Medienkompetenz und Jugendschutz III
Projekt 16: Wie beurteilen Jugendliche Gewalt im Film?
200 Jugendliche im Alter von 16 bis 18 Jahren aus
allen Schulformen schlüpften in der FSK in die Expertenrolle zum Thema Gewalt im
Film. Sie sahen die Kinofilme „300“, „Vier Brüder“ und „Chiko“, Genrefilme mit
unterschiedlichen Gewaltthemen und -visualisierungen. Ihre Expertenrolle
umfasste zwei Perspektiven: Wie wirkt das Gesehene auf mich? – Wie wirkt das
Gesehene auf andere? Die Schülerinnen und Schüler nahmen die Filme, die zwischen
einer Jugend- bzw. Erwachsenenfreigabe lagen, kritisch unter die Lupe.
Die gewonnenen Erkenntnisse, wie jugendliche Mädchen
und Jungen Gewalt in Filmen aufnehmen, verarbeiten und Wirkungsrisiken
formulieren, werden mit der Arbeit der plural besetzten FSK-Ausschüsse
konfrontiert. Kommen die Jugendlichen zu den gleichen Altersfreigaben wie die
Ausschüsse in der FSK?
Mit großem Engagement und
Interesse beteiligten sich die Jugendlichen an „Projekt 16“. Diese für
Heterogenität und Meinungsvielfalt stehende Altersgruppe gewährte dem
Projektteam direkten Einblick in den individuellen Umgang mit Filmen und
jugendschutzrelevanten Inhalten sowie ihre Haltung zum Jugendmedienschutz.
Die Broschüre Auf 84 Seiten werden alle Module
des Projekt 16 ausführlich dokumentiert. PDF-Download (5,7
MB)
Die DVD Die DVD
ergänzt die Broschüre inhaltlich und gibt einen atmosphärischen Einblick in den
Verlauf des Projekts. Die Jugendlichen, die an dem Projekt teilnahmen, sind hier
zu sehen und zu hören. Broschüre und DVD bestellen (kostenlos)
Initiatoren des Projekts sind das Ministerium für
Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur Rheinland-Pfalz und die Freiwillige
Selbstkontrolle der Filmwirtschaft GmbH in Wiesbaden. Wissenschaftlich begleitet
wurde „Projekt 16“ von Professor Dr. Dr. Burkhard Fuhs von der Universität
Erfurt.
Ansprechpartner für weitere
Informationen Birgit Goehlnich Ständiger
Vertreter der Obersten Landesjugendbehörden bei der FSK GmbH 0611 77891 22
(Sekretariat), E-Mail | | |