Journalistin Hannah Arendt durch den Eichmann-Prozess zu ihrer Theorie der „Banalität des Bösen“ gelangt, für die sie heftig angefeindet wird. Zudem werden ihr Privatleben in New York wie auch frühere Ereignisse ihres Lebens geschildert. Die Inszenierung ist von Zurückhaltung geprägt, größtenteils kammerspielartig und auf Dialoge und Charaktere fokussiert. Die Schrecken der NS-Diktatur werden dabei nicht direkt visualisiert und einzelne dramatische Wendungen sind gut in den Kontext eingebettet. 6-Jährige sind zwar sicher noch nicht in der Lage, die Dialoge und die Gesamtthematik zu erfassen, von einer Ängstigung oder sonstigen Beeinträchtigung dieser Altersgruppe ist aber nicht auszugehen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Fantasy-Actionthriller, in dem die inzwischen erwachsenen Figuren des Grimmschen Märchens zu professionellen und mit umfangreichem Waffenarsenal ausgestatteten Hexenjägern geworden sind. Ein Auftrag führt sie in den Kampf gegen eine schier übermächtige böse Hexe und ihre Schergen. Mit zahlreichen Horror- und auch Splatterelementen erzählt, spielt der Film in einer deutlich fiktionalen, düsteren Märchenwelt, die zum Schauplatz turbulenter Kämpfe zwischen klar geschiedenen Kräften des Guten und des Bösen wird. Trotz seiner Gewaltszenen, die jedoch nicht übermäßig ausgespielt sind, birgt er ironische Brechungen und folgt vertrauten Mustern aus Fantasy und Action, was medienerfahrenen Jugendlichen die Distanzierung erleichtert. Während jüngere Zuschauer überfordert werden könnten, sind 16-Jährige in der Lage, mit den fordernden Aspekten umzugehen und sie in den vertrauten Genrekontext einzuordnen. Eine Überforderung durch den bunt überzeichneten Film ist für sie daher nicht zu erwarten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Episodenfilm, der in einer Silvesternacht in Russland spielt und die Schicksale von sehr verschiedenen Menschen in sechs unterschiedlichen Zeitzonen verknüpft. Im Mittelpunkt steht dabei ein kleines Mädchen im Kinderheim, das sich durch die Behauptung, sein Vater sei der russische Präsident, Anerkennung verschaffen will. Trotz dieser zentralen Figur ist der Film weniger ein Kinderfilm denn ein Familienfilm und behandelt auch Erwachsenenthemen wie Liebe, Partnersuche und Treue. Dabei erzählt er seine Geschichten trotz des teilweise hohen Erzähltempos mit heiterem und leicht zugänglichem Tonfall. Auch wegen seiner positiven Auflösung ist er bereits für Kinder ab 6 Jahren gut zu verarbeiten. Die wenigen Momente von Gewalt sind sehr dezent in Szene gesetzt, sodass für diese Altersgruppe keine Überforderung zu erwarten ist.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Kammerspielartiges Drama über einen amerikanischen Ex-Soldaten, der einen der Drahtzieher der Anschläge vom 11. September ausfindig gemacht hat. Im Verhör offenbart dieser ihm eine gänzlich neue Version der Geschehnisse. Der Film wechselt zwischen fiktionalem Kammerspiel und dokumentarischen Filmmaterial. Dabei werden auch Verschwörungstheorien über 9/11 durchaus glaubhaft thematisiert. Krieg und Religion werden von einer amerikanischen Filmfigur als notwendige Steuerungsinstrumente des Staates, die Zukunft der Menschen als apokalyptisch beschrieben und die bestehende Ordnung als nicht glaubhaft und verlässlich kritisiert. Jugendliche ab 16 Jahren sind gleichwohl in der Lage, zu den dargestellten Verschwörungs-Theorien ausreichend auf Distanz zu gehen und sich eine eigene Meinung zu bilden. Eine nachhaltig verstörende oder gar desorientierende Wirkung steht nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Fantaysfilm über die neuen Abenteuer des Zauberlehrlings Harry Potter. Bei aller Spannung und teilweisen Gruseligkeit steht bei Kindern ab 12 Jahren keine nachhaltige emotionale Beeinträchtigung zu befürchten. Die bedrohlichen Szenen sind im Kontext der Geschichte für diese Altersgruppe verkraftbar und werden stets von entspannenden Situationen ausgeglichen. Zudem arbeitet der Film mit klaren Gut-Böse-Schemata und bietet 12-Jährigen positive Identifikationsfiguren.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Im letzten Teil der Saga um den Zauberlehrling Harry Potter steuert alles auf die finale Konfrontation mit dem bösen Voldemort zu, der nach vielen Abenteuern mitsamt seinen Schergen geschlagen werden kann. Der Film ist rasant und mit vielen effektreichen Sequenzen erzählt, wobei in der episodischen Struktur immer wieder ruhigere, dialog-orientierte Passagen die dramatischen Höhepunkte ablösen und für emotionale Entlastung sorgen. Potenziell ängstigende Momente und Gewaltszenen sind dabei klar in der bereits über Jahre etablierten und Kindern bekannten Fantasywelt Harry Potters verortet. Gut und Böse sind überwiegend klar charakterisiert und zur Identifikation taugende Protagonisten stehen nachvollziehbar für das Gute. Grausame Ereignisse werden nie selbstzweckhaft ausgestellt. Kleinere Kinder könnten durch die Dramatik und die düstere Atmosphäre überfordert werden. 12-Jährige und ältere sind hingegen in der Lage, belastende Szenen in den Kontext der Fantasy-Geschichte einzuordnen und zu verkraften. Kinder dieser Altersgruppe sind in der Lage den Helden ohne Überforderung bis zum guten Ende zu folgen. Das Happyend löst die epische Geschichte schlüssig auf und federt die Wirkung der von Dramatik geprägten Filmpassagen solide ab.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Das Roadmovie erzählt in einer Mischung aus komischen und tragischen Elementen von drei körperbehinderten jungen Männern, die davon träumen, einmal Sex mit einer Frau zu haben. Um sich diesen Wunsch zu erfüllen, machen sie sich auf den Weg nach Spanien zu einem Bordell für behinderte Männer – doch unterwegs müssen sie sich zahlreichen Hindernissen und Gefahren stellen. Der Film beschreibt mit viel Sympathie Nöte und alltägliche Schwierigkeiten Behinderter, ohne diese zu glorifizieren. Bereits 12-Jährige können die wenigen drastischeren Elemente, etwa die teilweise zotige Sprache oder einige voyeuristische Kameraeinstellungen, in den erzählerischen Kontext der sexuellen Nöte der Hauptfiguren einordnen. Auch das im Film aufgegriffene Thema Tod ist dieser Altersgruppe zuzumuten, da es hier einfühlsam und dezent inszeniert wird. Der Humor und die humanistische Haltung des Films sorgen zudem für emotionale Entlastung, sodass Kinder ab 12 Jahren nicht überfordert werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Historienfilm, der den Alltag in einem Pariser Bordell des Jahres 1899 schildert. Die Atmosphäre des Films ist sehr ruhig und ernst, die Frauen und ihre Arbeit werden nicht voyeuristisch dargestellt. Es kommt auch zu einer dramatischen, blutig-gewalttätigen Situation, in der eine der Frauen von Freiern misshandelt wird. Der Film stellt Allmachtsfantasien von Männern und die Demütigungen der Frauen dar, die zu Objekten degradiert werden und denen jegliche Freude an Sexualität fehlt. Dabei macht der Film sich nicht die Perspektive der Männer zu eigen, die Empathie liegt klar bei den Frauen. Auch ist bei Jugendlichen ab 16 Jahren in aller Regel von einer geistigen Reife und einem Wissen um Prostitution auszugehen, das es ihnen ermöglicht, die teils drastisch dargestellten Verbindungen von Sexualität, Macht und Gewalt entsprechend einzuordnen und zu reflektieren. Der historische Kontext und der sehr liebevolle Umgang der Frauen untereinander geben zudem die Möglichkeit einer gewissen emotionalen Distanz und Verarbeitung des Ganzen. Von einer Überforderung oder einer sozialethischen Beeinträchtigung ist bei der Altersgruppe ab 16 Jahren nicht auszugehen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Actionfilm über eine Geheimagentin, die nach einem Verrat von verschiedenen Seiten gejagt wird und auf ihrer Flucht eine Verschwörung aufdecken muss. Der klassisch angelegte Agententhriller arbeitet mit einer klaren Gut-Böse-Zeichnung und beinhaltet zahlreiche, zum Teil brutale Kampfszenen. Eine sozialethisch beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche ab 16 Jahren kann gleichwohl ausgeschlossen werden: Zuschauer dieses Alters sind im Stande, die drastischen Szenen dem Genre entsprechend einzuordnen und zu verarbeiten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Thriller über den Headhunter eines Großkonzerns, der seinen luxuriösen Lebensstil nebenher noch mit Gemälde-Diebstählen finanziert. Durch einen dieser Diebstähle gerät er schließlich in eine Spirale aus haarsträubenden Verwicklungen und blanker Gewalt und muss um sein Leben kämpfen. Die wendungsreiche Geschichte wird schlüssig entwickelt, wobei die zunächst so lohnend erscheinende kriminelle Energie der Hauptfigur letztlich zu Katastrophen führt. Die filmische Erzählung ist dabei deutlich überzeichnet und mit ironischen Brechungen geschildert, weshalb es kaum Identifikationspotenzial gibt und nicht die Gefahr einer ethisch-sozialen Desorientierung besteht. Auch die Gewaltszenen sind stets durch die Handlung motiviert. Obwohl einzelne Bilder drastisch sind, werden sie nie spekulativ in Szene gesetzt. Da außerdem leichtere Szenen und ruhige Dialogpassagen immer wieder für Entlastung sorgen, können 16-Jährige mit ihrer Lebenserfahrung und ihrem Genrewissen den Film problemlos verarbeiten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Tragikomödie über einen jungen Frauenhelden, der seinen weiblichen "Opfern" stets vorgaukelt, unheilbar an Krebs erkrankt zu sein – bis er sich eines Tages in eine der Frauen verliebt, deren Schwester tatsächlich an Krebs leidet. Der Film behandelt die Themen Krankheit und Tod auf ernste Weise, die jedoch für Kinder ab 6 Jahren keine Überforderung darstellt. Traurige Momente werden stets von heiteren Szenen aufgefangen, die viel Gelegenheit zur Entspannung bieten. Auch die grundsätzlich positive, betont lebensbejahende Atmosphäre des Films lässt kein Risiko einer emotionalen Überlastung aufkommen. Sehr vereinzelte, bedrohlich wirkende Szenen, etwa eine rasend schnelle Autofahrt oder eine Prügelei, werden stets sehr schnell aufgelöst, sodass eine mögliche Ängstigung für sechsjährige Kinder nicht wirksam werden kann.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Roadmovie mit dramatischen und komödiantischen Elementen. Im Mittelpunkt steht ein nichtsnutziger Chaot, der sich seiner Freundin beweisen soll, indem er eine digitale Box für ihren Fernseher besorgt. Da er kein Geld hat, entwickelt sich die Mission zu einer abenteuerlichen Odyssee quer durch das nächtliche Lappland. Trotz einer anfänglich depressiven Grundstimmung beinhaltet der Film keine Szenen, die auf Kinder ab 12 Jahren eine emotional überfordernde Wirkung haben könnten. Stets werden selbst tragische Momente, wie etwa die Thematisierung von Selbstmord zu Beginn des Filmes, durch Humor und Ironie aufgelöst. Auch eine emotionale Szene, in der der Held ein angefahrenes Rentier schlachten soll, ist dramaturgisch gut in den Film eingebettet und wirkt in der Inszenierung eher künstlich als realistisch. Zudem sind ab 12-Jährige auf Grund ihrer Fähigkeit zu einer distanzierteren Wahrnehmung ohne Probleme in der Lage, eine solche Szene im Kontext der erzählten Geschichte zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Postapokalyptischer Thriller über eine kleine Gruppe von Menschen, die in einer durch extreme Sonnenhitze verödeten Welt ums Überleben kämpfen müssen. Die Atmosphäre des Films ist von einer fortwährenden Anspannung, Bedrohung und Ausweglosigkeit geprägt. Dennoch gibt es für Jugendliche ab 16 Jahren ausreichend entlastende und positive Situationen, sodass eine emotionale Überforderung nicht zu befürchten ist. Die zum Teil intensiven Gewalt- und Tötungsszenen sind nicht spekulativ und selbstzweckhaft inszeniert, sondern schlüssig in die Dramaturgie der Geschichte eingebunden. Auch das optimistische Ende trägt dazu bei, dass ab 16-Jährige den Film gut verarbeiten können.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über drei Menschen, die auf unterschiedliche Weise Todes- und Jenseitserfahrungen gemacht haben und einen Weg suchen, mit diesen Erfahrungen zu leben. Der Film behandelt sein Thema auf eine ernste, für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren nicht desorientierende Weise. Die positive und harmonische Atmosphäre der Rahmenhandlung bettet einzelne dramatische Szenen und potentiell ängstigende Situationen solide ein. Auch das hoffnungsvolle Ende trägt zur entlastenden Wirkung bei. Eine emotionale Überforderung steht bei 12-Jährigen nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Tragikomödie über zwei beste Freunde, die junge Mary und den schwulen Francis, die sich eines Tages unsterblich in denselben Mann verlieben. Der jedoch scheint mit den Gefühlen der Beiden nur zu spielen. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren können die tragischen Elemente der Geschichte, die nie übermäßig dramatisch inszeniert sind, angemessen reflektieren und verarbeiten. Zudem bleibt der deutliche komödiantische Anteil der Erzählung stets klar erkennbar und sorgt durchgehend für entspannende Momente. Auch die stellenweise vulgär-sexualisierte Sprache bewegt sich in einem Rahmen, der für Zuschauer dieser Altersgruppe keine Überforderung darstellt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
In einer Mischung aus Drama und Komödie erzählt der auf einer wahren Geschichte basierende Film von einer Studentin, die an Krebs erkrankt, sich trotz schlechter Überlebensprognose aber nicht die Lebensfreude nehmen lassen will. Auf der Bildebene ist die Geschichte sehr zurückhaltend inszeniert und setzt nicht auf schockierende Effekte. Selbst der Alltag auf der Krebsstation wird freundlich und nicht in Angst oder Unbehagen auslösender Weise dargestellt. Auf bedrückende Szenen folgen stets hoffnungsvolle und lebensfrohe Sequenzen, die Kindern ab 6 Jahren ausreichend Möglichkeiten zur Entspannung bieten. Insgesamt kann man davon ausgehen, dass die belastende Krankheitsthematik eher Erwachsene anspricht und bei Grundschulkindern weniger zur Wirkung kommt. Eine beeinträchtigende Wirkung kann bei ab 6-Jährigen ausgeschlossen werden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt von der Schriftstellerin Magda und ihrer eigensinnigen Haushälterin Emmerenc. Im Lauf der Jahre entwickelt sich zwischen ihnen trotz Emmerencs zunächst schroffen, unvorhersehbaren Verhaltens eine freundschaftliche Beziehung, die jedoch eines Tages auf eine schwere Vertrauensprobe gestellt wird. Obwohl die Inszenierung insgesamt ruhig und bedächtig ist, setzt der Film Episoden aus Emmerencs tragischer Familiengeschichte ins Bild, die in ihrer Drastik Kinder unter 12 Jahren verstören könnten. 12-Jährige können bereits diese dramatischen Szenen verarbeiten, ihnen erschließt sich durch diese Ereignisse ein besseres Verständnis für den zunächst irritierenden Charakter der Haushälterin. Da auch die immer wieder folgenden entspannenden und dialogzentrierten Szenen für emotionale Entlastung sorgen, ist für diese Altersgruppe nicht die Gefahr einer Überforderung gegeben.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Das biographische Drama schildert den Kampf der Filmlegende Alfred Hitchcock um sein ungewöhnliches Projekt „Psycho“ und die zahlreichen Schwierigkeiten, mit denen er und seine Frau Alma bis zum überwältigenden Erfolg des Films zu kämpfen haben. Der Film ist trotz verschiedener Erzählebenen, in denen privates Leben und künstlerisches Schaffen in Beziehung gesetzt werden, gut nachvollziehbar erzählt und bietet immer wieder entlastende Momente. Düstere Aspekte werden nie spekulativ herausgestellt und stets durch Humor und liebevolle Figurenzeichnung aufgefangen. Bereits für ein junges Publikum wird auch die Beziehungsdynamik zwischen Hitchcock und seiner Frau verständlich, in der das Zusammengehörigkeitsgefühl letztlich über alle Probleme triumphiert. Daher ist der Film für Kinder ab 12 Jahren ohne ängstigende oder überfordernde Wirkung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Fantasyfilm über drei tapfere Geschwister, die auf der Suche nach ihrer von Geistern entführten Mutter in ein Märchenland gelangen, wo sie einige Abenteuer bestehen müssen. Trotz einzelner dramatischer Szenen bietet der Film Kindern ab sechs Jahren ausreichende Möglichkeiten zur Entspannung, so etwa durch zahlreiche ruhige Szenen und ausgiebige Landschaftsaufnahmen. In einzelnen Actionszenen kommt es zu Gewalttätigkeiten, die sich jedoch auf Grund ihres Fantasy-Charakters in einem für ab 6-Jährige gut verkraftbarem Rahmen bewegen. Zur emotionalen Beruhigung trägt auch die Tatsache bei, dass die kindlichen Protagonisten stets unter der Obhut fürsorglicher Erwachsener stehen und dass das glückliche Ende der Geschichte absehbar ist.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Die auf einem Comic basierende Komödie erzählt in verschiedenen, miteinander verknüpften Episoden von einigen Urlaubern an der französischen Atlantikküste und ihren skurrilen Erlebnissen. Der Film kommt dabei ohne Dialoge aus und setzt stattdessen auf Gestik, Mimik, Geräusche und Musik. Dabei ist die dargestellte Welt deutlich artifiziell, die Figuren sind satirisch überzeichnet und ihre Handlungen oft slapstickhaft, was sich bereits Kindern als Fiktion erschließt. Auf der Bildebene ist die Inszenierung trotz makabrer Elemente weitgehend dezent. Lediglich eine klamaukhafte Sado-Maso-Szene könnte aufgrund ihrer Verknüpfung von Sexualität und Gewalt Kinder irritieren. 12-Jährige sind jedoch bereits in der Lage, sich von diesen Darstellungen ausreichend zu distanzieren und die dargestellten, deutlich fiktiven Charaktere und ihre Erlebnisse selbst in den Genrekontext der Komödie einzuordnen und zu bewerten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Im Mittelpunkt des Films steht ein Schauspieler, der in einer Limousine durch Paris gefahren wird, um eine Reihe von Schauspiel-Aufträgen zu erfüllen, für die er in verschiedenste Rollen schlüpfen muss. Der Film enthält eine Reihe zum Teil drastischer Gewaltszenen, darunter eine Messerstecherei und eine Schießerei. Die betont künstlerisch und theaterhaft gestaltete Inszenierung sowie die surreal anmutende Atmosphäre des Films setzen diese Szenen jedoch in einen irreal wirkenden Kontext, sodass Jugendliche ab 16 Jahren ausreichend Möglichkeiten haben, sich von den Geschehnissen zu distanzieren. Auch die episodische Erzählstruktur trägt dazu bei, dass die einzelnen Situationen bei dieser Altersgruppe keine beeinträchtigende Wirkungsmacht entfalten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Der Musik- und Tanzfilm schildert, wie die 17-Jährige Waise Maria sich nach dem Jugendgefängnis von ihrer Vergangenheit löst und mit viel Energie eine Karriere als Tänzerin angeht, wodurch sie das Finale einer wichtigen Tanz-Castingshow im Fernsehen erreicht. Der geschilderte soziale Hintergrund der Handlung birgt einige potenziell ängstigende Elemente wie Kriminalität und Gewalt, ist jedoch eher dezent und nicht übermäßig bedrohlich in Szene gesetzt. Im Zentrum des Films stehen die zahlreichen Tanzszenen, die in ihrem Rhythmus und Schnitt nicht überfordernd gestaltet sind. Die gesamte Erzählung wird von positiven Botschaften getragen, Gut und Böse sind klar eingeteilt und die Handlungsstränge werden positiv aufgelöst. Kinder ab 6 Jahren können den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Komödie über einen deutschen Komiker, der während des Dritten Reichs vor den Nazis flüchtet. In Moskau kommt er in einem Exilantenhotel unter, wo er auf ehemalige Kollegen trifft und in die Intrigenspiele des sowjetischen Geheimdienstes verwickelt wird. Der Film beinhaltet trotz seines humorvollen Grundtons durchaus gewalttätige und beängstigende Szenen. Da jedoch davon auszugehen ist, dass Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren bereits über historische Vorkenntnisse verfügen, kann ihnen zugetraut werden, diese meist politisch konnotierten Szenen entsprechend einzuordnen und zu verarbeiten. Auch die ironische Brechungen und das Parodistische des Filmes sind für Zuschauer dieser Altersstufe verständlich und können daher eine entlastende Wirkung entfalten. Eine Beeinträchtigung steht bei ab 12-Jährigen nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Animationsfilm spielt in einem 5-Sterne-Hotel für Monster aller Art, betrieben von Graf Dracula persönlich. Dort ereignen sich turbulente Verwicklungen, als ein Mensch sich auf ein großes Fest der Horrorfiguren verirrt und obendrein in Draculas Tochter verliebt. Die Geschichte vermischt Horrorelemente mit musikalischen und humoristischen Momenten und spielt dabei auf der Klaviatur vertrauter Genremotive. Während die Inszenierung für Kinder unter 6 Jahren einige nachhaltige Schrecknisse birgt, sind Kinder im Schulalter bereits in der Lage, bedrohliche und einzelne drastischere Bilder als Teile der durch und durch fiktionalen und stark überzeichneten Comic-Welt zu erkennen und entsprechend zu verarbeiten. Auch die Rasanz der Geschehnisse können sie verkraften, da immer wieder ruhige Momente für Entlastung sorgen und sympathische Charaktere durch die Handlung führen. Daher ist für 6-Jährige und ältere keine Überforderung zu befürchten.
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Horrorthriller über eine junge Frau, die mit ihrer Mutter in ein neues Haus am Stadtrand zieht. Sie freundet sich mit dem Nachbarn an, nicht ahnend, dass es sich bei ihm um einen mörderischen Psychopathen handelt. Der Film enthält nur wenige Szenen körperlicher Gewalt, die dann auch nicht selbstzweckhaft ausgespielt werden. Er bezieht seine Spannung vor allem aus einer zunehmend beklemmenden Atmosphäre sowie den Bedrohungen und Verfolgungen der Hauptfigur durch den geistig verwirrten Mörder. Jugendliche ab 16 Jahren sind auf Grund ihrer psychosozialen Reife sowie ihrer anzunehmenden Kinoerfahrung in der Lage, diese Szenarien als genretypische Elemente zu reflektieren und ohne nachhaltige Verängstigungen zu verarbeiten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen homosexuellen jungen Mann, der im Amsterdam der 1980er Jahre in die lokale Schwulenszene eintaucht und schließlich mit den Auswirkungen des grassierenden Aids-Virus konfrontiert wird. Trotz der Darstellung von häufig flüchtigem Sex, unreflektiertem Drogenkonsum und Prostitution und des Gebrauchs einer teilweise sehr derben Sprache, ist von einer nachhaltig verstörenden oder desorientierenden Wirkung auf Jugendliche ab 16 Jahren nicht auszugehen. Zuschauer dieser Altersstufe sind in der Lage, die Geschehnisse der Zeit und dem Milieu entsprechend einzuordnen und kritisch zu hinterfragen. Auch die tragische Entwicklung der Geschichte sowie die detaillierte Darstellung des Verlaufs einer Aids-Erkrankung stellen für 16-jährige zwar eine emotionale Herausforderung, aber keine Überforderung dar. Geprägt ist die Filmgeschichte von Liebe, Zuwendung und Fürsorge.
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Das Zwei-Personen-Drama erzählt von einem Meteorologen und seinem Praktikanten auf einer entlegenen russischen Wetterstation: Nach einer furchtbaren Nachricht entspinnt sich eine folgenschwere Auseinandersetzung zwischen den beiden. Der Film konzentriert sich auf seine Figuren, ist mit nur wenigen Dialogen erzählt und wird von einer trostlos-tragischen Grundstimmung getragen. Dabei wird der Konflikt der beiden Protagonisten in mehreren, zum Teil lange anhaltenden bedrohlichen Szenen zugespitzt, die auf jüngere Zuschauer ängstigend wirken könnten. Jugendliche ab 12 Jahren sind jedoch bereits in der Lage, sowohl die bedrückende Stimmung des gesamten Films, als auch die einzelnen dramatischen Szenen zu verstehen und zu verarbeiten, zumal die Inszenierung ganz ohne brutale Bilder auskommt.
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Das poetische Drama erzählt die Geschichte von Allen Ginsbergs Gedicht „Howl“, seine Entstehung, seine weitreichende Wirkung und den Versuch konservativer Kräfte, es verbieten zu lassen. Anhand dieses Textes entwirft der Film auf mehreren ästhetischen Ebenen ein Gesellschaftsbild der 1950er Jahre und zeigt, aus welchem Geist die „Beat Generation“ entstand. Sexuelle Aspekte werden dabei nie spekulativ ins Bild gesetzt, und auch einige Animationssequenzen, die düstere und apokalyptische Szenarien entwerfen, können von Jugendlichen ab 12 Jahren ohne nachhaltige Irritation als Illustrationen der Poesie verarbeitet werden.
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Im Paris der Jahres 1931 lebt der Waisenjunge Hugo in den Katakomben des Hauptbahnhofs. Als er sich mit einem gleichaltrigen Mädchen anfreundet, kommt er dem Geheimnis eines tot geglaubten Pioniers der Filmkunst auf die Spur. Der phantastisch anmutende Kinderfilm ist zwar bildgewaltig, dies jedoch auf eine kindgerechte, farbenfrohe Weise, die Kinder ab 6 Jahren eher verzaubert, als zu überfordern. Zahlreiche humorvolle Szenen sorgen für Entlastung, die Charaktere sind durchweg konstruktiv angelegt und die Erzählung mündet in ein Happy-End für sämtliche Beteiligten. Auch wenn einige Dialoginhalte von 6-jährigen nicht wirklich erfasst werden können, bleibt die Filmhandlung immer nachvollziehbar und wirkt an keiner Stelle überfrachtend.
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Die märchenhaft angehauchte Comic-Verfilmung erzählt von einem Violinisten, der in tiefste Depression verfällt und sterben will, als seine Frau im Streit seine Geige zerstört und die große Liebe seines Lebens, der er zufällig wieder begegnet, nichts von ihm wissen will. Die Geschichte ist mit zahlreichen schwarzhumorigen und slapstickhaften Szenen inszeniert, wird jedoch von einer melancholischen bis düsteren Grundstimmung getragen, die jüngere Zuschauer irritieren könnte. Insbesondere die Selbstmordversuche des Protagonisten erfordern in ihrer dramatischen Gestaltung ein gewisses Maß an Medienkompetenz, um nicht zu verstören. 12-Jährige können diese Szenen bereits in den Kontext dieser modernen, orientalisch angehauchten Märchenerzählung einordnen. Sie können so auch die düsteren Aspekte der Geschichte verarbeiten und werden zudem durch die satirischen Elemente emotional entlastet.
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Komödie über eine türkische Frau, die in den 1950er Jahren nach dem tragischen Tod ihres Ehemannes mit den patriarchalischen Strukturen bricht und die Rolle der Bürgermeisterin ihres Dorfes einnimmt. Der Film ist von einer heiteren Grundstimmung und zahlreichen komödiantischen Szenen geprägt. Auch wenn Kinder ab 6 Jahren manche der behandelten Themen, etwa Religion, Selbstbestimmung und Emanzipation, nicht ganz verstehen dürften, stellen die Geschehnisse für sie keinerlei Überforderung dar. Die episodische Erzählstruktur kommt dabei der kindlichen Rezeption entgegen.
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Der Film erzählt von einer Russin, die in eine italienische Großbürgerfamilie eingeheiratet hat und sich eines Tages in einen Freund ihres erwachsenen Sohnes verliebt. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, die dargestellten Konflikte der erwachsenen Protagonisten zu verarbeiten. Die dramatischen Momente und die zunehmende Tragik der Geschichte stellen für Zuschauer dieser Altersgruppe keine emotionale Überforderung dar.
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Das Drama schildert die ständig zwischen Aggression und Annäherung changierende Hassliebe zwischen dem 17jährigen Hubert und seiner alleinerziehenden Mutter. Extreme Streits und der Kampf Huberts um Eigenständigkeit und Selbstfindung in einem haltlosen Familienumfeld werden dabei stets aus seiner Perspektive gezeigt. Viele der Konflikte erschließen sich 16jährigen Jugendlichen, ohne sie emotional zu überwältigen. Von den intensiv geschilderten Hassgefühlen des Jungen, die bis zu Tötungsphantasien reichen, können sie sich ausreichend distanzieren, zumal auch positive Gegenbeispiele von Beziehungen gezeigt werden, etwa das Verhältnis Huberts zu seinem Freund oder einer Lehrerin.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Das romantische Drama erzählt von der jungen Chinesin Ling, die nach Berlin reist, um dort ihren Geliebten, den chinesischen Geschäftsmann Yu, zu treffen. Der schickt seinen Chauffeur und Bodyguard vor, um sie von ihm fernzuhalten – doch Ling lässt nicht locker und macht sich auf die Suche nach Yu. Der Film ist als Roadmovie erzählt und zeigt die Irrfahrt seiner naiven Hauptfigur durch Berlin in vorwiegend hellen und bunten Tönen. Auch bedrohliche und irritierende Situationen, in die sie gerät, werden meist durch heitere Szenen aufgefangen. Trotz einiger für kleinere Kinder schwer nachvollziehbarer Wendungen werden dramatische Entwicklungen schlüssig aufgelöst. Zahlreiche dialogorientierte Szenen bieten ebenfalls Distanzierungsmöglichkeiten, sodass der Film für Kinder ab 6 Jahren keine Gefahr der Beeinträchtigung oder Verstörung birgt.
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Ein Kommissar macht bei den Ermittlungen in einem Mordfall die Bekanntschaft einer einsamen, alternden Frau, die gelegentlich Single-Partys besucht und auf mysteriöse Weise in den Fall verstrickt zu sein scheint. Der Film ist von einer eindringlichen, über weite Strecken melancholischen Grundstimmung geprägt, die jedoch für Jugendliche ab 16 Jahren ohne Probleme verkraftbar ist. Auch das Spiel mit verschiedenen Realitätsebenen, die unaufgelösten psychischen Konflikte der Charaktere und die in Rückblenden dargestellten Details des Mordes stellen trotz einer gewissen Intensität für ab 16-Jährige keine inhaltliche oder emotionale Überforderung dar.
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Das Fantasy-Abenteuer erzählt von einem Außerirdischen, dessen Heimatplanet zerstört wurde und der als einer der wenigen Überlebenden auch auf der Erde noch ständig auf der Flucht vor seinen Verfolgern, den bösen Mogadori, ist. Der Film unterscheidet klar zwischen guten und bösen Figuren und bietet jungen Zuschauern mit seinem durchweg positiven Helden eine starke Identifikationsfigur. Gewalthaltige Szenen werden nicht ausgereizt, die Dramatik des Geschehens wird immer wieder durch Ironie sowie Überzeichnung gebrochen. Da die Geschichte auch insgesamt stets in ihrer Fiktionalität zu erkennen ist, ist für Jugendliche ab 12 Jahren keine irritierende oder ängstigende Wirkung zu erwarten.
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Das Drama über die Lebenskrise einer Flugbegleiterin, die aus ihrem vertrauten Umfeld flieht und sich auf eine Odyssee durch verschiedene Milieus und zufällige Begegnungen begibt, spiegelt die Ziellosigkeit seiner Hauptfigur durch eine kühle Inszenierung. Der Plot und die filmische Umsetzung mit surrealen Elementen und einer düsteren, bedrückenden Atmosphäre werden einem jungen Publikum schwer zugänglich sein. Für Kinder ab 12 Jahren bietet die Protagonistin kein Identifikationspotential. Dieser Altersgruppe wird es gelingen, das Gezeigte mit der gebotenen Distanz zu verarbeiten.
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1942 spielendes Kriegsdrama über einen russischen Arbeiter, der zwischen die Fronten deutscher Besatzer und russischer Partisanen gerät und schließlich des Verrats verdächtigt wird. Bei Jugendlichen ab 12 Jahren kann von einer ausreichenden Vertrautheit mit dem Thema „Krieg“ ausgegangen werden, sodass die bedrohliche Ausgangssituation keine übermäßig ängstigende Irritation hervorruft. Die Momente körperlicher Gewalt sind auf das dramaturgisch Notwendige reduziert und extrem zurückhaltend in Szene gesetzt. Durch seine ruhige und konzentrierte Erzählweise bietet der Film dem Zuschauer viel Raum und Zeit, das Gesehene zu verarbeiten. Eine Überforderung kann bei ab 12-Jährigen ausgeschlossen werden.
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Im Frankreich der 70er Jahre angesiedeltes Drama über ein junges Mädchen, das von seiner Mutter, einer exzentrischen Fotografin, als Modell für immer freizügigere Fotos missbraucht wird. Der Film nähert sich behutsam sowohl auf der Sprach- als auch auf der Bildebene dem emotionalen Missbrauch und der erotischen Ausbeutung, denen die Hauptprotagonistin ausgesetzt ist. Zugleich bezieht er sehr klar Stellung gegen die "glamouröse" Vermarktung des Mädchens, sodass eine moralisch desorientierende Wirkung bei Kindern ab 12 Jahren ausgeschlossen werden kann. Auch die Darstellung der schwierigen Mutter-Tochter-Beziehung und die damit einhergehende bedrückende Stimmung bewegt sich in einem Rahmen, der ab 12-Jährigen zumutbar ist. Zuschauer dieser Altersstufe sind in der Lage, die Zusammenhänge der Geschehnisse zu erfassen und zu abstrahieren. Eine emotionale Überforderung steht nicht zu befürchten.
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Die Mischung aus Fantasy- und Musikfilm schildert den Kampf eines dementen, im Sterben liegenden Mannes mit düsteren Kindheitserinnerungen; zugleich versucht seine Tochter, sich dem entfremdeten Vater wieder anzunähern. Der Film ist größtenteils in einem künstlich überhöhten, sehr stilisierten Setting angesiedelt und integriert zahlreiche Auftritte der Band „Nightwish“, die Bühnencharakter haben und dadurch ebenfalls die emotionale Distanzierung erleichtern. Trotz seiner überwiegend düsteren Atmosphäre und einzelner alptraumhafter Bilder ist der Film daher für 12-Jährige ohne Probleme zu verkraften. Diese Altersgruppe kann die finsteren Elemente in den Kontext einordnen und sie auch deshalb verarbeiten, weil letztlich die Vater-Tochter-Konflikte konstruktiv aufgelöst werden. Eine Ängstigung oder Desorientierung ist für sie nicht zu befürchten.
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Tragikomischer Film über eine amerikanische Mittelstandsfamilie, die mit allerlei alltäglichen Widrigkeiten zu kämpfen hat. Auf der Handlungsebene enthält der Film keinerlei Elemente, die für Kinder ab 12 Jahren belastend wirken könnten; die familiären Konflikte und Streitigkeiten bewegen sich in einem für diese Altersgruppe gut verträglichen Rahmen. Zudem sorgt eine Vielzahl humorvoller Situationen für emotionale Entspannung. Die Dialoge sind zwar immer wieder von einer derben, sexualisierten Sprache geprägt, doch wird dies durch den Gesamtkontext der familiären Erzählung ausreichend aufgefangen und wirkt nicht prägend für die Wirkung des Films.
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Schwarzhumorige Komödie über eine schöne junge Frau, die nach Jahren in ihr britisches Heimatdorf zurückkehrt, wo sie für allerlei Verwicklungen sorgt. Wenngleich die Figuren des Films sich immer wieder einer vulgären Sprache bedienen und es zu einigen Szenen sexuellen Inhalts kommt, ist eine Beeinträchtigung bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren nicht zu befürchten. Zuschauer dieser Altersgruppe sind bereits in der Lage, das Gezeigte im Kontext der Filmhandlung zu betrachten und entsprechend einzuordnen. Auch eine tragische Tötungsszene am Ende des Films ist von 12-Jährigen als Teil der Handlungsdramaturgie erkennbar und stellt somit keine emotionale Überforderung dar.
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Basierend auf einer wahren Geschichte erzählt das Drama von einer Gruppe jüdischer Flüchtlinge im von Deutschen besetzten Polen im Zweiten Weltkrieg. Monatelang halten sich die Juden in der Kanalisation der Stadt Lwow versteckt und werden von einem polnischen Kanalarbeiter mit Lebensmitteln versorgt, anfangs gegen Geld, dann immer mehr aus rein menschlichem Antrieb. Der Film wird über weite Strecken von der düsteren Atmosphäre der Kanalisation beherrscht und schildert die Schrecken der Naziherrschaft und Judenverfolgung äußerst eindringlich, was auf Kinder unter 12 Jahren überfordernd wirken kann. Zugleich streichen Dramaturgie und Inszenierung menschliche Werte wie Mitleid, Hilfsbereitschaft und Überlebenswille heraus und stellen der Unmenschlichkeit der Nazis positive Charaktere entgegen, die für Entlastung und emotionalen Halt sorgen. Grausamkeiten werden nur vereinzelt und stets dezent gezeigt. Obwohl der Film aufgrund seines bedrückenden Themas sicherlich eine Herausforderung für junge Zuschauer ist, kann er von ab 12-Jährigen ohne Verängstigung oder Verstörung verarbeitet werden. Dieser Film lädt sie ein, sich mit dem geschichtlichen Kontext auseinanderzusetzen.
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Das Drama erzählt von einem heroinabhängigen jungen Pärchen, das einen Entzug in Neuseeland plant, weil die Frau ein Kind erwartet. Um das nötige Geld zu beschaffen, planen sie einen Überfall – mit fatalen Folgen. Trotz einiger Gewaltszenen und der wiederholten Darstellung von Drogenkonsum stellt der Film für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren keine emotionale Überforderung dar, da dieses Verhalten im filmischen Verlauf sorgfältig aufgearbeitet wird. Auch wird der Heroinkonsum durchweg abschreckend inszeniert und gibt keinerlei Anregung zur Nachahmung. Trotz einer gelegentlicher Tendenz zur Romantisierung der Hauptfiguren nimmt der Film eine kritische Position ein und führt die negativen Auswirkungen krimineller Handlungen vor Augen. Eine moralisch desorientierende Wirkung kann bei ab 12-Jährigen somit ausgeschlossen werden.
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Familiendrama über ein entfremdetes Ehepaar, das durch die enge Freundschaft seines Sohnes zu einem eigenwilligen, potenziell gewaltbereiten Jungen die eigenen Wertvorstellungen hinterfragen muss. Auf Grund seiner Thematik stellt der Film für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren eine emotionale Herausforderung, aber keine Überforderung dar. Einige gewalttätige Momente zu Beginn werden durch den weiteren, harmonisierenden Verlauf wieder abgemildert. Problematiken wie Rache und Selbstmord werden auf positive Weise thematisiert, sodass eine moralische Desorientierung bei ab 12-Jährigen nicht zu befürchten steht.
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Eine Komödie, die um 1880 spielt und auf einer wahren Begebenheit beruht. Es geht um einen Londoner Arzt, der mit seinem Assistenten unter "Hysterie" leidende Frauen behandelt, indem er bei ihnen per Fingermassage einen Orgasmus auslöst. Mit der wachsenden Anzahl der Patientinnen wächst auch bei den Ärzten die Belastung für die Muskeln und Gelenke – bis die Erfindung des elektronischen Massagestabs für Entlastung sorgt. Wenngleich die Rahmenhandlung des Films ein sexuelles Thema zum Inhalt halt, wird nicht nur von der Entwicklung des Vibrators erzählt, sondern gleichzeitig von einer Liebesbeziehung und von der sexuellen Befreiung der Frauen. Die visuelle und sprachliche Darstellung von Erotik und Sexualität ist dabei abstrakt gehalten und dezent inszeniert. Der höfliche und respektvolle Umgangston der Protagonisten wirkt in keiner Weise belastend. Eine Entwicklungsbeeinträchtigung kann bei Jugendlichen ab 12 Jahren in jeder Hinsicht ausgeschlossen werden.
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Drama mit Thrillerelementen über einen Lehrer, der einen talentierten Schüler zum Schreiben animiert, nicht ahnend, dass dieser seine Inspiration aus der Manipulation anderer Menschen bezieht. Jugendlichen ab 12 Jahren bereitet es keine Probleme, die verschiedenen, zwischen Fiktion und (filmischer) Realität pendelnden Erzählebenen des Films nachzuvollziehen. Gleiches gilt für die Ausgangssituation, die einen Lehrer zeigt, der seine Grenzen als Pädagoge überschreitet: ab 12-Jährige können dies als dramaturgisches Stilmittel begreifen und entsprechend einordnen. Auch einzelne dramatische oder erotische Situationen, darunter ein Suizid und eine Liebesszene zwischen einem Elternpaar, stellen für Zuschauer ab 12 keine Überforderung dar.
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Drama über ein schweres Gewaltverbrechen zur Zeit der argentinischen Militärdiktatur, welches das Leben mehrerer Menschen auch Jahrzehnte später noch beeinflusst. Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren ist trotz der dramatischen Intensität der Geschehnisse keine emotionale Überforderung zu befürchten. Sie sind in der Lage, die moralischen und sozialethischen Fragestellungen der Geschichte zu erfassen und zu reflektieren. Es gibt Szenen körperlicher Gewalt, deren Darstellung jedoch auf das notwendigste Maß beschränkt ist.
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Das Kriegsdrama schildert eine Liebesgeschichte zwischen einer bosnischen Muslimin und einem Serben im Bosnienkrieg der 1990er Jahre. Während Danijel in den grausamen „ethnischen Säuberungen“ zum Täter wird, ist Alija der Verfolgung ausgesetzt und wird zu seiner Gefangenen, was die Liebe der beiden auf eine extreme Probe stellt. Der Film stellt die Schrecken des Krieges und des Völkermordes in überaus bedrückender Atmosphäre und vielen drastischen Bildern dar, die wenig Raum für emotionale Entlastung bieten. Die komplizierten politischen Verhältnisse erschließen sich dabei gerade jungen Zuschauern kaum, was auch die Einfühlung in die moralisch ambivalenten Charaktere erschwert. Jugendliche ab 16 Jahren können die Ausweglosigkeit der Handlung jedoch in den historischen Kontext einordnen und emotional verarbeiten. Auch die heftigen inszenatorischen Kontraste zwischen Kriegsgräueln und Liebes- und Sexszenen sind für sie bereits verkraftbar. Die teils plakative Inszenierung fordert sie sicherlich sehr, überfordert sie jedoch nicht, sondern lädt zu einer Auseinandersetzung mit den Konsequenzen von Hass und Gewalt ein. Aufgrund ihrer Lebenserfahrung und ihrer Medienkompetenz besteht für die genannte Altersgruppe nicht die Gefahr einer Desorientierung.
