Freigabebegründung
Bad Sitter, USA 2011
Die slapstickhafte Komödie erzählt mit Elementen des Gangsterfilms von einem tollpatschigen jungen Mann, der bei der Aufgabe, die Nachbarskinder zu hüten, mit ihnen in ein wildes Abenteuer um Drogen, Geld und Kriminelle schliddert. Die Inszenierung spielt ironisch mit vertrauten Klischees und macht jederzeit die fiktionale Überzeichnung von Figuren und Handlung transparent. Dramatische und Gefahren-Situationen werden dabei stets schnell wieder von entlastenden Szenen abgelöst. Obwohl die Sprache viele derbe und sexualisierte Elemente enthält, werden diese eher negativen Figuren zugeordnet und nicht als nachahmenswert präsentiert, zudem haben sie keinerlei Entsprechung auf der stets dezent gehaltenen Bildebene. Da der Film auch eine eindeutig positive Entwicklung seiner Figuren - sowohl des Babysitters als auch der Kinder – hin zu Selbstbestimmung und Verantwortung zeichnet, birgt er bereits für 12-Jährige nicht die Gefahr einer Desorientierung.Aktuelle Freigabebegründungen
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