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Kinostart am 17.08.2017

Bigfoot Junior, B/F 2017 Filmplakat: Bigfoot Junior
Animationsfilm über einen Jungen, der das Rätsel seines verschollenen Vaters lösen will und bei seiner abenteuerlichen Reise in die Wildnis herausfindet, dass dieser der legendäre Bigfoot ist. Der Film ist einfühlsam erzählt, er bietet in dem jungen Außenseiter, der durch seine Erfahrungen an Stärke und Selbstbewusstsein gewinnt, eine positive Identifikationsfigur für Kinder. Zwar können die teils düstere Atmosphäre und einige Spannungsszenen Kinder unter 6 Jahren ängstigen, doch ab 6-Jährige sind in der Lage, mit diesen Aspekten umzugehen. Da stets ruhige Passagen die spannenden ablösen, viele märchenhafte Elemente der Geschichte für Distanzierungsmöglichkeiten sorgen sowie die positive Grundhaltung und das versöhnliche Ende emotional entlasten, können Kinder im Grundschulalter den Film ohne Überforderung verarbeiten.
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Bullyparade - Der Film, D 2017 Filmplakat: Bullyparade - Der Film
Komödie nach der gleichnamigen Comedy-Show: In fünf Episoden erleben Figuren der Sendung (u.a. Winnetou und Kaiserin Lissi) unterschiedliche Abenteuer. Der Film ist bunt, hell und freundlich gestaltet. Kinder ab 6 Jahren haben kein Problem, den klamaukigen Humor zu verstehen. Sehr vereinzelt gibt es leichte Spannungsszenen, aber auch diese bewegen sich in einem Rahmen, der Grundschulkinder in keiner Weise überfordert.
FSK ab 6 FSK ab 6 freigegeben

Ein Sack voll Murmeln, F 2017 Filmplakat: Ein Sack voll Murmeln
Im Jahr 1941 spielendes Drama über zwei jüdische Jungen, die aus dem besetzten Paris fliehen. Sie wollen nach Südfrankreich gelangen, um dort (hoffentlich) ihre Eltern zu treffen. Der Film enthält einige dramatische und bedrohliche Szenen, bei denen es auch zu Gewalt und Tötungen kommt (z.B. Erschießung flüchtender Juden und eines Widerstandskämpfers; Misshandlung der Jungen bei einem Verhör). Die Gewalthandlungen werden dabei aber nicht detailliert gezeigt. Auch kann bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren von einem historischen Grundwissen ausgegangen werden, sodass sie die Szenen angemessen einordnen und verarbeiten können. Darüber hinaus tragen der Mut und der Einfallsreichtum der beiden Protagonisten, die positive Botschaft vom Zusammenhalt der Familie sowie das harmonische Ende zur Entlastung bei.
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Gelobt sei der kleine Betrüger, D/JOR/NL 2016 Filmplakat: Gelobt sei der kleine Betrüger
Tragikomödie über einen Kleinunternehmer in Jordanien, der wegen Betrugs ins Gefängnis muss und wider Erwarten das Leben dort regelrecht zu genießen beginnt. Der Film schildert das Alltagsleben im Gefängnis und die Charaktere der Insassen ruhig und unaufgeregt, mit Sympathie, jedoch ohne kriminelles Tun zu verharmlosen. Konflikte werden meist schnell wieder entschärft. Lediglich einzelne Traumsequenzen mit beklemmenden Bildern können Kinder im Vorschulalter irritieren und überfordern, doch bereits 6-Jährige sind in der Lage, diese als irreal zu entschlüsseln und sich ausreichend zu distanzieren. Auch wenn sich ihnen zahlreiche Aspekte des Films noch nicht erschließen dürften, birgt er doch keine Inhalte, die Kinder im Grundschulalter beeinträchtigen können.
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Table 19 - Liebe ist fehl am Platz, USA 2016 Filmplakat: Table 19 - Liebe ist fehl am Platz
Tragikomödie um eine Hochzeitsfeier, bei der sich am Tisch 19 die eigentlich unerwünschten Außenseiter wiederfinden – was zu einigen überraschenden Erkenntnissen und Entwicklungen führt. Der Film ist überwiegend ruhig und in leicht melancholischer Atmosphäre erzählt. In eingängigen Typisierungen und zugespitzten Dialogen konzentriert er sich auf seine sympathisch gezeichneten Außenseiter-Protagonisten. Obwohl sich die Konflikte wie der Humor dabei um Erwachsenen-Themen drehen und Kinder nur wenige Anknüpfungspunkte finden dürften, birgt die Inszenierung keine Elemente, die Kinder beeinträchtigen können. Die letztlich positive, harmonische Grundstimmung inklusive Happy End sorgt für ausreichend emotionalen Halt, sodass selbst Kinder im Vorschulalter den Film problemlos verarbeiten können.