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Der Science-Fiction-Thriller spielt in einer Zukunft, in der die Menschen regulär nur noch 26 Jahre alt werden und die Lebenszeit zu einer Handelsware geworden ist, über die so genannte „Timekeeper“ wachen. Der Held des Films gerät in dramatische Verwicklungen, als er von einem Fremden dessen Zeit transferiert bekommt. Die Inszenierung birgt viele Spannungs- und Actionelemente und enthält auch einige Gewaltszenen, die jedoch nie exzessiv herausgestellt werden. Gut und Böse sind klar getrennt, und die Handlung mündet am Ende in eine für die Identifikationsfiguren positive Auflösung. Obwohl sich einige Aspekte des Films, etwa die metaphorische Gesellschaftskritik, 12-Jährigen kaum erschließen werden, besteht für sie nicht die Gefahr einer Ängstigung oder Überforderung. Da das gesamte Setting des Films seine Fiktionalität deutlich herausstellt und nach bekannten Genremustern funktioniert, bieten sich ihnen stets ausreichend Möglichkeiten zur Distanzierung.
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Roadmovie über eine junge Filmemacherin, die auf einer Tour durch Italien mit kleinem Team ihr Regiedebüt dreht und sich dabei nicht nur den Schwierigkeiten des Drehs, sondern auch den Konflikten mit ihrem Vater, einem etablierten Regisseur, stellen muss. Die sehr ruhige und nachvollziehbare Inszenierung stellt sowohl in diesen Konflikten wie auch in der „Film-im-Film“-Handlung Fragen über Liebe und Selbstfindung zur Diskussion. Für jugendliche Zuschauer bieten sich dabei nur wenige Anknüpfungspunkte zur Identifikation, zumal der Film bewusst einen gewissen Abstand zu den Figuren begünstigt. Trotz mehrerer Szenen, die Nacktheit, Sexualität und emotionale Verletzungen darstellen, ist eine Überforderung für 12-Jährige ausgeschlossen, da der Film immer wieder zur Distanzierung einlädt, für Entlastung sorgt und seine Konflikte letztlich solide auflöst.
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Horrorfilm über eine Familie mit drei Kindern, die in ihrem neuen Haus von Geistern bedroht werden. Der älteste Sohn scheint dabei eine ganz besondere Beziehung zu den Angreifern aus dem Jenseits zu haben. Der Film verzichtet fast völlig auf Gewaltdarstellungen und bezieht seine Gruseleffekte über Toneffekte, Schreckmomente und unheimliche Geschehnisse (etwa das Toben unerklärlicher Mächte im Haus). Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, diese genretypische Szenerie sowie die ebenso typischen Gruseleffekte ohne nachhaltige seelische Beeinträchtigung zu verarbeiten. Wenngleich der Film auf formaler Ebene stellenweise auf hohen Realismus setzt, können Zuschauer dieser Altersgruppe dies als bewusstes Stilmittel durchschauen und die tatsächliche Fiktionalität der Geschehnisse erkennen.
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Im Jahr 1940 spielendes Drama über englische und deutsche Kampfpiloten, deren Flugzeuge in der norwegischen Wildnis abgeschossen werden. Um zu überleben, müssen die Kriegsfeinde eine Notgemeinschaft bilden. Der Film bezieht seine Dramatik vor allem aus den gegensätzlichen Charakteren der Protagonisten, Gewalttätigkeiten werden nahezu ausgespart. Einzelne Situation sind zwar durchaus bedrohlich, entfalten aber keine ängstigende Wirkung, die Kinder ab 12 Jahren nachhaltig beeinträchtigen könnte. Im Vordergrund der Geschichte stehen immer die Protagonisten und die entstehenden Beziehungen.
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Der Horrorthriller verknüpft die Geschichten zweier Kinder, die von einem geheimnisvollen, geisterhaften Wesen, dem „Schattengesicht“, heimgesucht werden, das ihnen ihr Gesicht rauben will. Erst am Ende des Films wird die wahre Natur des schrecklichen Spuks enträtselt. Die Inszenierung entfaltet diese Handlung mit genretypischen Mitteln, die sowohl auf der Bild- wie auch auf der Tonebene sehr suggestiv eingesetzt werden. Dabei verzichtet der Film auf drastische Gewaltdarstellungen, ist jedoch durch die intensive und anhaltend hohe Spannung und viele bedrohliche Szenen für unter 16-Jährige Zuschauer potenziell überfordernd. 16-Jährige und ältere hingegen können mit der mysteriösen Atmosphäre und den schaurigen Aspekten des Films umgehen und sie in ihrem Genrekontext verstehen. Da die Rätsel letztlich positiv aufgelöst werden, können sie auch den Mangel an entlastenden Momenten problemlos verarbeiten und den Film als fiktionales Spiel mit menschlichen Urängsten begreifen.
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Familiendrama über einen Eskimojungen aus zerrütteten Familienverhältnissen, der in einem Kinderheim und später durch die Freundschaft zu einem mysteriösen Robbenjäger neuen Lebensmut fasst. Der Film ist ruhig inszeniert und enthält nur wenige dramatische Szenen, darunter eine Auseinandersetzung mit dem aggressiven Stiefvater des jungen Protagonisten. Kinder ab 12 Jahren werden keine Probleme haben, diese Situationen in den Kontext der insgesamt sehr lebensbejahenden Geschichte einzuordnen und entsprechend zu verarbeiten. Auch die komplexen emotionalen Verflechtungen, die zwischen dem zunächst suizidalem Jungen und dem Jäger entstehen, sind für ab 12-Jährige gut nachvollziehbar und in keiner Weise überfordernd.
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Das Drama erzählt von einem einsamen Witwer, der eines Tages eine Frau kennen lernt, welche angibt, die Cousine seiner verstorbenen Gattin zu sein. Er lässt sie und ihren Sohn in seine Villa einziehen und freut sich zunächst über Gesellschaft. Doch als weitere Verwandte sich bei ihm einnisten und er langsam die Kontrolle über die Situation verliert, entwickeln sich dramatische Ereignisse. Die kammerspielartig gehaltene Inszenierung ist zunächst sehr ruhig, entfaltet dann aber aus dem Spiel mit der Erwartungshaltung des Zuschauers eine immer bedrohlichere Thriller-Atmosphäre. Auch die anfangs positiv gezeichnete Hauptfigur verhält sich dabei immer ambivalenter. Diese Vieldeutigkeit sowie mehrere Szenen von Sexualität und Gewalt können Zuschauer unter 16 Jahren überfordern. 16-Jährige sind in der Lage, diese Elemente im Kontext der deutlich fiktiv gezeichneten Filmwirklichkeit zu verstehen und sich emotional zu distanzieren. Für sie besteht nicht die Gefahr einer Ängstigung oder Desorientierung.
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Comicverfilmung über einen Superhelden, der gegen einen mächtigen Schurken antreten muss, der ebenfalls über übermenschliche Fähigkeiten verfügt. Der Film arbeitet mit einem klaren Gut-Böse-Schema, das für Kinder ab 12 Jahren leicht verständlich ist. Dramaturgisch setzt die Inszenierung sehr stark auf Effekte, hohes Tempo, Action und visuelle Überwältigung, wobei die Wirkungsmacht durch den comichaften Charakter sowie zahlreiche selbstironische Momente deutlich abgemildert wird. Zuschauer ab 12 Jahren können die Überzeichnungen und den Unernst der Geschichte klar erkennen und eine entsprechende Distanz zu den Geschehnissen wahren. Eine Überforderung steht daher nicht zu befürchten.
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Die Politsatire erzählt mit Action- und Science-Fiction-Elementen von einer Nazi-Kolonie, die auf der dunklen Seite des Mondes die Jahrzehnte überdauert hat und nun mit ihrer Raumflotte die Erde erobern und unterjochen will. Die Figuren in dieser Invasionsgeschichte sind deutlich bis ins Groteske überzeichnet. Die filmische Welt und das Handeln der Figuren sind bereits für 12-Jährige Zuschauer klar als fiktiv erkennbar. Trotz der spannungsreichen Atmosphäre und einzelner plakativer Action- und Gewaltszenen überfordert der Film diese Altersgruppe nicht, da die satirische Stoßrichtung immer im Vordergrund steht und der Humor immer wieder für emotionale Entlastung sorgt. Die Gefahr einer sozial-ethischen Desorientierung ist für sie auch deshalb nicht gegeben, weil die Geschichte leicht verständlich ist und die positiven Helden letztlich über die Nazis triumphieren. Trotz ihres Spiels mit der Nazisymbolik bezieht die Satire so unmissverständlich Position gegen NS-Ideologie und Rassenhass.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Filmbiografie über J. Edgar Hoover, der bis 1972 das FBI leitete, höchst einflussreich war und auf Grund seiner Methoden bis heute umstritten ist. Trotz der komplexen und verschachtelten Erzählweise können Kinder ab 12 Jahren bereits verstehen, dass es sich bei der Erzählung um einzelne Lebensabschnitte einer historischen Persönlichkeit handelt. Die Inszenierung bleibt stets nüchtern und ernsthaft, emotionale Momente werden nicht ausgespielt. Auf Grund dieser Zurückhaltung kann auch bei der Schilderung einer tödlich endenden Kindesentführung sowie bei vereinzelten Szenen, in denen Razzien im kriminellen Milieu dargestellt sind, eine Überforderung ausgeschlossen werden. Sämtliche dramatischen Situationen sind gut in das Gesamtgeschehen eingebettet.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Fantasy-Abenteuerfilm über einen Knecht, der durch ein magisches Portal in die Welt der Riesen gerät, wo er eine Prinzessin befreien muss. Der Film enthält eine Vielzahl aufwändiger und effektreicher Kampf- und Actionszenen, in denen auch Menschen getötet werden. Die Gewalt wird dabei aber nicht übermäßig ausgespielt oder selbstzweckhaft ins Bild gerückt. Kinder ab 12 Jahren können diese Szenen problemlos als Teil einer irrealen, märchenhaften Erzählung erkennen und eine entsprechende Distanz zu den Geschehnissen wahren. Ruhigere Sequenzen bieten zwischen den Kampfszenen immer wieder Gelegenheit zur Entspannung. 12-Jährige verfügen über eine ausreichende Rezeptionskompetenz, um die ironischen Brechungen des Films zu erkennen und zu verarbeiten. Eine Überforderung kann daher ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Romantische Tragikomödie über einen einsamen New Yorker Chauffeur, der durch ein befreundetes Paar eine Frau kennen lernt. Während sich zwischen den beiden eine Liebesgeschichte anbahnt, beginnt die Beziehung der Freunde zu bröckeln. Weder auf der Handlungs- noch auf der Sprachebene stellt der Film für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren eine emotionale Überforderung dar. Zwar kommt es im Lauf der Erzählung immer wieder zu Drogenkonsum, jedoch wird dieser nicht verherrlicht, sondern eher unattraktiv in Szene gesetzt. Auch werden die negativen Auswirkungen von Drogen auf die Persönlichkeit des Konsumenten klar herausgestellt. Eine moralische Desorientierung steht daher nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Thriller erzählt von einem mehrfachen Mord, dessen Täter allzu schnell in Gestalt eines Irak-Veteranen gefunden scheint. Seine Anwältin und der ehemalige Militärpolizist Jack Reacher entdecken jedoch Ungereimtheiten in dem Fall und geraten bei ihren Nachforschungen in höchste Gefahr. Die Inszenierung des Films arbeitet mit vertrauten Genreelementen des Kriminalfilms und Verschwörungsthrillers und erzeugt nicht zuletzt mit vielen Actionszenen ein hohes Spannungsniveau. In mehreren Sequenzen wird auch drastische Gewalt gezeigt, jedoch nicht spekulativ inszeniert. Dabei bleibt auch die Perspektive der Gewaltopfer im Blick. 16-Jährige sind in der Lage, diese Elemente des Films in den Genrekontext einzuordnen und zu verarbeiten. Obwohl der Titelheld ambivalent bleibt, eignet sich insbesondere die Anwältin als moralische Figur zur Identifikation. Da zudem immer wieder ruhige Szenen für emotionale Entlastung sorgen, birgt der Film für die genannte Altersgruppe nicht die Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Der auf wahren Ereignissen beruhende Actionthriller erzählt von einer Gruppe von Höhlenforschern und Tauchern, die in bislang unerforschte Unterwasserhöhlen vordringen und dabei in eine schier ausweglose Situation geraten. Der Film vermittelt auf eindringliche Weise die klaustrophobische und an Urängste rührende Situation seiner Protagonisten und gewährt in seiner Dramatik nur wenig emotionale Entlastungsmomente. Auch mehrere Todesfälle sowie Tötungen auf Verlangen sind eindringlich in Szene gesetzt. Jugendliche ab 16 Jahren können aber die Dramatik der Inszenierung und auch die ausweglose Stimmung des Films einordnen und sich - auch aufgrund ihrer Medienerfahrung - von der geschilderten Situation ausreichend distanzieren.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Literaturverfilmung, basierend auf dem Roman von Charlotte Brontë, schildert den Werdegang der jungen Waisen Jane, die in einem strengen Internat aufwächst und dann als Gouvernante in einem reichen Haushalt angestellt wird, wo sie sich in den Hausherrn verliebt. Die Geschichte ist mit prächtigen Dekors und Kostümen in Szene gesetzt und wird getragen von einer melancholischen Stimmung, die die dramatischen Erlebnisse und seelischen Misshandlungen der Hauptfigur spiegelt. Obwohl sich der Film eindeutig an Erwachsene richtet und die Komplexität, die in den Gefühlswelten der Hauptfigur und in den gesellschaftlichen Hintergründen angelegt ist, sich Kindern kaum erschließen kann, sind bereits 12-Jährige in der Lage, den Film zu verarbeiten. Die Dramatik und innere Spannung zahlreicher Szenen stellen für sie sicherlich eine Herausforderung dar, ohne sie jedoch emotional zu überfordern.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Kammerspielartiges Psychodrama über eine Mutter, die ihr eigenes Kind getötet hat und nun von einer Psychologin verhört wird. Der Film ist sehr ernst und ruhig erzählt, die Kindstötung wird nicht gezeigt, sondern nur in wenigen Nebensätzen thematisiert. Jugendliche ab 16 Jahren sind auf Grund ihrer psychosozialen Entwicklung in der Lage, die bedrückende Atmosphäre ohne nachhaltige Irritationen zu verarbeiten. Die emotionalen Belastungen, die das traurige Thema Kindsmord hervorzurufen vermag, können von Zuschauern dieser Altersstufe ohne Probleme aufgearbeitet werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Komödie erzählt von zwei ungleichen Brüdern: Jeff ist ein Tagträumer und wohnt noch bei seiner Mutter, Pat steckt in der Midlife-Crisis und hat große Probleme in seiner Ehe. Turbulente Entwicklungen zwingen sie, in ihrem Leben neue Wege zu gehen, um ihr persönliches Glück zu finden. In einer Mischung aus dramatischen und komischen Elementen porträtiert der Film seine Protagonisten mit viel Sympathie. Er richtet sich zwar in erster Linie an ein erwachsenes Publikum und birgt einige für Vorschulkinder potenziell verstörende Elemente – etwa mehrere bedrohliche Situationen von hoher Spannung sowie gelegentlich derben Sprachgebrauch. Doch schon 6-Jährige sind in der Lage, diese im Kontext der Geschichte zu verstehen und verarbeiten. Da die Inszenierung immer wieder mit ruhigen und humorvollen Szenen für emotionale Entlastung sorgt und insgesamt von einer positiven Atmosphäre getragen wird, birgt der Film für Kinder im Schulalter nicht das Risiko einer Beeinträchtigung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Beziehungsfilm schildert die von Höhen und Tiefen geprägte, kurze Liebesgeschichte zweier Männer. Der Film ist zurückhaltend aber sehr lebensnah inszeniert, wobei die intimen Szenen zwischen den Liebenden sehr dezent ins Bild gerückt werden. In einzelnen Szenen werden sexuelle Spielarten wie Sadomaso und (im Dialog) Oralverkehr thematisiert, doch bewegen diese sich, auch durch den einvernehmlichen Charakter in einem Rahmen, der Jugendliche ab 16 Jahren nicht irritiert. Auch der durchgehende Alkohol- und Haschischkonsum der beiden Protagonisten kann von ab 16-Jährigen im Kontext der Geschichte eingeordnet und entsprechend kritisch hinterfragt werden.
FSK ab 16 freigegeben
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Komödie über eine junge Frau, die zunächst nicht ahnt, dass es sich bei ihrem neuen Traummann um Jesus Christus handelt. Dessen eigentliche Mission: die Vorbereitung des Weltunterganges, der für den kommenden Dienstag geplant ist. Kinder ab 12 Jahren können die Verweise auf biblische Motive und das Auftauchen biblischer Gestalten ebenso verstehen und einordnen wie den ironischen, oftmals auch slapstickhaften Humor. Eine irritierende oder gar verstörende Wirkung steht daher nicht zu befürchten. Auch einzelne dramatische Situationen, etwa eine Attacke von Jesus auf den Teufel, und sehr vereinzelte Dialogpassagen sexuellen Inhalts sind für diese Altersgruppe ohne jegliche Probleme verarbeitbar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Science-Fiction-Fantasyfilm über einen Soldaten, der aus dem amerikanischen Bürgerkrieg auf magische Weise auf den Mars gerät. Dort wird er in den kriegerischen Konflikt verschiedener Stämme und Kulturen verwickelt und steigt zum heldenhaften Freiheitskämpfer auf. Die Geschichte des Films ist zwar komplex, für Kinder ab 12 Jahren aber dennoch nachvollziehbar und verständlich. Zudem arbeitet die Erzählung durchweg mit einem einfach zu verstehenden Gut-Böse-Schema. Es gibt viele und lange Kampfszenen, und auch die Tonspur und die stellenweise rüde Sprache verstärken die martialische Atmosphäre. Auf Grund des eindeutig märchenhaften Fantasy-Kontexts ohne jeden Realitätsbezug kann aber eine Beeinträchtigung bei ab 12-Jährigen ausgeschlossen werden. Zuschauer dieser Altersgruppe sind in der Lage, zwischen den irrealen Darstellungen auf der Leinwand und ihrer eigenen Lebensrealität zu unterscheiden und entsprechend einzuordnen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Agentenkomödie erzählt von den Abenteuern des britischen Spions Johnny English, der mithilfe seines Partners und fernöstlicher Kampf- und Konzentrationstechniken einen "Maulwurf" stellen und den Mord am chinesischen Premierminister verhindern muss. Der Film ist in seinem Slapstick-Charakter deutlich als Fiktion erkennbar und von komischen Elementen geprägt. Dennoch birgt er einige actionreiche und spannende Szenen, die auf kleine Kinder verunsichernd wirken könnten. Kinder im Schulalter können diese jedoch bereits in den Kontext aus Überzeichnung und Komik einordnen und mit den Spannungselementen umgehen. Kindern diesen Alters erschließt sich bereits die auf Humor ausgerichtete Inszenierung Deshalb ist für sie keine beeinträchtigende Wirkung zu erwarten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Der im Stil einer Dokumentation inszenierte Spielfilm schildert die Erlebnisse eines 18-jährigen Schülers an einer Gesamtschule, wo er nach zweifachem Sitzenbleiben noch eine letzte Chance auf einen Abschluss bekommt. Trotz seiner satirischen Anlehnung an bekannte „Reality“-Formate des Fernsehens porträtiert der Film seine Protagonisten – außer dem Hauptdarsteller echte Schüler/innen und Lehrer/innen -, ohne sie jemals bloßzustellen oder der Lächerlichkeit preiszugeben. Stattdessen porträtiert er sowohl Jonas als auch die anderen realitätsnah und liebevoll und vermittelt eine positive Haltung zu seinem Thema. Eine Szene, in der Jugendliche Alkohol konsumieren, ist in ihrer Darstellung distanziert genug, um eher kritisch betrachtet zu werden und birgt nicht die Gefahr, vorbildhaft zu wirken. So ist der Film bereits für Kinder ab 6 Jahren ohne die Gefahr einer Desorientierung oder Überforderung zu verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Horrorkomödie über eine Zombie-Epidemie in Kuba, in deren Verlauf zwei Freunde das Grauen zur Geschäftsidee machen und als Dienstleister in Sachen Zombievernichtung tätig werden. Die mit politisch-satirischen Aspekten unterfütterte Inszenierung gibt jederzeit ihre Fiktionalität und komödiantische Überzeichnung zu erkennen, was sich bereits Jugendlichen erschließt. Ironie und Slapstick beherrschen auch die Gewaltszenen, die zwar drastisch inszeniert sind, doch nie spekulativ ausgespielt werden. Da die Protagonisten sich nur wenig zur Identifikation für ein junges Publikum eignen und sich für 16-Jährige auch durch ihre Medien- und Genre-Erfahrung genug Distanzierungsmöglichkeiten ergeben, ist für diese Altersgruppe nicht die Gefahr einer emotionalen Überforderung oder Desorientierung gegeben.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Mischung aus Collegekomödie, Sexsatire und Mysterythriller über einen Studenten, der das Leben genießt und nach Lust und Laune mit anderen Studentinnen und Studenten ins Bett geht. Bis er eines Tages im Drogenrausch glaubt, zum Zeugen eines Mordes zu werden. Der Film erzählt von jugendaffinen Themen wie Party, Sex und Lebenslust. Dabei bedient er sich jedoch satirischer Überzeichnungen, die von Jugendlichen ab 16 Jahren erkannt und entsprechend eingeordnet werden können. Das Gleiche gilt für die durchgehend derb sexualisierte Sprache, die auf bewusste Provokation setzt, zugleich aber die dargestellten Geschehnisse häufig ironisch bricht. Eine moralische Desorientierung steht bei ab 16-Jährigen nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben
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Im Mittelpunkt des Films steht ein palästinensischer Flüchtlingsjunge, der in Berlin-Kreuzberg lebt und von klein auf gelernt hat, "die Juden" zu hassen. Dann aber lernt er durch eine missglückte "Mutprobe" seiner Clique einen alten jüdischen Mann kennen. Zwischen den beiden entwickelt sich eine Freundschaft. Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, die ungewöhnliche Beziehungskonstellation des Films einzuordnen und auch die politisch-kulturellen Hintergründe zu durchschauen. Einzelne dramatische Szenen, etwa Auseinandersetzungen innerhalb der gewaltbereiten Clique des Jungen oder der Vandalismus der Jugendlichen in der Wohnung des wehrlosen alten Mannes, wirken auf ab 12-Jährige möglicherweise aufregend, stellen aber keine emotionale Überforderung dar. Zudem sind diese Szenen schlüssig in die positive und eher ruhige, zum Nachdenken anregende Erzählung eingebunden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Gesellschaftskritisches Drama über drei sehr unterschiedliche ägyptische Frauen, die jedoch als Opfer sexueller Übergriffe im Geiste miteinander verbunden sind und sich gegen die männliche Doppelmoral in ihrem Land zur Wehr setzen. Auf der Bildebene behandelt der Film das Thema sexueller Gewalt sehr diskret, die Übergriffe sind sehr subtil dargestellt. Kinder ab 12 Jahren können die dargestellten Probleme und Konflikte bereits verstehen und einordnen. Auch Aspekte wie die gleichgültige Haltung der Polizei oder die Darstellung der verzweifelten aber illegalen Gegenwehr der Frauen können von ab 12-Jährigen in ihrer moralischen Ambivalenz verstanden und hinterfragt werden. Eine Desorientierung oder eine emotionale Beeinträchtigung steht nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Familiendrama über einen erfolgreichen Geschäftsmann aus einer Maori-Familie in Neuseeland, der mit seiner Frau und seinen zwei Kindern ein geordnetes Leben führt und nun den Traditionen gemäß die Führung der gesamten Großfamilie übernehmen soll. Als jedoch seine bisher nur heimlich gelebte Homosexualität ans Licht kommt, wird er verstoßen, und die Familie droht zu zerbrechen. Die Inszenierung ist trotz der Konflikte insgesamt ruhig und konzentriert sich auf den einfühlsam gezeigten Zwiespalt zwischen Tradition und Selbstbestimmung. Zwar birgt der dramatische Höhepunkt des Films für Kinder Irritationspotenzial, da aber die Spannung positiv aufgelöst wird, können bereits 12-Jährige auch diese Szene in den Kontext der Geschichte einordnen und verarbeiten. Aufgrund ihrer bereits gesammelten Lebenserfahrung ist diese Altersgruppe in der Lage, sich konstruktiv mit der geschilderten Problematik auseinanderzusetzen, ohne überfordert zu werden.
FSK ab 12 freigegeben
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Liebesdrama über zwei Männer, die lange nach ihrer ersten Begegnung zum Paar werden, doch unter zahlreichen Problemen leiden, an welchen ihre Beziehung zu zerbrechen droht. Die Geschichte, die sich fast über ein Jahrzehnt erstreckt, ist von Melancholie geprägt und geht sehr offen mit Themen wie Sex, Affären, Drogen und Drogenentzug um. Drogen werden dabei nie in verherrlichender Weise dargestellt; die Sexszenen sind erotisch, doch niemals reißerisch in Szene gesetzt. Während jüngere Zuschauer durch die eindringliche Darstellung komplexer persönlicher Probleme irritiert und auch von der Ausweglosigkeit mancher Situation überfordert werden könnten, sind 16-Jährige in der Lage, sowohl mit den freizügigen Darstellungen wie auch mit dem pessimistischen Grundton umzugehen. Da sie die Geschehnisse in den Kontext der porträtierten Charaktere einordnen und verstehen können, ist für sie keine Desorientierung zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben
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Drama über eine lebenslustige junge Frau in New Orleans, die erfährt, dass sie an Darmkrebs erkrankt ist und in der Folge versucht, mit dieser schweren Diagnose auf die bestmögliche Art umzugehen. In realistischen, aber auch traumartigen Szenen behandelt der Film ihre Auseinandersetzung mit den Themen Liebe, Sterben und Tod. Dabei ist er vor allem am Anfang sehr offen und stellenweise harsch in der Verbalisierung von Sexualität und der Inszenierung von Krankenhausszenen. Mehr und mehr weichen diese Elemente aber zurückhaltenden und einfühlsamen Tönen, die auch für junge Zuschauer die Auseinandersetzung mit einer schweren Lebenssituation nachvollziehbar machen. Da der Film außerdem die Wichtigkeit von Freundschaft und familiärem Zusammenhalt betont, bietet er genug emotionale Entlastung und Orientierung, sodass auch Kinder ab 6 Jahren sich ohne Überforderung mit ihm auseinandersetzen können.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen erfolgreichen Werbeprofi und Frauenhelden, dessen Lebenswandel durch eine neue Mitarbeiterin, die seinen Avancen widersteht, sowie weitere private Komplikationen komplett in Frage gestellt wird. In den Geschehnissen des Films und auch auf der sprachlichen Ebene spielt das Thema Sex eine große Rolle. Dabei gleiten die Dialoge jedoch nie in Vulgärsprache ab. Die verschiedenen sexuellen Darstellungen sind sehr diskret inszeniert und zudem meist mit humorvollen Elementen durchsetzt. Eine verstörende oder überfordernde Wirkung kann bei Jugendlichen ab 12 Jahren daher ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über Kriegsflüchtlinge in einem halbzerstörten Stadion im irakischen Kirkuk, wo die Kinder ein Fußballturnier organisieren, um dem tristen und hoffnungslosen Alltag zu entfliehen. Der Film ist realistisch gestaltet und zeigt ungeschönt und mitfühlend die bedrückenden Lebensumstände der Flüchtlinge. Auch schreckliche Ereignisse spart er nicht aus, ohne sie jedoch drastisch zu bebildern. Da auch humorvolle Szenen für emotionale Entlastung sorgen und der Film von positiven Identifikationsfiguren getragen wird, können 12-Jährige und ältere Jugendliche den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Satirisches Drama über eine "Suizidklinik", in die lebensmüde Patienten kommen, um würdevoll und selbstbestimmt aus dem Leben zu scheiden. Als die Bewohner der umliegenden Dörfer die Klinik eines Tages angreifen, bricht unter Patienten und Belegschaft das reinste Chaos aus. Der Film ist von schwarzem Humor geprägt und deutlich als Satire zu erkennen. Seine eindeutig fiktionalen, überzeichneten Darstellungen sind auch für Jugendliche zu durchschauen. Eine Distanzierung von den teils drastischen Ereignissen erleichtern auch die schwarz-weißen Bilder. Trotz einiger blutiger Szenen, die nie selbstzweckhaft in Szene gesetzt sind, lädt der Film zu einer konstruktiven Auseinandersetzung mit seinen Themen der Sterbehilfe und des sozialen Miteinanders ein. Für Jugendliche ab 16 Jahren sind die Themen und ihre filmische Umsetzung ohne die Gefahr einer Beeinträchtigung zu bewältigen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über drei frustrierte und gedemütigte Angestellte, die beschließen, ihre Chefs ermorden zu lassen. Allerdings verlaufen die Versuche, den Plan in die Tat umzusetzen, durchweg chaotisch. Auf thematischer und bildlicher Ebene enthält die überdrehte Komödie keine Elemente, die Jugendliche ab 16 Jahren emotional beeinträchtigen könnte. Die Mordpläne sind eindeutig als humoristische, nicht auf die Realität zu übertragende Grundidee gekennzeichnet. Eine moralische Desorientierung kann hier ausgeschlossen werden. Auch die stark sexualisierte, stellenweise diffamierende und frauenfeindliche Sprache ist in diesem Kontext für ab 16-Jährige als persiflierendes Stilmittel erkennbar. Für Jugendliche hat dieser Sprachgebrauch keine Vorbildfunktion, da sie sich zu den agierenden Protagonisten distanzierend verhalten können.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Actionthriller über einen ehemaligen Profikiller, der einen letzten Auftrag erfüllen muss, um einen alten Freund und Kollegen aus der Hand von Entführern zu befreien. Der sehr rasant inszenierte Film enthält eine Vielzahl gewalttätiger Actionszenen, häufig untermalt von einer entsprechend aggressiven, rüden Sprache. Dies spielt sich jedoch in einer Welt von Killern und Legionären ab, die von der Lebensrealität jugendlicher Zuschauer sehr weit entfernt ist. Dies ermöglicht Jugendlichen ab 16 Jahren auch eine Distanz zu den teils brutalen Geschehnissen, sodass eine emotionale Überforderung ausgeschlossen werden kann. Auch eine moralisch desorientierende Wirkung steht nicht zu befürchten, da der Held des Films seinen mörderischen Lebenswandel aufgeben will und eine Abkehr von der Gewalt anstrebt.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Gangsterfilm über einen Profikiller, der im Auftrag der Mafia die Drahtzieher des Überfalls auf einen Pokerturnier ausfindig machen und umbringen soll. Die Dialoge des Films sind von einer stark sexualisierten Sprache geprägt, immer wieder kommt es zu Gewaltszenen. Diese sind zwar intensiv, jedoch geht von ihnen keine Faszination oder gar Vorbildwirkung aus. Auch werden Grausamkeiten nie explizit ins Bild gerückt. Das Gangstermilieu wird als wenig attraktiv dargestellt. Es gibt keine echte Identifikationsfigur und die kriminellen Taten der Charaktere führen nie zu einem positiven Ende. Weder die Figuren noch ihre Handlungsweisen haben einen Vorbildcharakter; eine moralische oder sozialethische Desorientierung kann daher bei Jugendlichen ab 16 Jahren ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama spielt zu Beginn des 20.Jahrhunderts auf einer Gefängnisinsel, wo straffällige männliche Jugendliche unter menschenunwürdigen Bedingungen inhaftiert sind und sich schließlich in einer Revolte gegen ihre Unterdrücker auflehnen. Die schrecklichen Haftbedingungen und die Not der Jugendlichen werden eindringlich und in bedrückender Atmosphäre geschildert. Auch wegen des großen Identifikationspotenzials der Hauptfiguren ist der Film sicherlich eine emotionale Herausforderung für jugendliche Zuschauer. Er verzichtet aber auf allzu drastische Bilder und legt letztlich die Betonung auf positive Aspekte, wie die Kraft der Solidarität und die menschliche Fähigkeit, sich auch unter widrigsten Bedingungen gegen Unterdrückung zu wehren. So sind bereits 12-Jährige in der Lage, ihn emotional zu verarbeiten und sich konstruktiv mit seinen Themen auseinander zu setzen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
In naher Zukunft angesiedeltes Drama: die Strafmündigkeitsgrenze für Kinder wurde aufgehoben. Der erste Fall unter der neuen Regelung betrifft den jungen Sohn eines prominenten Richters, der des Mordes verdächtigt wird. Der Film ist in einem realistischen Stil inszeniert und enthält emotional intensive Szenen sowie vereinzelte Szenen körperlicher Gewalt. Jugendliche ab 16 Jahren können diese Szenen im Kontext der sozialkritischen Geschichte betrachten und reflektieren. Bei Zuschauern ab diesem Alter ist davon auszugehen, dass sie über zumindest rudimentäre Kenntnisse der Rechtsprechung verfügen und das brisante Thema der Strafmündigkeit von Kindern entsprechend einordnen. Eine Ängstigung oder Irritation auf Grund der bedrohlichen Ausgangssituation kann bei dieser Altersgruppe ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Gesellschaftsdrama mit komödiantischen Elementen. Im Mittelpunkt steht eine Clique aus dem bürgerlichen Pariser Milieu, deren Mitglieder mit allerlei Schicksalsschlägen konfrontiert werden. Zentrale Themen sind dabei Liebe, Trennung, Partnerschaft, Freundschaft, Tod und Trauer. Die sehr erwachsenen Themen werden in langen Dialogen behandelt und bieten Kindern und Jugendlichen kaum Identifikationsmöglichkeiten oder Anknüpfungspunkte. Die rein inhaltliche Komplexität mag 12-Jährige fordern, eine emotionale Überforderung oder gar eine moralische Desorientierung kann jedoch ausgeschlossen werden. Zugleich sind Zuschauer ab 12 Jahren bereits in der Lage, die vereinzelten dramatischen und emotionalisierenden Momente (etwa bei einer Beerdigung) problemlos zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Die Tragikomödie erzählt von der Heimkehr eines krisengebeutelten jungen Mannes in seine Heimatstadt, wo weitere Schwierigkeiten auf ihn warten. Der Sprachgebrauch und der Umgang der Protagonisten miteinander sind teilweise sehr rau, doch Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren bieten sich ausreichend Möglichkeiten zur Distanzierung. Daher können sie auch einige dramatische Momente gut verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Komödie über einen erfolglosen Drehbuchautor, der kurz vor dem ersehnten Karrieredurchbruch steht – und in dieser Situation plötzlich mit seiner unehelichen, achtjährigen Tochter konfrontiert wird. Der überwiegend positive Handlungsverlauf und die fröhliche Grundstimmung des Films stellen für Kinder ab 6 Jahren keinerlei emotionale Beeinträchtigung dar. Einzelne Spannungsmomente können von Kindern dieser Altersgruppe verarbeitet werden. Sämtliche Konflikte münden in harmonische und positive Lösungen. In diesem Kontext hat auch der sehr vereinzelte Gebrauch einer vulgären Sprache keine maßgeblich negative Wirkung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über eine Patchworkfamilie, bei der sämtliche Mitglieder mit allerlei amourösen und beruflichen Verwicklungen zu kämpfen haben. Die Grundstimmung des Films ist durchgehend heiter und in den kindlichen Charakteren können Grundschulkinder positive Identifikationsfiguren finden, die maßgeblich zur Lösung familiärer Probleme beitragen. Die vereinzelt derbe Sprache bleibt für Kinder inhaltlich oft unverständlich und ist keineswegs prägend für den Film. Einige dramatische Momente, z.B. der Sturz eines Babys vom Wickeltisch, werden von zahlreichen humorvollen und entlastenden Szenen ausgeglichen. Zugleich bleibt das unernste, oft klamaukhafte Gesamtgeschehen, für Kinder ab 6 Jahren als fiktiv erkennbar.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Krimikomödie über zwei Freunde, die eine prunkvolle Villa hüten sollen, dort jedoch Partys feiern, in jeder Hinsicht über die Stränge schlagen und zudem in einen blutigen Bandenkrieg geraten. Der Film setzt in seiner turbulenten Entwicklung auf zahlreiche Klischees und Slapstickelemente. Bedrohliche Ereignisse werden in deutlich überzeichneter, fiktionalisierter Form dargestellt. Da er auf diese Weise ausreichende Distanz zu seinen Figuren und seiner Geschichte erzeugt, können ihn Jugendliche ab 12 Jahren trotz der teilweise vulgären Sprache ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Der Abenteuerfilm erzählt die Geschichte von Thor Heyerdahls berühmter Floßfahrt, bei der er 1947 von Peru bis nach Polynesien segelte. Der Film enthält mehrere bedrohliche Situationen, in denen das Floß beispielsweise von einem Hai attackiert wird oder ein Sturm die Protagonisten über Bord schleudert. Doch bewegen diese Szenen sich in einem Rahmen, der für Jugendliche ab 12 Jahren keine emotionale Überforderung darstellt, zumal in diesem Alter von einer gewissen Vertrautheit mit Abenteuerfilmen und entsprechender Rezeptionsfähigkeit ausgegangen werden kann. Darüber hinaus gleichen zahlreiche ruhigere Szenen und idyllische Naturaufnahmen die dramatischen Momente aus.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Kinofilm nach der gleichnamigen Krimiserie aus den 1970er und 80er Jahren. Im Mittelpunkt steht der titelgebende Wiener Kommissar, der eine mysteriöse Mordserie aufklären muss. Die Handlung der Krimikomödie ist von schwarzem Humor und zahlreichen satirischen (auch politischen) Anspielungen geprägt. Die Charaktere sind deutlich überzeichnet und das Komödiantische wird durch Wortwitz und Situationskomik unterstrichen. Inszenatorische Stilisierungen bieten zudem weitere Distanzierungsmöglichkeiten: so sind etwa Schussverletzungen in symbolischer Manier als große Punkte dargestellt. Eine beeinträchtigende Wirkung kann bei Jugendlichen ab 12 Jahren ausgeschlossen werden, zumal Zuschauer dieser Altersgruppe bereits in der Lage sind, auch die satirischen und teils makabren Gags zu durchschauen und entsprechend einzuordnen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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In der Welt der griechischen Mythologie angesiedeltes Fantasy-Abenteuer, das vom Krieg der Götter gegen die Titanen und vom Kampf eines Sklaven gegen einen bösen König erzählt. Der Film arbeitet mit einem klassischen Gut-Böse-Schema und setzt in seiner Erzählung auf eine große Bildgewalt sowie zahlreiche und sehr brutale Actionszenen. Jedoch ist die Art der Inszenierung hochgradig artifiziell und bewegt sich außerhalb jeder Lebenswirklichkeit. Die Erzählung bietet in dieser Hinsicht keinerlei Anknüpfpunkte, sodass bei Jugendlichen ab 16 Jahren eine moralische Desorientierung nicht zu befürchten steht. Auch die teilweise detailiert ausgespielten Grausamkeiten stellen für Zuschauer dieser Altersstufe keine Überforderung dar, da die betonte Künstlichkeit der Inszenierung die Wirkungsmacht der Bilder deutlich abschwächt.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Kinderfilm spielt im Jahr 1944 in Frankreich, das von Deutschen besetzt ist. Im Mittelpunkt stehen zwei Kinderbanden aus verschiedenen Dörfern, die sich einen Kleinkrieg liefern. Dabei greift die Geschichte auch das Thema der Judenverfolgung durch die Nazis auf. Kindern ab 6 Jahren wird sich die Tragweite der Geschichte noch nicht erschließen, gleichwohl bewegen sich gelegentliche bedrohliche Szenen (etwa Kampfszenen zwischen den Jungs oder wenn einzelne Mitglieder der beiden Gruppen in die Gewalt der jeweils anderen Gruppe geraten) in einem Rahmen, der für diese Altersstufe keine Überforderung darstellt. Zudem sorgen zahlreiche heitere Szenen sowie die freundliche Grundstimmung für ausreichend entspannende Momente. Das Gut-Böse-Schema in der Figurenzeichnung ist für junge Zuschauer verständlich. Gewalt wird nicht als Mittel der Problemlösung dargestellt: Die Kinder lösen ihre Probleme aus eigener Kraft und auch die Erwachsenen kommen bei Konfrontationen ohne Gewalt aus.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Sozialdrama über eine junge Frau in der Neonazi-Szene, die ihren Hass auf Ausländer und die Gesellschaft in gewalttätigen Aktionen auslebt. Der Film schildert, wie das Auftauchen einer Konkurrentin in ihrer Clique und die Begegnung mit zwei Asylbewerbern langsam ihr Weltbild ins Wanken bringen. Durch seine Inszenierung bezieht das Drama eine klare Stellung gegen rechtes Gedankengut und Gewalt. Die Figuren werden an keiner Stelle vorbildhaft dargestellt, ihre Taten gerade durch ihre teilweise drastische Darstellung eindeutig verurteilt. Für 12-Jährige, die auch mit den Gewaltszenen bereits umgehen und sie in den Kontext der Geschichte einordnen können, besteht somit nicht die Gefahr einer sozialethischen Desorientierung. Durch seine Vermeidung von Klischees und platten Belehrungen sowie seine genaue Beobachtung der Figuren bietet ihnen der Film dagegen die Möglichkeit, Einblicke in das Wesen der Neonazi-Szene zu bekommen. Somit stellt der Film für diese Altersgruppe eine Herausforderung dar, ohne sie jedoch zu überfordern.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Animationsfilm über einen kleinen Panda, der mit Hilfe seiner Kung-Fu-Fähigkeiten und guter Freunde gegen einen machtgierigen Herrscher kämpfen muss und dabei auch dem Geheimnis seiner eigenen Herkunft auf die Spur kommt. Der Film beinhaltet zahlreiche Action- und Kampfszenen und ist mit meist hohem Tempo und viel Dramatik inszeniert. Insbesondere die Rückblenden in die Kindheit des Panda sind von hoher emotionaler Intensität. Für Kinder ab 6 Jahren bietet der Film jedoch genug entlastende Momente, um einzelne fordernde Szenen zu verarbeiten. Auch die klare Einteilung der Charaktere in Gut und Böse sowie der liebenswerte Held als Identifikationsfigur bieten Kindern in diesem Alter Orientierung, sodass für sie keine Beeinträchtigung zu befürchten ist.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Gesellschaftsdrama mit satirischen Elementen über sechs türkische Frauen, die alle in einem Haus wohnen und alle von ihren Männern unterdrückt werden. Angespornt durch eine neue Nachbarin beschließen sie, sich zur Wehr zu setzen und die Gewalt ihrer Männer nicht länger hinzunehmen. Der Film schildert zwar, wie die Frauen ihre Männer umbringen, allerdings sind die Szenen durchweg von satirischem Humor geprägt und entfalten durch diese Entschärfung keine desorientierende Wirkung. Bei den Taten selbst verzichtet die Inszenierung auf das Ausspielen von Details. Davon abgesehen handelt es sich bei der Selbstjustiz der Frauen im Gesamtkontext der Geschehnisse um Notwehr. Am Ende muss die Heldin die Verantwortung für ihre Taten übernehmen. Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren kann ohne weiteres zugetraut werden, dass sie die gesellschaftskritischen, satirischen Überspitzungen und den schwarzen Humor des Films entschlüsseln und die Darstellungen entsprechend einordnen können.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Slapstickartige Komödie über den legendären Vampirfürsten Vlad, der seit Jahrhunderten sämtliche Nachkommen seines einstigen Widersachers tötet – Bis er in der Gegenwart auf einen etwas tölpelhaften jungen Mann trifft, der es ihm nicht ganz so leicht macht. Der Film enthält eine Reihe vulgärer Gags und auch die Charaktere bedienen sich einer sehr rüden Sprache. Durch die betont absurde und überspitzte Inszenierung können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren das Gezeigte jedoch als eindeutig realitätsfremd erkennen und entsprechend interpretieren. Von einer desorientierenden Wirkung ist daher nicht auszugehen. Gleiches gilt für die vereinzelten Darstellungen körperlicher Gewalt, die auf Grund ihrer künstlichen Inszenierung eine distanzierende Betrachtungsweise ermöglichen. Eine emotionale Überforderung steht bei 12-Jährigen nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Zwischen Gesellschaftsdrama und Psychothriller angesiedelt, schildert der Film, wie ein junger Arzt eine Stelle in einer Neubausiedlung annimmt, in der ganz eigene Regeln herrschen. Seine Anwesenheit setzt eine folgenschwere und gefährliche Dynamik in der hermetischen Gesellschaft in Gang. Die Szenerie und die sozialen Interaktionen werden in eine bedrückende Atmosphäre gesetzt, wobei die Inszenierung sehr sparsam ist und mit unheilvollen Andeutungen spielt, deren Bewertung der Phantasie des Zuschauers überlassen ist. Insbesondere die Rituale und Aggressionen der Jugendlichen des Ortes werden nicht erklärt oder beurteilt. Zuschauer ab 16 Jahren sind jedoch in der Lage, das Verhalten der Protagonisten mit ihren eigenen ethischen Maßstäben abzugleichen und Distanz zu den bedrohlichen Geschehnissen aufzubauen. Für Jugendliche sind keine desorientierenden Wirkungen zu befürchten ist.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Komödie über die aberwitzige Idee eines Scheichs und ihre Verwirklichung: Bei der Ansiedlung nordeuropäischer Wildlachse im Jemen kommen sich ein Fisch-Experte und die Assistentin des Scheichs auch menschlich näher. Der Film ist ruhig inszeniert und von freundlichem Humor geprägt. Die Handlung ist leicht verständlich und geradlinig erzählt. Zwar gibt es einige dramatische Szenen, sie entfalten jedoch für 6-Jährige keine angsteinflößende Wirkung, da sie schnell wieder aufgelöst werden. Insgesamt sind sie harmonisch in den Kontext der Handlung eingebettet sind. Auch wegen der sympathischen Hauptfiguren und der letztlich positiven Lösung der geschilderten Konflikte können bereits Kinder im Grundschulalter den Film ohne Probleme verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über eine ehemalige Stripperin, die in Las Vegas als Kellnerin ihr Glück machen will. Dort lernt sie einen gutherzigen Buchmacher kennen, mit dem sie eine ungewöhnliche Geschäftsbeziehung eingeht. Der ruhig erzählte Film zeigt sich dialogorientiert und verzichtet auf reißerische Effekte. Nur sehr vereinzelt und kurz kommt es zum Gebrauch von Vulgärsprache. Auch von der Glücksspiel-Thematik geht für Jugendliche ab 12 Jahren keine desorientierende Wirkung aus, da die Beziehungen der durchweg positiven Charaktere klar im Vordergrund stehen und das schillernde Las Vegas eher als märchenhaft inszenierter Rahmen für die eigentliche Geschichte dient.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Parodistische Gangsterkomödie über einen großspurigen Ganoven namens Ace, der als Polizeispitzel dabei helfen soll, einen Drogenbaron hinter Gitter zu bringen. Als er untertaucht, soll ein Doppelgänger, der sich als Aces schusseliger Zwillingsbruder entpuppt, dessen Rolle übernehmen. Die Action- oder Spannungsmomente des Films sind fast durchweg stark ironisch und slapstickhaft überzeichnet und damit auch für Jugendliche ab 12 Jahren klar als persiflierendes Spiel mit Klischees erkennbar. Dem entsprechend ist das Verhalten der Protagonisten so humoristisch und realitätsfern, dass auch das dargstellte Gangsterleben, die angedeuteten sexuellen Handlungen und der vereinzelte Drogenkonsum keine vorbildhafte Wirkung entfalten. Bei ab 12-Jährigen kann eine desorientierende oder nachhaltig verstörende Wirkung somit ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Musical über einen schwulen Afroamerikaner, der aus der Provinz nach Los Angeles kommt und in der dortigen Ballroom-Tanzszene ein neues Zuhause findet. Die Dialoge des Films sind von einer, sexualisierten Sprache geprägt, wobei diese nicht verherrlicht sondern als Teil einer bestimmten "Szene" dargestellt wird. Eine negative Vorbildwirkung steht bei ab 16-Jährigen nicht zu befürchten. Die Erzählung wirft einen unverfänglichen Blick auf die bunte Welt der Dragqueens und Ballroom-Tänzer und thematisiert zudem die strikten moralischen Regeln der "Szene". Auch von Seiten der Geschichte, bei der es um Identitätsfindung und Liebe geht, steht keinerlei irritierende oder gar desorientierende Wirkung zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben
FSK ab 16 freigegeben
Das Historiendrama erzählt anhand der Königin Marie Antoinette, einer Dienerin und des Hofstaats von den Tagen unmittelbar vor Ausbruch der französischen Revolution im Jahr 1789. Die Darstellung ist genretypisch von epischer Breite und opulenter Ausstattung und fokussiert sich auf den ritualisierten Alltag am Hofe, auf Gerüchte und Intrigen. Da der Film trotz seiner atmosphärisch düsteren Bilder und der sich abzeichnenden Katastrophe für die Protagonisten aber keine unmittelbar ängstigenden oder grausamen Szenen enthält und die Höflinge kaum Identifikationspotenzial für Kinder besitzen, ist er bereits für 6-Jährige ohne der Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung zu verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Antikriegsdrama schildert die Erfahrungen einer jungen israelischen Panzerbesatzung im ersten Libanonkrieg vollständig aus ihrer beengten Perspektive. Der Film zeigt das Kriegsgeschehen realistisch und beklemmend, doch Jugendliche ab 16 Jahren können die Bilder einordnen und sich mit den wichtigen Fragen über Krieg und Gewalt konstruktiv auseinandersetzen.
