Filmpolitik

Filme schaffen, Filme handeln, Filme sehen – die Grundlagen der Wertschöpfungskette Film sind in Deutschland und Europa in vielen Politikbereichen verankert. Im SPIO Hauptstadtbüro steuert und organisiert die SPIO die Interessenvertretung der filmwirtschaftlichen Verbände, in denen rund 1.100 Filmunternehmen organisiert sind. Ihr Ziel ist es, den deutschen Film in seiner Vielfalt, Qualität und internationalen Wahrnehmung zu stärken und seine Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschafts- und Kulturgut zu sichern. Themenschwerpunkte bilden dabei das Urheberrecht, die Medien- und Netzregulierung, die Filmförderung und internationale Handelsabkommen.

Ansprechpartner für die politische Arbeit der SPIO im Hauptstadtbüro sind der hauptamtliche SPIO Präsident Alfred Holighaus, Heiko Wiese (Beauftragter der SPIO), Julia Piaseczny (Referentin European Affairs) und Carolin Lindenmaier (Politische Referentin).

Die SPIO setzt sich dafür ein, dass der aus dem Urheberrecht abgeleitete Anspruch auf eine faire Vergütung für Filme in allen Medienformen erhalten bleibt und in der Praxis durchsetzbar ist.
Damit die deutsche Filmwirtschaft weiterhin Vielfalt und Qualität anbieten kann und ein attraktiver Arbeitsmarkt für tausende kreative und technikaffine Köpfe bleibt, setzt sich die SPIO für effiziente und für den Filmstandort Deutschland angemessen hohe Fördermittel ein.
Die SPIO setzt sich dafür ein, dass die klein- und mittelständischen Unternehmen der deutschen Filmwirtschaft am weltumspannenden digitalen Markt unter fairen Rahmenbedingungen teilnehmen können und so die Vielfalt des deutschen Filmmarkts auch in digitalen Angeboten sicht- und nutzbar ist.
Die SPIO setzt sich dafür ein, dass die Mitgliedsstaaten der EU die Regulierungshoheit über ihre Kulturgüter behalten. Internationale Freihandelsabkommen wie das TTIP dürfen den Handlungsspielraum des deutschen und europäischen Gesetzgebers nicht einschränken, die Vielfalt der kulturellen Ausdruckformen zu schützen und zu fördern.
Jährlich investieren die Unternehmen der deutschen Film- und Videowirtschaft allein drei Millionen Euro in die Prüfungen der FSK, der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft. Die Altersfreigaben der FSK bieten Kinos, dem Handel, Eltern und Lehrern eine rechtssichere Einordnung der Filme nach den Regelungen des Jugendschutzgesetzes.
Hier finden Sie alle Stellungnahmen der SPIO zu filmpolitischen Themen der letzten Jahre.
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