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The Promise – Die Erinnerung bleibt, USA/E 2016 Filmplakat: The Promise – Die Erinnerung bleibt
Das Historiendrama erzählt von einer Dreiecksbeziehung vor dem Hintergrund des Völkermords an den Armeniern in der Türkei im Jahr 1914. Dabei verzahnt der Film kammerspielartige, dialogkonzentrierte Passagen mit bildgewaltigem Zeitkolorit und dramatischen Darstellungen der kriegerischen und mörderischen Ereignisse. Gut und Böse sind klar unterschieden. Einzelne Darstellungen sind relativ drastisch und können Kinder unter 12 Jahren emotional überfordern, doch bereits 12-Jährige können sie in den historischen Kontext einordnen und verarbeiten. Auch wenn sich ihnen nicht alle Aspekte der Geschichte erschließen dürften, finden sie im historischen Setting und in den ruhigen Passagen ausreichend Entlastung, um sich mit dem Thema auseinanderzusetzen. Auch die klare moralische und mitfühlende Position des Films bietet genug emotionalen Halt, dass 12-Jährige ihn ohne Beeinträchtigung verarbeiten können.
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Tigermilch, D 2017 Filmplakat: Tigermilch
Jugenddrama über zwei 14-jährige Freundinnen aus einem Berliner Problembezirk: Eine Deutsche und eine Irakerin, deren Familie die Abschiebung droht. Als die beiden während ihrer ereignisreichen Sommerferien Zeuginnen eines Ehrenmordes werden, stellt das ihre Freundschaft auf eine Zerreißprobe. Insgesamt stellt der Film eine Herausforderung für Zuschauer ab 12 Jahren dar, von einer Überforderung ist aber nicht auszugehen. Die ernsten Themen werden auf anspruchsvolle und in keiner Hinsicht reißerische Weise dargestellt. Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind fähig, der Geschichte zu folgen und die verschiedenen Konflikte und Milieus angemessen einzuordnen. Auch das teilweise fragwürdige Verhalten der beiden Hauptfiguren (z.B. wenn sie sich prostituieren) kann von Zuschauern ab 12 Jahren kritisch hinterfragt werden. Gleiches gilt für den Konsum von Alkohol und Marihuana, der zwar teilweise verharmlost, aber nicht verherrlicht wird.
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Träum was Schönes - Fai Bei Sogni, I 2016 Filmplakat: Träum was Schönes - Fai Bei Sogni
Drama über einen Mann, der mit neun Jahren seine Mutter verlor. Traumatisiert von diesem Verlust ist er unfähig, Beziehungen einzugehen. Mit Hilfe einer Frau gelingt es ihm, seine Vergangenheit aufzuarbeiten. Der Film ist ruhig erzählt und behandelt ernste Themen wie Tod, Trauer und Selbstfindung. Dabei kommt es auch zu emotional eindringlicheren Szenen (z.B. der Tod der Mutter sowie Alpträume und Panikattacken des Sohnes im Erwachsenenalter). Kinder ab 12 Jahren sind auf Grund ihres psychosozialen Entwicklungsstands fähig, sich mit den Themen des Films auseinanderzusetzen. Dementsprechend können sie auch die intensiveren Szenen in den Kontext der Gesamthandlung einordnen und sie angemessen verarbeiten.
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Kinostart am 10.08.2017

DALIDA, F 2017 Filmplakat: DALIDA
Filmbiografie über das Leben der italienischen Sängerin Dalida, die durch ihre Lieder zu Weltruhm kam, sich aber im Jahr 1987 das Leben nahm. Der opulent gestaltete Film zeigt die enormen Erfolge und die umjubelten Auftritte Dalidas, thematisiert aber auch ihre seelischen Probleme (Einsamkeit, Hoffnungslosigkeit, Schuldgefühle). Es gibt zwei etwas dramatischere Szenen (ein angedeuteter Selbstmord und eine Szene mit Beziehungsgewalt), die aber kurz gehalten sind und auf ab 12-Jährige keine nachhaltig belastende Wirkung haben. Auf Grund ihres psychosozialen und kognitiven Entwicklungsstands sind Kinder ab 12 Jahren problemlos fähig, die Konflikte in den Gesamtkontext der Geschichte einzuordnen und angemessen zu verarbeiten.