(Die Originalfassung ist ab 12 Jahren freigegeben)
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Die schwarze Komödie erzählt von einem todkranken Unternehmer, der seine von ihm für Schwächlinge gehaltenen Kinder um sich schart, um auf makabre Weise den Haupterben zu ermitteln: „Gewinner“ soll sein, wer kaltblütig genug ist, ihn umzubringen. Der Film ist ruhig erzählt, entfaltet aber trotz seines schwarzhumorigen Tons eine düstere Atmosphäre. Auch mehrere Szenen gewalttätigen und sexuellen Inhalts sowie der teilweise derbe Sprachgebrauch können jüngere Zuschauer überfordern. Da sich der satirische Gehalt der Geschichte gut erschließt, sind 16-Jährige in der Lage, diese Elemente in den Kontext einzuordnen und auf der Basis ihrer Medienerfahrung zu verarbeiten. Sie können die makabren Kommentare auf menschliche Gier und Grausamkeit reflektieren und sich emotional distanzieren, weshalb für sie nicht die Gefahr einer Desorientierung besteht.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Verfilmung des gleichnamigen Musicals nach Victor Hugo. Im Mittelpunkt stehen mehrere Menschen, die im 19. Jahrhundert in die Wirren der Französischen Revolution geraten. Der Film enthält vor allem zu Beginn einige düstere und dramatische Szenen. Auch im weiteren Verlauf gibt es immer wieder eindringliche und bedrückende Situationen, auf die jedoch stets heitere, teils auch komödiantische Szenen folgen, die Kindern ab 12 Jahren ausreichend Möglichkeit zur Entspannung bieten. Auch trägt der historische Spielort der Geschichte zu einer emotionalen Distanzierung bei und schwächt die Wirkungsmacht gewalthaltiger Momente – etwa bei den Revolutionskämpfen – deutlich ab.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Vampirdrama über einen einzelgängerischen Jungen, der in der Nachbarschaft eine Freundin findet, die ihn vor den Hänseleien der anderen Kinder schützt. Als sich herausstellt, dass das Mädchen ein Vampir ist und ihr zudem die Polizei auf die Spur kommt, entwickeln sich dramatische Ereignisse. Der Film thematisiert anhand des Vampirstoffes einfühlsam die Nöte von Außenseitern und ihre verzweifelten Versuche, gegen alle Ausgrenzung zu bestehen. Dabei wird deren Gewaltanwendung nicht als probates Problemlösungsmittel inszeniert, sondern als Teil tragischer Verflechtung und als Reaktion der Protagonisten auf ihre ausweglose Lage. Daher kann der Film trotz der Einladung zur Identifikation mit den Hauptfiguren kaum desensibilisierend oder moralisch desorientierend auf Jugendliche ab 16 Jahren wirken. Auch mit der düster-pessimistischen Grundstimmung des Films und den teils drastischen Bildern kann diese Altersgruppe bereits umgehen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen schwulen jungen Franzosen, der vor seiner traditionell jüdischen Familie nach Finnland geflüchtet war, nun aber, nach der Trennung von seinem Freund, zur Familie nach Paris zurückkehrt und in turbulente Verwicklungen gerät. Mit zahlreichen burlesken Überzeichnungen nimmt der Film sowohl homosexuelle wie auch jüdische Klischees liebevoll aufs Korn, porträtiert seine Figuren dabei stets einfühlsam. Dramatische Wendungen werden dabei - auch für junge Zuschauer nachvollziehbar - solide aufgelöst und humoristisch gebrochen. So fügen sich mehrere Sexszenen sowie eine bedrohliche Situation, die ansonsten potenziell irritierend sein könnten, in den Kontext der Geschichte und sind bereits für 12-Jährige zu verarbeiten. Aufgrund ihrer Medienerfahrung kann diese Altersgruppe die Geschichte stets in ihrer Fiktionalität erkennen und dem Komödiengenre zuordnen, weshalb für sie keine Überforderung zu befürchten ist.
FSK ab 12 freigegeben
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Das Leben eines rüstigen Seniorenpaars gerät aus den Fugen, als die Frau durch eine schweren Schlaganfall ans Bett gefesselt wird. In den folgenden Monaten kann der liebevolle Mann nur noch ihren körperlichen und geistigen Verfall und ihr zunehmendes Siechtum begleiten. Trotz der hohen emotionalen Intensität des Films, der das langsame Sterben einer Art "Großmutterfigur" zeigt, sind Kinder ab 12 Jahren fähig, sich angemessen mit den Themen des Films und den teils belastenden Szenen auseinander zu setzen. Auch das ambivalente Ende stellt für ab 12-Jährige womöglich eine Herausforderung, sicher aber keine Überforderung dar.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Das Filmdrama mit märchenhaften Zügen erzählt die Überlebensgeschichte eines jungen, indischen Schiffbrüchigen, der 227 Tage in einem Rettungsboot auf dem Pazifik überlebt – gemeinsam mit mehreren Tieren, darunter ein Tiger. Für Kinder ab 12 Jahren sind die Geschehnisse des Films nachvollziehbar und können von ihnen adäquat eingeordnet werden, ohne dass es zu Beeinträchtigungen kommt. Die dramatischen und emotionalen Szenen –der Schiffsuntergang; der Kampf der Tiere auf dem Boot, bei dem es um Fressen oder Gefressen werden geht; eine Sturmszene– sowie der ständige Überlebenskampf des Titelhelden werden durch die märchenhafte Inszenierung und die phantastisch anmutende Grundstimmung in ihrer bedrohlichen Wirkung ausreichend abgemildert. Daher steht bei ab 12-Jährigen keine übermäßig ängstigende Wirkung zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Geschichtsdrama über den politischen Kampf des amerikanischen Präsidenten Lincoln, die Sklaverei in seinem Land per Gesetz abzuschaffen. Der sehr dialogstarke, weitgehend kammerspielartige Film enthält vereinzelte Szenen, welche die Geschehnisse und die Auswirkungen des amerikanischen Bürgerkriegs zeigen. Aber sowohl eine Schlachtenszene zu Beginn wie auch eine Einstellung auf ein Schlachtfeld mit Leichenbergen sind nur kurz gehalten und können von Jugendlichen ab 12 Jahren in den Kontext der historischen Erzählung eingeordnet und entsprechend verarbeitet werden. Auch die Konflikte zwischen den politischen Gegnern und innerhalb der Familie Lincolns stellen für Zuschauer ab 12 Jahren keine emotionale Überforderung dar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Sozialdrama über zwei Teenagerinnen aus einer Hochhaussiedlung am Rande einer Großstadt, die ihre Zeit mit Partys und ständig wechselnden Sexualpartnern verbringen, in Wahrheit aber vor allem auf der Suche nach Liebe und Nähe sind. Der Film lässt keinen Zweifel daran, dass diese Art des Zeitvertreibs wenig mit echter Freude zu tun hat. Es wird deutlich, dass es sich um Kompensationshandlungen handelt und dass das Gezeigte nicht erstrebenswert ist. Die Sexszenen sind zum Teil recht freizügig, aber nie voyeuristisch oder reißerisch inszeniert. Im Alltag der Protagonisten geht es vorwiegend um sexuelle Kontakte, Party und Drogenkonsum, die Sprache ist derb und stark sexualisiert. Diese Milieuschilderung ist jedoch in keiner Weise positiv, sondern wirkt auf ab 12-Jährige ausreichend abschreckend, sodass keine sozialethisch desorientierende Wirkung zu befürchten steht. Zudem erlaubt die distanzierend wirkende Kameraführung, jederzeit auf Abstand zum filmischen Geschehen zu gehen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Gesellschaftsdrama über einen mittellosen indischen Bauern, der durch seinen Selbstmord seine Familie finanziell absichern will. Kinder ab 12 Jahren können den dargestellten Konflikt und die sozialpolitischen Zusammenhänge bereits nachvollziehen und entsprechend einordnen. Trotz des Selbstmordthemas enthält der Film für sie weder auf der Bild- noch auf der Tonebene ängstigende Momente.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Im Jahr 2079 spielender Actionfilm über einen CIA-Agenten, der die Tochter des Präsidenten in einem im Weltall befindlichen Hochsicherheitsgefängnis aus der Hand aufständischer Insassen befreien muss. Die zahlreichen Action- und Kampfszenen des Films sind mitunter sehr brutal, wobei Tötungen nie detailliert gezeigt werden und die kriminell agierenden Personen in keiner Weise positiv oder gar als Vorbildfiguren dargestellt sind. Auch der Held des Films ist zwar nicht nur sympathisch angelegt, doch verleihen die ihm in den Mund gelegten, humorvollen Sprüche dem Geschehen eine ironische Brechung, was die Wirkung der Actionszenen oftmals abmildert. Bei Jugendlichen ab 16 Jahren ist daher weder von einer Überforderung noch von einer Desorientierung auszugehen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Teenagerfilm über die Schülerin Lola, die mit dem ersten großen Liebeskummer zu kämpfen hat, schließlich aber einen neuen Freund findet. Zur gleichen Zeit scheint ihre Mutter sich neu zu verlieben: in Lolas Vater, von dem sie sich einst trennte. Der Film greift eine Vielzahl "typischer" Jugendthemen wie Liebe, Freundschaft, Solidarität, die Loslösung von den Eltern und die Suche nach der eigenen Identität auf. Zuschauer ab 12 Jahren können sämtliche Problemstellungen der jugendlichen Hauptfiguren nachvollziehen und entsprechend verarbeiten. Die Konflikte sind realitätsnah gehalten, wobei es stellenweise zu einer zotigen Sprache kommt. Diese ist jedoch schlüssig in die Gesamtdramaturgie eingebettet, wird kritisch hinterfragt und erfährt keine Entsprechung im Verhalten der Protagonisten. Eine desorientierende Wirkung kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Liebeskomödie über eine Endzwanzigerin, die kurz vor der Hochzeit von ihrem Verlobten verlassen wird. Mit Hilfe von Freunden versucht sie, über den Kummer hinwegzukommen und eine neue Liebe zu finden. Die Geschichte des Films ist zwar weit von der Lebensrealität 12-Jähriger entfernt, für diese Altersgruppe aber dennoch leicht nachvollziehbar und in keiner Weise überfordernd. Die stellenweise sexualisierte Sprache wird stets humoristisch gebrochen, wodurch sich keine moralisch desorientierende Wirkung entfalten kann. Gleiches gilt für den vereinzelt dargestellten Alkohol- und Drogenkonsum, der zudem nie selbstzweckhaft oder glorifizierend in Szene gesetzt wird.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Jugenddrama mit Thrillerelementen über zwei Teenagerinnen aus desolaten Familienverhältnissen, die sich durch ihre Freundschaft gegenseitigen Halt geben. Als eine der beiden eine Affäre mit dem verhassten Onkel der Freundin beginnt, droht die Situation zu eskalieren. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, das stark sexualisierte Verhalten der Protagonistinnen als Resultat ihres problematischen Lebensumfelds zu betrachten und entsprechend zu hinterfragen. Eine Vorbildfunktion kann in diesem Zusammenhang auch auf Grund der negativen Darstellung dieses Sexualverhaltens ausgeschlossen werden. Auch die angerissenen Probleme Selbstverletzung und Essstörung werden auf eine zurückhaltende Weise behandelt, die für ab 16-Jährige keine Überforderung darstellt. Die an der Oberfläche bleibende Figurenzeichnung in Verbindung mit einer stellenweise verfremdenden Inszenierung (insbesondere bei einem Gewaltakt gegen Ende) sorgt darüber hinaus für ausreichende Distanzierungsmöglichkeiten vom Geschehen auf der Leinwand.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Thriller über einen Gangster, der nach seiner Haftentlassung ein neues Leben beginnen will, jedoch von einem mächtigen Unterweltboss wieder in die Kriminalität gedrängt wird. Der Film beinhaltet eine Reihe von Gewaltdarstellungen, die realistisch und intensiv in Szene gesetzt sind. Dem dargestellten Milieu entsprechend ist auch die Sprache hart und teilweise obszön. Für Jugendliche ab 16 Jahren bewegen sich die Darstellungen dennoch in einem Rahmen, der keine Überforderung befürchten lässt. Auf Grund ihrer anzunehmenden Medienerfahrungen sich Zuschauer dieser Altersstufe fähig, die kritische Haltung des Films gegenüber den kriminellen und brutalen Machenschaften zu erkennen. Der Film propagiert keine Gewalt, sondern zeigt die tragischen Auswirkungen dieses Lebensstils. Von einer moralisch desorientierenden Wirkung ist nicht auszugehen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Science-Fiction-Film über einen Mafiakiller, der per Zeitreise in die Vergangenheit geschickt wird, um dort sein jüngeres Ich zu töten. Der Film setzt stark auf visuelle Schauwerte. Die Gewalt wirkt in den Actionszenen nicht selbstzweckhaft. sondern stets in den Kontext des Handlungsverlaufs eingebettet ist. Dargestellte Exekutionen durch Killer aus der Zukunft wirken erschreckend, aber keineswegs gewaltverherrlichend; sie charakterisieren in erster Linie eine verkommene, gesetzlose Zukunftswelt. Jugendliche ab 16 Jahren sind problemlos in der Lage, die Darstellungen in dieser Hinsicht zu entschlüsseln. Davon abgesehen bietet die verschachtelte Erzählweise ausreichende Distanzierungsmöglichkeiten. Eine verrohende oder sozialethisch desorientierende Wirkung kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über die junge Tochter eines ranghohen Nazis, die zum Ende des Zweiten Weltkriegs vor den Alliierten durch Deutschland flüchtet. Dabei geraten ihre politischen Überzeugungen immer mehr ins Wanken. Der Film ist von einer Atmosphäre der Bedrohung und Gefahr geprägt, vereinzelt kommt es zu gewalttätigen Handlungen. Diese sind jedoch in keiner Weise selbstzweckhaft inszeniert und schlüssig in die dramatische Erzählung eingebunden. Darüber hinaus sind Jugendliche ab 16 Jahren in der Lage, die Geschehnisse in den historischen Kontext einzuordnen und entsprechend zu verarbeiten. Eine Überforderung kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Mischung aus Komödie und Liebesromanze über einen karrieristischen Pharmavertreter, der sich in eine an Alzheimer erkrankte Frau verliebt. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, das zynische Geschäftsgebaren der Hauptfigur als überzeichnete Satire zu durchschauen, eine moralische Desorientierung steht daher nicht befürchten. Auch von einer sexualethischen Beeinträchtigung ist nicht auszugehen: die Charaktere bedienen sich zwar zuweilen einer zotigen Sprache und auch auf der Bildebene werden sexuelle Situationen dargestellt. Aber auch hier können 12-jährige das Gezeigte auf Grund der überspitzten Inszenierung als Satire erkennen und als entsprechend realitätsfern einordnen. Die heiter-romantischen Szenen des Films haben zudem eine entlastende Wirkung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Drama über ein glückliches und erfolgreiches Ehepaar, das auf eine harte Probe gestellt wird, als die Frau an Brustkrebs erkrankt und der Mann zwischen seiner Liebe und Treue für sie und einer Affäre, die ihm Trost gibt, hin- und hergerissen ist. Der Film behandelt die existenzielle Erschütterung und Themen wie Lebenslust, Todesangst, Verantwortung und Verlust sehr offen und direkt, wobei er auch die Möglichkeit der Sterbehilfe angesichts der tödlichen Krankheit thematisiert, ohne diese zu werten. Neben freizügigen Sexszenen zeigt er auch das Leiden der Frau und die Angstvisionen ihres Mannes in eindringlichen Bildern. Jugendliche ab 12 Jahren können mit diesen Szenen umgehen und sie in den Kontext der erzählten Geschichte einordnen. Auch wenn sich ihnen nicht alle Aspekte des Films erschließen werden, können sie die teilweise ambivalenten Handlungen der Charaktere so weit beurteilen, dass für sie nicht die Gefahr einer Desorientierung oder Überforderung besteht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Der Abenteuerfilm erzählt davon, wie der Erfinder Fritz Fuchs durch den gierigen Roman Zenkert, den er noch aus seinen Kindertagen kennt, in die turbulente Jagd nach einem Schatz verwickelt wird. Die Inszenierung birgt zahlreiche anhaltende Spannungsmomente sowie einige bedrohliche Szenen, in denen die positiven Identifikationsfiguren wie auch mehrere Hundewelpen großen Gefahren ausgesetzt sind. Die Grundstimmung des Films und seine überwiegenden Erzählelemente sind jedoch positiv, ebenso wie die vermittelten Werte der Freundschaft, Solidarität und Tierliebe. Dazu kommen eine klare Rollenverteilung zwischen Gut und Böse und zahlreiche Szenen, die für emotionale Entlastung sorgen. Deshalb besteht für Kinder ab 6 Jahren nicht das Risiko einer Verstörung oder Überforderung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen russischen Lehrer, der aus der Provinz nach Moskau ziehen will, um als Romanautor Karriere zu machen und seine große Liebe zu heiraten. Um ihren Lehrer am Umzug zu hindern, verpflichten die Bewohner seines Heimatortes ihn als Trainer einer Kinderfußballmanschaft, die kurz vor einem wichtigen Turnier steht. Kinder ab 6 Jahren haben keinerlei Probleme, der humorvollen und stellenweise märchenhaft anmutenden Geschichte zu folgen. Vereinzelte dramatische oder spannende Szenen können von Kindern dieser Altersstufe im Gesamtkontext gesehen und entsprechend problemlos verarbeitet werden. Zudem fängt die heitere Grundstimmung die wenigen bedrohlichen Momente atmosphärisch auf. Eine Überforderung kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Historiendrama über die Lebensgeschichte des gleichnamigen bayerischen Königs, von seinen Jugendjahren bis zu seinem mysteriösen Tod. Der sehr ruhig, langsam und stellenweise märchenhaft inszenierte Film enthält nur wenige, zurückhaltend dramatische Szenen. Diese bewegen sich stets in einem Rahmen, der für Kinder ab 6 Jahren keine Überforderung darstellt. Das trotzige, eigensinnige und mitunter kindliche Verhalten der Titelfigur ist dabei für Kinder gut nachvollziehbar, ohne eine negative Vorbildwirkung zu entfalten. Auch die Szenen, die den psychisch kranken Prinzen Otto und später den verwirrten Ludwig zeigen, sind sehr zurückhaltend inszeniert und für ab 6-Jährige ohne nachhaltige Belastung verkraftbar.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Im Mittelpunkt des Films steht ein Mann, der als Mitglied einer Stripper-Truppe sein Geld verdient. Durch die Freundschaft zu einem Neuling im Team und der Liebe zu dessen Schwester beginnt er an seinem Lebenswandel zu zweifeln. Der Film thematisiert durch den Beruf der Protagonisten Sex und zeigt ein Leben, das auch von sexuellen Ausschweifungen geprägt ist. Der deutliche Performance- und Bühnencharakter der oftmals humorigen Strip-Shows bietet Jugendlichen ab 12 Jahren ausreichende Distanzierungsmöglichkeiten. Zudem wird das Milieu letztlich negativ gezeichnet, weshalb eine sozialethische Desorientierung nicht zu befürchten steht. Gleiches gilt für die Darstellung von Drogenhandel und –Konsum, dessen negative Folgen deutlich. Dargestellt werden. 12-Jährige sind in der Lage, dies zu durchschauen und können das Gesehene mit der gebotenen Distanz verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Auf einer norwegischen Sage basierender Märchenfilm. Im Mittelpunkt stehen die Abenteuer der Blauen und Roten Wichtel, deren "magisches Silber" gestohlen wird, wodurch ihre Welt in ewige Finsternis zu stürzen droht. Der sehr ruhig inszenierte Film weist keine vordergründig böse Figur auf und stellt positive Eigenschaften wie Mut und gegenseitige Hilfe in den Vordergrund. Auch wenn die Atmosphäre bisweilen etwas düster und in einzelnen Momenten leicht unheimlich ist, kann eine emotionale Überforderung bei Kindern ab 6 Jahren ausgeschlossen werden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Märchenhafter Liebes- und Abenteuerfilm über den Konflikt zweier Liebender (den Sohn eines Herrschers und die Tochter eines einfachen Mönchs), die auf Grund ihrer unterschiedlichen Herkunft und Religion nicht zueinander kommen können. Der Film arbeitet mit einem sehr klaren Gut-Böse-Schema, das von Kindern ab 12 Jahren problemlos verstanden werden kann. Mit dem Liebespaar stehen eindeutig positive Identifikationsfiguren im Vordergrund. Einige intensive Kampfszenen, bei denen stets auch Menschen getötet werden, stellen für Zuschauer ab 12 keine Überforderung dar, da der märchenhafte, historisierende Charakter der Erzählung stets erkennbar bleibt und die gewaltsamen Geschehnisse abmildert.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Komödie erzählt von Bürgermeisterwahlen in einer italienischen Kleinstadt und der unerwarteten Romanze zwischen einer den konservativen Familienwerten verpflichteten Kandidatin und ihrem homosexuellen Konkurrenten um das Amt. Der Film ist leicht und gut nachvollziehbar inszeniert, die auftretenden Konflikte werden plausibel und solide aufgelöst. Die Grundstimmung der Toleranz und des menschlichen Verständnisses trotz aller Unterschiede prägen dabei stets den Ton der Inszenierung. Obwohl sicher nicht alle thematischen Aspekte von Liebe und Politik für sie zu erfassen und verständlich sind, ist für Kinder ab sechs Jahren keinerlei beeinträchtigende Wirkung zu erwarten.
FSK ab 6 freigegeben
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Der Horrorfilm erzählt von zwei im Wald aufgefundenen Mädchen, die in die Obhut von Pflegeeltern gegeben werden. Ein mysteriöses Mutterwesen, welches die Erwachsenen zunächst nur für eine Phantasie der traumatisierten Kinder halten, greift immer bedrohlicher ins Leben der kleinen Familie ein. Zunächst von einer realistischen Erzählweise geprägt, dann zunehmend mit den Mitteln des Horrorgenres erzeugt der Film eine düster-bedrohliche Atmosphäre mit nur wenigen Entlastungsmomenten. Er enthält einige schockierende sowie gewalthaltige Bilder, die nicht immer eindeutig der Phantasie oder der realen Welt zuzuordnen sind und die Jugendliche unter 16 Jahren verstören können. 16-Jährige besitzen ausreichend Medien- und Genreerfahrung, um diese Elemente in den Kontext der Schauergeschichte einzuordnen und zu verarbeiten. Da sie sich auch ausreichend von der bedrohlichen Stimmung distanzieren können, birgt der Film für sie nicht das Risiko einer Überforderung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen überzeugten Single Anfang 40, der sich jedoch über die Zuneigung zu einem Hund in eine Tierärztin verliebt. Dieser Liebe stehen allerdings noch einige Hindernisse im Weg. Anhand der Haupt- und mehrerer Nebenfiguren erzählt der Film von weit verbreiteten, alltäglichen Liebesproblemen und zielt damit eindeutig auf ein erwachsenes Publikum, während sich ganz jungen Zuschauern viele Aspekte nicht erschließen. Doch Kinder ab 6 Jahren können ihn problemlos verarbeiten, da er stringent erzählt ist, durchweg eine große Warmherzigkeit für seine Figuren an den Tag legt und sowohl in seinen Bildern wie auch auf sprachlicher Ebene dezent ist, auch in den Liebesszenen. Zudem wird der Film von einer sehr positiven Botschaft getragen, weshalb für Kinder im Grundschulalter keine Überforderung zu befürchten ist.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über ein schwules Paar aus Berlin, dessen Beziehung durch das Auftauchen einer intriganten Freundin durcheinander gebracht wird, denn diese setzt alles daran, die beiden auseinanderzubringen. Die Geschichte und sämtliche Charaktere wirken sehr überspitzt und bewusst künstlich angelegt, sodass Kinder ab 12 Jahren kaum einen Bezug zu ihrer eigenen Lebensrealität herstellen werden. Der comichafte Humor ist für diese Altersgruppe ebenfalls klar als solcher durchschaubar. Eine längere erotische Szene zwischen den beiden Männern wird romantisch und vollkommen einvernehmlich dargestellt.
FSK ab 12 freigegeben
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In der Fortsetzung der erfolgreichen Ensemblekomödie durchleben die männlichen Protagonisten wieder viele Irrungen und Wirrungen der Liebe, des Familienlebens und des Lebens insgesamt, wobei die miteinander verwobenen Episoden von chaotisch bis rührend reichen. Aus der einfühlsamen Inszenierung, die auch ernste Themen auf verständliche Weise behandelt und Konflikte entlastend auflöst, stechen nur wenige Elemente heraus – etwa der Alkohol- und Drogenkonsum eines Protagonisten sowie eine versuchte Vergewaltigung. Diese werden angemessen kritisch dargestellt und entsprechend aufgelöst. Da sich Kindern in der Figur des Sohnes eines Protagonisten zudem eine positive Identifikationsfigur bietet, die sie gewissermaßen durch den Film begleitet, ist für Kinder ab 6 Jahren keine Überforderung zu befürchten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Filmbiografie über den berühmten Balletttänzer Li Cunxin, der als Jugendlicher seine chinesische Heimat verließ und daraufhin mit Einreiseverbot belegt wurde. Für Kinder ab 6 Jahren stellt die emotional anrührende Erzählung mit ihren vereinzelten dramatischen Momenten keine Überforderung dar. Darüber hinaus bieten die durchweg sympathisch charakterisierten Hauptfiguren jungen Zuschauern positive Identifikationsmöglichkeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Psychodrama über eine junge Frau, die den frühen Verlust des Vaters nie verkraftet hat und geradezu manisch flüchtige sexuelle Begegnungen mit älteren Männern sucht. Als sie eines Tages dem Geheimnis des Todes ihres Vaters auf die Spur kommt, stürzt sie zunächst in tiefe Verzweiflung. Der Film schildert das schwierige Verhältnis der Protagonistin zu ihrer Mutter und ihr irritierendes Sexualleben in düsterer Atmosphäre, was Kinder unter 12 Jahren irritieren und emotional überfordern könnte. 12-Jährige und Ältere sind bereits in der Lage, diese Aspekte vor dem Hintergrund von Mariekes Geschichte zu verstehen und sich emotional ausreichend davon zu distanzieren. Da der Film auf drastische Bilder verzichtet, können sie mit ihrer Medienerfahrung auch die dramatischen Szenen dem Porträt einer psychisch labilen jungen Frau zuordnen und den Film ohne die Gefahr einer Desorientierung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Psychodrama über eine junge Frau, die aus einer Sekte flüchtet und bei ihrer Schwester und deren Mann Unterschlupf findet. In der Folgezeit fürchtet sie, von dem Guru und seinen Jüngern verfolgt zu werden. Der Film ist sehr ruhig erzählt, die Grundstimmung angespannt, die vermeintliche Bedrohung ungreifbar. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, das mitunter irritierende und irrationale Verhalten der Protagonistin auch ohne explizite Erklärungen im Kontext ihrer schwierigen seelischen Situation einzuordnen und zu reflektieren. Das Gleiche gilt für die in Rückblenden gezeigten Schilderungen des Sektenlebens, bei dem die Mitglieder Vergewaltigungen als "Reinigungsprozess" und sogar einen Mord während eines Einbruchs positiv umzudeuten verstehen. Ab 16-Jährige begreifen, dass dabei nicht die Haltung der Filmemacher dargestellt wird, sondern die fragwürdige Haltung der filmischen Figuren. Eine moralische Desorientierung steht daher nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Comicverfilmung vereint alle Helden der berühmten Marvel-Comics in einem actionreichen Abenteuer, in dessen Verlauf sie als schlagkräftiges Team einen machtbesessenen Bösewicht besiegen und die gesamte Menschheit vor dem Untergang bewahren müssen. Die Figurenzeichnung ist klar in Gut und Böse eingeteilt und bietet gute Identifikationsmöglichkeiten für ältere Kinder. Obwohl die Inszenierung in genretypischer Manier voller rasanter Action- und Gewaltszenen ist, die insbesondere auch auf der Tonebene ihre Wirkung entfalten, ist die Fiktionalität der gezeigten Welt stets deutlich und auch für Kinder zu erkennen - reale Menschen kommen kaum zu Schaden. Außerdem birgt der Film zahlreiche entlastende Momente, etwa durch humorvolle Kommentare und die Wendung von anfangs bedrohlichen Szenen zum Positiven, und betont stets die Wichtigkeit von Werten wie Freundschaft und Loyalität. Daher besteht bereits für 12-Jährige keine Gefahr einer Übererregung oder Desorientierung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Mischung aus Sportfilm und Filmbiografie über den passionierten Surfer Jay Moriarity, der im Alter von 22 Jahren beim Free-Diving im Indischen Ozean starb. Der Film enthält keine Szenen, die Kinder ab 6 Jahren nachhaltig irritieren könnten. Der Tod der Ehefrau des Protagonisten ist sehr dezent inszeniert und entfaltet daher keine gravierende Wirkungsmacht. Im Mittelpunkt stehen ein positives Lebensgefühl und die eindrucksvollen, durchaus spannenden sportlichen Leistungen, deren Risikoreichtum gleichwohl nie verharmlost wird.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Filmbiografie über das Leben der Boxlegende Max Schmeling zeigt eine Reihe von sportlichen Boxkämpfen, die nicht über den sportlichen Rahmen hinaus gewalttätig inszeniert sind und bei denen niemand ernsthaft Schaden nimmt. Auch die Szenen, die sich mit der Nazizeit und den Kriegsereignissen befassen, können von Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren eingeordnet werden. In der Filmgeschichte werden positive Werte wie Freundschaft, Mut und Hilfsbereitschaft in den Vordergrund gestellt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Liebesfilm über einen jungen Mann, der gerade von seiner Freundin verlassen wurde, eine junge Frau, die kürzlich in den Wohnblock ihm gegenüber gezogen ist und ebenfalls eine lange Beziehung hinter sich hat. Ganz allmählich entspinnt sich zwischen den beiden eine Romanze. Für Kinder ab 6 Jahren stellt der sehr poetisierende Inszenierungsstil trotz seiner Rasanz keine Überforderung dar, da die gezeigten Bildwelten keine negativen oder ängstigenden Gefühle transportieren, sondern vor allem von Sehnsüchten und Liebe erzählen. Auf der inhaltlichen Ebene ist ein sehr kurz gezeigter Autounfall für ab 6-Jährige als möglicher "Schreckmoment" verkraftbar; wenn es zu Sex kommt, wird dies lediglich visuell angedeutet und erschließt sich 6-Jährigen inhaltlich nicht. Eine Überforderung kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Das historische Drama spielt im amerikanischen Westen Mitte des 19. Jahrhunderts und erzählt vom beschwerlichen Weg dreier Siedlerfamilien durch unerschlossene Landstriche voller möglicher Gefahren. Die Inszenierung dieser Reise ist ruhig und bedächtig und gibt den Charakteren viel Raum. Insbesondere die Konflikte innerhalb der Gruppe rücken so ins Zentrum der Erzählung, doch auch die Atmosphäre von Ungewissheit und Bedrohung, der der Treck ausgesetzt ist. Einzelne dramatische Szenen, die etwa die Begegnung mit einem Indianer und dessen brutale Gefangennahme schildern, sind bereits für Kinder ab 6 Jahren zu verarbeiten, da die Spannung wieder aufgelöst wird und letztlich trotz aller Konflikte eine versöhnliche Haltung die Oberhand gewinnt. Für diese Altersgruppe ist der Film zwar und schwer zugänglich, die Gefahr einer Überforderung geht jedoch nicht von ihm aus.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Animationsfilm über einen nicht unsympathischen Bösewicht namens Megamind, der sich ein Katz-und-Maus-Spiel mit einem Superhelden namens Metroman liefert. Der rasante Inszenierungsstil sowie die effektreiche Ton- und Musikbegleitung stellen für Kinder ab 6 Jahren keine Überforderung dar. In den bildgewaltigen Actionszenen kommen keine Menschen zu schaden. Zudem stehen die Spannungsmomente in einem steten Wechsel mit komödiantischen oder romantischen Sequenzen, die das Tempo des Films drosseln und entlastend wirken.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Die schwarze Komödie spielt im "angeschlossenen" Österreich des Jahres 1938 und erzählt anhand von zwei Freunden – dem jüdischen Galeristensohn Victor und Rudi, der sich der SS anschließt – eine Verwechslungsgeschichte um vertauschte Identitäten und Original und Fälschung einer Michelangelo-Zeichnung. Der historische Hintergrund des Nationalsozialismus wird dabei trotz aller komödiantischen Elemente der Handlung stets ernst genommen und erschließt sich auch Kindern ab 12 Jahren. Diese durchschauen die komplexen Verwicklungen und Verwechslungen und können auch mit der stellenweise rüden Sprache und einzelnen bedrohlichen Elementen wie etwa einer Verhörszene umgehen. Daher bietet der Film dieser Altersgruppe die Möglichkeit, sich mit Fragen zu Freundschaft, Opportunismus und Loyalität auseinanderzusetzen, ohne sie in ihrer Entwicklung zu beeinträchtigen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Das Drama zeichnet anhand der Odyssee eines Fernfahrers durch die ukrainische Provinz ein düsteres Bild der postsowjetischen Gesellschaft. In seinen Begegnungen mit der Polizei, einer Prostituierten, mit Bauern und Räubern wird der junge Mann Zeuge von Armut, Willkür und Gewalt, bis er schließlich selbst gewalttätig wird. Die Stationen seiner Reise bieten in ihrer Ausweglosigkeit nur wenig emotionale Entlastung, was aber von Jugendlichen ab 16 Jahren ebenso verarbeitet werden kann wie einzelne Szenen explosiver Gewalt. Ihnen erschließt sich aufgrund ihrer Lebenserfahrung auch die über das Gezeigte hinausweisende ethische Reflexionsebene des Films.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Spielfilm mit dokumentarischen Zügen erzählt die Geschichte des jungen Adolf Hitler, der während seiner Zeit als Künstler im Wien des beginnenden 20. Jahrhunderts einen älteren Juden kennen lernt, der für ihn zweitweise zu einer Art väterlichem Mentor wird. Der Film enthält eine Reihe bedrohlicher, latent gewalttätiger Szenen. Auch die Umgangsformen der Charaktere sind von einer oftmals rüden Sprache geprägt. Beides stellt jedoch keine emotionale Überforderung für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren dar. Zuschauer dieser Altersgruppe sind auf Grund ihrer bildungsbedingten sowie sozialkritischen Reife in der Lage, die gesellschaftlichen Situationen und Entwicklungen, die der Film beschreibt, kritisch zu betrachten und in einen geschichtlichen Hintergrund einzuordnen. Zudem liegen Sympathie und Mitgefühl stets auf Seiten der positiven jüdischen Figur. Eine moralisch desorientierende Wirkung ist daher nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über eine erfolgreiche, aber menschenfeindliche Galeristin, deren Sohn sich mit dem Sohn eines Gelegenheitsbauarbeiters, Alkoholikers und Schürzenjägers anfreundet. Zwischen den ungleichen Erwachsenen entspinnt sich eine Affäre. Zwar zeigt der Film über weite Strecken einen übersteigerten Alkoholkonsum der erwachsenen Hauptfiguren, und auch die Sprache des männlichen Protagonisten ist und nicht frei von Sexismus und Rassismus. Doch sind Kinder ab 12 Jahre bereits in der Lage, die sehr übertriebene und schrille Inszenierung der Charaktere in ihren Übertreibungen zu durchschauen und entsprechend nicht als Rollenvorbild zu verstehen – im Gegenteil wirkt das Verhalten der Figuren auf Zuschauer dieser Altersstufe eher peinlich und abstoßend. Zudem werden auch negative Folgen des Alkoholkonsums ins Bild gesetzt. Insgesamt bietet die Handlung jungen Zuschauern ab 12 Jahren wenig Anbindungspunkte an die eigene Lebensrealität, sodass ein Nachahmungseffekt auch aus diesem Grund nicht zu befürchten steht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über eine junge alleinerziehende Mutter, die nach dem Verlust ihres Jobs als Haushälterin bei einem zynischen Geschäftsmann arbeitet und ihm näherkommt. Dann aber erfährt sie, dass er für die Pleite ihres früheren Arbeitgebers verantwortlich ist und fädelt einen Racheplan ein. Der Film ist mit leichter Hand und zurückhaltend inszeniert, ohne seine sozialkritische Absicht zu verhehlen, die sich auch jungen Zuschauern erschließt. Für diese wird neben der sympathischen weiblichen Protagonistin vor allem ihr Sohn zu einer Identifikationsfigur. Bei kleineren Kindern könnten die turbulenten und teils bedrohlichen Entwicklungen zum Ende des Films Irritationen auslösen, die nicht alle aufgelöst werden. Jugendliche ab 12 Jahren können diese Elemente jedoch in den Kontext der fiktionalen Handlung einordnen und sie ohne Probleme verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Dritter Teil der komödiantischen Familiengeschichte um Gaylord "Greg“ Focker, seine Frau Pam, seine exzentrischen Eltern und seine konservativen Schwiegereltern. Der zum Teil schlüpfrige Humor, bei dem es immer wieder auch um sexuelle Nöte geht, findet fast ausschließlich auf verbaler Ebene statt. Eine verstörende oder emotional überlastende Wirkung ist daher bei Kindern ab 6 Jahren nicht zu befürchten. Gleiches gilt für vereinzelte, kurze Schreckmomente, die stets humoristisch aufgelöst und von 6-Jährigen im Gesamtzusammenhang der Komödie eingeordnet werden können.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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In einer Mischung aus Drama und Tragödie erzählt der Film von einer Hochzeitsfeier auf einem vornehmen Landsitz. Das freudige Ereignis wird von diversen Eklats überschattet. Zudem befindet sich ein Planet auf Kollisionskurs mit der Erde und droht alles Leben auszulöschen. Die Apokalypse scheint unaufhaltsam. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, das drohende Schreckensszenario, das ausschließlich auf dem Landsitz – einem hermetisch geschlossenen Kosmos – stattfindet, als fiktiv und symbolhaft konstruiert zu erkennen. Da die Erzählung keinerlei Bezug zu ihrer eigenen Lebenswelt hat und die Inszenierung in den Bildern, den Dialogen und der Musik die Künstlichkeit des Films auf allen Ebenen unterstreicht, können sie sich gut von den Geschehnissen distanzieren. In diesem Kontext können ab 12-Jährige auch das bedrohliche Ende sowie vereinzelte dramatische, latent gewalttätige Situationen problemlos verarbeiten
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Science-Fiction-Film über zwei Geheimagenten, die im Auftrag der US-Regierung gegen einen diabolischen Außerirdischen kämpfen, der die Weltherrschaft erlangen will. Der rasante Film beinhaltet eine Vielzahl zum Teil gewalthaltiger Actionszenen, bei denen neben diversen außerirdischen Monstern auch Menschen getötet werden. Durch die betont comichafte Übersteigerung der Inszenierung können Jugendliche ab 12 Jahren die Geschehnisse problemlos als Bestandteile eines Fantasyspektakels durchschauen, das nichts mit ihrer Lebensrealität gemein hat. Auch der fortwährend eingestreute, selbstironische Humor mildert die Ernsthaftigkeit und die Wirkung der Gewaltmomente deutlich ab. Von einer nachhaltigen Beeinträchtigung ist daher nicht auszugehen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Animationsfilm erzählt im Stil einer Legende von einer rebellischen jungen Königstochter in den schottischen Highlands, die sich gegen die höfischen Zwänge und ihre geplante Verheiratung wehrt. Als sie nach einem Streit ihre Mutter mit Hilfe einer alten Hexe in einen Bären verwandelt, löst sie dadurch schicksalhafte Ereignisse aus. Unter Aufbietung all ihres Mutes muss sie die Dinge wieder in Ordnung bringen. Der Film wird getragen von liebenswerten Charakteren, insbesondere der starken Mädchenfigur, und sorgt in seinem Wechsel von spannenden und ruhigen Momenten und mit viel Humor immer wieder für emotionale Entlastung. Während jüngste Zuschauer von den dramatischen Szenen und einigen düsteren Aspekten irritiert werden könnten, sind bereits 6-Jährige in der Lage, mit dem Spannungsniveau umzugehen und die stringent erzählte und am Ende klar aufgelöste Geschichte zu verstehen. Sowohl die Dramatik als auch die bedrohlichen Elemente können sie mit der positiven Identifikationsfigur durchleben, ohne überfordert oder verstört zu werden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Solzialdrama erzählt von einem Pädosexuellen, der in einem Kellerverlies einen Jungen gefangen hält. Geschildert wird der Alltag des Mannes und des Jungen, der am Ende gegen seinen Peiniger aufbegehrt. Der Film ist in einem dokumentarisch anmutenden, betont nüchternen Stil inszeniert und enthält sich jeder moralischen Wertung. Die Regie verzichtet völlig auf eine spekulative Bild- und Tonebene oder emotionalisierende Musik. Die sexuellen Übergriffe werden nur angedeutet. Jugendliche ab 16 Jahren sind auf Grund ihrer geistigen Entwicklung und ihrer anzunehmenden Medienkompetenz in der Lage, die Geschehnisse auch ohne eine moralische Stellungnahme seitens der Inszenierung zu reflektieren und zu verarbeiten. Sie können die menschliche Ausnahmesituation, in welcher das Opfer leben muss, nachvollziehen und sein mitunter befremdliches Verhalten (sprich: seine ausbleibenden Fluchtversuche) entsprechend einordnen. Das Thema und die bedrückende Atmosphäre des Films führen vermutlich auch bei dieser Altersstufe (wie auch bei Erwachsenen) zu Betroffenheit und emotionaler Anspannung, eine nachhaltige Irritation oder Überforderung kann gleichwohl ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Animationsfilm über einen neunjährigen Jungen, der eine Reihe von Abenteuern im Weltall bestehen muss, um seine von Marsianern entführte Mutter zu befreien. Der bildgewaltige Film hält eine durchgehende Balance zwischen effektreichen Actionszenen und vergleichsweise ruhigen und auch sehr humorvollen Situationen. Auf diese Weise wird die Spannung immer wieder aufgehoben, sodass bei Kindern ab 6 Jahren keine Überforderung zu befürchten ist. Auch das eindeutige Gut-Böse-Schema ist für Zuschauer dieser Altersgruppe klar verständlich. Zudem wird sehr früh klar, dass die Geschichte zu einem guten Ende finden wird. Darüber hinaus trägt die sehr positive Darstellung des Mutter-Sohn-Verhältnisses zu einer entlastenden Wirkung bei.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Anhand dreier Frauenschicksale erzählt der Film vom israelisch-palästinensischen Konflikt. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, die politischen Zusammenhänge der Geschichte nachzuvollziehen; daher können sie auch die stellenweise emotional belastenden Geschehnisse entsprechend einordnen und verarbeiten. Eine nachhaltige Beeinträchtigung ist für diese Altersgruppe nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine junge Frau, die davon träumt, eine Schönheitskönigin zu werden und dabei in den mexikanischen Drogenkrieg hineingezogen wird. Der ruhig inszenierte Film vermittelt mit hoher Intensität ein Gefühl ständiger Angst und Hoffnungslosigkeit. Es kommt zu Szenen körperlicher, auch sexueller Gewalt. Die Inszenierung ist jedoch nie reißerisch oder selbstzweckhaft, sondern dient klar einer sozialkritischen Aussage. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, dies zu erkennen, die Geschehnisse entsprechend einzuordnen und zugleich eine schützende Distanz zu den Handlungen aufzubauen. Das Gezeigte wird Betroffenheit auslösen, aber eine nachhaltig beeinträchtigende Wirkung kann bei ab 16-Jährigen ausgeschlossen werden.
