Freigabebegründung
Die Unsichtbare, D 2011
Entwicklungsdrama über eine 21-jährige, die trotz ihres sehr unsicheren Auftretens für die Hauptrolle in einem Theaterstück engagiert wird. Von ihrem Regisseur gefordert und gefördert, beginnt sie, eine Art alter ego zu entwickeln, das Männer verführt und zu Hause die Aufmerksamkeit der Mutter und der behinderten, stets umsorgten Schwester einfordert. Der Film stellt auf Grund seiner hohen Emotionalität und dem dramatischen Verlauf der Geschichte für 12-jährige sicher eine Herausforderung dar. Eine Überforderung kann gleichwohl ausgeschlossen werden: Die Ansiedlung der Geschichte in der künstlichen Welt des Theaters bietet Distanzierungsmöglichkeiten und auch der Suizidversuch der Protagonistin ist für diese Altersgruppe klar als Hilferuf erkennbar und hat keinerlei Vorbildfunktion im Sinne einer Problemlösung. Der insgesamt lebensbejahende Grundton der Erzählung federt die Dramatik einzelner Szenen ebenfalls weiter ab.Aktuelle Freigabebegründungen
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