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Der Dunkle Turm, USA 2017 Filmplakat: Der Dunkle Turm
Fantasy-Abenteuerfilm nach der Romanreihe von Stephen King: Im Mittelpunkt stehen ein elfjähriger Junge und ein geheimnisvoller Revolverheld, die in einer Parallelwelt den "dunklen Turm" retten müssen, um die Menschheit vor dem Untergang zu bewahren. Der Film ist bildgewaltig inszeniert und enthält eine Reihe von Actionszenen, bei denen der "Revolverheld" auch zahlreiche Bösewichte tötet. Die Tötungen werden jedoch nicht übermäßig ausgespielt und sind meistens nicht im Detail zu sehen. Für Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren sind die Geschehnisse und speziell die choreographierten Actionszenen als irreal und realitätsfern erkennbar. Dadurch können sie eine emotionale Distanz bewahren und die Kampfszenen angemessen verarbeiten.
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Der Stern von Indien, GB/IND 2017 Filmplakat: Der Stern von Indien
Das Historiendrama erzählt vom Weg Indiens in die Unabhängigkeit und dem damit verbundenen, teils grausamen Chaos. Im Mittelpunkt steht eine Liebesgeschichte zwischen einem Hindu und einer Muslima. Der Film ist überwiegend ruhig und episch erzählt, der historische und politische Kontext wird ausführlich vermittelt. Dabei dreht sich die Handlung um Themen wie Demokratie, Flüchtlinge, Frieden und Freiheit. Auch gewalthaltige Ereignisse werden meist über Dialoge geschildert, lediglich Archiv-Nachrichtenbilder zeigen diese im Bild. Diese Passagen können zwar Kinder im Vorschulalter ängstigen, doch bereits 6-Jährige sind aufgrund der deutlichen Historizität der Bilder in der Lage, sich ausreichend zu distanzieren. Auch zum übrigen Geschehen kann diese Altersgruppe aufgrund des historischen Settings fernab ihrer Lebensrealität ausreichend Distanz aufbauen. Zudem bieten harmonische Szenen und der gute Ausgang der Liebesgeschichte emotionale Entlastung. Eine Beeinträchtigung ist für Kinder im Grundschulalter nicht zu befürchten.
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Der Wein und der Wind, F 2017 Filmplakat: Der Wein und der Wind
Familiengeschichte über drei Geschwister, die von ihrem Vater ein Weingut erben. Um das vor dem Ruin stehende Familienunternehmen zu retten, müssen sie jedoch ihre Geschwisterkonflikte lösen. Der Film ist ruhig erzählt und enthält keine dramatischen Szenen, die kleine Kinder ängstigen oder nachhaltig irritieren könnten. Die Streitigkeiten der Geschwister sind stets von Respekt geprägt – es gibt kein belastendes Schreien oder aggressive Gesten. Zudem kommt es immer zu einer Versöhnung oder einem Kompromiss. Die insgesamt helle, freundliche und auch fröhliche Grundatmosphäre trägt ebenfalls dazu bei, dass Kinder im Vorschulalter nicht überfordert oder emotional belastet werden. Zwar werden kleine Kinder die Geschichte kaum nachvollziehen können, eine Beeinträchtigung ist aber in keiner Weise zu befürchten.
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Digimon Adventure tri. Chapter 3 - Confession, J 2016 Filmplakat: Digimon Adventure tri. Chapter 3 - Confession
Die Fortsetzung der Animationsfilmreihe erzählt vom Kampf der menschlichen, jugendlichen „Digiritter“ an der Seite ihrer digitalen Freunde „Digimons“ gegen bösartige infizierte Digimons, die die digitale wie die reale Welt gefährden. In der bunten, actionreichen Handlung werden Themen wie Freundschaft, Ehrlichkeit und Umgang mit Konflikten behandelt. Gut und Böse sind klar unterschieden, und auch einem sehr jungen Publikum erschließt sich jederzeit die Fiktionalität der Geschichte. So können zwar Kinder im Vorschulalter von einzelnen martialischen Actionszenen und den verschiedenen Handlungsebenen überfordert werden. Bereits 6-Jährige sind aber in der Lage, diese Elemente in den märchenhaften Kontext einzuordnen. Ihnen bieten ruhige, harmonische Passagen, der Humor sowie die Betonung positiver Werte ausreichend Entlastung, sodass für sie keinerlei Beeinträchtigung zu befürchten ist.