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Das Drama erzählt vom gemeinsamen Urlaub einer schwedischen Mutter mit ihrem 16-jährigen Sohn in Taiwan, wo die verträumte Singlefrau deren Kontakt zu verbessern hofft. Da sie dort jedoch auch einer männlichen Internetbekanntschaft näher kommen will, sind einige Verwicklungen vorgezeichnet. Nachvollziehbar und mit sympathischen Charakterzeichnungen wird von einer schwierigen Annäherung zwischen Mutter und Sohn erzählt. Zugleich vermittelt die Inszenierung auch traurige Aspekte und schildert in atmosphärischen Bildern Einsamkeit und Konflikte. Einzelne, für Kinder potenziell bedrohliche Darstellungen, etwa von der Konfrontation mit Gangstern und körperlichen Auseinandersetzungen, sind bereits für 12-Jährige im Kontext verständlich und entfalten keine irritierende Wirkung. 12-Jährige können mit der Dramatik dieser Elemente wie auch der Mutter-Sohn-Konflikte umgehen und den Film auch wegen seines hoffnungsvollen Endes ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Actionfilm über ein kleines Team von Agenten, die auf eigene Faust einen Atomschlag durch einen Terroristen verhindern müssen, zugleich aber selbst als Terroristen gejagt werden. Der sehr rasant inszenierte Film besteht in erster Linie aus einer Abfolge von Spannungs- und Actionszenen. Bei diesen kommt es mitunter zu körperlicher Gewalt und Tötungen, jedoch wird dies fast durchweg in einer sehr überzogenen, irrealen Weise inszeniert. Ältere Kinder ab 12 Jahren haben auf Grund des eindeutig fiktionalen Geschehens ausreichend Möglichkeit, sich emotional von den Darstellungen zu distanzieren. Darüber hinaus kann man bei Zuschauern dieser Altersstufe in aller Regel von einer Genre- und Medienkompetenz ausgehen, die es ihnen ermöglicht, die Action- und Gewaltszenen im Kontext der fiktiven Agentengeschichte zu sehen und entsprechend einzuordnen. Emotional kann der Film ab 12-Jährige zwar dem Genre entsprechend "aufregen", eine Übererregung oder eine moralische Desorientierung kann jedoch ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das historische Drama erzählt die Geschichte von Eugenia Ginzburg, die 1937 in die Mühlen des stalinistischen Terrors gerät und eine lange Leidenszeit in verschiedenen Arbeitslagern durchlebt. Die Inszenierung des Films ist auch in den dramatischen und erschreckenden Passagen zurückhaltend und nie spekulativ. Das Leiden der Menschen unter der Ungerechtigkeit eines skrupellosen Regimes wird respektvoll geschildert, dabei wird stets der Wert von Freundschaft, Solidarität und Liebe hervorgehoben. Für Entlastung sorgen zahlreiche ruhige Momente sowie die moralisch integre Hauptperson, die als Identifikationsfigur Halt und Orientierung bietet. So können bereits 12-Jährige den Film als Darstellung eines Stücks Zeitgeschichte nachvollziehen und ihn emotional verarbeiten.
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Historiendrama mit märchenhaften Elementen nach dem Roman von Salman Rushdie. Im Mittelpunkt stehen zwei Jungen, ein Hindu und ein Moslem mit telepathischen Fähigkeiten, deren enge Freundschaft an ihren religiösen Umfeldern zu zerbrechen droht. Der bildgewaltige Film spielt vor dem Hintergrund der Unabhängigkeitserklärung Indiens im Jahr 1947, doch werden kriegerische Handlungen weder ausführlich noch eindringlich dargestellt. Einzelne dramatische Szenen, darunter eine Folterszene, sind stimmig in die Gesamtdramaturgie eingebunden und können von Kindern ab 12 Jahren auch in diesem Sinne wahrgenommen und verarbeitet werden. Insgesamt haben diese Szenen keinen prägenden Charakter für das Gesamtgeschehen und die Balance zwischen dramatischen und entlastenden Sequenzen lässt bei ab 12-Jährigen keine nachhaltigen Ängstigungen erwarten.
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In Kanada spielendes Drama über einen aus Algerien stammenden Mann, der nach dem Selbstmord einer Grundschullehrerin als Ersatzlehrer deren Klasse übernimmt. Bald merkt er, dass seine Auffassungen von Lehrstoff und -methoden deutlich von den strikten Standards der Schule abweichen. Auf der Bildebene enthält der Film nur wenige belastende Situationen, dafür werden auf der Dialogebene mehrfach tragische und bedrückende Vorfälle thematisiert, so etwa der für die Kinder traumatische Selbstmord ihrer Lehrerin oder die Schilderung Monsieur Lazhars über den Brand in seiner Wohnung, bei dem seine gesamte Familie ums Leben kam. Jugendliche ab 12 Jahren sind auf Grund ihrer altersgemäßen Entwicklung fähig, die ernsten und belastenden Themen Tod und Trauer sowie Monsieur Lazhars schwierige Situation als Asylbewerber angemessen zu reflektieren und zu verarbeiten. Für diese Altersgruppe erschließen sich auch die positiven und dadurch entlastenden Aspekte der Freundschaftsgeschichte eines im Zentrum stehenden Kinderpaars. Stellenweise mag der Film mit seinen traurigen Themen für ab 12-Jährige eine emotionale Herausforderung darstellen, eine Überforderung kann gleichwohl ausgeschlossen werden.
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Fantasyfilm über eine Invasion von Aliens in Mexiko. Zwei junge Amerikaner versuchen zu fliehen und in die USA zurückzukehren, bevor ganz Mexiko vom Militär abgeriegelt wird. Zwischen den zum Teil intensiven Spannungsmomenten bietet der Film Zuschauern ab 12 Jahren ausreichend entspannende Momente, um sich vom Geschehen zu distanzieren. Durch diese Ausgewogenheit stellt der Film für diese Altersgruppe keine emotionale Überforderung dar. Die wenigen gewalthaltigen Szenen sind in keiner Weise spekulativ ausgespielt und prägen nicht die filmische Erzählung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Im Jahr 1965 spielendes Jugenddrama über einen 12-jährigen Waisenjungen, der aus dem Pfadfinderlager ausreißt und mit einem ebenfalls davon gelaufenen Mädchen aus der Erwachsenenwelt ausbricht. Der Film ist trotz manch skurriler Situationen von einer ernsten, mitunter auch bedrückenden Grundstimmung geprägt. Zuschauer ab 12 Jahren sind gleichwohl in der Lage, die Geschichte als Abenteuerfilm zweier Kinder zu begreifen, die mit einigen Problemen in ihrem Leben zu kämpfen haben. Zuschauer dieser Altersstufe können die stilisierte Inszenierung und die teils betont künstliche Darstellung der Figuren als dramaturgisches Stilmittel durchschauen und entsprechend verarbeiten. Auch das positive Ende trägt zur Entlastung bei.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Komödie über eine junge Fernsehproduzentin, die einer wenig erfolgreichen Frühstückssendung zum Erfolg verhilft und in einem zunächst widerspenstigen Moderator ihren Traummann findet. Die medienpersiflierenden, teils rasanten und slapstickhaften Situationen stellen für Kinder ab sechs Jahren keine emotionale Überforderung dar. Auch bei vereinzelten Szenen mit sanft dramatischem Charakter steht im Kontext der freundlichen Grundstimmung des Films keine nachhaltige Irritation für Kinder dieser Altersstufe zu befürchten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Eingebettet in die Rahmenhandlung, in der sich drei Halbwüchsige im Internet auf die Suche nach dem ominösen "Movie 43" begeben, präsentiert der Spielfilm eine Reihe komödiantischer, lose verknüpfter Episoden. Der Film bedient sich durchweg einer sexuell konnotierten, oftmals derben Sprache; auch kommt es im Rahmen des skurril-humoristischen Kontexts zu teils deutlich ins Bild gerückten Folter-, Prügel- und Tötungsszenen. Jugendliche ab 16 Jahren sind gleichwohl in der Lage, diese drastischen Bilder und Einstellungen sowie die derbe Sprache mit dem nötigen Abstand zu betrachten und als komödiantische Absurditäten einzuordnen. Auch die deutliche Überzeichnung der Figuren und Geschehnisse trägt dazu bei, dass ab 16-Jährige die Episoden klar als Fiktion wahrnehmen können, die nichts mit ihrer eigenen Lebensrealität zu tun hat und daher auch keine negative Vorbildwirkung entfalten kann.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Tragikomödie basiert auf der Autobiografie des bekannten britischen Drogenschmugglers Howard Marks und erzählt davon, wie er in den 1960er und 70er Jahren zu einem der größten Haschisch- und Marihuana-Händler der Welt avancierte. Wenngleich der Film einen Drogenhändler zum Protagonisten hat, dessen Lebenswandel stellenweise durchaus beschönigt wird, rückt die Erzählung vor allem gegen Ende die negativen Folgen seiner Taten in den Mittelpunkt: der Gesetzlose wird seiner gerechtfertigten Strafe zugeführt und landet im Gefängnis, wo es ihm sehr schlecht ergeht. Sein Tun wird in letzter Konsequenz als eindeutig kriminell dargestellt. Zudem porträtiert der Film Marks als Produkt einer vergangenen Zeit (der drogenbeschwingten 60er), wodurch die Gefahr einer Vorbildfunktion ausgeschlossen werden kann. Eine moralische Desorientierung steht bei Jugendlichen ab 12 Jahren daher nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Drama, das anhand dreier sehr unterschiedlicher, jedoch durchweg schwieriger Frauenschicksale aus Los Angeles die Beziehungen zwischen Müttern und Töchtern beleuchtet. Der Film behandelt ernste Themen wie Beziehungskonflikte, unerfüllte Kinderwünsche, ungewollte Schwangerschaften, Adoption, Verlust und Tod. Dies geschieht jedoch in einer weitgehend ruhigen, unspektakulären Erzählweise, die Jugendliche ab 12 Jahren nicht überfordert. Inhaltlich gibt es einige tragische und traurige Situationen, auch die Brüchigekit familiärer Strukturen wird sehr eindringlich thematisiert. Gleichwohl sind ab 12-jährige in der Lage, diese Geschehnisse im Kontext der überwiegend positiven Grundstimmung des Films zu betrachten und als Teil der ausdifferenzierten und komplexen Erzählung einzuordnen. Eine nachhaltige emotionale Belastung steht nicht befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Horrorfilm über sieben junge Menschen, die in der Todesnacht eines Serienmörders zur Welt kamen und nun von dessen zurückgekehrtem Geist heimgesucht werden. Der insgesamt eher ruhig inszenierte Film beinhaltet zwar auch Tötungsszenen, die jedoch trotz einzelner Schockmomente nicht voyeuristisch dargestellt sind. Die Gewaltmomente werden nicht ausgespielt oder explizit ins Bild gerückt. Von einer Desensibilisierung oder einer übermäßigen emotionalen Belastung ist bei Jugendlichen ab 16 Jahren daher nicht auszugehen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Die von realen Ereignissen inspirierte Geschichte schildert eine Episode aus dem Leben des Hollywood-Stars Marilyn Monroe: Während Dreharbeiten in London gerät sie einen Streit mit ihrem Mann und sucht Ablenkung in der Gesellschaft eines jungen Mannes, der beim Film Karriere machen will. Der Film thematisiert Schwermütigkeit und die Tablettenabhängigkeit der Schauspielerin. Dies geschieht jedoch in einer sensiblen Weise, was Kinder ab sechs Jahren weder nachhaltig irritiert noch verstört. Auch die emotionale Sequenz, in der sie ihr Baby verliert, wird nicht spektakulär ausgespielt. Zudem zeigt der Film die Protagonistin auch von ihrer unbeschwerten Seite und stellt ihr in dem jungen Mann einen starken und fürsorglichen Begleiter zur Seite. Das hat insbesondere auf junge Zuschauer eine entlastende Wirkung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie mit Drama-, Road Movie- und Thriller-Elementen. Im Mittelpunkt steht ein Ehepaar, dessen Auto eines Nachts an einer Tankstelle von einem Gaunerpärchen gestohlen wird. Die Diebe haben jedoch übersehen, dass auf dem Rücksitz ein Baby schläft. Der sehr realistisch inszenierte Film enthält neben humorvollen Szenen auch einige bedrohliche und momentweise drastische Situationen. So schlägt und beleidigt der Ganove seine Freundin und die Mutter des Babys muss sich eines sexuellen Übergriffs erwehren. Jugendliche ab 12 Jahren sind auf Grund ihrer entwickelten Rezeptionsfähigkeit jedoch in der Lage, die dramatischen Geschehnisse in den humoristischen Gesamtkontext der Geschichte einzuordnen und entsprechend zu verarbeiten. Auch die zwiespältig angelegten Charaktere und die teilweise doppelbödigen und ironischen Dialoge können von Zuschauern dieser Altersgruppe entschlüsselt und in ihrer Mehrdeutigkeit reflektiert werden. Das negative und kriminelle Verhalten einzelner Figuren hat dabei keinerlei vorbildhafte Wirkung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Die Literaturverfilmung erzählt von einem Schweizer Sprachlehrer, der durch eine zufällige Begegnung in den Besitz eines geheimnisvollen Buchs und einer Zugfahrkarte kommt, welche ihn nach Lissabon führen. Dort wird er mit einer Geschichte aus der Zeit der Diktatur konfrontiert – mit Konsequenzen auch für sein eigenes Leben. Das meist ruhig erzählte Drama konzentriert sich auf seine Figuren und entfaltet in zahlreichen Rückblenden seine Motive um Freundschaft, Liebe, Unterdrückung und Verrat. Dabei wird auch eindringlich das Leben in einer Diktatur dargestellt. Obwohl einzelne Szenen Grausamkeiten des Regimes auf dramatische Weise schildern, sind diese jedoch zurückhaltend genug ins Bild gesetzt und stets schlüssig in ihren Kontext eingebettet, sodass 12-Jährige auf der Basis bereits gesammelter Medienerfahrung den Film verarbeiten können. Auch wenn sich ihnen möglicherweise nicht alle Aspekte der Handlung erschließen, besteht für diese Altersgruppe nicht die Gefahr einer Überforderung oder Beeinträchtigung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über ein iranisches Ehepaar, das sich scheiden will, weil die Frau das Land verlassen, ihr Mann jedoch seinen kranken Vater nicht zurücklassen möchte. Der mit dokumentarischem Gestus inszenierte Film thematisiert die Trennungsgeschichte einer Mittelstandsfamilie im heutigen Iran. Es thematisiert darüber hinaus aber auch das Aufeinandertreffen von fortschrittlich orientierten und strenggläubigen Iranern. Die geschilderten Konflikte sind für Kinder ab 12 Jahren versteh- und nachvollziehbar und stellen daher keine Überforderung dar. Zuschauer dieser Altersgruppe sind in der Lage, den realistischen Tonfall der Inszenierung zu reflektieren, ohne davon in negativer Weise berührt zu werden. Die Figuren werden zudem mit viel Empathie gezeigt, Bewertungen von richtigem und falschem Verhalten werden vermieden. Die Erzählung verzichtet auch auf übermäßig dramatische Situationen, sodass bei ab 12-Jährigen trotz einer eher bedrückenden Grundstimmung und des ausbleibenden "Happy End" keine nachhaltige emotionale Belastung zu befürchten steht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Im Tokio der späten 1960er Jahre angesiedeltes Melodram, das von der Liebe zweier Studenten erzählt. Als die junge Frau nach dem Selbstmord eines Kommilitonen in Depressionen verfällt und sich in eine psychiatrische Therapie begibt, versucht ihr Freund, ihr beizustehen. Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren kann auf Grund ihrer geistigen Reife zugetraut werden, die durchaus schwierigen Themen des Films (Liebe, Depression, Tod) im Gesamtkontext der Geschichte zu betrachten und sich angemessen damit auseinanderzusetzen. Auch wenn sich ihnen die Inhalte vielleicht noch nicht vollständig erschließen, ist von einer emotionalen Überforderung nicht auszugehen. Die kurzen, erotischen Szenen sowie der visuell nur angedeutete Suizid des Freundes sind dezent inszeniert und wirken nicht entwicklungsbeeinträchtigend auf 12-Jährige.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Schwarzhumorige Komödie über eine Gruppe sehr rüpelhafter junger Männer, die während eines Urlaubs in der holländischen Provinz mit einer Zombie-Plage konfrontiert werden. Der episodisch angelegte Film enthält eine Vielzahl von Szenen, in denen die Protagonisten sich einer vulgären, derb sexualisierten Sprache bedienen und auch der Humor ist ausgesprochen makaber und bisweilen zynisch. Jugendliche ab 16 Jahren sind auf Grund ihrer persönlichen Reife und Medienkompetenz gleichwohl in der Lage, die betont asozialen, mitunter sexistischen Verhaltensweisen als groteske Überzeichnungen und bewusste Tabubrüche mit satirischen Elementen zu erkennen und entsprechend einzuordnen. Zudem werden die "Helden" eindeutig und in entlarvender Manier als überaus schlicht und trottelig-primitiv dargestellt, sodass eine Identifikation bei ab 16-Jährigen nicht zu befürchten steht.
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
Eine Satire über fünf junge Arbeitslose, die sich aus Frust und der Lust an der Rebellion über alle Regeln und Gesetze hinwegsetzen, was zu einer grotesken Eskalation von Gewalt führt. Der Film ist episodenhaft in Szene gesetzt, wobei er immer wieder mit dramaturgischen Konventionen bricht und in seiner stark überzeichneten Inszenierung auch Gewaltszenen ins Farce- und Slapstickhafte verzerrt. Sprache und Umgang der Figuren miteinander sind derb und sexistisch, aber ebenso wenig vorbildhaft dargestellt wie der exzessive Alkoholkonsum und die Überschreitungen sozialer Normen. Die Hauptfiguren bieten wenig Identifikationspotenzial, weil sie mehr tölpelhaft als „cool“ dargestellt sind. Da der Film deutlich seine Realitätsferne herausstellt und auch durch seine dramaturgischen Brechungen zur Distanzierung einlädt, ist für Jugendliche ab 16 Jahren keine sozialethische Desorientierung zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Die Komödie spielt zur Zeit der Öffnung der innereuropäischen Grenzen und erzählt von einem franzosenfeindlichen belgischen Zöllner, seinem französischen Gegenspieler - der ein heimliches Verhältnis mit dessen Schwester hat - und beider Konfrontation mit einer Schmugglerbande. Die Inszenierung setzt auf satirische Überhöhung und ist mit zahlreichen turbulenten Slapstickelementen durchsetzt, wobei die Charaktere und ihre Erlebnisse auch für jüngere Zuschauer deutlich als fiktional zu erkennen sind. Einzelne realistischere Szenen von Aggression und Waffengewalt, die kleinere Kinder überfordern könnten, sind für 12-Jährige und Ältere problemlos in diesen Kontext einzuordnen, ruhige Passagen sorgen zudem immer wieder für Entlastung. Für die genannte Altersgruppe, der sich auch die humoristische Kritik an Engstirnigkeit und Fremdenhass erschließt, sind deshalb keine negativen Wirkungen zu erwarten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Das biografische Drama schildert die Jugend und den komplizierten familiären Hintergrund des Musikers John Lennon. Die Probleme des Jugendlichen und sein konfliktreiches Heranwachsen zwischen Tante und Mutter sind von Jugendlichen ab 12 Jahren nachzuvollziehen. Ab diesem Alter können auch die teilweise erotisch gefärbten Ambivalenzen der Handlung, emotional intensive Szenen und die manchmal derbe Sprache in den Kontext eingeordnet und verarbeitet werden, ohne dass eine nachhaltige Irritation zu erwarten ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Science-Fiction-Film über einen Mann, der in einer postapokalyptischen, nahezu menschenleeren Welt gegen eine fremde, außerirdische Macht antreten muss. Insgesamt ist die Atmosphäre des Films trotz des Szenarios nicht düster oder bedrückend. Dem Genre entsprechend spielt neben futuristischer Ausstattung auch spektakuläre Waffentechnik eine große Rolle; doch zeigen die Actionszenen häufig den Einsatz von Technik gegen Technik. Der Film enthält nahezu keine brutalen Bilder, Gewalt gegen Menschen wird meist nur aus der Distanz oder durch Dunkelheit verfremdet gezeigt und nie spekulativ in Szene gesetzt. Bei Zuschauern ab 12 Jahren ist weder von einer irritierenden noch von einer desorientierenden Wirkung auszugehen. Bei Kindern ab dieser Altersstufe ist von einer gewissen Vertrautheit mit Genremotiven auszugehen, weshalb sie problemlos in der Lage sind, die Geschehnisse zu verstehen und entsprechend zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über einen jungen Mann, der nach Fuerteventura reist, um an einem Surfkurs teilzunehmen und zugleich seinen vor vielen Jahren untergetauchten Vater zu finden. Dabei wird er in eine Dreiecksbeziehung mit einer hübschen Surflehrerin und einem attraktiven Surfer hineingezogen. Der Film thematisiert neben dem Beziehungskonflikt zwischen Vater und Sohn auch Konflikte in einer Paarbeziehung aufder Suche nach Liebe sowie der eigenen sexuellen Identität. Dies geschieht in einer sehr zurückhaltenden Weise und einem ruhigen, wenig dramatischen Inszenierungsstil. Eine irritierende Wirkung auf Kinder ab 12 Jahren steht daher nicht zu befürchten. Die zahlreichen Naturaufnahmen, Musiksequenzen und Impressionen aus dem "Surfer-Paradies" Fuerteventura sorgen für ausreichende Distanz und atmosphärische Entspannung.
