Filmstatistik

Filmbesuch deutscher Langfilme 1946 bis 2016.
Die Zahl der deutschen Spielfilm-Erstaufführungen im Kino ist im Jahr 2016 mit 166 gegenüber 2015 (145) wieder deutlich angestiegen. Diese Zahl ist innerhalb der letzten 10 Jahre stark angewachsen: 2007 wurden lediglich 122 Spielfilme erstaufgeführt.
Im Jahr 2016 wurden in deutschen Kinos 655 Langfilme, davon 517 Spielfilme und 138 Dokumentarfilme erstaufgeführt. Das sind 36 Spielfilme mehr als 2015 (481). Von insgesamt 517 erstaufgeführten Spielfilmen kamen 166 aus den Deutschland (32%) gefolgt von 151 US-Filmen (29%), 39 französischen (8%), 29 türkischen Filmen (6%) und 19 britischen (4%).
Die Anzahl der Kinos stieg um 6 Kinos von 1.648 in 2015 auf 1.654 in 2016 um 0,3%. 4.739 Leinwände waren 2016 in Betrieb, 47 mehr als 2015. Die Zahl der Kinostandorte lag 2016 bei 891, einem weniger als das Jahr zuvor.
Der Gesamtumsatz 2016 im Videomarkt betrug 1,77 Milliarden € (-3% gegenüber 2015: 1,83 Milliarden €). Durch den Verkauf von Bildträgern und EST* wurden 1,22 Milliarden € erwirtschaftet (-9% gegenüber 2015: 1,35 Milliarden €). Im Durchschnitt kostete eine DVD 11,84 €, (24 Cent mehr als 2015), eine Blu-ray Disc 14,84 € (30 Cent mehrals 2015).
2016 wurden insgesamt 619.484 Minuten Filmmaterial geprüft. Das entspricht 1,2 Jahren Filme ohne Unterbrechung. Es gab 10.614 Freigaben. Die FSK hat 537 Kinofilme sowie 1.172 Filme auf DVD und Blu-ray in Ausschüssen gekennzeichnet. Die häufigste Alterskennzeichnung erfolgte in der Altersklasse "freigegeben ab 12 Jahren" mit 44% bei Kinofilmen und 38% bei Videofilmen. 1,3% aller Kinofilme und 9,0% aller Videofilme erhielten das Kennzeichen "Keine Jugendfreigabe".
Gegenüber 2007 ist die Anzahl der Kinofilm-Premieren in 2016 um 25% zurück gegangen. Von 2016 auf 2015 fiel sie um 6% von 540 auf 507. Die Anzahl der Sendetermine 2016 lag bei 10.021, das sind 21% weniger als 2007 (12.748).