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Heartbeats, USA 2017 Filmplakat: Heartbeats
Musikfilm über eine junge amerikanische Tänzerin, die auf einer Indienreise mit ihrer Familie die Bekanntschaft eines tanzbegeisterten Inders macht und sich in ihn verliebt. Die Geschichte ist in bunten Bildern und positiver Atmosphäre, mit sehr viel Musik und Tanz erzählt. Einfühlsam werden die unterschiedlichen Lebenswelten der Protagonisten geschildert. Im überwiegend ruhigen Erzählfluss werden Konflikte konstruktiv und letztlich harmonisch aufgelöst, die wenigen dramatischeren Szenen werden zuverlässig durch entlastende Passagen abgelöst. Da die Inszenierung keine drastischen Elemente birgt und auch die Sprache dezent ist, können bereits Kinder im Vorschulalter den Film problemlos verarbeiten, obwohl sie selbstverständlich viele Aspekte noch nicht verstehen.
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Helle Nächte, D 2017 Filmplakat: Helle Nächte
Vater-Sohn-Geschichte über einen Berliner Ingenieur, der mit seinem entfremdeten Sohn nach Norwegen reist, um den Nachlass des Großvaters zu verwalten, der dort lebte. Im Lauf der Reise kommt es allmählich zu einer Annäherung zwischen Vater und Sohn. Die Geschichte ist sehr langsam und ruhig erzählt; es gibt nur wenige, sparsame Dialoge. Die Anspannung zwischen Vater und Sohn ist zwar spürbar, wirkt aber nicht bedrohlich oder verunsichernd. Es gibt auch keine dramatischen Streitszenen, die Kinder im Vorschulalter ängstigen könnten. Die zahlreichen Aufnahmen der unberührten norwegischen Natur sowie das versöhnliche Ende tragen darüber hinaus zur Entspannung bei.
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Lucky Loser - Ein Sommer in der Bredouille, D 2017 Filmplakat: Lucky Loser - Ein Sommer in der Bredouille
Komödie über einen Mann, der nach neun Jahren Trennung immer noch an seiner Ex-Frau hängt. Als die gemeinsame Tochter zu ihm ziehen will und er sie mangels Wohnung auf einen Campingplatz einlädt, kommt es zur turbulenten Familienzusammenführung. Die Geschichte konzentriert sich auf die sympathisch gezeichneten Figuren sowie die starke Vater-Tochter-Beziehung und ist mit zahlreichen genretypischen Elementen und viel Situationskomik erzählt. Die Grundstimmung ist dabei stets positiv, Konflikte werden friedlich gelöst. Die wenigen dramatischen Ereignisse sind kurz dargestellt und gut in den harmonischen Kontext eingebettet. Auch das Thema Sexualität wird zwar offen angesprochen, doch so dezent inszeniert und verbalisiert, dass keinerlei Irritationen zu befürchten sind. So sind bereits Kinder im Vorschulalter in der Lage, den Film problemlos zu verarbeiten.
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Problemos - Alle tot. Wir nicht., F 2017 Filmplakat: Problemos - Alle tot. Wir nicht.
Satirische Komödie über eine französische Familie, die ihre Ferien in einer Öko-Kommune verbringt. Als eine Pandemie die gesamte Menschheit auszurotten scheint, sehen die Kommunarden die Chance, ihre Vorstellungen von einem freien Leben umzusetzen. Aber es gibt auch andere Überlebende... Ab 12-Jährige haben kein Problem, den Film als überspitzte Komödie zu erkennen und sämtliche Geschehnisse entsprechend einzuordnen. Dazu gehören auch Streitigkeiten und sehr vereinzelte makabre Szenen (z.B. ein kurz zu sehender aufgespießter Kopf). Durch die parodistischen und satirischen Überzeichnungen bleibt der absurd-komödiantische Grundton für ab 12-Jährige stets deutlich. Überforderungen oder gar Ängstigungen stehen daher nicht zu befürchten.
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