FSK ab 12 freigegeben
FSK ab 12 freigegeben
Krimikomödie über eine Studentin, die ihrem biederen Leben entfliehen will, indem sie eine große Menge zufällig gefundenen Kokains verkauft. Dabei bekommt sie es mit der Mafia zu tun und trifft nebenbei die große Liebe. Die potentiell gefährdende Thematik des Drogenhandels gewinnt in dem Film keine Brisanz, da weder Drogenhandel noch der Konsum von Drogen verharmlosend in den Mittelpunkt gerückt werden. Auch sonst enthält der Film keine Szenen, die auf Kinder ab 12 Jahren verstörend oder gar desorientierend wirken könnten. Eine Szene, in der die Protagonistin von Ganoven verprügelt wird, sowie mehrere wilde Verfolgungsjagden bewegen sich in einem Rahmen, welcher der Altersgruppe ab 12 problemlos zumutbar ist. Zahlreiche ironische Brechungen in der Figurenzeichnung und ruhige Dialogpassagen tragen zwischen den Actionszenen außerdem zur emotionalen Entlastung bei.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über einen jungen Mann in Berlin, der sein Studium abgebrochen hat und orientierungslos in den Tag hineinlebt. In einer Reihe von Begegnungen ist er immer wieder gezwungen, sich auch mit sich selbst auseinanderzusetzen. Der Film ist von melancholischem Grundton und in Episoden von komischer bis tragischer Stimmung geprägt. Trotz des ruhigen Erzähltempos und des Fehlens von drastischen Bildern könnten dabei manche Elemente Zuschauer unter 12 Jahren überfordern, etwa Szenen über Krebs und Tod, aggressive Konfrontationen zwischen den Protagonisten und die unlösbar scheinenden inneren Konflikte der Hauptfigur. Doch bereits 12-Jährige können diese Aspekte auf der Basis ihrer Lebenserfahrung den Filmfiguren zuordnen und verarbeiten. Auch den beiläufigen Konsum von Alkohol, Zigaretten und illegalen Drogen können sie im Kontext der Geschichte bewerten, ebenso wie den gelegentlich derben Sprachgebrauch. Für Jugendliche ab 12 Jahren bietet der Film ausreichend reflexive Momente, um sich mit den gezeigten Problemen konstruktiv auseinanderzusetzen, ohne überfordert zu werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie über drei attraktive Frauen in Geldnot, die ihre weiblichen Reize einsetzen, um Männer, die es ihrer Meinung nach "verdient" haben, finanziell auszunutzen,. Der Film bedient sich zahlreicher stereotyper Geschlechterklischees, die jedoch durch die klamaukhafte Inszenierung für Jugendliche ab 16 Jahren klar als bewusste Überzeichnung erkennbar sind. Auch die durchgängig sexualisierte, teils obszöne Sprache sowie die klischeehafte Darstellung von Sexualität und einige ambivalente Gags können von Zuschauern ab 16 Jahren verstanden und entsprechend des übertriebenen Kontextes verarbeitet werden. Eine Desorientierung oder eine verstörende Wirkung steht nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Thriller über einen erfolglosen Schriftsteller, der einer neuartigen Designerdroge verfällt, die seine Gehirnkapazität scheinbar grenzenlos erhöht. Plötzlich wird er zum erfolgreichen Überflieger, doch das Leben in der Drogenszene bleibt nicht ohne Folgen. Der Film enthält eine Reihe von Actionszenen, bei denen die ausgeübte Gewalt deutlich ins Bild gerückt wird. Die Darstellungen haben jedoch nie selbstzweckhaften Charakter und bleiben stets in einem Rahmen, der Jugendlichen ab 16 Jahren zumutbar ist. Auch wird der Drogenkonsum des Protagonisten stellenweise verharmlost und in einen attraktiven und positiven Zusammenhang gestellt. 16-jährige sind auf Grund ihrer fortgeschrittenen Medienkompetenz gleichwohl fähig, diese Darstellungen als eindeutig fiktiv wahrzunehmen und eine kritische Distanz zum Filmgeschehen zu wahren. Von einer moralischen Desorientierung ist nicht auszugehen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Verfilmung des autobiografischen Romans „On the Road“ von Jack Kerouac. Im Mittelpunk steht ein junger Schriftsteller, der von einem unkonventionellen und lebenshungrigen neuen Freund aus seiner Schaffenskrise gerissen wird. Zwar kommt es im Verlauf des Films zu unkritischem Alkohol- und Drogenkonsum, jedoch sind ab 12-Jährige bereits in der Lage, dies als Teil einer Lebenswelt einzuordnen, die nichts mit ihrer eigenen Realität gemein hat. Der historische Kontext sorgt zudem für eine Distanz zu den Geschehnissen. Vereinzelte Liebesszenen, darunter eine zwischen zwei Männern, sind kurz und dezent inszeniert, sodass auch hier eine irritierende Wirkung ausgeschlossen werden kann.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Auf einem schottischen Mythos basierender Film über ein sogenanntes Robbenmädchen, das Menschengestalt annimmt und sich in einen jungen Fischer verliebt. Kinder ab 12 Jahren sind durch ihre Fähigkeit, zwischen Fiktion und Realität zu unterscheiden, gut in der Lage, die dramatischeren Momente des märchenhaften Films zu verarbeiten. Auch die auf realistische Weise thematisierte Familienproblematik stellt für Kinder dieser Altersgruppe keine Überforderung dar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Melodram über einen todkranken zehnjährigen Jungen, der sich mit einer exzentrischen Frau anfreundet, die ihn in eine Fantasiewelt entführt. Das Thema Krankheit und Sterben wird sehr behutsam und kindgerecht behandelt. Gelegentliche gruselige Szenen sind auch für Kinder ab sechs Jahren klar als Traumsequenzen zu erkennen. Der märchenhafte Tonfall sowie zahlreiche skurril-humorvolle Situationen bieten Kindern zudem ausreichend entlastende Momente.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über einen jungen Mann, der nach einem Drogenentzug in eine tiefe Sinnkrise gerät. Wenngleich der Film von einer bedrückenden, hoffnungslosen Grundstimmung geprägt ist und es zu keinem glücklichen Ende kommt, werden Zuschauer ab 12 Jahren von der Inszenierung nicht überfordert. Jugendliche ab diesem Alter können der Handlung problemlos folgen und sind in der Lage, sich distanziert und kritisch mit der Drogenproblematik auseinandersetzen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Tragikkomödie über einen machohaften Veteranen des Jugoslawien-Kriegs, der sich trotz aller Widrigkeiten für eine Schwulenparade im homophob geprägten Belgrad einsetzt. Der insgesamt heitere Film enthält mehrere Szenen, die Gewalt gegen Homosexuelle darstellen. Bei Kindern ab 12 Jahren kann jedoch von einer Kenntnis der Homophobie-Problematik sowie von einer Fähigkeit zur Auseinandersetzung mit den teils komplexen inhaltlichen Themenstellungen des Films (Homophobie, Überwindung nationalistischer Tendenzen) ausgegangen werden. Dementsprechend sind die Gewaltdarstellungen für Jugendliche ab diesem Alter zumutbar, weil sie im Kontext der Geschichte angemessen eingeordnet werden können. Prägend für die Rezeption des Filmes sind die positiv gezeichneten Protagonisten, die ihre Vorurteilen überwinden lernen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über eine Katholikin, die in ihrem Glauben immer fanatischer wird, sich dadurch der Realität entfremdet und in schwere Auseinandersetzungen mit ihrem nach langer Zeit zurückkehrenden Ehemann, einem Muslim, gerät. Die ruhige und betont nüchterne Inszenierung des Films erzeugt einen fast dokumentarischen Anschein, der die emotionale Distanzierung von der sich krankhaft entwickelnden Hauptfigur erleichtert. Dennoch birgt er zahlreiche potenziell irritierende Szenen, etwa von Selbstgeißelung und seelischer wie körperlicher Grausamkeit in der Ehe. Während jüngere Zuschauer durch diese Darstellungen verstört werden könnten, sind 16-Jährige in der Lage, sie als elementare Bestandteile eines Psychogramms der Protagonistin zu verstehen und in den thematischen Kontext einzuordnen. Aufgrund der Medienerfahrung dieser Altersgruppe und der Ferne ihrer Lebensrealität von der Welt des Films ist für sie keine desorientierende oder emotional überfordernde Wirkung zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über ein 13-jähriges Mädchen, das mit einigen weiteren übergewichtigen Jugendlichen in einer Diätklinik gedrillt wird und sich dort in den zuständigen Arzt verliebt. Ihre Versuche, ihn zu erobern, schildert der in semidokumentarischem Stil gehaltene Film auf ruhige und distanzierte Weise. Während jüngere Zuschauer die von beiden Seiten übergriffigen Interaktionen zwischen dem Mädchen und dem Arzt kaum als fiktive Handlung verstehen können, weshalb das erzieherische Versagen des Erwachsenen bei ihnen zu Irritationen führen kann, sind bereits 12-Jährige in der Lage, diese Aspekte in den Kontext einer Inszenierung einzuordnen und sich von ihnen emotional zu distanzieren. Andeutungen von sexuellem Missbrauch kann die genannte Altersgruppe ebenso kritisch bewerten wie die fast militärische Atmosphäre im Diätcamp. Sie können sich in die jugendlichen Protagonisten einfühlen, deren Verhalten aber zugleich hinterfragen, weshalb für sie keine desorientierende Wirkung zu befürchten ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über eine alleinstehende Mittfünfzigerin aus Österreich, die ihre Sehnsucht nach Liebe und Sexualität bei einem Urlaub in Kenia zu stillen versucht. Doch ihre Begegnungen mit den schwarzen Beach Boys erweisen sich als wenig romantisch, und schon befindet sie sich in der Rolle der Sextouristin. Der Film erzählt so schonungslos wie seriös von den Mechanismen der käuflichen Liebe und der Enttäuschung der Sehnsüchte seiner Protagonistin. Dabei sind einzelne Szenen, insbesondere solche sexueller Begegnungen, von einer Drastik und emotionalen Intensität, die jüngere Zuschauer überfordern könnten. 16-Jährige sind jedoch aufgrund ihrer Lebens- und Medienerfahrung in der Lage, diese Szenen zu verarbeiten. Sie können sie in den Kontext einordnen und sich ohne die Gefahr einer Beeinträchtigung konstruktiv mit dem häufig tabuisierten Thema auseinandersetzen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Horrorfilm über ein junges Elternpaar, dessen Haus von einem unsichtbaren Dämon terrorisiert wird. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, die Spannungsmomente und die Schockeffekte des Films, der auf explizite Gewaltdarstellungen verzichtet, emotional zu verkraften. Auch die pseudodokumentarische Machart kann von Zuschauern dieser Altersgruppe als Fiktion erkannt und durchschaut werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Der Horrorthriller erzählt von zwei Schwestern, die herausfinden wollen, welches Geheimnis die Ursache für die spukhaften Dinge ist, die sie erleben. Anhand alter Videobänder aus ihrer Kindheit kommen sie den bösen „paranormalen Aktivitäten“ in ihrer Familie auf die Spur. Über weite Strecken besteht der Film aus pseudodokumentarischen – teils verwackelten und dunklen - Aufnahmen der übernatürlichen Ereignisse. Die Inszenierung arbeitet dabei mit den klassischen Stilmitteln des Horrorfilms: Von anfänglich atmosphärischem Grusel, der insbesondere über Geräusche und kaum Sichtbares erzeugt wird, steigert sich dies bis zum Ende zu grausamen Todesfällen. 16-Jährige können bereits mit der bedrohlichen Stimmung und der Grundspannung des Films umgehen. Auch die scheinbar authentische Machart ist für sie durchschaubar und in den Genrekontext einzuordnen, sodass sie sich ausreichend distanzieren und auch einzelne Schockmomente ohne Übererregung oder Ängstigung verarbeiten können.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Horrorthriller über eine Familie, die durch ihre neuen Nachbarn in Kontakt mit seltsamen, spukhaften Phänomenen gerät – bis ihnen schließlich die bösen Mächte nach dem Leben trachten. Wie seine Vorgänger erzählt auch der 4. Teil der Horrorreihe seine Geschichte mit zahlreichen Videoaufnahmen, wie sie im Film von den Protagonisten aufgenommen werden. Der Schrecken entwickelt sich zunächst subtil, bis die Horroreffekte zum Ende hin stark gesteigert werden. 16-Jährige Zuschauer erkennen die genretypischen Mechanismen und Stilmittel, da sie bereits ausreichend Medienerfahrung sammeln konnten. Die Fiktionalität der Ereignisse ist ihnen dadurch trotz scheinbar dokumentarischer Gestaltung einiger Elemente stets bewusst. Während jüngere Zuschauer insbesondere durch die drastische Steigerung des Grauens im letzten Filmdrittel und die Zerstörung familiärer Geborgenheit durch „das Böse“ überfordert und verängstigt werden können, sind 16-Jährige in der Lage, die Schreckensszenen zu verarbeiten und sich von der Geschichte ausreichend zu distanzieren, sodass keine Überforderung zu erwarten ist.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Der Animationsfilm erzählt von einem Jungen, der zwar ein krasser Außenseiter ist, aber übersinnliche Fähigkeiten hat und mit Geistern kommunizieren kann. Als der jahrhundertealte Fluch einer Hexe seinen Heimatort bedroht, sind all seine Fähigkeiten gefragt und er muss sich Geistern und Zombies entgegenstellen und sich als Held beweisen. Der Film erzählt diese Geschichte in einem düster-skurrilen Look, mit zahlreichen komischen und kindgerechten Elementen, aber auch typischen Horror-Ingredienzien, weshalb kleinere Kinder emotional überfordert sein könnten. Bereits 12-Jährige dagegen sind in der Lage, diese Elemente in den Genrekontext einzuordnen. Sie können mit den dramatischen Szenen umgehen und gruselige Figuren sowie die Bedrohungen, denen die Hauptfigur ausgesetzt ist, im Rahmen der Geschichte verarbeiten. Da Grundhaltung und Botschaft des Films eindeutig positiv sind und auch der Humor immer wieder Entlastung bietet, ist für diese Altersgruppe keinerlei Beeinträchtigung zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Sozialdrama über die Freundschaft zweier sehr unterschiedlicher Obdachloser, die auf einem Dubliner Parkplatz in ihren Autos leben. Der Ältere kümmert sich um den Jüngeren, kann jedoch nicht verhindern, dass dieser immer tiefer in seine Drogenabhängigkeit abrutscht. Der Film ist ruhig, einfühlsam und mit skurrilem Humor erzählt, dabei wird er von tiefer Sympathie für seine Protagonisten getragen. Trotz einiger gewalthaltiger Szenen und der drastischen Darstellung des Elends von Drogenabhängigen bietet er ausreichend entlastende Momente und betont letztlich eine positive Haltung. Da er auch glaubwürdig die Bedeutung von Freundschaft und Solidarität herausstellt, besteht für 12-Jährige nicht die Gefahr einer emotionalen Überforderung oder Desorientierung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Actionthriller über einen professionellen Dieb, der gleichwohl seine moralischen Prinzipien hat. Als er die Teilnahme an einem Coup ablehnt, wollen ihn seine Komplizen umbringen, doch er überlebt und heckt einen gewieften Racheplan aus. Der Film bewegt sich in den typischen Mustern seines Genres und setzt auf Spannungs- und Actionelemente, bettet diese jedoch in eine gut nachvollziehbare Geschichte ein. Die Gewaltdarstellungen sind zwar teilweise drastisch, doch nicht spekulativ ausgestellt. Darüber hinaus ist der zur Identifikation einladende Held trotz seiner kriminellen Tätigkeit berechenbar und bleibt seiner Moral treu. Da der Film zudem in einer deutlich fiktionalen Gangsterwelt fern der Lebensrealität Jugendlicher angesiedelt ist, sind 16-Jährige Jugendliche mit ihrer Medien- und Genreerfahrung in der Lage, sich ausreichend von dem Film zu distanzieren. Für diese Altersgruppe ist keine überfordernde oder desorientierende Wirkung zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Thriller über den erbitterten Konkurrenzkampf zwischen einer zunächst naiven Anfängerin im Werbe-Business und ihrer durchtriebenen Vorgesetzten. Nach anfänglicher Freundschaft mündet ihr Verhältnis in Intrigen und Verrat bis hin zu tödlicher Eskalation. Mit Elementen des Beziehungsdramas spielend und in kühler Stilisierung inszeniert, steigert der Film seine Spannung bis hin zu überraschenden Wendungen, die Jugendliche unter 16 Jahren verwirren oder verstören könnten. 16-Jährige können mit den dramatischen Elementen und einzelnen, nicht spekulativ ins Bild gesetzten Szenen von Sex und Gewalt umgehen. Sie sind in der Lage, die Gewaltdarstellungen in den Kontext des Thrillergenres einzuordnen. Zudem erleichtert ihnen die artifizielle Gestaltung des Films die emotionale Distanzierung, weshalb diese Altersgruppe den Film ohne Überforderung oder Desorientierung verarbeiten kann.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Skurrile Komödie über zwei Science-Fiction-Fans, die einem auf der Erde gestrandeten Alien helfen, vor dem FBI zu fliehen und rechtzeitig sein Mutterschiff zu erreichen. Der Film beinhaltet Gags, die auf eine makabre Schockwirkung hin inszeniert sind. Auch bedienen die Charaktere sich einer mitunter zynischen sexualisierten Sprache. Ab 12-Jährige sind jedoch in der Lage, sowohl den Humor als auch manch zynische Äußerung als ironisches Spiel mit Tabubrüchen zu durchschauen. Zu Beginn gibt es einige dramatische Momente und im actionbetonten Finale wird auch körperliche Gewalt ins Bild gerückt. Beides bewegt sich allerdings –auch durch den ansonsten humoristischen Kontext– in einem Rahmen, der ab 12-jährige möglicherweise irritiert, aber keine beeinträchtigende Wirkung hat.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Film erzählt die Geschichte dreier Menschen, die sich in der Millionenstadt São Paulo ihren Weg bahnen müssen und auf der Suche nach dem großen Glück sind. Bis auf eine Ohrfeige kommt in dem Film weder körperliche noch seelische Gewalt vor. Die enthaltenen Liebes- und Sexszenen sind dezent und zurückhaltend inszeniert, Spannung und Dramatik bewegen sich durchgehend auf einem sehr maßvollen Niveau. Für Kinder ab 12 Jahren geht von den Themen, Bildinhalten und der Botschaft des Filmes keine irritierende oder beeinträchtigende Wirkung aus.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Auf wahren Begebenheiten basierende Kriminalkomödie über einen westdeutschen Polizisten, der eine Affäre mit einer aus der DDR stammenden Frau eingeht. Als diese tot aufgefunden wird, stößt der Polizist bei den Ermittlungen auf Stasi-Verwicklungen seiner Geliebten. Wenngleich Kinder ab 6 Jahren weder die Komik noch die politischen Motive der Geschichte verstehen werden, enthält der ruhig erzählte Film keine Szenen, die nachhaltig ängstigend wirken könnten. Sehr vereinzelte dramatische Momente, etwa die Explosion einer Briefbombe oder die Bedrohung einer Familie, werden stets schnell aufgelöst und entfalten keine nachhaltige Wirkungsmacht. Kinder ab 6 Jahren können den Film problemlos verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Romantisches Drama über eine mysteriöse Epidemie: Aus unergründlicher Ursache treten bei Menschen auf der ganzen Welt Sinnesveränderungen auf. Sie weinen und trauern um vergangene oder nie erlebte Lieben; kurz darauf verschwindet ihr Geschmackssinn. In dieser Situation entwickelt sich eine Liebesgeschichte zwischen einer Epidemiologin und einem Chefkoch. Die dramatischen Elemente des Films, etwa die Wutausbrüche des Protagonisten und das sich unaufhaltsame Ausbreiten einer apokalyptischen Bedrohung in Form einer ominösen Krankheit, können von Jugendlichen ab 12 Jahren verkraftet werden. Stellenweise können die Geschehnisse Zuschauer dieser Altersgruppe erschrecken, jedoch lösen sich solche Momente stets schnell wieder auf. Darüber hinaus stellt die Erzählung sehr klar Menschlichkeit und sinnliche Sensibilität in den Mittelpunkt, was die Wirkung der bedrohlichen Szenen stark abmildert. Auch die vereinzelt derb-vulgäre Sprache ist im Kontext der Handlung für die Gruppe der ab 12-Jährigen zumutbar, ohne dass eine desensibilisierende Wirkung zu vermuten ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Basierend auf einer wahren Begebenheit schildert das Drama "Picco" den bedrückenden Alltag in einer deutschen Justizvollzugsanstalt und stellt den Fall eines jungen Häftlings nach, der von seinen gleichaltrigen Zellengenossen gefoltert und ermordet wurde. Auf Grund seiner hohen dramatischen Intensität stellt der Film für jugendliche Zuschauer ab 16 Jahren eine Herausforderung dar. Die gezeigte Gewalt wird jedoch bei aller Härte in keiner Weise reißerisch ausgeschlachtet, sodass eine emotionale Überforderung bei 16-jährigen nicht zu befürchten ist. Zudem befindet sich das Mitgefühl des Zuschauers stets auf Seiten des Opfers. Eine moralische Desorientierung kann ausgeschlossen werden, da das grausame Verhalten der Hauptfiguren keinerlei Vorbildcharakter hat sondern Abscheu hervorruft.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen jungen, brutalen Geldeintreiber, dessen Skrupellosigkeit allmählich ins Wanken gerät, als eines Tages eine Frau auftaucht, die beharrlich behauptet, seine Mutter zu sein. Die Stimmung des Films ist äußerst trostlos, aber sowohl die Gewaltszenen als auch eine Szene sexueller Gewalt sind schlüssig in die Dramaturgie der Geschichte eingebunden und in keiner Weise selbstzweckhaft. Der Protagonist bietet sich nicht zur Identifikation an, von seinen Taten geht keinerlei Faszination aus. Eine desorientierende Wirkung kann daher bei Jugendlichen ab 16 Jahren ausgeschlossen werden; darüber hinaus sind Jugendliche dieses Alters fähig, den sozialkritischen Gehalt der Geschichte zu durchschauen. Die nüchterne Inszenierung und der für westeuropäische Jugendliche sehr "fremd" wirkende Spielort sorgen für eine zusätzliche emotionale Distanz. Wenngleich vereinzelte Szenen möglicherweise eine Herausforderung für 16-Jährige darstellen, steht eine Überforderung nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Vierter Teil der Abenteuerfilm-Reihe über die Erlebnisse des exzentrischen Piratenkapitäns Jack Sparrow, der sich diesmal auf die Suche nach der "Quelle des Lebens" begibt. Der sehr bildgewaltige Film arbeitet mit einer Reihe märchenhafter Motive und einem klaren Gut-Böse-Schema, das für Kinder ab 12 Jahren gut verständlich ist. Die zahlreichen Kampf- und Actionszenen verzichten auf detailierte Gewaltdarstellungen und werden zudem immer wieder durch humorvolle Momente gebrochen. Auch die durchgehend selbstironische Attitüde des Protagonisten Jack Sparrow trägt zur Entlastung bei. Eine emotionale Überforderung steht bei ab 12-jährigen daher nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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In der Gegenwart angesiedeltes Science-Fiction-Drama über einen Wissenschaftler, der ein neuartiges Heilmittel an Affen testet. Dabei stellt sich heraus, dass die Tiere durch das Serum menschliche Fähigkeiten bis hin zur Sprache entwickeln – und beginnen, sich gegen ihre Unterdrückung aufzulehnen. Der effektvoll inszenierte Film beschäftigt sich mit Themen wie Tier- und Naturschutz und nimmt Bezug auf aktuelle Themen wie Alzheimer oder Tierversuche in der Forschung. Vereinzelt kommt es zu gewalttätigen Szenen (vor allem in Form von Tiermisshandlungen), die auf Grund ihrer Einbettung in den moralisch differenzierten Gesamtkontext der Geschichte keine übermäßige Belastung für Kinder ab 12 Jahren darstellen. Auch die actionreichen Kampfsszenen am Ende des Films bewegen sich in einem für diese Altersgruppe gut verkraftbaren Rahmen, zumal auf detaillierte Gewaltdarstellungen verzichtet wird.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Sozialdrama über eine multi-ethnische Jugendgang in Göteborg, die sich mit Tricks und Erpressung Konsumgüter von besser situierten Kindern ergaunert. Zugleich versucht die Gang aber auch, ihren Opfern beizubringen, sich künftig besser zu wehren. Wenngleich der Film auf seiner sozialkritischen Ebene keine eindeutige Position bezieht, sind Kinder ab 12 Jahren in der Lage, sich angemessen mit den dargestellten Verhaltensweisen auseinander zu setzen. Die Bedrohungssituationen sind zwar teils dramatisch und ängstigend, bewegen sich aber in einem für 12-Jährige verkraftbaren Rahmen. Die kriminellen Taten der Gang sind dabei erkennbar negativ dargestellt, so dass eine desorientierende Wirkung ausgeschlossen werden kann.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine junge Frau und ihren Bruder, die per Anhalter in Richtung Süden unterwegs sind. Auf der Reise kommt es zu einer Reihe dramatischer Situationen und Begegnungen. Der Film behandelt Themen wie ungewollte Schwangerschaft, Abtreibung, Homosexualität, Selbstmord und kindliche Verlustängste. Trotz der dramatischen Intensität sind Jugendliche ab 16 Jahren in der Lage, diese Themenkomplexe zu reflektieren und das Gezeigte emotional zu verarbeiten. Eine seelische Beeinträchtigung steht daher nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben
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Romantische Komödie über die Abenteuer von jungen Amerikanerinnen in Paris und Monte Carlo, wo sie durch eine Verwechslung in die Kreise der Reichen und Schönen gelangen und turbulente Verwicklungen erleben. Die Inszenierung setzt auf vertraute Motive in flotter Umsetzung und erzählt letztlich eine moralische Geschichte von jugendlichen Träumen und den Werten, auf die es im Leben wirklich ankommt. In seiner gesamten Gestaltung birgt der Film keine Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung, lediglich kleinere Kinder könnte das "Doppelgänger"-Motiv der Verwechslungsgeschichte irritieren. Kinder ab 6 Jahren sind jedoch bereits ausreichend mit den Genremustern von Komödien vertraut, um auch dies problemlos zu verarbeiten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Politdrama erzählt in zwei Erzählsträngen von unversöhnlichen Gegenpolen im heutigen Israel: einem gesetzestreuen, machohaften Polizisten einer Antiterror-Einheit und einer linksradikalen Aktivistin, die einer terroristischen Gruppe angehört. Bei einer Geiselnahme dieser Gruppe treffen die beiden aufeinander. Der Film ist von einem ruhigen, klaren und dokumentarisch anmutenden Stil geprägt und besitzt eine dichte, teils beklemmende Atmosphäre, wobei er beim Zuschauer einiges Wissen über die politischen Hintergründe voraussetzt. Einige Szenen sind von Bedrohung und Gewalt geprägt, jedoch nie spekulativ inszeniert. Zuschauer ab 16 Jahren sind auf der Basis ihrer Lebens- und Medienerfahrung bereits in der Lage, die gesellschaftlichen Zusammenhänge der Handlung zu verstehen und sowohl die Gewaltdarstellungen als auch die komplexen Charaktere in diesen Kontext einzuordnen. Da sich ihnen immer wieder auch Momente der Distanzierung eröffnen, stellt der Film für sie zwar eine Herausforderung dar, überfordert sie jedoch nicht.
FSK ab 16 freigegeben
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Das Drama schildert in vielen Facetten und mit mehreren Hauptpersonen die Arbeit einer französischen Polizeieinheit für den Jugendschutz, die mit Fällen von Kindesmisshandlung, Kindesmissbrauch, Pädophilie oder Entführungen befasst sind. Der Film zeigt die Erlebnisse der Polizisten wie auch deren Konflikte untereinander und im Privatleben in dokumentarischem Duktus und ist dabei stets nah an den Protagonisten. Die realistische Darstellung der Härte ihres Jobs spart auch schockierende Details nicht aus. Obwohl der Film mit viel Empathie insbesondere auch die Perspektive der Kinder beleuchtet, könnten sehr junge Zuschauer durch ihn verängstigt werden. 16-Jährige und ältere Jugendliche sind jedoch bereits in der Lage, das Gesehene einzuordnen und zu verarbeiten. Sie werden durch das bedrückende und doch wichtige Thema sicherlich gefordert, doch nicht überfordert.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Im Mittelpunkt des historischen Dramas steht die 14jährige Oda, die auf einem estländischen Gut im Jahr 1914 einen jungen, verwundeten Anarchisten versteckt und damit eine Folge von dramatischen Ereignissen auslöst. Die düstere Schilderung einer untergehenden Gesellschaft, in der sich immer mehr Gewalt Bahn bricht, ist durch die moderate und charakterbetonte Erzählweise bereits für 12jährige emotional zu verarbeiten. Einzelne erschreckende Szenen und Gewaltakte werden erzählerisch behutsam aufgelöst und eher distanziert dargestellt, sodass keine zu belastende Irritation zu erwarten ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen deutschen Bäcker, dessen Enkelin nach dem Tod der Mutter bei ihrem Vater in Polen aufwachsen soll. Um das Sorgerecht für das Kind zu bekommen, reist der vorurteilsvolle Mann nach Polen, um Beweise für die desolaten Lebensverhältnisse in dem Land zu sammeln. Auch wenn die ironische Überzeichnung der Hauptfiguren und der hintersinnige Humor für Kinder ab 6 Jahren kaum verständlich ist, kann eine Überforderung oder Beeinträchtigung bei dieser Altersgruppe ausgeschlossen werden. Die Identifikationsebene junger Zuschauer liegt klar bei der jungen Enkelin, die den Problemen der Erwachsenen emotional relativ neutral gegenüber steht. Die wenigen dramatischen oder traurigen Szenen werden stets sehr schnell positiv aufgelöst. Die heitere Grundstimmung sowie das umfassende Happy-End tragen ebenfalls zur Entlastung bei.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Mischung aus Familiendrama und Horrorfilm über ein Scheidungskind, das ein antikes Holzkästchen kauft, in dem ein Dämon haust. Als dieser Besitz von ihr ergreift, versuchen ihre Eltern mit Hilfe eines Gelehrten, ihn auszutreiben. Trotz der durchaus realistischen familiären Rahmengeschichte können Jugendliche ab 16 die Erzählung auf Grund der übernatürlichen Elemente als eindeutig fiktional durchschauen. Die dadurch entstehende Distanz zu den Geschehnissen verhindert eine nachhaltige emotionale Beeinträchtigung. Die Schockeffekte sind durchaus intensiv, aber ebenfalls klar als Fiktion erkennbar. Zudem bewegen sie sich in einem für die Altersgruppe ab 16 Jahren nicht übermäßig belastenden Rahmen.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Actionfilm über einen New Yorker Fahrradkurier, der einen mysteriösen Brief ausliefern soll und dabei in eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei gerät. Der Film zeigt eine Vielzahl waghalsiger Fahrrad-Verfolgungsjagden im alltäglichen Straßenverkehr, deren filmgerechte Überzeichnung jedoch für Kinder ab 12 Jahren klar erkennbar ist. Eine negative Vorbildwirkung steht daher nicht zu befürchten. Körperliche Gewalt kommt nur vereinzelt vor und wird nicht spekulativ in Szene gesetzt; zudem hat der spielerische Kontext der Geschichte eine deutlich abmildernde Wirkung. Der einzige Mord geht von dem Bösewicht des Films aus und ist klar als Verbrechen dargestellt. Eine Beeinträchtigung kann bei Zuschauern ab 12 Jahren ausgeschlossen werden.
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Postapokalyptischer Science-Fiction-Thriller mit Westernmotiven, über ein Mädchen, das von Vampiren entführt und schließlich von seinem heldenhaften Onkel gerettet wird. Wenngleich der Film eine Reihe gewalttätiger Actionszenen beinhaltet und es zu einer gewissen Ästhetisierung von Waffen und körperlicher Gewalt kommt, können Jugendliche ab 16 Jahren die Darstellungen eindeutig als Fiktion und Elemente einer unrealistischen Fantasy-Welt einordnen und eine entsprechende emotionale Distanz wahren. Eine moralische Desorientierung steht nicht zu befürchten. Auch die düstere Grundstimmung sowie die intensivierende Machart des Films mit schnellen Schnitten und einer rasanten Kameraführung, stellt für Zuschauer dieser Altersstufe keine Überforderung mehr dar, zumal die Erzählung in einem Wechsel aus spannenden und ruhigeren, entlastenden Szenen erfolgt.
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Komödie über eine Clique von Jugendlichen, die ihre Popularität steigern wollen, indem sie eine große Party geben. Diese läuft allerdings bald aus dem Ruder und es kommt zu einer Reihe von Exzessen und Ausschweifungen. Auf der Sprachebene ist der Film von zotigen und sexualisierten Dialogen geprägt; Drogenkonsum dient als Grundlage einer gelingenden Party, junge Frauen werden von den jungen Männern auf Sexobjekte reduziert. Diese Elemente stehen jedoch in einem komödiantischen und stark ironisierten Kontext, der für Zuschauer ab 16 Jahren klar als solcher erkennbar ist. Zuschauer dieser Altersstufe verfügen in aller Regel über ausreichend Kontextwissen, um die betonte Überzogenheit der dargestellten Handlungsweisen zu durchschauen. Dem entsprechend können sie das Gesehene kritisch einordnen bzw. werden es nicht als ernstzunehmendes "Vorbild" verstehen. Eine desorientierende Wirkung steht für Jugendliche nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Der Science-Fiction-Film schildert eine Expedition zu einer fernen Galaxie, wo Wissenschaftler die Ursprünge der Menschheit zu erforschen hoffen. Auf dem Zielplaneten angekommen, sehen sich die Menschen jedoch mit gefährlichen außerirdischen Wesen konfrontiert und müssen bald um ihr Leben kämpfen. Die Inszenierung baut ihre Spannung langsam auf und setzt trotz zahlreicher genretypischer Action- und auch Horrorelemente ebenso auf ruhige Passagen und philosophische Fragestellungen. In diesem Kontext sind einzelne furchterregende Elemente für 16-Jährige Jugendliche ohne Überforderung zu verarbeiten. Drastische und brutale Bilder sind jeweils eindeutig der dargestellten fiktiven Welt zugeordnet und entfalten keine verrohende oder verstörende Wirkung auf diese bereits genreerfahrene Altersgruppe. Auch mit dem hohen Spannungsniveau kann sie umgehen, weshalb der Film für sie nicht die Gefahr einer Desorientierung birgt.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Jugenddrama über ein Straßenmädchen, das nach vielen traumatischen Erfahrungen in einer Jugendhilfeeinrichtung in den Schweizer Bergen betreut wird. Das verstörte Mädchen zeigt sich zunächst kaum zugänglich – bis dramatische Ereignisse es auf eine Probe stellen. Die Inszenierung des Films ist ruhig und einfühlsam, insbesondere die Rückblenden in die Vergangenheit des Mädchens machen ihre Geschichte und ihre Reaktionen auch für junge Zuschauer nachvollziehbar. Mit den Themen Drogenkonsum, Prostitution und Konflikten im Elternhaus wird dabei nie voyeuristisch umgegangen. Auch einzelne Szenen, die Gewalt und derbe Sprache beinhalten, sind stets durch die Charaktere motiviert. 12-Jährige sind in der Lage, die Ereignisse in den Lebenskontext der Figuren einzuordnen und die sich letztlich positiv entwickelnde Geschichte der Hauptfigur zu reflektieren, ohne überfordert zu werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Humoriges Roadmovie über einen kauzigen Firmenvertreter, der gemeinsam mit einem stummen, korpulenten Mann und einer schönen, blinden Französin eine ereignisreiche Reise von Paris nach Berlin antritt. Der Film enthält keinerlei Szenen, die auf Kinder ab 6 Jahren eine beeinträchtigende Wirkung haben könnten. Weder die zu Beginn etwas unflätige Sprache noch der vereinzelt gezeigte Tabak- und Alkoholkonsum fallen im Kontext der ruhigen Erzählung und der positiv-freundschaftlichen Grundstimmung negativ ins Gewicht. Zudem stellen die Protagonisten für ab 6-Jährige keine Identifikationsfiguren dar, weshalb eine Vorbildwirkung ohnehin ausgeschlossen werden kann.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Das Familiendrama erzählt über drei Generationen und mehrere Jahrzehnte hinweg von der Nachkriegszeit bis in die 1970er Jahre, die Geschichte einer Familie, insbesondere das Heranwachsen des von seinen Eltern vernachlässigten Sohnes. Die Inszenierung ist einfühlsam und bietet auch jungen Zuschauern gute Identifikationsmöglichkeiten. Zwar werden manche Aspekte der Handlung für sehr junge Zuschauer unverständlich bleiben, doch die Charaktere und ihre Gefühlswelt sind bereits für Kinder ab 12 Jahren nachvollziehbar. Einzelne exzessive Gefühlsdarstellungen wie auch Episoden seelischer und körperlicher Gewalt werden dabei gut in den Kontext der Geschichte eingebettet und alternieren immer wieder mit ruhigeren Szenen, sodass von ihnen für die genannte Altersgruppe keine nachhaltige Irritation ausgeht. Einzelne Szenen sexuellen Inhalts sind dezent genug inszeniert, um eine desorientierende Wirkung für 12-Jährige auszuschließen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Animationsfilm über das Chamäleon Rango, das in der Wüste in ein Tier-Städtchen gerät. Dort wird es zum Sheriff gewählt und muss mit einigen Bösewichtern fertig werden, die die letzten Wasservorräte des Ortes gestohlen haben. Die Geschehnisse des als Westernparodie angelegten Trickfilms stellen für Kinder ab 6 Jahren keine emotionale Überforderung dar: Der sympathische Held ist nie ernsthaft in Gefahr und der Humor bleibt fast durchweg altersgerecht. Auf vereinzelte Action- und Spannungsmomente folgen stets ruhige, lustige und entlastende Szenen. Auch durch das teilweise bedrohliche Erscheinungsbild der Bösewichte steht bei 6-Jährigen keine nachhaltige Ängstigung zu befürchten, da sich die Inszenierung auch hier stets in einem kindgerechten Rahmen bewegt.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Der Film, eine Mischung aus Horrorkomödie und Mystery-Actionabenteuer, erzählt von einem kleinen finnischen Jungen, der es kurz vor Heiligabend mit dem grimmigen Weihnachtsmann und seinen Helfern zu tun bekommt. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, die unheimliche Atmosphäre des Film, der kaum entlastende Momente bietet, emotional zu verkraften. Auch die Furcht erregende Darstellung des Weihnachtsmanns als blutrünstigem Gesellen kann von 16-Jährigen als Karikierung und Demontage von Weihnachtsklischees durchschaut werden. Von einer verstörenden Wirkung ist bei dieser Altersgruppe daher nicht auszugehen.
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, nicht feiertagsfrei
Science-Fiction-Film, der in einer Welt spielt, in der Profiboxkämpfe durch "Roboterkämpfe" ersetzt wurden: Die Menschen bestimmen dabei die Bewegungen der Maschinen. Ein Spezialist dieser Sportart muss sich nach dem Tod seiner Ex-Freundin um seinen 11-Jährigen Sohn kümmern. Gemeinsam tüfteln sie an einem neuen Superroboter. Gewalt zwischen Menschen kommt in dem Film fast nicht vor. Allerdings tragen die Roboter menschliche Züge und die Kampfszenen sind lang und martialisch inszeniert. Die Geschichte spielt in einem Umfeld, das von Kampfeslust, roher Sprache und Geld geprägt ist. Für Kinder ab 12 Jahren ist diese Welt jedoch klar als fiktionale Fantasywelt erkennbar, die nichts mit ihrer Lebenswirklichkeit zu tun hat. Der reine Abenteueraspekt steht klar im Vordergrund. Eine desorientierende Wirkung kann daher ausgeschlossen werden. Zudem erinnern das Training des Boxroboters und die comichaften Videoeffekte stark an das Spielen mit einer bekannten Spielkonsole. Auch liegt die Identifikation bei ab 12-Jährigen klar bei dem sehr positiv gezeichneten Jungen und seinem sympathischen Vater. Dies sorgt immer wieder für ausreichend entlastende Momente.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Kammerspielartiges Psychodrama über einen Quantenphysiker, der nach einem Experiment mit Kollegen als einziger den Kontrollraum wieder verlässt, alle anderen sind verschwunden. Im langen Verhör durch die Polizei kommt es zu verblüffenden Enthüllungen. Der Film enthält keinerlei Beeinträchtigungspotential für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Weder die durchgehend aufrecht erhaltene Spannung während des Verhörs, noch sehr vereinzelte dramatische Szenen, wie etwa das Ersticken eines Mannes durch einen Asthmaanfall, wirken auf ab 12-Jährige überfordernd oder nachhaltig irritierend. Die im Film verbalisierten Gedankenspiele über Leben, Forschen, Macht und den eigenen Standort im System und Transzendenz sind für Kinder dieses Alters kaum verständlich, doch führt dieses Nichtverstehen nicht zu Verunsicherung oder Ängstigung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Kriegsfilm über die Invasion nordkoreanischer Truppen in den USA sowie den tapferen Widerstand, den die männlichen Jugendlichen einer Kleinstadt gegen die brutalen Besatzer leisten. Der Film inszeniert einen realitätsfernen, stets überdeutlichen Gegensatz von Gut und Böse und setzt ihn mit Actionszenen von genretypischer Intensität um. Obwohl mit dem Kriegs-Szenario eine diskussionswürdige Moral dargestellt wird, ist der Film realitätsfern genug, um auch Jugendlichen stets als Fiktion erkennbar zu bleiben. Die Gewaltszenen sind trotz ihrer Häufigkeit nicht sehr explizit ausgespielt, sodass 16-Jährige und ältere sie auf der Basis ihrer Medien- und Genreerfahrung problemlos verarbeiten können. Auch weil immer wieder ruhige Passagen für Entlastung sorgen, ist diese Altersgruppe in der Lage, sich emotional von den Geschehnissen zu distanzieren und die Ideologie des Films kritisch zu hinterfragen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Thriller über eine junge Psychologin und Spezialistin für Menschen mit übersinnlichen Fähigkeiten, die mit unheimlichen, paranormalen Geschehnissen konfrontiert wird. Der weitgehend ruhig und dialogstark gehaltene Film weist eine zunehmend düstere und bedrückende Atmosphäre auf, die für Jugendliche ab 16 Jahren keine Gefahr einer emotionalen Überforderung birgt. Auch eine Szene körperlicher Gewalt, in der ein Mann zusammengeschlagen wird, ist zwar emotional intensiv, für ab 16-Jährige aber ohne Probleme zu verarbeiten. Sie können die belastende Szene in den dramaturgischen Kontext der erzählten Geschichte einordnen. Eine desorientierende oder verrohende Wirkung kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Freie Adaption des Märchens vom "Rotkäppchen", in der ein mittelalterliches Dorf von einem Werwolf bedroht wird. Da die junge Valerie von dem Monster verschont wurde, gerät sie in Verdacht, mit dem Untier im Bunde zu sein. Der Film, eine Mischung aus Fantasy- und Gruselabenteuer, arbeitet mit klaren Gut-Böse-Schemata, die für Jugendliche ab 12 Jahren verlässlich erkennbar sind. Gewalttätige Situationen werden nicht ausgespielt oder voyeuristisch in Szene gesetzt. Insgesamt ist die Inszenierung des Films von einer eher ruhigen Erzählweise geprägt. Darüber hinaus bietet der mittelalterliche Spielort ausreichende Distanzierungsmöglichkeiten, um die Geschehnisse als fiktionales und märchenhaftes Szenario einzustufen, das mit Sicherheit zu einem guten Ende finden wird. Eine Überforderung oder eine übermäßig ängstigende Wirkung auf ab 12-Jährige kann daher ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Kriegsfilm erzählt von den Fliegern einer afroamerikanischen Staffel im Zweiten Weltkrieg, die sich gegen alle Vorurteile und Diskriminierungen bewähren wollen. Der Film ist mit den vertrauten Mustern und Stilmitteln des Genres erzählt, konzentriert sich jedoch auf das Thema der Gleichberechtigung Schwarzer in den US-Streitkräften, welches er engagiert angeht. Seine Haltung zum Krieg ist dagegen eher von patriotischen Parolen denn von kritischem Hinterfragen geprägt. Insbesondere in Szenen von gezielten Tötungen von Menschen im Verbund mit markigen Sprüchen der Protagonisten kann er daher für Jugendliche unter 16 Jahren eine kriegsverharmlosende Wirkung haben. 16-Jährige sind jedoch bereits in der Lage, diese Aspekte auf der Basis ihrer eigenen Bildung und Medienerfahrung zu relativieren und kritisch zu bewerten. Für diese Altersgruppe besteht somit nicht die Gefahr einer Desorientierung.
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Liebeskomödie, die in vier in sich abgeschlossenen Episoden von den Gefühlskomplikationen verschiedener Protagonisten in der serbischen Hauptstadt erzählt. Der Film ist sowohl auf der Bild- wie auch auf der Tonebene ruhig inszeniert, konzentriert sich auf die Figuren und Dialoge, und erzählt seine Geschichten auch für junge Zuschauer nachvollziehbar. Szenen von sexuellem Inhalt werden dabei nicht explizit ausgespielt, auch eine sadomasochistische Szene wird lediglich angedeutet. Zwar ist der Sprachgebrauch der Protagonisten teilweise derb, doch 12-Jährige können dies in den Kontext einordnen und entsprechend bewerten. Aus diesen Gründen kann die genannte Altersgruppe den Film ohne die Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung verarbeiten.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Vierte Folge der "Resident Evil"-Serie: Die Heldin Alice kämpft in einer postapokalyptischen Welt gegen Horden von Zombies und versucht zugleich, ein Gegenmittel für die Seuche zu finden. Der Film beinhaltet eine Vielzahl massiver Kampfszenen, bei denen es auch zu Tötungen kommt. Die Sympathieträger handeln stets in Notwehrsituationen, nehmen also keine desorientierende Vorbildfunktion ein. Die Todesopfer sind zumeist keine Menschen, sondern monströse Zombies. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage, sich auf Grund der klar futuristischen und realitätsfernen Geschichte ausreichend von den Geschehnissen zu distanzieren. Sowohl die Handlung als auch die artistischen Fähigkeiten der Agierenden sind deutlich überzogen dargestellt, was durch visuelle Verfremdungseffekte noch verstärkt wird.
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Komödie über einen Mann in der Midlife-Krise, der vor den Heirats- und Kinderwünschen seiner Freundin nach Argentinien flüchtet, um ein neues Leben zu beginnen. Der Neuanfang erweist sich jedoch als nicht so einfach, wie gedacht. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren verfügen bereits über ausreichende soziale Erfahrungen und Kenntnisse gesellschaftlicher Verhältnisse, um die Geschichte des Films angemessen zu reflektieren. Dazu gehören auch der oftmals leicht anzügliche Humor, Andeutungen sexueller Praktiken sowie eine gelegentlich machohafte Haltung der männlichen Protagonisten gegenüber Frauen. Speziell Letzteres lässt sich von ab 12-Jährigen durch den komödiantischen Kontext als humoristisches Stilelement erkennen, das nicht als Vorbild für reales Verhalten zu verstehen ist. Eine sozialethischen Desorientierung steht daher nicht zu befürchten.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Verfilmung des gleichnamigen Musicals: Im Los Angeles der 1980er-Jahre träumen ein Großstadtjunge und ein Mädchen vom Land von einer Karriere als Rockmusiker und Tänzer in einem berühmten Club. Auf dem Weg zu diesem Ziel müssen sie eine Reihe von Hürden überwinden. Das Geschehen ist von einer insgesamt heiteren Grundstimmung geprägt, kurze Schreckmomente oder die böse Gegenspielerin der Protagonisten werden eher comichaft inszeniert. Für Kinder ab 6 Jahren bewegt sich dies in einem Rahmen, der keine Überforderung befürchten lässt. Vereinzelt angedeutete erotische Einlagen erschließen sich erst einem älteren Publikum. Auch der Alkoholkonsum einer Nebenfigur übt keine negative Wirkung auf ein junges Publikum aus, da die betreffende Figur zu unsympathisch wirkt, um Vorbildcharakter zu bekommen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Jugendfilm über eine 17-Jährige, die in einer Kleinstadt lebt und sich ohne Wissen ihrer Eltern zu einem großen Rollschuhwettbewerb anmeldet. Beim heimlichen Training für den großen Tag durchlebt sie unter anderem ihre erste Liebe und ihr erste Enttäuschung. Die humorvolle und positive Grundstimmung des Films gleicht die gelegentlich grobe und raue Sprache der Charaktere sowie vereinzelte dramatische Situationen in den Trainingsszenen aus. Insgesamt beinhaltet der Film keine Situationen, die Jugendliche ab 12 Jahren emotional überfordern.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Im Mittelpunkt des Films steht ein 20-Jähriger, der als Mädchen geboren wurde und sich nun in der letzten, von Hormonen unterstützten Phase seiner Geschlechtsangleichung befindet. In seinem neuen Wohnort Köln lernt er den schwulen Fabio kennen. Aus der Freundschaft der beiden entwickelt sich eine Liebe. Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, die Fragen und Konflikte, die der Film aufwirft, zu verstehen und angemessen zu reflektieren, ohne dadurch emotional überfordert zu sein. Die Erzählung geht auf eine offene, respektvolle und in keiner Weise diskriminierenden Art mit dem Thema geschlechtliche Identität um. Einzelne Szenen mit sexualisierter Sprache sind schlüssig in den Kontext der Gesamterzählung eingebettet und stehen nicht für das generelle Sprachmuster der Figuren. Der gezeigte Alkoholkonsum ist stets situationsbezogen und, ebenso wie das Rauchen eines Joints, nicht aufdringlich präsentiert. Eine desorientierende Vorbildwirkung kann in diesen Belangen ausgeschlossen werden. Auch die Problematik häufiger Partnerwechsel wird kritisch hinterfragt und durch das Streben der Protagonisten nach Liebe und dauerhafter Bindung positiv kontrastiert.
