Aufgaben & Strukturen2022-03-28T13:07:42+02:00

Aufgaben und Strukturen

SPIO Geschichte

Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) wurde 1923 in Berlin als Dachverband der Produktions-, Verleih- und Kinowirtschaft gegründet. Nach der Verstaatlichung der Filmwirtschaft durch die Nationalsozialisten und der Auflösung des Verbandes 1933 wurde die SPIO 1950 in Wiesbaden neu gegründet. Heute vertritt sie 17 Berufsverbände der deutschen Film-, Fernseh- und Videowirtschaft, die insgesamt über 1.100 Mitgliedsfirmen repräsentieren.

Als Trägerin der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft (FSK) unterhält die SPIO die älteste Selbstkontrolleinrichtung Deutschlands. Die Alterskennzeichnungen für Filme und digitale Bildträger stellen den gesetzlichen Jugendschutz sicher.
Zu den Aufgaben der SPIO gehören neben film- und medienpolitischer Interessenwahrnehmung auch Servicefunktionen für ihre Mitglieder. Die Mitglieder von SPIO-Mitgliedsverbänden können sich über die SPIO bei den Internationalen Filmfestspielen Berlin akkreditieren. Zu den Serviceleistungen der SPIO gehören außerdem das Titelregister sowie umfangreiche statistische Auswertungen. Juristische Gutachten zu Filmen können einer Juristenkommission in Auftrag gegeben werden. Eine Tochtergesellschaft der SPIO, die S.M.S. SPIO Management Service GmbH, nimmt administrative Aufgaben wahr und führt Verwaltungsdienstleistungen für andere Institutionen durch.

Die SPIO ist Veranstalter des jährlich stattfindenden Deutschen Filmballs.

Kulturelles Engagement

Von Anfang an hat die SPIO sich auch kulturell engagiert. Seit 1950 zählt sie zu den Hauptträgern des damals neu gegründeten Deutschen Instituts für Filmkunde e. V. – heute DFF – Deutsches Filminstitut und Filmmuseum. Sie ist Gründerin der Friedrich-Wilhelm-Murnau Stiftung, welche die Aufgaben wahrnimmt, einen Großteil des „Filmkulturellen Erbes“ Deutschlands zu sichern, zu erhalten, zu restaurieren, zu rekonstruieren und der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Deutsche Filmkünstlernothilfe

1949 hat die SPIO die Deutsche Filmkünstlernothilfe ins Leben gerufen, die als spendenfinanzierte, mildtätige Stiftung hilft, notleidende Filmschaffende zu unterstützen.

SPIO Büro Berlin

Am 1. Juli 2012 hat die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) ein Büro in Berlin eröffnet. Das SPIO büro Berlin koordiniert die Arbeit des Dachverbandes zu wichtigen, die gesamte Branche betreffende ökonomischen, rechtlichen und politischen Fragen. Die SPIO nimmt Stellung zu Gesetzesvorhaben und vertritt ihre Position im öffentlichen sowie politischen Raum. Sie engagiert sich für den Schutz des geistigen Eigentums und des Urheberrechts und leistet einen wichtigen Beitrag zum Jugendmedienschutz.

Den SPIO Politik Newsletter können Sie hier abonnieren.

Die Mitarbeiter*innen des Hauptstadtbüros erreichen Sie hier

Kontakt:

Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V.
Kantstraße 150
10623 Berlin
Telefon: +49 30-257944-50
spio-berlin@spio.de

Beauftragter der SPIO

Rechtsanwalt Heiko Wiese betreut die Themen Urheberrecht und Jugendmedienschutz als Beauftragter der SPIO.

SPIO Hauptstadtbüro
Kantstraße 150
10623 Berlin

wiese@spio.de
Telefon: 030-257944-53
Telefax: 030-257944-51

»Wir schaffen Filme, wir handeln Filme, wir sehen Filme. Deutschland ist ein Kinoland.«