FSK ab 12 freigegeben
FSK ab 12 freigegeben
Animationsfilm über einen schmächtigen Barbaren namens Ronal, der sich gemeinsam mit einer Gruppe treuer Gefährten auf die Suche nach einem mythischen Schwert begibt, um damit einen bösen, mächtigen Ritter zu besiegen. Zwar wird den Figuren stellenweise eine teils derb sexualisierte Sprache in den Mund gelegt, doch lässt sich diese von Jugendlichen ab 12 Jahren stets als Ironisierung von Männerkult und Sexbesessenheit entschlüsseln und mit der gebotenen Distanz einordnen. Eine Erniedrigung von Frauen ist mit der zotigen Sprache zudem nicht verbunden. Darüber hinaus steht insgesamt ein sanfterer Humor im Vordergrund, sodass die genannten Elemente auf der Wirkungsebene kaum ins Gewicht fallen. Auch der lange, recht dramatische Endkampf kann von Heranwachsenden ab 12 Jahren problemlos verarbeitet werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen arbeitslosen Schauspieler, der sich als Frau verkleidet, um eine Hauptrolle in einem großen Film zu bekommen – mit Erfolg. Durch das Rollenspiel gerät er allerdings in eine Reihe verzwickter Situationen. Zwar bedienen sich die Figuren des Films wiederholt einer sexualisierten Sprache, jedoch bewegen sich die Häufigkeit und die Begrifflichkeiten in einem Rahmen, der Zuschauer ab 12 Jahren weder schockiert noch überfordert. Ältere Kinder sind auch in der Lage, einzelne Gewaltszenen als Teil der "Film-im-Film"-Geschichte zu erkennen, die "fiktiv" ist und nichts mit der eigentlichen Komödienhandlung zu tun hat. Auch die klamaukhaft-ironische Darstellung von Nazis im Rahmen der "Film-im-Film"-Szenen hat bei ab 12-Jährigen keine verharmlosend-verfälschende Wirkung, da man in diesem Alter von den grausamen Realitäten des "Dritten Reichs" weiß.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Fantasyfilm erzählt von einem jungen Mädchen, das seine Fähigkeit zum Reisen in der Zeit entdeckt. Gemeinsam mit einem anderen Zeitreisenden, in den sie sich trotz anfänglicher Schwierigkeiten verliebt, muss sie in verschiedenen Zeiten turbulente Abenteuer bestehen und die Pläne eines finsteren Grafen durchkreuzen. Der Film ist als Mischung aus Coming-of-Age-Geschichte und abenteuerlichem Kostümfilm erzählt, wobei die Protagonistin sich als Identifikationsfigur für Teenager eignet. Die dramatischen Momente werden immer wieder durch ruhige und erklärende Passagen abgelöst, die für emotionale Entlastung sorgen. Dennoch enthält der Film auch gewalthaltige und gruselige Szenen, die jüngere Zuschauer überfordern könnten. 12-Jährige sind aber aufgrund ihrer Medienerfahrung in der Lage, mit diesen Aspekten umzugehen und sie in den Genrekontext einzuordnen. Die deutlich fiktionale Filmwelt mit ihrer klaren Trennung von Gut und Böse und dem absehbaren Sieg des Guten birgt für sie nicht das Risiko einer Beeinträchtigung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Verfilmung des gleichnamigen Romans von Daniel Kehlmann. In verschiedenen, zwischen Wirklichkeit und Fiktion changierenden Episoden wird von Ruhm, Eitelkeit und den Tücken zwischenmenschlicher Kommunikation erzählt. Der Film verlangt von seinen Zuschauern ein ausreichendes Maß an Medienkompetenz, um alle Episoden thematisch miteinander verbinden zu können. Dies ist bei Jugendlichen ab 12 Jahren in aller Regel gegeben, sodass sie auch einzelne dramatische Szenen – etwa eine Hinrichtung – angemessen einordnen und reflektieren können, ohne überfordert zu sein. Auch sind für Zuschauer dieser Altersgruppe der Humor und die ironischen Brechungen in der Inszenierung leicht entschlüsselbar. Eine emotionale Beeinträchtigung kann bei ab 12-Jährigen in jeder Hinsicht ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Abenteuerkomödie über einen erfolglosen New Yorker Journalisten, der 1960 für ein Engagement bei der Lokalzeitung nach Puerto Rico zieht. Dort wird er bei seinen Versuchen, sich als investigativer Journalist zu etablieren, in so manches Abenteuer verwickelt. Auch wenn im Film fortwährend Alkohol und gelegentlich Drogen konsumiert werden, steht eine desorientierende Wirkung auf Jugendliche ab 12 Jahren nicht zu befürchten. Der Konsum wird nicht als gesellschaftlich akzeptiert oder animierend dargestellt; die negativen Folgen werden deutlich ins Bild gerückt. Zudem wird die Hauptfigur insgesamt positiv und als moralisch integer charakterisiert. Der historische Spielort und das exotische Ambiente sorgen bei ab 12-Jährigen weiterhin für ausreichende Distanzierungsmöglichkeiten, die einen Nachahmungseffekt ausschließen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Verfilmung des gleichnamigen Erzählbandes. Im Sommer 1990, kurz nach dem Mauerfall, kommen drei junge russische Freunde nach Berlin, um ihr Glück zu machen. Dabei werden sie allerdings mit so manchen Stolpersteinen konfrontiert. Kinder ab 6 Jahren sind mit den historischen Rahmenbedingungen und Anspielungen der Handlung nicht vertraut und werden den Film in erster Linie als skurrile Komödie wahrnehmen. Die Hauptcharaktere sind durchweg sympathisch angelegt und auch der stellenweise übermäßige Alkoholkonsum dient der Regie vor allem zur Erzeugung slapstickartigen Humors; eine vobildhafte oder verharmlosende Wirkung kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Liebesdrama über eine junge Frau auf der Flucht vor ihrer Vergangenheit und einen alleinerziehenden Vater, der sich in sie verliebt. Gerade, als das Glück der beiden perfekt scheint, greifen die Schatten ihres früheren Lebens nach der Frau. Die beiden Hauptfiguren des über weite Strecken von heller und positiver Atmosphäre getragenen Films werden als sympathisch und im Umgang mit den Kindern als sehr fürsorglich gezeigt. Dramatik bergen vor allem der Anfang und die Schlussphase des Films, insbesondere durch die Gestalt eines brutalen Polizisten, der für ein Bedrohungsszenario sorgt. Da jedoch insgesamt die positive Entwicklung der Geschichte absehbar ist und immer wieder ruhige und sehr einfühlsame Passagen emotionale Entlastung bieten, ist der Film für Kinder ab 12 Jahren problemlos zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Actionthriller erzählt von einem ehemaligen CIA-Agenten, der lange Zeit US-Geheimnisse verraten hat und nun als Kronzeuge der Behörden vor einem Killerkommando geschützt werden soll. Gemeinsam mit seinem Bewacher muss er vor den Verfolgern flüchten, die über seine Schritte stets verdächtig gut informiert sind. In genregemäßer Weise setzt die Inszenierung Bild- und Tonebene ein, um ein Höchstmaß an Spannung zu erzeugen, verhandelt jedoch in der Erzählung auch politische und ethische Fragen. Während jüngere Zuschauer durch die zahlreichen Actionszenen und teils drastischen Kämpfe, Verfolgungsjagden und Tötungen überfordert werden können, sind 16-Jährige in der Lage, sich immer wieder emotional zu distanzieren. Die moralisch mehrdeutige Haltung des Protagonisten können sie erkennen und innerhalb des Genrekontexts bewerten, wodurch sich ihnen neben der komplexen Handlung auch die ethischen Aspekte des Films erschließen und entsprechend reflektiert werden können. Deshalb ist für diese Altersgruppe keine sozialethische Desorientierung oder Desensibilisierung zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Tragikomödie über eine berühmte Radiomoderatorin, die ihre Mutter aufspürt, von der sie als Kleinkind verlassen wurde. Ohne sich zu erkennen zu geben, wird sie in deren turbulentes Familienleben hineingezogen. Der Film enthält keine Szenen, die auf Kinder ab 6 Jahren eine beeinträchtigende Wirkung haben könnten. Die Neurosen der Protagonistin sind beinahe slapstickhaft überzeichnet und eine emotionale Szene, in der sie auf drastische Weise ein Liebesgeständnis ihrer Mutter erzwingen will, wird schnell aufgelöst. Im Gesamtkontext der ruhigen, humorvollen Erzählung fällt diese Situation nicht in einer den Film prägenden Weise ins Gewicht.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Drama um ein Streichquartett in der Krise: Private Nöte der Mitglieder und die teils komplizierten Beziehungen untereinander gefährden die erfolgreiche Zusammenarbeit, doch die Musiker kämpfen um den Fortbestand ihres Quartetts. Der Film ist überwiegend ruhig und mit viel klassischer Musik erzählt und lebt hauptsächlich von der inneren Dramatik seiner Handlung. Dabei dürften sich die Konflikte der Protagonisten Kindern kaum erschließen, da sich die Themen deutlich an ein erwachsenes Publikum richten. Kinder im Grundschulalter sind aber bereits in der Lage, den Spannungsaufbau zu verstehen und zu verarbeiten, weshalb für sie keine emotionale Überforderung zu befürchten ist.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Jugenddrama über einen Teenager aus einer serbokroatischen Einwandererfamilie, der sich in seinen Klavierlehrer verliebt. Als der konservative und machistische Vater von der Homosexualität seines Sohnes erfährt, kommt es zu einem schweren Konflikt. Das Thema Homosexualität und pubertäre Identitätssuche wird in dem Film auf eine sensible Weise behandelt, die für Jugendliche ab 12 Jahren gut nachvollziehbar und in keiner Weise überfordernd ist. Sowohl die romantische Liebesszene zwischen den beiden jungen Männern als auch die dramatische Konfrontation mit dem Vater sind schlüssig in die Handlung eingebunden, sodass sie von 12-Jährigen eindeutig im Kontext der Erzählung betrachtet und eingeordnet werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Der Thriller erzählt von zwei ungleichen Freunden, die gemeinsam Marihuana anbauen und verkaufen. Als sie von einem mexikanischen Drogenkartell bedroht werden und sogar ihre gemeinsame Freundin von den Gangstern entführt wird, nehmen sie den Kampf gegen den übermächtigen Gegner auf. Der Film erzählt seine drastische Geschichte vor dem Hintergrund des realen Drogenkriegs in Mexiko mit Elementen von Ironie und deutlich herausgestellter Fiktionalität, die sich bereits 16-Jährigen erschließen. Er birgt einige Schock- und Gewaltmomente - welche nie selbstzweckhaft oder voyeuristisch inszeniert, sondern stets durch die Handlung motiviert sind - glorifiziert aber weder das Drogenmilieu noch Gewaltanwendung. Zahlreiche Aspekte erleichtern die emotionale Distanzierung, etwa die komplexe Struktur und ein durchaus märchenhafter Einschlag, sowie die vielschichtige Anlage der Charaktere. Aufgrund ihrer Genreerfahrung können 16-Jährige daher mit den Bedrohungsszenarien und Gewaltdarstellungen umgehen und sich mit dem Film konstruktiv auseinandersetzen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Horrorfilm-Parodie, deren Geschichte über ein skurriles Pärchen lediglich als Aufhänger für eine Reihe von Veralberungen von Motiven und Szenen berühmter Filme dient. Der Humor des Films thematisiert Magerwahn, Essstörungen, Drogenkonsum und stellenweise kommt es zu Fäkalsprache und sexuellen Anspielungen. Kinder ab 12 Jahren können die Geschehnisse als klamaukhaft überzeichnet und völlig realitätsfern erkennen, weshalb weder eine irritierende noch eine desorientierende Wirkung zu befürchten steht. Auch einzelne Gewaltszenen sind eindeutig parodistisch überzeichnet und ohne jeden Anspruch auf Ernsthaftigkeit angelegt, sodass bei ab 12-Jährigen keinerlei negative Wirkungen zu befürchten sind.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Psychodrama nach dem Roman von Juli Zeh. Im Mittelpunkt steht ein Professor für Quantenphysik, dessen Sohn entführt wird. In der Folgezeit wird der Vater mit Geschehnissen konfrontiert, die seine Theorie von verschiedenen Zeit- und Bewusstseinsebenen zu bestätigen scheint. Auf Grund seiner anspruchsvollen, komplexen Erzählstruktur und der surreal anmutenden Geschehnisse bietet der Film ab 12-Jährigen ausreichende Möglichkeiten, sich emotional von dem Geschehen zu distanzieren: Für diese Altersgruppe ist der Film offensichtlich unrealistisch und gleicht eher einer wissenschaftlichen Rätselstruktur. Vereinzelte dramatische Situationen, wie etwa die Entführung des Kindes oder ein Selbstmord, können in diesem Kontext keine bedenkliche Wirkung auf ab 12-Jährige entfalten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen europäischen Arzt, der in Afrika ein Projekt zur Bekämpfung der Schlafkrankheit leitet. Nach der Trennung von seiner Frau, die nach Deutschland zurückkehrt, verliert er zusehends seine Ideale und seine berufliche Integrität. Für Kinder ab 6 Jahren, welche die politischen Anspielungen der Geschichte noch nicht begreifen, vermittelt sich durch den Film ein Bild von Afrika als einem faszinierendem, aber dunklen und merkwürdigen Ort, an dem nur wenig Lebensfreude herrscht. Von einer nachhaltig verstörenden Wirkung oder einer emotionalen Überforderung ist bei dieser Altersgruppe jedoch nicht auszugehen, zumal die Inszenierung auf dramatische Situationen weitestgehend verzichtet.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen professionellen „Schlussmacher“, der stellvertretend für Kunden deren Liebesbeziehungen beendet. Als er bei einem Auftrag an einen unglücklichen Verlassenen gerät, der ihm fortan nicht mehr von der Seite weicht, führt dies zu manchen Turbulenzen, aber auch zu einer langsam entstehenden Freundschaft. Die Geschichte ist bereits für junge Zuschauer leicht zu erfassen und von einer positiven Grundstimmung getragen. Slapstick und Ironie lassen dabei Raum für die Entwicklung der Figuren, sodass auch dramatische Situationen gut in die Dramaturgie eingebettet sind. Trotz einzelner konflikthafter oder sprachlich derber Szenen finden daher bereits 6-Jährige ausreichend emotionale Entlastung. Da die Geschichte zudem die Werte von Liebe, Freundschaft und Aufrichtigkeit vermittelt, besteht für diese Altersgruppe nicht die Gefahr einer Beeinträchtigung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen jungen Straffälligen, der in einem Heim des Offenen Vollzugs eine Chance auf einen Neubeginn bekommt. Als er dort jedoch in einer Betreuerin das Opfer einer seiner früheren Taten wiedererkennt, droht seine Situation von Neuem zu eskalieren. Der Film nähert sich seinen Themen Resozialisierung, Gewalt und Schuld auf realistisch-nachvollziehbare Weise und zeichnet sowohl Täter wie Opfer einfühlsam. Das kriminelle Handeln wird stets deutlich kritisch bewertet und entfaltet zu keiner Zeit Attraktivität. Trotz einzelner Szenen von körperlicher Gewalt ermöglicht der Film dem Zuschauer immer wieder die emotionale Distanzierung und lädt zur Reflexion ein. Er ist insgesamt von einer konstruktiven Grundhaltung getragen und erzählt von der Möglichkeit zur Einsicht und Reue auf der einen und Vergebung auf der anderen Seite. Daher können bereits 12-Jährige ihn ohne das Risiko einer Überforderung oder sozial-ethischen Desorientierung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Action-Thriller erzählt von einem Personenschützer und ehemaligen Elitesoldaten, der ein 15-jähriges Mädchen vor den Killern eines mächtigen Waffenhändlers beschützen muss, nachdem sie Zeugin eines Mordes geworden ist. Auf der Flucht vor den Häschern sind die beiden schließlich ganz auf sich allein gestellt. Die Inszenierung des Films ist von einem durchgängig hohen Spannungsniveau und beinhaltet Actionszenen mit sowohl visuell wie auch akustisch intensiven Darstellungen von Gewalt, weshalb Zuschauer unter 16 Jahren emotional überfordert werden könnten. 16-Jährige und ältere sind in der Lage, das Szenario ständiger Bedrohung und die Gewaltszenen als typisch überhöhte Genreelemente zu erkennen und einzuordnen. Aufgrund ihrer Medienerfahrung können sie sich von diesen Aspekten ebenso wie vom teilweise vulgären Sprachgebrauch distanzieren und die Bewertung der Gewalt im Film kritisch hinterfragen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Im Jahr 1972 angesiedeltes Drama über zwei befreundete Matrosen eines französischen Marineschiffs im Südpazifik, die im Rahmen einer Übung eine Atomexplosion miterleben. Wissend, welche Konsequenzen dies für sein Leben hat, beginnt einer von ihnen, seine gesamten Überzeugungen in Frage zu stellen. Der kammerspielartige Film ist sehr ruhig und langsam inszeniert. Kinder ab 6 Jahren werden die bewusst monotonen Geschehnisse kaum verstehen, zugleich enthält der Film weder auf der Bild- noch auf der Sprachebene Dinge, die Kinder beeinträchtigen könnten. Kleine Rangeleien und Schlägereien unter den Soldaten sind maßvoll inszeniert, die aktionsreichsten Szenen finden auf einer einsamen Insel statt, als die Seemänner einen feuchtfröhlichen Landgang unternehmen. Aber auch hier geschieht nichts, was auf ab 6-Jährige eine verstörende Wirkung hat.
FSK ab 6 freigegeben
FSK ab 6 freigegeben
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Comic-Verfilmung über einen 22jährigen, der seine Traumfrau nur für sich gewinnen kann, indem er sich mit ihren zahlreichen Ex-Freunden kämpferische Duelle liefert. Die Kampfszenen, die an keiner Stelle eine Rechtfertigung von Gewalt propagieren, sind durch ihren comichaft übertriebenen Charakter für Kinder ab 12 Jahren gut zu verkraften. Neben den komödiantischen Elementen trägt auch das romantische Happy-End zur emotionalen Entlastung jugendlicher Zuschauer bei.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Im vierten Teil der Horrorfilm-Reihe kehrt die Heldin des ersten Teils nach vielen Jahren in ihren Heimatort zurück, wo kurz nach ihrer Ankunft erneut eine Mordserie beginnt. Der Film beinhaltet eine Reihe intensiver Spannungs- und zum Teil auch sehr blutiger Tötungsszenen. Diese sind in einer betont überzeichneten Weise inszeniert, sodass sie für Jugendliche ab 16 Jahren klar als Teil eines "filmischen" Geschehens erkennbar sind, das nichts mit der Realität gemein hat. Von Nachahmungseffekten ist daher nicht auszugehen. Gewalttätige Szenen werden immer wieder selbstironisch gebrochen, was zur emotionalen Entlastung der jugendlichen Zuschauer ebenso beiträgt wie das positive Ende. Manche Szenen stellen auf Grund ihrer Intensität für ab 16-Jährige sicherlich eine emotionale Herausforderung dar, eine nachhaltige Beeinträchtigung steht auf Grund des selbstreflexiven Inszenierungsstils nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Drama über zwei Lehrer und eine Lehrerin aus der Türkei, die in verschiedenen Krisenregionen – Afghanistan, Senegal und Sarajevo – Kinder unterrichten und trotz aller vorhandenen Konflikte zu einem friedlichen Miteinander erziehen wollen. Der episodisch erzählte Film birgt einige dramatische Szenen, in denen die Themen Krieg und Hass, Tod und Trauer auf intensive Weise jedoch nie spekulativ inszeniert werden. Während jüngere Zuschauer durch diese Szenen emotional überfordert werden könnten, sind 12-Jährige in der Lage, sie in den Kontext der Erzählungen einzuordnen und zu verarbeiten. Da der Film seine Botschaft der Völkerverständigung und des friedlichen Zusammenlebens sehr deutlich und anhand mehrerer jugendlicher Identifikationsfiguren nachvollziehbar macht, können 12-Jährige sich ohne Beeinträchtigung mit seinen ernsten Themen auseinandersetzen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Actionkomödie schildert die Bemühungen eines Detektivs und seines Bruders, ein entführtes Mädchen zurück zu seiner Familie zu bringen. Bei der turbulenten Aufklärung des Falls erleben die beiden zahlreiche Überraschungen. Die Inszenierung des Films ist durch viele Slapstick-Elemente, comichafte Überzeichnungen und heitere Musik geprägt und lässt auch für jüngere Zuschauer die Fiktionalität der Geschichte stets erkennen. Dennoch weist der Film Spannungselemente auf, die Kinder im Vorschulalter emotional überfordern können. 6-Jährigen und älteren jedoch bieten sich ausreichend Momente emotionaler Entlastung, auch von den vereinzelten Actionszenen können sie sich aufgrund der überdrehten Komik leicht distanzieren. Deshalb ist bei dieser Altersgruppe von keiner Beeinträchtigung auszugehen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über vier Freunde, die zur Feier ihres Schulabschlusses nach Kreta reisen, um dort Party zu machen und so viel Sex wie möglich zu haben – was sich für die unerfahrenen Jungs als nicht ganz so einfach herausstellt. Die Erlebnisse der pubertierenden Hauptfiguren werden mit Empathie, doch ebenso mit stark auf sexuelle Aspekte konzentriertem Humor und betont vulgärer Sprache geschildert. Vor allem die Partyexzesse mit Besäufnissen, Sex und Drogen, sowie der konstante beiläufige Alkoholkonsum, der nicht thematisiert oder problematisiert wird, können auf kindliche Zuschauer desorientierend wirken. 16-Jährige können diese Aspekte in den Kontext der Geschichte einordnen und als Ausdruck des Erlebnishungers der Protagonisten verstehen. Auch die teils sexistischen Dialoge kann diese Altersgruppe kritisch hinterfragen, was der Film auch nahelegt, indem er das Verhalten der Jungen durch einige positiv gezeichnete, besonnene Mädchen konterkariert und eine Wandlung erfahren lässt. Daher geht für Jugendliche ab 16 keine Gefahr einer desorientierenden Wirkung von dem Film aus.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über einen New Yorker Mittdreißiger, der nach außen hin ein beneidenswertes Leben führt, doch emotional isoliert ist und sich in seiner Sexsucht verliert. Als seine Schwester sich bei ihm einquartiert, beginnt ihm sein sorgsam gehütetes Doppelleben zu entgleiten. In kühlen Bildern, minimalistisch durchkomponiert, schildert der Film die Irrwege und die emotionale Verlorenheit seiner Hauptfigur. Dabei sind seine sexuellen Obsessionen in teils expliziter, doch nie spekulativer Weise inszeniert. 16-Jährige werden durch die fast hermetische Inszenierung sicherlich gefordert, sind jedoch bereits in der Lage, sich mit den Themen des Films intellektuell auseinanderzusetzen, ohne überfordert zu werden. Erleichtert wird dies durch viele zur Distanzierung einladende Momente, während identifikatorische Anreize kaum bestehen. Die selbstzerstörerischen Tendenzen der Hauptfigur wie auch seiner Schwester werden kritisch zur Disposition gestellt. So bleibt jenseits der sexuellen Schauwerte stets die eigentliche Thematik der Suche nach Identität und Liebe sichtbar, was sich 16-Jährigen aufgrund ihrer Lebens- und Medienerfahrung erschließt. Emotional zu verarbeiten ist der über weite Strecken beklemmende Film für diese Altersgruppe auch wegen seines Endes, das eine positive Entwicklungsmöglichkeit andeutet.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Meldodram vor dem Hintergrund historischer Konflikte im Shanghai des Jahres 1941: Ein amerikanischer Geheimagent will den Mord an einem Freund aufklären und gerät in ein Netz aus Intrigen und Liebesverwicklungen. Die Geschichte ist geradlinig und mit vielen Actionelementen erzählt, legt jedoch ebenso viel Wert auf die Entwicklung der Charaktere. Auch die realitätsnah inszenierten Gewaltszenen sind dabei nie Selbstzweck und alternieren immer wieder mit Momenten, die emotionale Entlastung ermöglichen. Jugendliche ab 16 Jahren können sich daher ausreichend von den härteren Elementen des Films distanzieren und die Geschichte sowohl in den historischen als auch den Genre-Kontext einordnen. Zudem bietet die Hauptfigur eine positive Identifikationsmöglichkeit, die die Verarbeitung des Films erleichtert.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über zwei junge Frauen im heutigen Teheran, deren zärtliche Freundschaft sich zwischen den Repressionen der Sittenwächter und den kleinen Freiheiten im privaten Raum abspielt, in dem die Frauen jede Gelegenheit zum Aufbegehren gegen die Moralvorstellungen der Gesellschaft nutzen. Die beiden Frauen eignen sich insbesondere für Jugendliche als starke Identifikationsfiguren; ihre Erlebnisse werden einfühlsam dargestellt. Zwar beinhaltet der Film auch bedrohliche Elemente wie die ständige Bespitzelung und Denunziationsgefahr und schildert deutlich die drastische Gewalt innerhalb der iranischen Gesellschaft. Doch entsprechende Szenen von Misshandlung und Vergewaltigung sind eher angedeutet als ausgespielt. Durch den ständigen Wechsel zu unbeschwerten Szenen ergeben sich zahlreiche Entlastungsmomente. Auch die Betonung des Zusammenhalts der Hauptfiguren gibt jungen Zuschauern emotionalen Halt, weshalb der Film bereits für Jugendliche ab 12 Jahren keine Gefahr einer Ängstigung oder Überforderung birgt.
FSK ab 12 freigegeben
FSK ab 12 freigegeben
Horrorthriller über eine Gruppe von College-Studenten, die es während eines Party-Wochenendes an einem Salzwassersee mit einem Schwarm unterschiedlicher Killerhaie zu tun bekommt. Der Film arbeitet mit genretypischen Elementen wie überraschenden Schockmomenten und blutigen Spezialeffekten, wenn einige der Protagonisten von den Haien verletzt bzw. gefressen werden. Dennoch weidet sich die Inszenierung nicht an der Gewalt, sodass eine Überforderung bei Jugendlichen ab 16 Jahren nicht gegeben ist. Die deutliche Realitätsferne der Geschichte sowie zahlreiche ironische Momente mildern die Wirkung der bedrohlichen und gewalthaltigen Geschehnisse ab.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Detektiv- und Abenteuerfilm, der davon erzählt, wie der Londoner Meisterdetektiv Sherlock Holmes und sein Freund Dr. Watson einen Plan des diabolischen Bösewichts Moriarty vereiteln müssen. Der rasante Film beinhaltet neben Verfolgungsjagden und Explosionen eine Reihe von Kampf- und Prügelszenen. Diese sind jedoch durchweg unblutig und wirken durch die stilisierte Inszenierung sowie den historischen Kontext wenig realitätsnah. Tötungen werden nicht ausgespielt, gehen stets von den bösen Figuren aus und sind eindeutig negativ dargestellt. Jugendliche ab 12 Jahren können die Geschehnisse klar als Teil einer fiktionalen und übertriebenen Abenteuergeschichte erkennen und verarbieten. Humorvolle Szenen und ein durchgehend ironischer Tonfall sorgen zwischen den Spannungs- und sehr vereinzelten Schreckmomenten für mehr als ausreichende emotionale Entlastung. Zudem stehen die beiden Protagonisten Sherlock Holmes und Dr. Watson als eine bekannte Größe für ein sicheres Happy End.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über eine Schauspielerin, die ihr Berufsleben als (Theater-)Schauspielerin beendet hat und sich in ihr Haus auf dem Land zurückzieht. Dort hält sie eine geistige Rückschau auf die letzte Station ihres Berufslebens, die in Rückblenden gezeigt wird. Der betont ruhig erzählte, dialogstarke Film ist von einer melancholischen bis deprimierenden Grundstimmung geprägt. Jugendliche ab 12 Jahren können sich von dieser bedrückenden Atmosphäre wie auch von den stellenweise bedrohlich wirkenden Traumsequenzen durch die experimentelle Inszenierung ausreichend distanzieren. Ein Identifikationspotential mit der lebensmüden, alternden Schauspielerin ist bei dieser Altersgruppe nicht gegeben. Eine negative emotionale Beeinflussung kann daher ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben
FSK ab 12 freigegeben
Actionfilm über einen alternden Profikiller und einen jungen Polizisten, die gemeinsam Jagd auf die Mörder ihrer Partner machen. Der Film enthält zahlreiche Gewalt- und Tötungsszenen, doch diese werden weder glorifiziert noch nachahmenswert oder verharmlosend dargestellt. Der Handlungsverlauf und die Protagonisten sind für Jugendliche ab 16 Jahren als fiktional, ironisiert und artifiziell erkennbar und können von diesen mit kritischer Distanz als rein "filmische Figuren" durchschaut und eingeordnet werden. Eine sozialethische Desorientierung steht daher nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Thriller über einen Psychiater, der einer suizidgefährdeten jungen Patientin ein neues Medikament verschreibt, das fatale Nebenwirkungen hat. Unversehens findet sich der Arzt in einen Mordfall und eine undurchschaubare Intrige verwickelt. Die Handlung des Films, der mit den klassischen Mitteln des Thrillers inszeniert ist, nimmt einige unvorhergesehene Wendungen, die gleichwohl auch für jüngere Zuschauer nachvollziehbar sind und am Ende verständlich aufgelöst werden. Während Kinder unter 12 Jahren von der Dramatik der Ereignisse emotional überfordert werden könnten, sind 12-Jährige aufgrund ihrer Genreerfahrung in der Lage, den Wechsel von Spannungsszenen und entspannenden Momenten zu verarbeiten. Auch einzelne, eher dezente Darstellungen von Gewalt überfordern sie in diesem Genrekontext nicht. Diese Altersgruppe kann sich ausreichend emotional distanzieren und ohne Ängstigung mit den Themen des Films auseinandersetzen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Makabre Komödie über ein spießiges Touristenpaar, das auf seiner Reise durch England eine Reihe von Menschen ermordet, deren Verhalten ihnen missfällt. Die Mordtaten selbst sind zurückhaltend inszeniert, nur sehr vereinzelt wird Gewalt explizit ins Bild gerückt. Jugendliche ab 16 Jahren können die Taten der Protagonisten klar als Teil einer satirisch überzogenen, schwarzen Komödie erkennen, die keinen Vorbildcharakter hat. Zudem sind die beiden Hauptfiguren eher negativ und unsympathisch angelegt, was eine Identifikation verhindert. Auf der Sprachebene herrscht ein grober, teils derb-sexualisierter Tonfall vor, der von ab 16-Jährigen ebenfalls als satirisches Element begriffen und entsprechend verarbeitet werden kann. Eine sozialethische Desorientierung steht daher nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über einen psychisch kranken Mann, der nach seiner Entlassung aus einer Nervenklinik bei seinen Eltern einzieht. Er verliebt sich in eine Frau und gerät in einen Konflikt mit seinem patriarchalischen Vater. Das ernste Thema eines labilen Mannes, der sich allmählich wieder in die Gesellschaft eingliedern muss, ist auf eine für Jugendliche ab 12 Jahren nachvollziehbare Weise inszeniert. Zuschauer dieses Alters können auch die psychologischen Handlungsmotive sowie die aggressiven Schübe des Protagonisten entsprechend kontextualisieren und verarbeiten. Eine Überforderung kann nicht zuletzt auch wegen der zunehmend "leichteren" Grundstimmung der Geschichte ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die epische Romanverfilmung erzählt über einen Zeitraum von den späten 1930er bis zu den 1950er Jahren von dem jungen, träumerischen Simon, der sich in seiner Familie als Außenseiter fühlt. Mit der Freundschaft zum Sohn eines jüdischen Buchhändlers beginnt eine schicksalhafte Verbindung beider Familien über den Zweiten Weltkrieg und die Traumata der Judenverfolgung hinweg. Die epische Geschichte und die großen Themen Liebe, Verlust und unerfüllte Träume sind mit großer emotionaler Intensität inszeniert. Der Film birgt auch düstere Aspekte und Bilder, wird aber getragen von seinen Hauptfiguren und der Betonung ihrer Freundschaft und Loyalität. Obwohl einige Szenen Leid und Verfolgung deutlich veranschaulichen, können bereits 12-Jährige diese in den Kontext der Erzählung einordnen und sich emotional ausreichend distanzieren. Für diese Altersgruppe ist keine Überforderung zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Psychothriller über einen Kriminalschriftsteller, der auf der Suche nach Inspiration mit seiner Familie in ein Haus zieht, das Schauplatz grausiger Geschehnisse war. Durch den Fund von alten Filmrollen verstrickt sich der Mann immer tiefer in die unheilvollen Geheimnisse des Hauses und mit ihm gerät auch seine Familie in Gefahr. Die rätselhafte Geschichte ist mit genretypischen Mitteln und in einer ausgefeilten Licht-Schatten-Dramaturgie erzählt. Insbesondere dunkle Passagen und die Super8-Bilder der Filmrollen erzeugen eine gruselig-bedrohliche Atmosphäre. Mehrere Mordszenen werden dabei recht drastisch, jedoch nie spekulativ oder lustvoll in Szene gesetzt. 16-Jährige sind in der Lage, diese Elemente im Kontext des Genres zu verstehen und emotional zu verarbeiten. Für sie besteht aufgrund ihrer Medienerfahrung weder die Gefahr einer Ängstigung noch die einer sozial-ethischen Desorientierung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Agentenabenteuer aus der James-Bond-Reihe. Diesmal muss der Superagent gegen einen diabolischen, scheinbar allmächtigen Schurken antreten, der einen Rachefeldzug gegen den britischen Geheimdienst führt. Der Film setzt stark auf Schauwerte und überwältigende Effekte. Er enthält Kampfszenen, aber keine Szenen, die Jugendliche ab 12-Jahren nachhaltig belasten könnten. Bei der Visualisierung von Gewalt ist die Inszenierung sehr zurückhaltend, realitätsfern und artifiziell: Insbesondere Tötungen werden nicht explizit ins Bild gerückt, zudem gehen sie fast durchweg von dem klar als psychopathisch dargestellten Bösewicht aus. Insgesamt können Zuschauer ab 12 Jahren den Film als hochartifizielles Produkt der Unterhaltungsindustrie begreifen und die Geschehnisse als entsprechend irreal einordnen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Science-Fiction-Thriller erzählt von einer Invasion krakenähnlicher Außerirdischer und von einer Gruppe von Menschen, die im allgemeinen Chaos um ihr Leben kämpfen. Jugendliche ab 16 Jahren können sich von dem deutlich irrealen Bedrohungsszenario des Films ausreichend distanzieren und werden auch von der dramatischen Gestaltung auf der Bild- und Tonebene emotional nicht überfordert. Da auch weitgehend auf blutige Effekte verzichtet wird, ist für die genannte Altersgruppe keine Beeinträchtigung zu erwarten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Psychothriller über einen psychopathischen, misanthropischen Portier in Barcelona, der es sich zum Ziel macht, das Leben einer jungen Mieterin zu zerstören. Der Film verzichtet zwar fast vollständig auf herkömmliche Schockeffekte, dennoch geht von ihm eine stark beklemmende Wirkung aus. Diese bewegt sich in einem Rahmen, der für Jugendliche ab 16 Jahren keine Überforderung darstellt. Es kann davon ausgegangen werden, dass Zuschauer dieses Alters über ausreichende Medienkompetenz verfügen, um sich einer nachhaltigen Verängstigung zu entziehen und den Film als spannendes Genre-Konstrukt zu rezipieren. Die vereinzelten Gewaltdarstellungen sind zwar teils drastisch dargestellt, dabei aber nicht spekulativ oder selbstzweckhaft inszeniert. Die Gefahr einer desorientierenden oder nachhaltig verstörenden Wirkung ist daher nicht gegeben.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung
Der Kriminalfilm nimmt seinen Anfang mit dem rätselhaften Mord an einem Trucker in einer texanischen Kleinstadt. Ein Sheriff muss sich im Zuge der schwierigen Ermittlungen schließlich auch seiner eigenen Vergangenheit stellen. Der Film erzählt seine komplexe Handlung ruhig und atmosphärisch und schildert den Mikrokosmos der Kleinstadt mit teils skurrilen Charakteren. Obwohl die Inszenierung nur wenig Raum zur Distanzierung lässt, sind bereits 12-Jährige in der Lage, den Wendungen der Geschichte zu folgen und auf der Basis ihrer bereits erworbenen Medienkompetenz auch mit den düsteren Aspekten umzugehen, die für sie klar in den Genrekontext einzuordnen sind. Da die wenigen Gewaltdarstellungen nicht schockhaft, sondern eher zurückhaltend und stets durch die Handlung motiviert in Szene gesetzt werden, besteht für 12-Jährige und ältere keine Gefahr einer Überforderung oder Ängstigung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Die Romanverfilmung erzählt von einer großbürgerlichen Familie, die durch das Auftauchen eines alten Freundes mit einem längst vergessenen Familiengeheimnis konfrontiert wird. Die vereinzelten Gefahrensituationen, denen die Hauptfigur ausgesetzt ist, sowie der Wechsel zwischen verschiedenen Zeitebenen stellen für Kinder ab 6 Jahren eine Herausforderung, aber keine emotionale Überforderung dar. Zudem wird die Dramatik immer wieder durch humorvoll-entspannende Momente aufgelockert. Auch der Alkoholmissbrauch des Protagonisten und der Tabakkonsum einer schwangeren Hauptfigur werden nicht in vorbildhafter Weise dargestellt. Von einer desorientierenden Wirkung ist daher nicht auszugehen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Drama über eine Lehrerin, die erkennen muss, dass sie alkoholabhängig ist, und sich der schweren Herausforderung stellt, einen Neuanfang zu wagen. Der Weg der Protagonistin ist realitätsnah und ruhig erzählt und ermöglicht immer wieder eine emotionale Distanzierung von den teilweise dramatischen Wendungen. Die Gefahren der Alkoholsucht werden dabei ebenso beleuchtet wie die Möglichkeit, aus dem Teufelskreis auszubrechen, weshalb der Film letztlich von einer positiven Grundhaltung getragen wird. Da auch einzelne Szenen sexuellen Inhalts dezent genug inszeniert und gut in den Kontext eingebettet sind, sind Kinder ab 12 Jahren in der Lage, sich ohne die Gefahr einer Beeinträchtigung mit den Themen des Films auseinanderzusetzen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Fantasyabenteuer nach Motiven des Märchens "Schneewittchen": Die böse Stiefmutter und Königin will die schöne Snow White töten lassen, um durch ihr Blut ewige Jugend zu erlangen. Doch diese verbündet sich mit einem heldenhaften Jäger und will das Land von der Gewaltherrschaft der Stiefmutter befreien. Trotz einer oftmals düsteren Stimmung behält der Film stets seinen fantastischen und märchenhaften Charakter. Diese klare Ansiedlung in einer Märchenwelt mildert die Wirkung einzelner, bildgewaltig inszenierter Kampf- und Spannungsmomente deutlich ab. Gewalt wird nie selbstzweckhaft in Szene gesetzt und dient auf Seiten der Helden stets der Notwehr. Für Kinder ab 12 Jahren besteht auch auf Grund der anzunehmenden Vertrautheit mit dem Originalmärchen kein Zweifel am guten Ausgang der Geschichte. Zahlreiche ruhige und humorvolle Momente sorgen darüber hinaus für ausreichende Gelegenheiten zur Entspannung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über die Konflikte zwischen einem Vater und seinem erwachsenen Sohn, die sich an der Frage entzünden, wer die Pflege für die Mutter respektive Großmutter übernehmen darf – ein Machtkampf, der keine Rücksicht auf die Bedürfnisse der alten Frau nimmt. In einer Mischung aus dramatischen und skurrilen Elementen stellt der Film kommunikative Unfähigkeit und familiäre Lieblosigkeit dar, die auch zu tragischen Momenten führen, wobei sich aber für junge Zuschauer kaum Möglichkeiten der Identifikation bieten. Während Kinder im Vorschulalter durch die Darstellung der Feindseligkeiten irritiert und beunruhigt werden könnten, sind bereits 6-Jährige in der Lage, genug emotionale Distanz zu wahren. Erleichtert wird dies durch den Umstand, dass sie sich in die erwachsenen Charaktere und ihre Probleme nur wenig einfühlen können, und die Atmosphäre des Films in eine versöhnliche Richtung wechselt. Daher besteht für Kinder im Schulalter nicht die Gefahr einer Beeinträchtigung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen gelangweilten Filmstar, der durch einen Besuch seiner 11-jährigen Tochter aus seiner Lethargie gerissen wird. Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, das dekadente Verhalten der Hauptfigur zu durchschauen und kritisch zu hinterfragen; ein negativer Einfluss ist daher nicht zu befürchten. Auch von den vereinzelten Sexszenen geht auf Grund ihrer zurückhaltenden Inszenierung keine emotionale Beeinträchtigung für diese Altersgruppe aus. In der jungen Protagonistin finden Zuschauer ab 12 Jahren zudem eine positive Identifikationsfigur.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Melodram über einen Konzertpianisten, der sich nach dem Tod seiner Frau auf den Bauernhof seiner Mutter zurückzieht. Dort droht er dem Alkohol zu verfallen – bis er eine musikalisch begabte Kuh entdeckt. Der bedrückenden Atmosphäre und einigen irritierenden Verhaltensweisen der Hauptfiguren stehen mehrere Momente gegenüber, die durch ihren skurrilen Charakter eine entlastende Wirkung haben. Auch ein Akt der Sterbehilfe wird sehr zurückhaltend inszeniert, sodass bei Kindern ab 12 Jahren keine emotionale Überforderung zu befürchten steht. In der selbstbewussten Tochter kristallisiert sich zudem eine auch für junge Zuschauer positive Identifikationsfigur heraus, deren Handeln zu einem versöhnlichen Ende führt. Wenngleich ab 12-Jährige manche Verhaltensweisen und Wendungen vermutlich nicht verstehen oder nachvollziehen können, kann eine daraus resultierende, negative Wirkung ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der komödiantische Historienfilm spielt im Jahr 1780 und erzählt von einer verarmten Theatertruppe, die in einem österreichischen Bergdorf strandet. Ihr Leiter Emanuel Schikaneder erfährt durch die dort ausgebeuteten Bergarbeiter ungeahnte Inspiration zu einem neuen Stück und wird nach allerlei Verwicklungen auch zum künstlerischen Partner Wolfgang Amadeus Mozarts. Die Inszenierung des Films verflechtet die Realität seiner Zeit mit den Fiktionen des Theaters und setzt die turbulenten Erlebnisse seiner Protagonisten in komödiantischem Tempo und mit pointierten Dialogen in Szene. Auch wenn kleinere Kinder durch die Wechsel der Realitätsebenen und dramatische sowie düstere Elemente überfordert werden könnten, sind doch bereits 6-Jährige in der Lage, diese Aspekte in den spielerischen Kontext einzuordnen und entsprechend zu verarbeiten. Ruhige Passagen und musikalische Einschübe erleichtern ihnen ebenso wie die klare dramaturgische Auflösung der Konflikte die Distanzierung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Komödie erzählt aus der Perspektive ihrer kindlichen Hauptfigur über die Konfrontation von Berliner Bhagwan-Jüngern mit einem bayerisch-dörflichen Umfeld: Die Tochter einer Sannyasin sehnt sich nach Normalität und beginnt ein heikles Doppelleben zwischen Kommune und Dorfgemeinschaft. Den Culture Clash inszeniert der Film mit satirischen Überhöhungen und vielen absurden Brechungen. Dennoch thematisiert er auch ernste Aspekte - beispielweise die Vernachlässigung von Kindern und Jugendlichen - auf teils intensive Weise, was kleine Kinder überfordern könnte. 12-Jährige und Ältere sind durch ihr Grundwissen jedoch bereits in der Lage, das Gezeigte adäquat einzuordnen und sich ausreichend zu distanzieren, wobei auch einige märchenhafte Elemente hilfreich sind. Die durchweg satirische Darstellung birgt zudem kaum die Gefahr einer besonderen Faszination von Sekten und Esoterik.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Das Coming-of-Age-Drama spielt im Norwegen der 1970er Jahre und erzählt von dem 14-jährigen Niko, der die aufkommende Punk-Welle nutzt, um sich gegen seine Hippie-Eltern abzugrenzen. Als jedoch die Mutter nach einem Unfall stirbt, muss Niko Verantwortung für seinen haltlosen Vater übernehmen, was es ihm umso schwerer macht, seine eigene Identität zu finden. Die Inszenierung transportiert sehr einfühlsam die Pubertätsprobleme der Hauptfigur und ihre Suche nach ihrem eigenen Weg, aber auch die Schwierigkeiten der anderen Protagonisten. Aufgrund der liebevollen und nachvollziehbaren Zeichnung der Figuren und ihrer Beweggründe sind auch einzelne potenziell irritierende Szenen etwa sexuellen Inhalts bereits für 12-Jährige zu verarbeiten, da sie sie in den Kontext der Geschichte einordnen können. Für diese Altersgruppe besteht daher keine Ängstigung oder Desorientierung zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Abenteuerfilm erzählt die Geschichte eines kenianischen Jungen, der sieben Aufgaben erfüllen muss, um die Seele seines Vaters zu retten. Die Inszenierung des Films weist intensive Spannungsmomente und auch unheimliche Elemente auf. Doch sein deutlich märchenhafter Charakter und das klare Happy-End sorgen für ausreichend Entlastung. Kinder ab sechs Jahren können die Filmgeschichte ohne nachhaltige Irritation verarbeiten.
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Drama über ein 13-Jähriges Mädchen auf Hawaii, das eine begeisterte und talentierte Surferin ist, bis es bei einer Haiattacke einen Arm verliert. Nach verzweifelten Versuchen, dieses Trauma zu verarbeiten, schließt Bethany sich einer Hilfsorganisation an, die in Thailand den Tsunami-Opfern hilft. Durch diese Erfahrung findet sie neuen Lebensmut. Der Film schildert die Erlebnisse und Gefühle des Mädchens sehr einfühlsam und bietet dadurch jüngeren Zuschauern die Möglichkeit, sich mit ihr zu identifizieren. Insbesondere die positive, lebensbejahende Einstellung der Protagonistin und ihre Tapferkeit, die schließlich über das Leid triumphiert, sowie die Unterstützung durch Familie und Freunde geben dabei bereits 6-Jährigen ausreichend emotionalen Halt, um auch die traurigen Aspekte der Geschichte zu verarbeiten. Der Schicksalsschlag des Haiangriffs und die schwere Verletzung Bethanys sind dezent genug inszeniert, um Kinder im Schulalter nicht zu sehr zu belasten.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Komödie erzählt mit einigen schwarzhumorigen Elementen von einem anfänglichen „Musikhasser“ und einer Gruppe Drummer, die ihm mit ihrem anarchischen Musikverständnis – welches auch menschliche Körper und Baumaschinen zu Instrumenten macht - zu einer ganz neuen Haltung verhelfen. Der Film ist mit vielen satirischen Überzeichnungen gestaltet, deren Humor sich jüngeren Zuschauern nicht immer erschließt. Insbesondere die illegalen Aktionen der Musiker und die schwarzhumorigen Szenen mit länger anhaltender Spannung können jüngere Kinder irritieren. Da die Helden jedoch durchweg sympathisch gezeichnet sind und der Film insgesamt humorvolle, positive Botschaften transportiert, sind Kinder ab 12 Jahren in der Lage, sich von den kritischen Aspekten zu distanzieren. Kinder diesen Alters sind bereits in der Lage, überzeichnete und schwarzhumorige Szenen als typische Elemente der Satire einzuordnen. Für diese Altersgruppe stellt der Film keine Überforderung dar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Science-Fiction-Thriller erzählt von militärischen Experimenten, mittels derer die Hauptfigur immer wieder eine gewisse Zeitspanne durchleben kann. Auf diese Weise soll er einen Bombenleger unschädlich machen, bevor dieser einen Zug in die Luft sprengt. Das auf dem Prinzip der Wiederholung basierende Szenario ist eindeutig Fiktion und teilt seine Protagonisten deutlich in Gut und Böse ein. Einige dramatische Szenen wie der Bombenanschlag sind zwar eindringlich inszeniert, wirken jedoch durch den Wiederholungseffekt im Lauf des Films nicht mehr so irritierend wie anfangs. Für Entlastung sorgen zudem die klare moralische Haltung des Helden, einige auflockernde Dialoge und auch die Filmmusik. Jugendliche ab 12 Jahren können aufgrund ihrer Medienerfahrung den Film in seiner Fiktionalität einordnen; für sie ist keine beeinträchtigende Wirkung zu erwarten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Der 1968 spielende Film erzählt die Geschichte dreier junger Afroamerikanerinnen, die als Soulmusik-Formation Karriere machen und dabei einige Höhen und Tiefen durchleben. Der Film schildert unter anderem das schwierige, von Konflikten belastete Verhältnis der Frauen zu ihrer Mutter. Auch thematisiert er die von Gewalt geprägte Ehe einer der Schwestern sowie den Mord an deren prügelndem Mann. Diese Szenen und Konflikte sind jedoch stimmig und für ab 12-Jährige verständlich in das Gesamtgeschehen eingebettet und in einer Weise inszeniert, die für Kinder ab 12 keine Überforderung darstellt. Zudem wird die Erzählung von einer insgesamt sehr positiven und optimistischen Grundstimmung getragen, die zur Entlastung beiträgt.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Satirische Komödie über eine Gruppe von Studentinnen, die während der Reise zu einer riesigen Studentenparty in Florida in allerlei kriminelle Verwicklungen geraten. Auf sprachlicher Ebene ist der Film über weite Strecken durch eine ordinäre und grobe Ausdrucksweise gekennzeichnet. Daneben spielt das kriminelle Verhalten der Protagonistinnen eine herausgehobene Rolle. Die sehr artifizielle, stellenweise experimentelle Inszenierung macht die Geschehnisse jedoch als betont realitätsfern kenntlich. Auch die ironisch-satirischen Brechungen sowie die eindeutig negativen Auswirkungen der kriminellen Handlungen sind für Zuschauer ab 16 Jahren klar verständlich. Die zunächst von den Protagonistinnen propagierte Illusion "Gewalt siegt" bricht immer mehr in sich zusammen. Jugendliche ab 16 Jahren sind in der Lage diesen Verlauf nachzuvollziehen. Daher steht keine desorentierende Vorbildwirkung zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Abenteuerfilm über zwei Geschwister, die durch ihre Stiefmutter, eine Superagentin, in ein turbulentes Abenteuer verwickelt werden. Auf Grund seiner stellenweise rasanten Erzählweise stellt der Film für Kinder ab 6 Jahren durchaus eine gewisse Herausforderung dar, wobei eine Überforderung nicht zu befürchten steht: die Actionszenen stehen in einem fortwährenden Wechsel von ruhigen Dialogpassagen und lustigen Momenten, die ausreichend Gelegenheit zur Entspannung bieten. Auch das Happy End bildet ein starkes Entlastungsmoment. Zugleich ist die comichafte Überzeichnung der Story und der Figuren auch für Grundschulkinder gut erkennbar. In den beiden Hauptfiguren, zwei pfiffigen Kindern, finden sie zudem positive Identifikationsfiguren, die sämtliche Abenteuer unbeschadet überstehen.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Scienc-Fiction-Abenteuer, in dem Captain Kirk und seine Crew auf der Erde gegen einen Terroristen antreten müssen. Der Bösewicht will die Menschen in einen Krieg mit den außerirdischen Klingonen treiben. Rezeptionsprägend ist die bildgewaltige Gestaltung mit fulminanten Actionszenen und Stunts. Gezeigt werden aufwändige Katastrophenszenarien und Kampfszenen, bei denen auf gewalttätige Details stets verzichtet wird. Auch einige Faustkämpfe „Mann gegen Mann“ treten hinsichtlich ihrer Wirkung hinter das Fantasy-Setting mit einem beeindruckenden Figurenensemble und positiven Botschaften zu Freundschaft und Loyalität zurück. Eine beeinträchtigende oder überfordernde Wirkung steht bei Kindern ab 12 Jahren nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie mit ernsten Elementen über einen 42-jährigen Mann, der vor vielen Jahren seinen Lebensunterhalt mit einer Unzahl von Samenspenden verdiente. Nun wollen 142 der daraus hervorgegangen, inzwischen erwachsenen Kinder ihn kennen lernen. Speziell zu Beginn des Films kommt es vereinzelt zu derben Dialogen und mitunter zotigen Scherzen. In einer Szene körperlicher Gewalt wird der Protagonist von Geldeintreibern unter Druck gesetzt. Diese Szenen bewegen sich jedoch in einem Rahmen, der für Jugendliche ab 12 Jahren keine Überforderung darstellt. Zudem sorgt der weitere Verlauf des eher ruhig erzählten, von einer sehr humanistischen Moral geprägten Films für einen mehr als ausreichenden Ausgleich. Sämtliche relevanten Charaktere sind positiv gezeichnet und fähig, Konflikte freundschaftlich beizulegen. Eine negative Wirkung kann in jeder Hinsicht ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Sozialdrama über die langsam sich aufbauende Freundschaft zweier Frauen aus unterschiedlichen Generationen, die beide ganz auf sich gestellt sind und unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Film enthält mehrere Szenen, in denen Drogen konsumiert werden und die Produktion eines Pornofilms dokumentiert wird. Beides ist jedoch schlüssig in die Dramaturgie eingebunden und entfaltet im Kontext der Gesamthandlung keine allzu große Wirkungsmacht. Zudem werden die Handlungen und Milieus nicht glorifiziert oder als nachahmenswert dargestellt. Gleiches gilt für die stellenweise vulgäre Sprache, die stets als Merkmal des dargestellten Milieus wahrnehmbar bleibt und somit keine Vorbildfunktion hat. Jugendliche ab 16 Jahren haben auf Grund ihrer Reflexionsfähigkeit kein Problem, die Handlungen und Probleme der Hauptfiguren kritisch zu hinterfragen. Eine Überforderung kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Tanz- und Musikfilm in 3D über eine junge Frau, die in Miami als Tänzerin Karriere machen möchte und sich einer Gruppe von Straßentänzern anschließt. Der Film enthält eine Reihe aufwändiger und spektakulär inszenierter Tanz-Performances. Dabei kommt es immer wieder zu spektakulär inszenierten Stunts, die von Kindern ab 6 Jahren jedoch problemlos als spannender Teil der Show-Einlagen erkannt und verarbeitet werden können. Die von Freundschaft und Liebe erzählende Geschichte, die positive Grundstimmung des Films und die zahlreichen erzählerischen Ruhepausen zwischen den Tanznummern sorgen zudem für ausreichend Gelegenheit zur Entspannung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Roadmovie über zwei Angehörige des Volks der Merja, die sich auf eine Reise zu einem entlegenen Fluss begeben, um dort die verstorbene Frau des einen nach traditionellem Ritual zu bestatten. Der Film ist von tief melancholischer Grundstimmung und reflektiert die Themen Abschied und Vergänglichkeit. Obwohl er sehr ruhig und lyrisch erzählt ist, können die dargestellten Bräuche und das teilweise fremd wirkende Verhalten der Protagonisten Kinder unter 12 Jahren irritieren. Insbesondere die Riten um die Leiche der Verstorbenen können auf Kinder furchteinflößend wirken. Ab 12-Jährige sind in der Lage, diese Darstellungen in den Kontext einzuordnen und sie als symbolische Handlungen der Trauerarbeit zu verstehen. Auch wenn sich Ihnen nicht alle Aspekte erschließen, so können sie doch mit der emotionalen Herausforderung umgehen. Auch das im Film dargestellte archaisch geprägte Frauenbild können 12-Jährige emotional hinterfragen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Der New Yorker Polizist John McClane reist nach Moskau, um sich dort mit seinem erwachsenen Sohn auszusprechen. Die beiden werden in einen Kampf gegen russische Terroristen verwickelt. Die Handlung des Films ist von abenteuerlichen Situationen, Autoverfolgungsjagden und Schießereien geprägt; auch kommt es zu zahlreichen Tötungen, die vereinzelt deutlich ins Bild gerückt werden. Jugendliche ab 16 Jahren sind auf Grund ihrer Medienerfahrung in der Lage, die Geschehnisse und die gesamte Inszenierung als Teil einer stark überzogenen, teils selbstironischen Actiongeschichte einzuordnen, die nichts mit der Lebensrealität gemein hat. Die dadurch entstehende Distanz mildert auch die Gewaltszenen deutlich ab. Eine nachhaltige belastende oder gar verstörende Wirkung steht nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Thriller über ein Mädchen, das durch ihren zwielichtigen Onkel in Kontakt mit dem Bösen kommt. Der Film enthält mehrere Tötungsbilder und Gewaltszenen, die zwar eine atmosphärische Intensität haben, jedoch nicht plakativ oder reißerisch inszeniert sind. Das Faszinosum von Töten und Gewalt wird thematisiert, aber nicht in vorbildhafter Weise glorifiziert. Die kunstvolle, teils stilisierte Inszenierung trägt zu einer Abmilderung der Geschehnisse bei. Bei Jugendlichen ab 16 Jahren steht daher keine nachhaltig verstörende oder desorientierende Wirkung zu befürchten. Auch die psychologische Entwicklung der 18-jährigen Protagonistin vom Kind zur Frau und von der Mitwisserin zur Mörderin kann von ab 16-Jährigen nachvollzogen und in ausreichender Weise reflektiert werden, ohne dass es zu übermäßigen Irritationen kommt.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über ein junges Ehepaar, das in eine Kleinstadt im Süden der USA zieht und dort nach Übergriffen der Einheimischen in eine Gewaltspirale gerät, die immer schrecklichere Ausprägungen annimmt. Zentrales Thema des Films ist die Gewalt und die Fähigkeit auch friedfertiger und rationaler Menschen, unter bestimmten Umständen zu brutalsten Mitteln zu greifen. Dies setzt die Inszenierung in einer Abfolge von Ereignissen in Szene, die eine stetige Eskalation schildern. Die Darstellung von körperlicher Gewalt steht dabei im Dienste der Erzählung und wird auch in den zum Ende hin drastischen Bildern nie selbstzweckhaft oder spekulativ. Für 16jährige sind diese Szenen deshalb innerhalb des Kontexts verständlich und unbedenklich. Auch die dramatische Wandlung der Charaktere, die jüngere Zuschauer verstören könnte, können 16-Jährige kritisch hinterfragen, weshalb der Film nicht die Gefahr birgt, zu Gewalt oder Selbstjustiz zu animieren.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Das Coming-of-Age-Drama erzählt mit vielen komödienhaften Elementen von den Nöten und Hoffnungen eines 15-Jährigen Außenseiters in einer walisischen Kleinstadt der 1980er Jahre. In ruhigem, auf die Hauptfigur konzentriertem und literarisch angehauchtem Stil schildert es seine Versuche, die Ehe der Eltern zu kitten, und seine nicht einfache Beziehung zu einer Mitschülerin. Jugendlichen ab 12 Jahren erschließen sich der trockene Humor und die Ironie der Inszenierung, die jüngeren Zuschauern kaum zugänglich sind. Da 12-Jährige auch die Selbstfindungsthematik aufgrund von persönlicher Reife und Medienerfahrung bereits erfassen, können sie einzelne potenziell irritierende Szenen, die etwa von der Angst vor Verlust und Tod handeln oder emotionale Extremsituationen darstellen, in den Kontext einordnen und verarbeiten. Der versöhnliche Schluss trägt ebenfalls dazu bei, dass für diese Altersgruppe keine Gefahr einer Überforderung oder Desorientierung besteht.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Fantasy-Actionfilm über eine Gruppe junger Insassinnen einer Nervenheilanstalt, die sich in eine Fantasiewelt flüchten, wo sie gegen Feuerdrachen, Samurais und Cyborgs ums Überleben kämpfen müssen. Die Atmosphäre des Films ist von einer Stimmung von Bedrohung und Ausweglosigkeit geprägt. Der Film enthält eine Reihe emotional intensiver und gewalttätiger Szenen. Jugendliche ab 16 Jahren sind jedoch in der Lage, sich von den eindeutig in einer irrealen Welt spielenden Geschehnissen emotional ausreichend zu distanzieren. Von einer Überforderung ist nicht auszugehen. Auch die pauschal negative Charakterisierung von Männern als Bedroher und Gewalttäter kann von dieser Altersgruppe als dramaturgisches Stilmittel im Sinne eines klaren Gut-Böse-Schemas entschlüsselt und entsprechend reflektiert werden. Eine moralisch desorientierende Wirkung steht daher nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Mischung aus Drama und Komödie erzählt von einer Gruppe von Menschen, die sich auf einem Hochhausdach zum gemeinsamen Sprung in den Tod verabredet haben. Erst durch die vielen, teils absurden Zufälle, die ihre Tat immer weiter aufschieben, lernen sie sich persönlich kennen. Der Film beleuchtet nach anfänglicher Betonung der makabren Elemente auch die Motive der Figuren und stellt ihre Todessehnsucht in Frage. Die dramatischen Momente sind solide in den Kontext der Geschichte eingebunden. Da der Film letztlich für Lebensbejahung plädiert, ist für Jugendliche ab 12 Jahren keine desorientierende Wirkung zu erwarten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Science-Fiction-Film erzählt von einer Gruppe Teenager, die Zeugen eines Zugunfalls mit mysteriösen Folgen werden und so dem Geheimnis um einen auf der Erde gelandeten Außerirdischen auf die Spur kommen. Der Film hat über weite Strecken eine geheimnisschwangere Grundstimmung und mischt einzelne Horrorelemente in seiner Inszenierung. Doch trotz der Dramatik des Geschehens und turbulenter Actionszenen – die auf explizite Grausamkeit verzichten -, ist der Film für Jugendliche ab 12 Jahren ohne Beeinträchtigung zu verarbeiten, da er durch seine liebevoll gezeichneten Identifikationsfiguren immer wieder für Entlastung und befreienden Humor sorgt. So erzählt er neben dem Science-Fiction-Plot auf konstruktive Weise auch von Freundschaft und erster Liebe. Überdies sind die typischen Genreelemente für diese Altersgruppe bereits in ihrer Fiktionalität erkennbar und entsprechend einzuordnen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen Mann, dessen in Argentinien arbeitende Frau ihn aus der Ferne verlassen will. Gemeinsam mit seinem 16-jährigen Sohn reist er nach Südamerika, um sie zurückzugewinnen. Die Stimmung des Films ist heiter mit wenigen tragikomischen Momenten. In einer dramatischen Szene werden die Opfer eines tödlichen Autounfalls kurz gezeigt, später kommt es zu einem in letzter Sekunde vereitelten Selbstmordversuch aus enttäuschter Liebe. Beide Situationen bewegen sich jedoch auf Grund ihrer Kürze und ihrer Einbettung in das Gesamtgeschehen in einem Rahmen, der für Kinder ab 12 Jahren keinerlei Überforderung darstellt. Sie verarbeiten die Szenen im Kontext der Erzählung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Romantisches Drama über die Liebesbeziehung des Dichters Georg Trakl zu seiner Schwester Margarethe. Die Atmosphäre des Films ist entsprechend zum Charakter der Hauptfigur eher melancholisch und schwermütig. Die Inzest-Problematik wird in einer Weise thematisiert, die für Jugendliche ab 16 Jahren keine Überforderung darstellt. Die Sexszenen und der Drogenkonsum sind in das Gesamtgeschehen eingebettet und bewegen sich in einem Rahmen, der diese Altersgruppe nicht irritiert. Von einer sozialethischen Desorientierung ist ebenfalls nicht auszugehen, da die negativen und selbstzerstörerischen Folgen der Geschwisterliebe sehr deutlich gemacht werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine Familie, deren Leben nicht so intakt ist, wie es scheint: sowohl der Vater als auch die Mutter haben eine Affäre. Als die Mutter tödlich verunglückt, kommen die verborgenen und verdrängten Konflikte der übrigen Familienmitglieder immer deutlicher zum Tragen. Der insgesamt sehr ruhig inszenierte Film schildert eine hochemotionale, belastende Familiensituation. Die Gefühle der Personen entladen sich dabei immer wieder in teilweise massiven Ausbrüchen, stellenweise kommt es zu einem grob sexualisierten Sprachgebrauch. Eine emotionale Überforderung steht bei Zuschauern ab 12 Jahren nicht zu befürchten. Sie können die Gefühlsausbrüche als Teil der Trauerarbeit und Konfliktbewältigung verstehen und reflektieren. Auch die derbe Sprache der Teenagerinnen kann von ab 12-Jährigen als Ausdruck ihrer Pubertät und ihrer Identitätssuche eingeordnet werden. Die zunehmend positive Entwicklung der Familiensituation sowie das optimistische Ende tragen darüber hinaus zum Ausgleich und zur Entlastung bei.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen Familienvater aus der amerikanischen Provinz, der von apokalyptischen Visionen geplagt wird. Überzeugt, dass ein verheerender Sturm droht, beginnt er wie besessen mit dem Bau eines Tornado-Schutzbunkers und setzt damit seine Ehe und auch seinen Job aufs Spiel. Jugendliche ab 12 Jahren können die zentrale Problematik des Films, ein aufrichtiger Mann an der Schwelle zum psychotischen Wahnsinn, verstehen und reflektieren, ohne davon überfordert zu sein. Zwar gibt es in dem ruhig und langsam erzählten Film vereinzelte Schreckmomente, doch sind diese nicht reißerisch inszeniert und stehen auch dramaturgisch nicht im Vordergrund des Gesamtgeschehens. Insgesamt wirkt die Inszenierung eher sachlich beschreibend als emotional aufwühlend. In der sehr fürsorglichen Ehefrau und Mutter finden ab 12-Jährige zudem eine eindeutig positive Figur als emotionalen Anknüpfpunkt. Auch das ambivalente Ende stellt für diese Altersgruppe möglicherweise eine Herausforderung, sicher aber keine Überforderung dar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Liebesfilm über eine glücklich verheiratete junge Frau, die in einen emotionalen Konflikt gerät, als sie sich in ihren neuen Nachbarn verliebt. Kinder ab 12 Jahren sind auf Grund ihrer fortgeschrittenen Lebenserfahrung in der Lage, die Konflikte der sehr ruhig und dialogstark erzählten Geschichte zu durchschauen und die Beweggründe der emotional verunsicherten Figuren nachzuvollziehen, weshalb keine irritierende Wirkung zu befürchten steht. Der durchaus ernste Grundkonflikt wird zudem immer wieder durch humorvolle Szenen aufgelockert. Vereinzelt werden in den Dialogen Sex und sexuelle Fantasien thematisiert, jedoch geschieht dies stets in liebevoller Zuwendung und wirkt in keinster Weise sexistisch oder spekulativ.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Komödie über vier Häftlinge, die sich einer medikamentösen Therapie gegen Kriminalität unterziehen und dafür vorzeitig aus der Haft entlassen werden. Entgegen ihrem Vorsatz, nicht mehr straffällig zu werden, geraten die vier chaotischen Freunde schnell wieder in Turbulenzen. Mit seinen zahlreichen Slapstickelementen und überdrehtem, teils absurdem Humor spielt sich die Handlung fernab der Lebensrealität von Kindern und Jugendliche ab, weshalb diese sich leicht von den Geschehnissen distanzieren können. Auch weil die tollpatschigen Hauptfiguren nichts wirklich böse meinen, ist trotz ihrer impulsiven Überreaktionen und einzelner Handgreiflichkeiten bereits für 6-Jährige für genügend emotionale Entlastung gesorgt. Ihnen erschließen sich wohl nicht alle Aspekte der Handlung, doch die Gefahr einer Ängstigung oder sozial-ethischen Desorientierung besteht für sie nicht.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie über einen Mann, dessen Teddybär schon in Kindertagen lebendig und mit ihm erwachsen wurde. Gemeinsam führen die beiden nun einen ausschweifenden Lebenswandel. Erst als der Mann sich verliebt, stellt er sein bisheriges Lotterleben in Frage. Die Dialoge des Films sind von einer derb sexualisierten Sprache und zotigen Witzen geprägt. Diese gehen nicht zuletzt von der Figur des riesigen, sprechenden Teddybären aus. Auch kommt es immer wieder zu Drogen- und Alkoholkonsum, der nicht explizit kritisch hinterfragt wird. Jugendliche ab 16 Jahren sind gleichwohl in der Lage, die Vulgärsprache und den Drogenkonsum als Teil einer bewusst politisch inkorrekten Satire zu durchschauen. Zudem durchläuft die menschliche Hauptfigur einen Wandel hin zu einem verantwortungsbewussten Ehemann. Eine negative Vorbildwirkung kann daher ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Die Comicverfilmung erzählt von dem Schüler Peter Parker, der nach einem Spinnenbiss übermenschliche Fähigkeiten entwickelt und sich als Kämpfer für das Gute bewähren muss. Die Inszenierung setzt die klar strukturierte Geschichte mit den genretypischen Mitteln in actionreiche und spannungsbetonte Bilder um. Sie entwirft eine fiktionale Welt mit deutlich als Phantasiefiguren erkennbaren Protagonisten, was bereits 12-Jährige verstehen und einordnen können. Die zahlreichen Actionszenen und emotional aufgeladenen Sequenzen werden dabei immer wieder von entlastenden Momenten abgelöst. Da der Film keine allzu drastischen oder spekulativen Bilder zeigt und Gewalt nie als Problemlösung propagiert, sondern stattdessen eine positive Entwicklung des Helden vom Rächer zum Retter schildert, ist er bereits für 12-Jährige ohne die Gefahr einer überfordernden oder desorientierenden Wirkung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt im Stil eines Stummfilms - in Schwarzweiß und mit Verzicht auf Dialoge - von zwei Künstlerschicksalen im Übergang Hollywoods zum Tonfilm in den 1920er Jahren: Während die Karriere des Stummfilmstars George Valentin ins Wanken gerät und er in Depressionen versinkt, erlangt die Newcomerin Peggy Miller mit den „Talkies“ Starruhm. Dennoch entwickelt sich zwischen den beiden eine Romanze. Die für heutige Sehgewohnheiten sehr ungewöhnliche Inszenierung stellt für Kinder sicherlich eine Herausforderung dar und verleiht der visuellen Ebene des Geschehens besonderes Gewicht. Einige dramatische Darstellungen wie etwa eine Foltersequenz als „Film im Film“ sowie Angstvisionen und eine Verzweiflungstat des männlichen Protagonisten sind dabei zwar für Zuschauer unter 6 Jahren überfordernd, können aber von ab 6-Jährigen im Kontext der Geschichte verstanden und verarbeitet werden. Da diese Szenen nicht sehr drastisch ins Bild gesetzt sind, und zudem zahlreiche ruhige Momente sowie die positive Auflösung für emotionale Entlastung sorgen, birgt der Film für Kinder im Schulalter nicht die Gefahr einer Beeinträchtigung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Von wahren Geschehnissen inspirierter Actionfilm: Im Mittelpunkt stehen vier Kriegsfotografen, die aus Südafrika kurz vor dem Fall der Apartheid berichteten und deren erschütternde Bilder der blutigen letzten Tage weißer Herrschaft um die Welt gingen. Mit großer Eindringlichkeit und teils auch in drastischen Bildern schildert der mit dokumentarischem Gestus inszenierte Film die Verbrechen an der schwarzafrikanischen Bevölkerung.Der Film setzt diese Verbrechen nicht reißerisch in Szene. Es geht vor allem darum, die Grausamkeiten des damaligen Regimes zu thematisieren und nicht in Vergessenheit geraten zu lassen. Auf Grund dieser Einbettung in ein zeit- und gesellschaftspolitisch relevantes Thema ist eine Überforderung für Jugendliche ab 12 Jahren nicht zu befürchten. Die Medienkompetenz und das Wissen um vergleichbare Konflikte und Kriege ist bei Zuschauern dieser Altersgruppe in aller Regel bereits ausgeprägt genug, um die dargestellten Problematiken einzuordnen und zu reflektieren.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Liebesgeschichte über einen ebenso wohlhabenden wie schrulligen Kunst-Auktionator, der sich in eine geheimnisvolle Schönheit verliebt. Der dialogstark erzählte Film enthält praktisch keine Szenen, die auf Kinder ab 6 Jahren verstörend wirken könnten. Die Schilderung eines Raubüberfalls auf den Protagonisten kann bereits von ab 6-Jährigen im Kontext der Gesamterzählung eingeordnet und entsprechend verarbeitet werden. Auch das eher traurige Ende entfaltet keine übermäßig belastende Wirkung auf Kinder dieses Alters, zumal die Geschichte sich sehr fern ihrer eigenen Lebenswelt abspielt.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Liebes- und Familiengeschichte über ein unkonventionell lebendes, glückliches Paar, dessen sechsjährige Tochter eines Tages tödlich erkrankt. Der Film ist ruhig und realitätsnah inszeniert und enthält eine Vielzahl emotionaler Szenen. Kinder ab 12 Jahren verfügen über eine ausreichende emotionale Reife, um die dargestellten Probleme und Themen wie Krankheit, Verlust und Tod nachzuvollziehen und zu verarbeiten. Einzelne Momente mögen eine emotionale Herausforderung darstellen, von einer Überforderung ist jedoch nicht auszugehen. Zudem bieten mehrere fröhliche Musikszenen (Vater und Mutter spielen in einer Band) sowie die Rückblenden in die unbeschwerten Anfänge des Paares Gelegenheit zur Entspannung und Distanzierung. Auch vereinzelte Sexszenen sind schlüssig in die Beziehungsgeschichte eingebunden und haben keinen selbstzweckhaften Charakter.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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In der Türkei zu Beginn der 1940er Jahre streiten zwei befreundete angehende Schriftsteller während der Wirren des Zweiten Weltkriegs um die Liebe einer jungen Frau. Im Lauf der Geschichte kommt es immer wieder zu tragischen Ereignissen, die von schwerer, quälender Krankheit, Sterben und Trauer erzählen. Jedoch sind diese Szenen stimmig in die Dramaturgie eingebunden, und entfalten als Einzelmomente im Rahmen der epischen Gesamthandlung keine verstörende Wirkung auf Kinder ab 12 Jahren.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Horrorthriller mit persiflierenden Elementen: Fünf junge Student/innen werden während eines Wochenendes in einer abgelegenen Waldhütte zu ständig überwachten Spielfiguren von Wissenschaftlern. Bald müssen sie sich gegen blutrünstige Monster zur Wehr setzen. Trotz der teils drastischen Gewaltszenen sind Jugendliche ab 16 Jahren in der Lage, die parodistischen Elemente der Geschichte zu erkennen, was eine distanziertere Betrachtung ermöglicht und zu einer deutlichen Wirkunsgmilderung führt. Auch der bissige, teils makabre Humor stellt für ab 16-jährige keine Überforderung dar. Zudem sind die Charaktere und die Geschehnisse so deutlich überzeichnet, dass ab 16-jJhrige die Erzählung klar als Fiktion erkennen und keinerlei Bezug zu ihrer eigenen Lebenswirklichkeit herstellen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Actionthriller über einen Amerikaner, der bei einem Urlaub in Spanien in ein Komplott verwickelt wird, dessen eigentliches Ziel sein Vater – ein CIA-Agent – ist. Auf der Jagd nach einem Aktenkoffer müssen die beiden sich nun gegen eine Übermacht von Geheimdienst und Polizei zur Wehr setzen. Die Inszenierung setzt in genreüblicher Manier auf unerwartete Wendungen und turbulente Actionszenen, wobei die Atmosphäre von der ständigen Bedrohung für die Hauptfigur gekennzeichnet ist. Einzelne Gewaltdarstellungen sind zwar stark, werden aber nie spekulativ ausgespielt und bergen kein Nachahmungspotenzial. Jugendliche ab 16 Jahren können diese Szenen daher in den Genrekontext einordnen, der von ihrer Lebensrealität denkbar weit entfernt ist. Auch die für Jugendliche potenziell irritierende Darstellung der Behörden und einige unaufgelöste Handlungselemente können sie als Teil dieser Fiktion verstehen und verarbeiten. Daher steht für diese Altersgruppe keine Ängstigung oder Desorientierung zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Actionthriller über die Mitglieder einer Spezialeinheit der britischen Polizei, die an vorderster Front gegen das organisierte Verbrechen kämpfen. Als sie bei einem Einsatz in eine tödliche Falle gelockt werden, sind die Männer entschlossen, Rache zu üben. Der Film ist mit genretypischen Mitteln inszeniert, in rasantem Tempo erzählt und entfaltet in seinen Actionszenen insbesondere auch durch die Tonspur eine eindringliche Wirkung. Die Gewaltdarstellungen sind gleichwohl nie spekulativ und stets durch die Figuren und die Handlung motiviert. Auch wechseln sie immer wieder mit ruhigen Passagen ab. Obwohl die Hauptfiguren im Kampf gegen das Verbrechen auch Regeln brechen und mit brutaler Härte vorgehen, werden ihre Grenzüberschreitungen deutlich nachvollziehbar in Frage gestellt. Zudem eignen sich die desillusionierten Akteure kaum als Identifikationsfiguren für Jugendliche, weshalb der Film für ab 16-Jährige keine desorientierende Wirkung entfaltet. Auf der Basis ihrer Genreerfahrung können sie die deutlich fiktionale Geschichte verarbeiten, ohne überfordert zu werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Dritter Teil einer Batman-Trilogie: Diesmal muss der Held gegen einen barbarischen Superschurken antreten, der die gesamte Stadt Gotham City mittels einer Atombombe zerstören will. Trotz seiner durchaus düsteren Grundstimmung und vereinzelten Tötungsszenen sowie einigen Szenen körperlicher Gewalt bietet der Film Jugendlichen ab 12 Jahren ausreichende Möglichkeiten zur emotionalen Distanzierung. Dies wird einerseits durch kurze, selbstironische Momente sowie ruhige, dialogstarke Passagen erreicht, andererseits aber auch durch eine Reihe positiver Identifikationsfiguren (etwa ein junger Polizist oder eine clevere Trickdiebin), die am Ende sämtliche Gefahren unbeschadet überstehen. Auch wird Gewalt nie selbstzweckhaft inszeniert und von den Helden im Grundsatz abgelehnt. Die Actionszenen bestehen zumeist aus Materialschlachten, bei denen kaum Blut zu sehen ist; die Auseinandersetzungen zwischen Batman und seinen Gegnern erfolgen meist über Faustkämpfe. Eine Überforderung steht daher bei ab 12-Jährigen nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Familiendrama über einen Familienvater auf Hawaii, dessen Frau im Koma liegt und bald sterben wird. Als er herausfindet, dass sie eine Affäre hatte, macht er sich mit seinen beiden von ihm entfremdeten Töchtern auf die Suche nach dem Liebhaber. Der Film behandelt ernste Themen wie Krankheit, Verlust, Familienkonflikte und den nahenden Tod einer geliebten Person; der Abschied des Mannes und der Töchter von der im Koma liegenden Mutter nimmt am Ende viel Raum ein. Diese Themen und Szenen werden jedoch in einer sehr ruhigen Art inszeniert, sodass eine emotionale Überforderung bei Jugendlichen ab 12 Jahren nicht zu befürchten steht. Auch die sehr vereinzelt rüde Sprache der Figuren entfaltet angesichts des insgesamt besinnlichen Tonfalls keine negative Wirkung. Zuschauer ab 12 Jahren sind fähig, negative Verhaltensweisen der Charaktere der schwierigen Lebenssituation entsprechend einzuschätzen und die positive Entwicklung der Figuren nachzuvollziehen. Das optimistische Ende und humorvolle Szenen tragen zusätzlich zur Entlastung bei.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Horrorfilm über eine Frau, die gemeinsam mit einem Dokumentarfilm-Team der Teufelsaustreibung ihrer "besessenen" Mutter beiwohnt. Allerdings läuft der Exorzismus nicht, wie geplant. Durch seinen pseudodokumentarischen Stil vermittelt der Film ein Gefühl der Authentizität, das von Jugendlichen ab 16 Jahren klar als fiktive Inszenierung durchschaut werden kann. Auch die zahlreichen Schock- und Gewaltmomente, die durchgehend sehr angespannte Atmosphäre und die häufig derbe Sprache bewegen sich in einem Rahmen, der für ab 16-Jährige keine Überforderung darstellt. Zuschauer dieser Altersgruppe sind auf Grund ihrer anzunehmenden Medienerfahrung und ihrer psychosozialen Entwicklung in der Lage, sich emotional ausreichend von den Darstellungen zu distanzieren und das Gesehene nach dem Film zu reflektieren und zu verarbeiten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Psychodrama über einen Physiker, der eines Tages feststellen muss, dass er sein Leben plötzlich aus einer ganz anderen Perspektive sieht – als wäre er nicht er selbst. Bei Kindern ab 12 Jahren ist davon auszugehen, dass die dargestellten Probleme, insbesondere die Themen Entfremdung und emotionale Abschottung, verstanden und angemessen verarbeitet werden können. Zudem bietet die sehr ruhige Erzählweise ab 12-Jährigen genug Möglichkeiten, die Geschehnisse zu reflektieren. Da der Film auch sonst weder auf der Bildebene noch in den Dialogen problematische Passagen enthält, kann eine beeinträchtigende Wirkung ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Die Mischung aus Sportler- und Familiendrama erzählt von dem aufstrebenden Boxer Mickey, der nicht nur im Ring harte Kämpfe austragen, sondern sich zugleich von seiner besitzergreifenden Familie emanzipieren muss. Die Inszenierung des Films konzentriert sich auf die glaubwürdig und respektvoll gezeichneten Figuren. Die Boxkämpfe und weitere körperliche Auseinandersetzungen werden hart und realistisch gezeigt, ebenso deutlich wird der Drogenkonsum von Mickeys Bruder in Szene gesetzt. Die Darstellung dieser Aspekte ist nie selbstzweckhaft oder verherrlichend, sondern stets durch Milieu und Handlung, sowie die Charaktere der Protagonisten begründet, die alle auch in ihrer Fehlbarkeit geschildert werden. Für Jugendliche ab 12 Jahren ist keine desorientierende Wirkung zu erwarten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Mischung aus Horror- und Fantasyfilm über einen jungen Priestersohn, dessen große Liebe von einer überirdischen Kreatur getötet wird, ihm Jahre später aber als andere Person wiederbegegnet. Um ihr Geheimnis zu ergründen, muss er den Kampf gegen die außerweltlichen Mächte aufnehmen. Der Film ist in einer deutlich irrealen Welt voller klassischer Motive des Horrorfilms angesiedelt und wartet mit genretypischen Stilmitteln und einer schaurigen Atmosphäre auf. Während jüngere Jugendliche von der Vermischung von Religion, Sex und Gewalt irritiert werden können, sind 16-Jährige bereits in der Lage, diese zu verarbeiten und in den Genrekontext einzuordnen. Auch die Schock- und Splattereffekte, die nicht spekulativ ausgereizt werden, können sie im Kontext des Genres verarbeiten. Aus diesen Gründen ist bei dieser Altersgruppe keine Überforderung zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Tragikomödie über die Sinnkrise eines Paares in den Mittdreißigern, das mit verschiedenen, teils recht skurrilen Strategien versucht, dem Leben und der Partnerschaft einen neuen Sinn zu geben. Der Film ist mit große Ruhe erzählt und nimmt sich Zeit für seine Figuren und die Erzeugung einer melancholischen Atmosphäre. Dabei wird die Stimmung immer wieder durch den eigenwilligen Humor, wie er sich etwa in der Kommentierung der Handlung durch eine Katze äußert, aufgelockert. Obwohl sich der Film eindeutig an Erwachsene richtet und viele Aspekte sich Kindern nicht erschließen, ist er für Kinder ab 6 Jahren unbedenklich, da seine Schwermut zu diffus und artifiziell ist, um junge Zuschauer nachhaltig zu bedrücken. Auch einzelne tendenziell bedrohliche Bilder und hin und wieder gebrauchte explizite Sprache gehen im Gesamtkontext der Geschichte auf und haben keine beeinträchtigende Wirkung auf Kinder im Schulalter.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Actionfilm über die Abenteuer des titelgebenden Superhelden, der gemeinsam mit seinem Helfer einem diabolischen Superschurken das Handwerk legen muss. Der Film enthält eine Reihe von Actionszenen, die jedoch durch ihre stilisierte, comichaft übersteigerte Inszenierung ausreichend Möglichkeit zur Distanzierung bieten. Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren steht daher keine emotionale Überforderung zu befürchten. Zahlreiche humorvolle Szenen haben zudem eine entlastende Wirkung. Auch die vereinzelten Gewaltakte entfalten in diesem inszenatorischen Kontext keine nachhaltig verstörende Wirkung auf 12-Jährige Zuschauer.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Der Abenteuerfilm erzählt von den Überlebenden eines Flugzeugabsturzes in der Wildnis Alaskas. Sie müssen sich nicht nur gegen Hunger und Kälte, sondern auch gegen ein Rudel Wölfe wehren müssen, die die Menschen immer wieder angreifen und dezimieren. Der Überlebenskampf der Gruppe und ihres Anführers, der eigentlich schon mit dem Leben abgeschlossen hatte, wird wirklichkeitsnah und in zahlreichen drastischen Bildern von Verletzungen und Tod inszeniert, aber auch in philosophisch angehauchten Dialogen thematisiert. Was aufgrund der Härte der Bilder sowie einiger martialischer Thesen für jüngere Zuschauer verstörend wirken könnte, ist für 16-Jährige bereits problemlos zu verarbeiten und in den Kontext der Geschichte einzuordnen. Auch weil das Setting fern der Lebensrealität von Jugendlichen ist und die Protagonisten kaum zur Identifikation einladen, bietet der Film ausreichend Distanzierungsmöglichkeiten. 16-Jährige können sich daher ohne Gefahr einer Überforderung mit ihm auseinandersetzen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Schwarzhumorige Kriminalkomödie über einen griesgrämigen irischen Dorfpolizisten, dessen geruhsamer Alltag gestört wird, als man ihm einen übereifrigen Assistenten aufzwingt, um einen Drogenring auszuheben. Der Film beinhaltet Gewalt- und Tötungsszenen, die nicht unnötig ausgespielt werden. Zudem werden sie in ihrer Wirkung durch die Einbettung in eine augenzwinkernde, skurrile Rahmengeschichte abgemildert, deren subtiler Humor für Jugendliche ab 16 Jahren verständlich ist. Auch der leichtfertige Drogenkonsum und die rassistischen Äußerungen mancher Figuren sind für ab 16-Jährige als bewusst überzeichnete Tabubrüche erkennbar, die auf Grund ihres ironisierenden Charakters keine Vorbildfunktion haben. Zudem fungiert nicht der moralisch zweifelhafte Polizist als Identifikationsfigur sondern der FBI Agent, der stets politisch korrekt handelt.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Das Politdrama spielt im US-amerikanischen Präsidentschafts-Wahlkampf und schildert die verhängnisvollen Verstrickungen eines jungen, aufstrebenden Mannes aus der Wahlkampftruppe des demokratischen Kandidaten. Ein politisches Geheimtreffen und ein sexuelles Verhältnis machen ihn ungewollt zum Spielball verschiedener Interessen. Der Film verhandelt anhand dieser ruhig und konzentriert erzählten Geschichte Themen wie Loyalität und moralische Integrität. Jugendlichen Zuschauern erschließen sich dabei wegen der komplexen und stark dialogorientierten Inszenierung sicher nicht alle Aspekte der Handlung. Doch dramatische, stark emotionale Passagen sind ebenso wie Sexszenen und eine Selbsttötung dezent inszeniert, weshalb bereits 12-Jährige den Film ohne Beeinträchtigung verarbeiten können. Diese Altersgruppe ist in der Lage, der komplexen, aber ruhig erzählten Geschichte zu folgen und sich der moralischen Auseinandersetzung im Film zu stellen, ohne überfordert zu werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Der Film ist eine Mischung aus Familiendrama und Katastrophenfilm, der Geschehnisse während des Tsunamis in Thailand an den Weihnachtstagen 2004 schildert. Im Mittelpunkt steht dabei eine amerikanische Familie. Der Film ist auf Grund seiner Thematik dramatisch, doch werden die Szenen der Flutkatastrophe nicht spekulativ ausgespielt. Weder visuell noch akustisch setzt die Inszenierung auf übermäßig emotionalisierende Effekte. In der Figur eines 12-jährigen Jungen finden Zuschauer ab 12 Jahren eine positive Identifikationsfigur, deren Zuversicht und Mut entlastend wirken. In seiner Gesamtwirkung ist der Film ein durchaus emotionaler aber nicht übertrieben inszenierter Katastrophenfilm, der ab 12-Jährigen problemlos zugemutet werden kann. Jugendliche dieses Alters sind in der Lage, die Bilder und Geschehnisse einzuordnen und zu verkraften.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Komödie über ein lesbisches Paar, seine Kinder und deren Begegnung mit ihrem biologischen Vater erzählt offen und unverklemmt von nicht alltäglichen Beziehungen. Die Gefühlslagen und Konflikte der Hauptfiguren sind mit viel Empathie inszeniert und bereits für 12jährige nachvollziehbar. Auch der bisweilen derbe Sprachgebrauch sowie die Darstellung von Sexualität sind solide in den Kontext der Erzählung eingeordnet und stellen keine Überforderung für diese Altersgruppe dar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Der Film zeichnet das Leben der birmesischen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi nach, die zur Führerin der Demokratiebewegung ihres Landes wurde und gegen das brutale Militär-Regime Birmas opponierte. Der Film enthält zwei relativ drastische Gewaltszenen, die jedoch dazu dienen, die Grausamkeit des birmesischen Regimes deutlich zu machen. Durch die Einbettung in die Gesamtdramaturgie, die vom friedlichen Wirken der Protagonistin geprägt ist, stellen diese Sequenzen für Kinder ab 12 Jahren eine Herausforderung, aber keine emotionale Überforderung dar. Zuschauer dieser Altersgruppe können die Szenen in den Kontext einordnen und entsprechend verarbeiten. Insgesamt folgt der Film einem klaren Gut-Böse-Schema, womit auch die politische Seite der Erzählung für ab 12-Jährige erkennbar und verständlich gemacht wird. Dieses inhaltliche Verständnis mildert die Wirkung der beiden genannten Szenen zusätzlich ab.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Actionthriller über den alternden Sheriff einer Kleinstadt an der mexikanischen Grenze, der in der Konfrontation mit einem skrupellosen Drogenboss noch einmal über sich selbst hinauswachsen muss. Die Inszenierung setzt auf die klassischen Mittel des Genres und birgt zahlreiche bildmächtige Actionszenen. Obwohl der Film auch drastische Gewaltdarstellungen beinhaltet, sind diese nicht auf spekulative Weise in Szene gesetzt und stets durch die Handlung motiviert. Der Ernst der Ereignisse wird häufig durch Ironie gebrochen, wodurch dem Zuschauer immer wieder eine emotionale Distanzierung erleichtert wird. Da zudem Gut und Böse eindeutig unterscheidbar sind und der Sieg des Gesetzes über das Verbrechen vorgezeichnet ist, können ihn 16-Jährige in die ihnen bereits vertrauten Genremuster einordnen. Für diese Altersgruppe birgt er nicht das Risiko einer Überforderung oder verrohenden Wirkung.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen fußballbegeisterten 12-jährigen, der von seiner übervorsichtigen Mutter behütet und von einem groben Klassenkameraden schikaniert wird. Als er sich in das neue Mädchen aus seiner Klasse verliebt, muss er einen Weg finden, ihr Herz zu gewinnen. Kinder ab 6 Jahren können die Geschichte, die aus der Perspektive eines Schuljungen erzählt wird, gut und ohne Irritationen nachvollziehen. In den beiden Hauptfiguren finden Kinder durchweg positiv gezeichnete Identifikationsfiguren, deren optimistische und kluge Weltsicht auch über vereinzelte, dramatische Situationen hinwegträgt. Spannungsmomente oder maßvoll ängstigende Szenen sind solide in die lebensbejahende Geschichte eingebettet. Eine emotionale Überforderung kann bei Kindern ab 6 Jahren ausgeschlossen werden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über ein junges Paar, das während einer Trekking-Tour in der einsamen Bergwelt Georgiens nach einer kurzen Gefahrensituation in eine tiefe Beziehungskrise gerät. Der Film ist sehr ruhig erzählt und enthält auf der Bild- und Dialogebene keinerlei Elemente, die auf Zuschauer ab 12 Jahren eine bedenkliche Wirkung haben könnten. Kinder dieses Alters sind auch in der Lage, die latent angespannte, stellenweise bedrohliche Atmosphäre im Kontext der Geschichte und des Beziehungskonflikts zu verstehen und zu verarbeiten. Eine Überforderung steht nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Liebesdrama über einen jungen US-Soldaten, der traumatisiert aus dem Irakkrieg zurückkehrt und nach der Frau sucht, deren Foto ihm im Krieg durch einen Zufall das Leben gerettet hat. Er verliebt sich in sie und kommt ihr näher, doch nicht nur sein Trauma steht dem Glück zunächst im Weg. Der Film ist ruhig und mit klarer Figurenzeichnung erzählt und stellt die Liebesbeziehung und die zwischenmenschlichen Aspekte in den Vordergrund. Einzelne Elemente wie die bedrückenden Kriegsszenen am Anfang oder spätere Liebesszenen sind zurückhaltend und niemals spekulativ in Szene gesetzt. Dramatische und bedrohliche Momente werden schnell aufgelöst und können problemlos im Kontext der Geschichte eingeordnet und verarbeitet werden. Bereits 12-Jährige sind daher in der Lage, sich ohne emotionale Beeinträchtigung mit den Themen des Films auseinanderzusetzen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Historischer Martial-Arts-Actionfilm über zwei Männer, die in einem chinesischen Dorf in den Krieg zwischen zwei verfeindeten Banden hineingezogen werden. Der Film enthält eine Vielzahl teils drastischer Gewaltszenen. Diese sind jedoch durchweg sehr stilisiert und bewusst überzogen inszeniert und wirken daher trotz ihrer Blutrünstigkeit eher artifiziell und comichaft. Auch das Fehlen emotional involvierender Charaktere und die oftmals ironischen Brechungen der Inszenierung mildern die Wirkungsmacht der Gewaltszenen deutlich ab: sie wirken im Kontext eher wie Gruseleffekte einer Geisterbahn. Jugendliche ab 16 Jahren sind fähig, diese Stilmittel zu erkennen und eine entsprechende Distanz zu den Geschehnissen zu wahren. In einzelnen Momenten mag der Film bei dieser Altersgruppe gewisse Ekelgefühle erzeugen, eine nachhaltige emotionale Überforderung steht jedoch nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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In den 1940er und 50er Jahren spielendes Drama über einen seelisch labilen Mann, der sich einer Sekte anschließt und eine eigentümliche Männerfreundschaft zu deren charismatischem Gründer entwickelt. Die Hauptfigur des Films bedient sich zum Teil einer vulgär sexualisierten Sprache, neigt zu Gewaltausbrüchen und legt stellenweise irritierende Verhaltensweisen an den Tag. Jedoch wird all dies klar als Teil seines neurotischen Charakters dargestellt, weshalb eine negative Vorbildwirkung bei Kindern ab 12 Jahren ausgeschlossen werden kann. Auch das Leben in der Sekte wird nicht glorifiziert, sondern zunehmend kritisch inszeniert. Zudem sorgen die intellektuell anspruchsvollen Dialoge, die sich klar an ein erwachsenes Publikum richten, bei ab 12-Jährigen für eine zusätzliche Distanz.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe, feiertagsfrei
Zwischen Psychodrama und Horrorfilm angesiedelt, erzählt der Film von einem angehenden Priester, der jedoch in seinem Glauben unsicher ist. Während eines Exorzistenseminars in Rom lernt er einen Pater kennen, der ihn mit Fällen von Besessenheit und der Präsenz des Bösen konfrontiert. Die Inszenierung bedient sich genretypischer Stilmittel des Horrorfilms, die Jugendlichen ab 16 Jahren bereits vertraut sind. Bedrohliche Elemente sind nicht selbstzweckhaft inszeniert. Deshalb kann bei dieser Altersgruppe eine Übererregung oder gar Verstörung ausgeschlossen werden. Auch eine Verletzung religiöser Gefühle steht wegen der soliden Kontextualisierung und Auflösung der Geschehnisse nicht zu befürchten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Psychothriller erzählt von der Studienanfängerin Sara, die sich mit ihrer Zimmergenossin Rebecca anfreundet und feststellen muss, dass diese sich immer wahnhafter auf sie fixiert und schließlich zu einer tödlichen Gefahr wird. Der Film spielt bekannte Genremuster aus und steigert zum Ende hin die Bedrohung bis hin zu mehreren Gewaltszenen. Weil sich die Handlung in ihrem Kontext konsequent entwickelt und auch entsprechend aufgelöst wird, besteht für Jugendliche ab 16 Jahren nicht die Gefahr einer Übererregung. Auch eine desorientierende Wirkung durch die Darstellung der psychischen Krankheit Rebeccas ist für diese Altersgruppe nicht zu erwarten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über einen schwer kranken Mann, der die meiste Zeit in einer "Eisernen Lunge" verbringen muss und dennoch endlich, mit 38 Jahren, sein "erstes Mal" erleben möchte. Mit Hilfe einer dafür engagierten Sex-Therapeutin macht er ganz ungeahnte neue Erfahrungen. Die Inszenierung schildert die tragisch-komische Geschichte einfühlsam und in fast dokumentarischem Gestus, ganz ohne jeden Voyeurismus. In all seiner Deutlichkeit auf der Sprach- und Bildebene ist der Film doch von Respekt geprägt und stets der Empathie für seine Figuren verpflichtet. Da alle sexuellen Aspekte stimmig in den Kontext eingebunden sind und der Film umsichtig mit Fragen umgeht, die auch Jugendliche beschäftigen, ist er bereits für 12-Jährige ohne die Gefahr einer Überforderung zu verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Mischung aus Science Fiction und Horrorfilm erzählt von einer Gruppe Forschern in der Antarktis, die einen Außerirdischen entdecken. Dieser gerät außer Kontrolle und dezimiert in verschiedensten Mutationen die Besatzung der Forschungsstation. Der Film ist mit den klassischen Stilmitteln des Horrorfilms erzählt und wird von einer klaustrophobischen Atmosphäre getragen. In den Auseinandersetzungen mit dem wandlungsfähigen Alien kommen auch Splatter- und Ekeleffekte zum Einsatz, die jedoch für Jugendliche ab 16 Jahren aufgrund ihrer Medienerfahrung als typische Ingredienzen eines solchen Sujets erwartbar und zu verarbeiten sind. Mit einer sympathischen und selbstbewussten Forscherin als Identifikationsfigur sind 16-Jährige in der Lage, sowohl die düstere Spannung als auch die Effekte in den deutlich realitätsfernen Kontext einzuordnen und den Film ohne Überforderung zu rezipieren.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Agentenfilm über einen harmlosen amerikanischen Touristen, der in Venedig von einer schönen Frau in ein kriminalistisches Katz-und-Maus-Spiel verwickelt wird. Der Film arbeitet mit einem klaren, für Kinder ab 12 Jahren leicht zu verstehenden Gut-Böse-Schema. Auch sind Jugendliche dieser Altersgruppe in der Lage, die ironischen Brechungen der Inszenierung zu durchschauen. Die vereinzelten actionorientierten und gewalthaltigen Szenen stellen in diesem Kontext keine emotionale Überforderung dar. Die Gefahr einer beeinträchtigenden Wirkung kann daher ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Familiendrama über den Umgang einer Mutter und ihrer fünf Kinder mit dem plötzlichen Tod des Vaters. Der Film betont die Werte familiären Zusammenhalts, der Freundschaft und Verantwortung, und inszeniert auch dramatische Situationen wie den Herzinfarkt des Vaters und einen Orkan in behutsamer Weise. Auch für jüngere Zuschauer macht er den schwierigen Umgang mit dem Verlust eines geliebten Menschen nachvollziehbar, insbesondere die achtjährige Tochter Simone wird dabei zu einer starken Identifikationsfigur. So stellt das Drama für Kinder ab sechs Jahren zwar eine emotionale Herausforderung dar, bietet ihnen zugleich aber genug Halt und Entlastung, um sie nicht zu überfordern.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Der philosophische Filmessay verzichtet auf einen gewöhnlichen Plot und spannt in seinen Bildern einen weiten Bogen von der Entstehung des Universums über die Erinnerungen eines Mannes an seine Kindheit in den 1950er Jahren bis hin zu Visionen einer jenseitigen Welt. Insbesondere in den episodisch angelegten Familienszenen wird die Atmosphäre von der kindlichen Furcht vor dem autoritären Vater geprägt, jedoch auch durch heitere, entlastende Momente aufgelockert. Der Junge ist dabei eine starke, teilweise aber auch ambivalente Identifikationsfigur für jugendliche Zuschauer, wodurch einzelne Szenen von Unterdrückung und Gewalt eine große emotionale Intensität erreichen. In seiner gesamten Thematik und Gestaltung richtet sich der Film deutlich an ein erwachsenes Publikum; Kindern erschließt er sich daher sicher nicht in seiner Gesamtheit. 12-Jährige und Ältere werden jedoch durch die Darstellung emotional nicht überfordert und können sich distanzierend und rational auch mit den schwierigen Aspekten auseinander setzen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Science-Fiction-Actionkomödie über vier Männer einer amerikanischen Provinzstadt, die ihre Gemeinde gegen eine Alien-Invasion verteidigen müssen. Sowohl die Charaktere als auch die Geschehnisse des Films sind bis ins Absurde stark überzeichnet. Die Dialoge sind zwar von einer derben Sprache und zotigem Humor geprägt, entfalten jedoch im Kontext der irrealen Handlung und des klamaukhaften Humors keine negative Wirkung auf Kinder ab 12 Jahren. Auch die Actionszenen und die Darstellungen von Verwundungen bei den Kämpfen der Menschen gegen die Aliens sind eindeutig comichaft überzeichnet und haben keinen Realitätsbezug. Zuschauer ab 12 Jahren können diese bewusste Künstlichkeit klar erkennen und sind in der Lage, das Gesehene mit der gebotenen Distanz zu verarbeiten. Eine Überforderung kann aufgrund des surrealen Gesamteindrucks ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Überlebensdrama schildert die Flucht einer Gruppe von Gulag-Häftlingen im stalinistischen Russland des Jahres 1941: Unter unsäglichen Strapazen schlagen sich die Flüchtlinge von Sibirien über mehrere tausend Kilometer bis nach Indien durch. Sowohl das Dahinvegetieren im Lager als auch der Überlebenskampf gegen Kälte, wilde Tiere, Hunger und Hitze auf der Flucht werden eindringlich und in zum Teil drastischen Bildern gezeigt. Einzelne Szenen können dabei kleinere Kinder verstören, auch erschließen sich ihnen viele Zusammenhänge nicht. Doch 12-Jährige und ältere sind bereits in der Lage, die gezeigten Geschehnisse als historische Schilderungen einzuordnen und in diesem Kontext zu bewerten. Auch von der Dramatik einzelner Szenen kann sich diese Altersgruppe bereits distanzieren und sie ohne Beeinträchtigung verarbeiten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Komiker Michael Mittermeier und der Dokumentarfilmer Rex Bloomstein reisen nach Burma, um den Spuren eines burmesischen Komikers zu folgen, der vom Regime seines Landes zu 59 Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Jugendliche ab 12 Jahren sind in der Lage, die Atmosphäre der Bedrohung für die beiden Filmemacher zu verarbeiten. Auch die Archivaufnahmen über das gewaltsame Vorgehen des Militärs gegen Demonstranten stellen für diese Altersgruppe keine übermäßige Belastung dar.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Comic-Verfilmung über den Göttersohn Thor, der wegen seiner Überheblichkeit und seines Übermuts auf die Erde verbannt wird. Als ein mächtiger Gegner sich anschickt, die Menschheit ins Verderben zu stürzen, bekommt Thor die Chance, sich als wahrer Superheld zu bewähren. Der Film beinhaltet eine hohe Zahl an aufwändigen Actionszenen, es wird viel gekämpft und auch gestorben. Diese Situationen sind jedoch nie selbstzweckhaft in Szene gesetzt und können von Jugendlichen ab 12 Jahren sowohl in den Kontext der Geschichte als auch im Kontext des Superhelden-Genres eingeordnet und entsprechend reflektiert werden. Die positive moralische Wandlung des sympathischen Helden wie auch eine Reihe humorvoller Einsprengsel tragen darüber hinaus zur emotionalen Entlastung bei. Von einer Überforderung ist bei dieser Altersgruppe daher nicht auszugehen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Animationsfilm über einen jungen Schmied und Göttersohn namens Thor, der die Bewohner seines Dorfes aus den Fängen eines mächtigen Bösewichts befreien muss. Der Fim ist rasant inszeniert und enthält eine Reihe von Spannungs- und Kampfszenen. Doch sind diese oftmals mit Humor durchsetzt und stehen in einem steten Wechsel mit entspannenden und lustigen Sequenzen, sodass Kinder ab 6 Jahren genug Gelegenheiten zur Entspannung haben. Auch die sehr positive und humorvolle Charakterisierung der Hauptfiguren sowie das leicht durchschaubare, märchenhafte Gut-Böse-Schema tragen dazu bei, dass der Film für Kinder ab 6 Jahren keine Überforderung darstellt.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Drama über ein jugendliches Liebespaar im Kleinkriminellen-Milieu Sofias im Jahr 1989. Die Beziehung der beiden wird durch den politischen Umbruch, durch Emigration und Orientierungslosigkeit auf eine schwere Probe gestellt. Der Film ist einfühlsam erzählt und schildert nachvollziehbar die Entwicklung seiner Protagonisten. Aufgrund der emotionalen Intensität der Inszenierung, die wenig Raum zur Distanzierung lässt, und der irritierenden Entwicklung einer Identifikationsfigur könnten Kinder überfordert werden, 16-Jährige sind jedoch in der Lage, diese Aspekte im Kontext der Geschichte zu verstehen und zu verarbeiten. Ebenso können sie einzelne gewalthaltige Szenen einordnen, weshalb für diese Altersgruppe nicht die Gefahr einer desorientierenden Wirkung besteht.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt auf meist ruhige, episodische Weise von einem transsexuellen Travestiestar in der Lissaboner Szene, seiner schwierigen Beziehung zu einem jüngeren, drogensüchtigen Mann und seinem inneren Konflikt, sich einer vollständigen Geschlechtsumwandlung zu unterziehen. Jugendliche ab 16 Jahren können einzelne provokante Szenen von Sex und Gewalt emotional verarbeiten, ebenso wie tragische Wendungen der Handlung. Dieser Altersgruppe erschließen sich auch die Fragen zur sexuellen Identität, ohne sie zu überfordern oder zu stark zu belasten.
FSK ab 16 freigegeben
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
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Filmbiografie über den britischen Starkoch Nigel Slater, die seine schwierige Kindheit und Jugend in den 60er und 70er Jahren, den Beginn seiner Leidenschaft zum Kochen sowie die Loslösung von seinem Elternhaus schildert. Der Film ist nicht frei von tragischen Momenten, wie etwa dem Tod der Mutter oder dem nicht immer liebevollen Umgang des Vaters und der Stiefmutter mit dem Sohn. Diese Situationen werden jedoch nicht übermäßig dramatisch und mit kindgerechter Sensibilität in Szene gesetzt, sodass eine emotionale Überforderung bei Kindern ab 6 Jahren nicht zu befürchten ist. Für eine Entlastung sorgen zugleich die humorvolle Zeichnung fast aller Figuren sowie die warmherzige und versöhnliche Grundstimmung der Erzählung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Satire erzählt von drei Studenten, die in einer durch rechtsradikale und rassistische Politiker-Parolen aufgeheizten Atmosphäre zur Zielscheibe eines brutalen Lynchmobs werden. Die Inszenierung stellt ihre satirische Überhöhung in der Darstellung der kleingeistigen und schließlich mörderischen Nachbarschaft sowie der Eskalation der Ereignisse deutlich heraus und bezieht klare Stellung gegen Fremdenhass und populistische Hetze. Dabei bedient sie sich auch drastischer Darstellungen von Gewalt, etwa einer Vergewaltigung und mehrerer Morde. Zuschauern ab 16 Jahren erschließen sich der satirisch überspitzte Ansatz und die moralische Botschaft des Films, weshalb für sie keine Beeinträchtigung durch den Film zu befürchten ist.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Verfilmung des berühmten Jugendbuchs von Mark Twain über die Abenteuer von Tom Sawyer und Huckleberry Finn, die in der Mitte des 19. Jahrhunderts am Mississippi unter anderem auf einen Piratenschatz stoßen und einen skrupellosen Mörder zur Strecke bringen. Der Film ist jugendaffin inszeniert und bindet zahlreiche typische Abenteuermotive in die Handlung ein. Trotz mancher eher märchenhafter Elemente birgt er jedoch auch heftigere Szenen, etwa in der Darstellung eines Mordes oder in Momenten, da Tom und Huck sich in bedrohlichen Situationen befinden. Da der Film jedoch von seinen beiden so sympathischen wie starken Protagonisten getragen wird, die Atmosphäre insgesamt sehr positiv ist und die Dramatik einzelner Szenen stets wieder aufgelöst und mit heiteren Szenen konterkariert wird, besteht für Kinder im Grundschulalter nicht die Gefahr einer Beeinträchtigung.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Kinder- und Jugendfilm, der die Abenteuergeschichte von Tom Sawyer und Huckleberry Finn in die österreichische Provinz kurz nach dem Zweiten Weltkrieg verlagert. Tom und Hacke hecken viele Streiche aus, werden eines Tages jedoch Zeugen eines Mordes. Zwar geraten die kindlichen Helden in bedrohliche Situationen, jedoch sind diese stets auf eine Weise inszeniert, die Kinder ab 6 Jahren nicht ängstigt oder überfordert. Bedingt durch die historische Kulisse der Nachkriegszeit werden sich Kinder im Grundschulalter auch nicht mit Tom und Hacke in einer Weise identifizieren, die sie zu einer Nachahmung der Streiche und stellenweise lebensgefährlichen Aktionen animiert. Darüber hinaus tragen viele ruhige und heitere Sequenzen, eine harmonisierende Musikbegleitung sowie der absehbar gute Ausgang der Geschichte zur Entspannung bei.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt von der 10-jährigen Laure, die zwar genetisch ein Mädchen ist, sich aber als Junge fühlt und nach einem Umzug der Familie die Gelegenheit wahrnimmt, sich in ihrem neuen Umfeld auch als solcher auszugeben – was zu einigen Verwicklungen führt. Die sehr ruhig und behutsam gehaltene Inszenierung des Films lädt dazu ein, sich in die kindliche Erlebniswelt und Identitätssuche einzufühlen und vorgegebene Geschlechterrollen spielerisch zu hinterfragen. Dabei werden auch Konflikte nicht ausgespart, jedoch stets mit der Möglichkeit geschildert, diese in einem liebevollen Umgang in der Familie und mit Freunden zu bewältigen. Szenen, in denen das Rollenspiel der Hauptfigur zu Demütigungen durch andere führt, werden zurückhaltend dargestellt und letztlich positiv aufgelöst. Der Film ist
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Science-Fiction-Actionfilm über einen Fabrikarbeiter, der durch eine Verkettung von Ereignissen als vermeintlicher Geheimagent in den Kampf zwischen der totalitären Regierung seines Landes und einer Rebellengruppe hineingezogen wird. Wenngleich die Erzählung sehr stark auf überwältigende Effekte und ausgiebige Actionszenen setzt, liegen Ort und Zeit der Handlung soweit von der Alltagswelt Jugendlicher entfernt, dass es Zuschauern ab 12 Jahren leicht fällt, sich ausreichend von den Geschehnissen zu distanzieren. Zugleich ist von Beginn an klar, dass am Ende das Gute und damit auch der Protagonist triumphieren wird. Die Darstellungen körperlicher Gewalt sind weitgehend zurückgenommen, lediglich der Kampf zwischen dem Helden und dem obersten Bösewicht bildet hier eine Ausnahme. Dennoch bewegt sich auch diese Sequenz in einem Rahmen, der im Gesamtkontext der Erzählung keine Beeinträchtigung auf ab 12-Jährige hat.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Jugenddrama über eine Fünfzehnjährige, die seit dem Tod ihres Bruders von Selbstmordgedanken getrieben wird. Als sie zufällig einen flüchtigen Mörder kennen lernt, bietet sie ihm Fluchthilfe an, wenn er sie als Gegenleistung dafür umbringt. Auf Grund seiner klar als konstruiert erkennbaren Ausgangssituation sowie des distanzierten Inszenierungsstils entfaltet der Film trotz seiner jugendaffinen Thematik keine Wirkungsmacht, die auf Kinder ab 12 Jahren desorientierend wirken könnte. Zuschauer dieser Altersgruppe sind bereits in der Lage, die Geschichte als psychologisches Gedankenspiel zu durchschauen, entsprechend einzuordnen und das Gezeigte kritisch zu hinterfragen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über eine junge Haushälterin, die eine Stelle bei einer bürgerlichen Familie im Ruhrgebiet antritt und zur Zielscheibe des antisozialen Verhaltens der Familienmitglieder wird. Die Inszenierung ist ruhig und verhalten, die Handlung entwickelt sich langsam; auch die kaum zur Identifikation einladenden Charaktere sorgen für emotionale Distanz. Dennoch entfaltet der Film mit subtilen Mitteln eine unheilschwangere Atmosphäre, die auf Zuschauer unter 12 Jahren ängstigend wirken könnte. Ab 12-Jährige können jedoch sowohl die unterschwellige Bedrohung wie auch die dargestellte Gefühlskälte und seelische wie einige Male auch physische Grausamkeit der Familie verarbeiten und in den Kontext der Erzählung einordnen. Für sie ist daher keine Ängstigung oder Desorientierung zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Tragikomödie erzählt von einem gescheiterten ehemaligen Fernsehproduzenten, der mit einer Truppe von Burlesque-Tänzerinnen noch einmal groß herauskommen will, auf der titelgebenden Tournee aber herbe Rückschläge erleben muss. Der Film setzt seine Protagonistinnen und Protagonisten mit Respekt in Szene und legt auch bei der Darstellung von erotischen Inhalten Zurückhaltung an den Tag.
Die Tänzerinnen werden stets als selbstbewusst und selbstbestimmt porträtiert. Während das Milieu mit Leichtigkeit und Ironie geschildert wird, was sich bereits 12-Jährigen erschließen wird, ist das Verhältnis der männlichen Hauptfigur zu seinen beiden Söhnen sehr einfühlsam dargestellt und spart auch Erziehungsprobleme nicht aus. Da auch die Härte des Showbusiness realistisch und kritisch zur Disposition gestellt wird, ist für Jugendliche ab 12 Jahren keinerlei desorientierende Wirkung zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
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Science-Fiction-Drama über ein alterndes, deutsches Paar, das die Körper zweier (lebender) Afrikaner kauft, um noch einmal neu zu beginnen: Durch einen komplizierten Persönlichkeitstransfer erhalten sie für 20 Stunden am Tag die Kontrolle über die Körper der beiden. Der Film behandelt Themen wie Rassismus und das Wohlstandsgefälle zwischen Erster und Dritter Welt. Dabei spielt er bewusst mit Klischees von Weißen und Schwarzen. Er lässt Kindern ab 12 Jahren allerdings genug Möglichkeiten, die Szenen auf ihren kritischen Hintergrund hin zu reflektieren. Eine sozialethisch desorientierende Wirkung kann ausgeschlossen werden. Auch vereinzelt dramatische und atmosphärisch düstere Szenen bewegen sich in einem Rahmen, der ab 12-Jährigen problemlos zumutbar ist.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Dritter Teil der Action-Saga, in dessen Mittelpunkt einmal mehr fühlende und denkende Maschinenwesen aus dem All stehen, die sich als technische Gerätschaften tarnen können. Diesmal kämpfen die "guten" Autobots gegen die "bösen" Deceptions, um die Zerstörung des gesamten Universums zu verhindern. Wenngleich der Film massiv auf Spezialeffekte und visuelle Überwältigung setzt, gibt es zwischen den Actionszenen immer wieder ruhige und humorvolle Szenen, die Kindern ab 12 Jahren ausreichend Gelegenheit zur emotionalen Entlastung geben. Auch am positiven Ausgang der Geschichte und der Sicherheit der Helden besteht von Beginn an kaum Zweifel: Außer blutigen Schrammen tragen die menschlichen Protagonisten keine ernsthaften Blessuren davon. Darüber hinaus sind Zuschauer ab 12 Jahren vor dem Hintergrund ihrer Medienerfahrungen in der Lage, den popkulturellen Charakter des filmischen Spektakels mit seinen inzwischen hinlänglich bekannten Vorgängern zu erkennen, zu durchschauen und entsprechend einzuordnen, ohne dass entwicklungs- oder erziehungsabträgliche Wirkungen (etwa durch das stark militärisch geprägte Setting) zu befürchten sind.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses beinhaltet der Kinospielfilm eine beeinträchtigende Wirkung auf Jugendliche. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 18/Keine Jugendfreigabe wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe
FSK ab 18 /Keine Jugendfreigabe
In pseudokumentarischem Stil gedrehter Horrorfilm über drei norwegischen Studenten, die eine Dokumentation über einen vermeintlichen Bärenjäger drehen wollen und es in der Wildnis mit Menschen fressenden Trollen zu tun bekommen. Der Film setzt körperliche Gewalt nicht explizit in Szene und düstere Sequenzen werden stets rasch von entspannenden Situationen abgelöst, sodass für Jugendliche ab 12 Jahren keine anhaltende nervliche Belastung entsteht. Zuschauer dieser Altersstufe sind zudem in der Lage, sich ausreichend vom Geschehen zu distanzieren, zumal die Figuren der Trolle deutlich als Animationsfiguren erkennbar sind. Auch spielt der Film in einer filmischen Welt, die trotz der dokumentarischen Inszenierungsweise klar als Fantasie und Fiktion erkennbar ist. Eine Entwicklungsbeeinträchtigung für ab 12-Jährige durch diesen Film kann ausgeschlossen werden.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
In dem Science-Fiction-Film begibt sich ein junger Mann auf die Suche nach seinem Vater, der vor langer Zeit in seiner selbst geschaffenen virtuellen Computerwelt verschollen ist und von seinem zerstörerischen Klon bedroht wird. Die Handlung des Films ist gradlinig inszeniert und trennt klar zwischen der realen und der virtuellen Welt, zwischen Menschen und Computerwesen. Jugendliche ab 12 Jahren verarbeiten bedrohliche Szenen und Actionpassagen im Kontext des Genres und einer klaren Gut-Böse-Zeichnung. Diese Altersgruppe ist in der Lage, den Science-Fiction-Film beeinträchtigungsfrei zu sehen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Der Western erzählt von einem 14-Jährigen Mädchen, das sich gemeinsam mit einem US-Marshall und einem Texas Ranger auf die Suche nach dem Mörder ihres Vaters macht. Obwohl der Film Selbstjustiz zum Thema hat und drastische Gewaltdarstellungen beinhaltet, ist für Jugendliche ab 12 Jahren keine sozial-ethisch desorientierende Wirkung zu erwarten. Dies liegt unter anderem daran, dass die Gewalttaten nie heroisierend geschildert und stets in den Kontext einer Filmrealität gestellt werden, die weit vom realen Leben heutiger Jugendlicher entfernt ist. Gut und Böse sind klar unterschieden, wobei das junge Mädchen stets eine positive Identifikationsfigur bleibt. Für emotionale Entlastung sorgen auch einige humorvolle Szenen.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Eine Splatterkomödie, in der zwei nette Hinterwäldler von einer Gruppe Jugendlicher für psychopathische Verbrecher gehalten werden, was eine Reihe grausamer Verwicklungen auslöst. In seiner Prämisse – der Umkehrung des Klischees vom mörderischen Hinterwäldler – wie in seiner Inszenierung setzt der Film auf die Kenntnis klassischer Genremuster, was sich 16-Jährigen durch ihre Medienerfahrung problemlos erschließt. Die ins Absurde überspitzten Gewaltdarstellungen und Tode sind für diese Altersgruppe trotz ihrer Drastik jederzeit als schwarzhumorige Parodie erkennbar und lassen eine emotionale Distanzierung zu. Daher ist für sie keine Überforderung oder Desorientierung zu erwarten.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Ehedrama über einen verheirateten Familienvater, der sich in eine andere Frau verliebt. Er versucht zunächst, beide Beziehungen aufrecht zu erhalten – ohne Erfolg. Der ruhig erzählte Film verzichtet trotz einer eindringlichen Atmosphäre fast völlig auf dramatische Ausbrüche. Die Figuren werden sympathisch, nachvollziehbar und realistisch dargestellt und gehen sehr rücksichtsvoll miteinander um; Ehefrau und Tochter des Protagonisten können die Situation unbeschadet verarbeiten. Eine emotionale Überlastung kann bei Zuschauern ab 6 Jahren ausgeschlossen werden.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
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Die Culture-Clash-Komödie nach der gleichnamigen TV-Serie erzählt von der 19-jährigen Lena, die von ihrer Mutter zu einem gemeinsamen Thailand-Urlaub genötigt wird. Die Notwasserung ihres Flugzeugs, eine einsame Insel und vermeintliche Kannibalen bringen Lena dem zunächst unausstehlich scheinenden Macho Cem näher, während ihre Mutter dessen Vater kennenlernt. Mit zahlreichen Überzeichnungen und einem Humor, der landläufige Klischees aufs Korn nimmt, erzählt der Film seine Geschichte in sonnig-exotischem Setting und positiver Grundstimmung. Einzelne dramatische Verwicklungen werden dabei immer wieder schnell aufgelöst und von ruhigen und komischen Szenen abgewechselt, die für emotionale Entlastung sorgen. Mit den Spannungsmomenten können 12-Jährige bereits ebenso umgehen wie mit den teilweise machistischen und zotigen Sprüchen, die stets durch die Charaktere motiviert sind, während die Grundhaltung des Films nachvollziehbar für Toleranz und Gleichberechtigung plädiert. Daher ist für diese Altersgruppe keinerlei Beeinträchtigung zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Jugenddrama über einen 17-jährigen aus der Oberschicht, der als Dogendealer sein Geld verdient. Die teils vulgäre Sprache und die dargestellte Gewalt kann von Jugendlichen ab 16 Jahren kritisch eingeordnet und emotional verarbeitet werden. Auch die Botschaft des Films, dass Drogenkonsum drastische Konsequenzen nach sich zieht, ist für diese Altersgruppe klar zu verstehen.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
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Das Drama erzählt von einer jungen Frau, deren scheinbar heile Welt jäh zerbricht, als ihr Mann sich das Leben nimmt und sie nach und nach erfährt, dass er ganz anders war, als er vorgab. In ihrem tiefen Schmerz und ihrem Unverständnis stürzt sie sich in eine neue Beziehung, entkommt jedoch zunächst nicht dem Bann der verlorenen Liebe. Die Verzweiflung und Traumatisierung der Frau, die den Suizid ihres Partners zunächst nicht realisieren kann, wird sehr intensiv inszeniert. Dabei könnten einzelne hoch emotionale Szenen kleinere Kinder überfordern. Da der Film geradlinig erzählt ist, auch entlastende Momente einbaut, und die Hauptfigur und ihre inneren Konflikte schlüssig entfaltet werden, können Jugendliche ab 12 Jahren die Handlung verstehen und verarbeiten. Für sie ist keine verstörende Wirkung zu erwarten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Satirisch angehauchtes Drama über ein chinesisches Provinzdorf, das nach einer vermeintlichen Ufo-Sichtung mit aller Macht und auch gegen den Willen der Bewohner zu einer Touristenattraktion umgestaltet wird. Der Film ist durchaus bildgewaltig, ohne jedoch auf eine Überwältigung zu setzen, die Kinder ab 12 Jahren überfordern könnte. Auch sehr vereinzelte dramatische Szenen, in denen beispielsweise ein Selbstmord oder die Schlachtung eines Schweins angedeutet wird, bewegen sich in einem Rahmen, der für Zuschauer dieser Altersstufe gut zu verkraften ist. Auch sind ab 12-Jährige in der Lage, die sozialkritischen Intentionen und den politisch-satirischen Hintergrund des Films zu erkennen, seine mitunter eigenwilligen stilistischen und dramaturgischen Mittel zu durchschauen und diese entsprechend einzuordnen und zu verarbeiten. Eine Beeinträchtigung steht nicht zu befürchten.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Komödie über eine junge Frau, die durch eine vertauschte Samenspende ein Kind bekommt und sich Jahre später in den Spender verliebt. Die sexuelle Thematik zu Beginn des Films sowie die gelegentlich vulgäre Sprache der Hauptfiguren hat durch den komödiantischen Kontext keine desorientierende Wirkung auf Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren. Zusätzlich haben die positive Darstellung des Kindes und dessen wachsende Beziehung zu seinem Vater eine abmildernde Wirkung.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Das Polit-Drama erzählt von einem spanischen Filmteam, das bei Dreharbeiten zu einem Film über Kolumbus in Bolivien mit dem Elend der Indios und ihrer Rebellion gegen die Regierung konfrontiert wird. Nach und nach sehen sich die Filmleute gezwungen, Stellung zu beziehen. Der Film verschränkt die Gegenwarts-Ebene mit Film-im-Film-Szenen und spiegelt so die Geschichte der spanischen Konquistadoren in den sozialen Ungerechtigkeiten der Jetztzeit. Die Handlung erfordert aufgrund ihrer Komplexität einiges an historischem Hintergrundwissen, weshalb Zuschauer unter 12 Jahren leicht überfordert werden. 12-Jährige hingegen dürften sowohl die Handlung verstehen, als auch die Dramatik der dargestellten Geschichte und einzelne Szenen mit – zurückhaltend inszenierten – Grausamkeiten ohne übermäßige Belastung verarbeiten. Sie können sich mit den wichtigen Themen des Films auseinandersetzen, was dadurch unterstützt wird, dass die Hauptfiguren im Lauf der Handlung eine nachvollziehbare moralische Entwicklung erleben.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Nach Einschätzung des Prüfausschusses ist der Kinospielfilm unter Jugendschutzaspekten unbedenklich. Für Filme mit der Alterskennzeichnung FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung wird keine individuelle Begründung erstellt.
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
FSK ab 0 freigegeben/Freigegeben ohne Altersbeschränkung, feiertagsfrei
Im Mittelpunkt des Films stehen fünf langjährige Freunde aus der rebellischen 1968er-Generation, die im Rentenalter eine WG gründen, um dem Altersheim zu entgehen. Da die Fünf jedoch kaum unterschiedlicher sein könnten, geht das Zusammenleben nicht ohne Konflikte und Turbulenzen ab. Der Film ist von einem sehr ruhigen Erzählstil und einem heiteren, komödiantischen Grundton geprägt; die Charaktere sind durchweg positiv und sympathisch gezeichnet. Einzelne Streit- und Konfliktsituationen werden harmonisch aufgelöst und auch sehr vereinzelte verbale Ausrutscher sowie sehr kurz gehaltene Darstellungen von Sexualität bewegen sich in einem Rahmen, der Kinder ab 6 Jahren weder verstört noch überfordert.
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 6 freigegeben, feiertagsfrei
Liebesfilm mit komödiantischen, erotischen und musikalischen Elementen. Im Mittelpunkt steht eine junge Frau, deren bester Kindheitsfreund einst in einem See ertrank. Eines Tages glaubt sie, den Verstorbenen in einem Fabelwesen wiederzutreffen. Der Film ist in einer betont stilisierten, ironisierenden Weise inszeniert, die praktisch keine Bezüge zum realen Leben aufkommen lässt (es gibt auch einige Musical-Szenen). Die Figuren sind überzeichnet und skurril dargestellt, an keiner Stelle ist die Geschichte wirklich ernst zunehmen. Die sexuellen Darstellungen wirken auch überzeichnet, werden in einigen Szenen jedoch sehr deutlich visualisiert. Durch das Zusammenwirken der verschiedenen Stilmittel sowie dem sehr heiteren Grundton kann eine beeinträchtigende Wirkung bei Zuschauern ab 16 Jahren ausgeschlossen werden.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Vierter Teil der Vampir- und Actionfilm-Reihe. Die Geschichte spielt in einer US-Großstadt der Zukunft, in der es zum großen Kampf zwischen Vampiren, werwolfartigen Wesen namens "Lykanern" und Menschen gekommen ist. Im Mittelpunkt steht eine Vampirin, die sowohl ihre Tochter als auch ihr gesamtes "Volk" vor der Ausrottung retten muss. Der bildgewaltige Film lässt nie einen Zweifel an seiner Fiktionalität aufkommen. Die zahlreichen Actionszenen beinhalten zwar einige drastische Gewaltakte, doch bewegen diese sich in einem Rahmen, der von Jugendlichen ab 16 Jahren problemlos als genrespezifisch erkannt und ohne nachhaltige Beeinträchtigung verarbeitet werden können. Hinzu kommt, dass die Kämpfe in der Regel zwischen nicht-menschlichen Wesen stattfinden, Notwehr-Situationen überwiegen und tödlich Verletzte zum Teil durch magische Eingriffe sofort wieder genesen. Auch ist die Dramaturgie von einem klaren Gut-Böse-Schema sowie einer positiven Moral geprägt, sodass eine ethische Desorientierung ebenfalls ausgeschlossen werden kann.
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 16 freigegeben, feiertagsfrei
Actionthriller über einen amerikanischen Wissenschaftler, der in Berlin nach einem Unfall in eine bizarre Situation gerät: ein Fremder hat seine Identität angenommen und Profikiller trachten ihm nach dem Leben. Der Film beinhaltet eine Reihe bildgewaltiger Actionszenen, die aber stets von entspannenden Ruhephasen abgelöst werden; eine emotionale Überforderung steht bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren daher nicht zu befürchten. Vereinzelt kommt es zu Szenen massiver körperlicher Gewalt, bei denen jedoch auf eine detaillierte Darstellung von Gewalteinwirkung weitgehend verzichtet wird. Darüber hinaus ist die Geschichte klar im Genre des Actionthrillers und damit fernab der Lebenswelt Jugendlicher verortet. Dies ermöglicht 12-jährigen eine zusätzliche Distanzierung vom Geschehen und beugt einer nachhaltigen emotionalen Beeinträchtigung vor.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Der Actionthriller um einen außer Kontrolle geratenen Zug und den Versuch, ihn zu stoppen, wird von positiven Identifikationsfiguren getragen und kontrastiert seine Spannungselemente immer wieder mit entlastenden Passagen. Für Jugendliche ab 12 Jahren sind auch die Actionszenen nicht überfordernd, da sie stets nachvollziehbar bleiben und in den Kontext von Mut und Solidarität eingebettet sind.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
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Drama über einen Bankmanager, der eine Affäre mit der Frau eines seiner Untergebenen beginnt. Um freie Bahn zu haben, versetzt er den Ehemann auf einen gefährlichen Posten nach Indonesien. Der Film enthält mehrere dezent inszenierte erotische Szenen, vereinzelt kommt es zu Darstellungen von Drogenkonsum. Diese Situationen sind jedoch in einer Weise inszeniert, die auf Jugendliche ab 12 Jahren weder eine emotional belastende noch eine moralisch desorientierende Wirkung haben.
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
FSK ab 12 freigegeben, feiertagsfrei
Komödie über einen arroganten Macho, der an Frauen nur interessiert ist, wenn er Sex mit ihnen haben kann. Eines Tages gerät er in eine Parallelwelt, in der ausschließlich Frauen existieren. Sein bisheriges Weltbild wird auf eine schwere Probe gestellt. Die Inszenierung dieser parabelhaften Geschichte ist rasant und auf ein erwachsenes Publikum zugeschnitten, kann aber von 12-Jährigen ohne Überforderung nachvollzogen werden. 12-Jährige sind auch in der Lage, mit dem teilweise derben Sprachgebrauch und einigen dramatischen Szenen umzugehen, die jeweils dramaturgische Funktionen erfüllen und nicht selbstzweckhaft inszeniert sind. Aufgrund der ausgestellten Künstlichkeit der Geschichte und des Humors kann sich diese Altersgruppe jederzeit ausreichend distanzieren.
FSK a
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