Gemeinsam mit 14 weiteren Verbänden der Kultur- und Kreativwirtschaft initiierte die SPIO die Koalition der Kultur- und Kreativwirtschaft in Deutschland (k3d). Das offene Bündnis von führenden privatwirtschaftlichen Interessen­vertretungen versteht sich als Sprachrohr gegenüber der Politik auf Bundes-, Länder- und EU-Ebene und soll kompetenter Dialogpartner und Impulsgeber für die gemeinsamen Interessen der Branche sein.

Im Rahmen eines Pressegesprächs pochte das Verbändebündnis nun anlässlich der derzeitigen Koalitionsverhandlungen auf die zentrale Forderung: „Schaffung einer exponierten Zuständigkeit für die KKW in der nächsten Bundesregierung, die nicht von einem Ministerium an ein anderes verweist, sondern Kräfte bündelt und katalysiert sowie die Koordination auf Länder- und Europa-Ebene sicherstellt.“

Die vollständigen k3d-Forderungen finden Sie hier.

SPIO-Präsident Christian Sommer: „Die Wirtschaftskraft der Kultur- und Kreativwirtschaft wird trotz der harten Pandemie-Einschnitte weiter wachsen. Insbesondere in der Filmwirtschaft ist das Potenzial gewaltig. Um dieses zu heben, müssen die richtigen Rahmenbedingungen gesetzt und zuallererst eine kompetente Anlaufstelle innerhalb der neuen Bundesregierung geschaffen werden. Weil wir gemeinsam mehr für unsere Zukunftsbranche erreichen, haben wir uns in der Koalition der Kultur- und Kreativwirtschaft zusammengeschlossen.“

Hintergrund

Die Initiative k3d ist getragen von dem Verständnis, sich auch mit anderen Marktteilnehmern auszutauschen und damit situationsabhängig die Sicht der Branchenakteure in ihrer Gesamtheit zu reflektieren. Sie hat keine feste Verbandsstruktur. Vielmehr werden gemeinsame Themen gemeinschaftlich nach außen getragen, wobei jeder Verband dabei vorrangig die Interessen seiner Mitglieder vertritt und für diese spricht.

Im Interview mit medienpolitik.net erläutern Daniela Beaujean, Geschäftsführerin des Verbandes Privater Medien (VAUNET) und Dr. Florian Drücke, Geschäftsführer des Bundesverbandes Musikindustrie, die Ziele und Entstehung von k3d.

Bereits im Sommer stellte sich das Bündnis im Rahmen der Werkstatt der Zukunft des German Fashion Councils vor. EU-Kommissionspräsidentin Ursula Von der Leyen lobte die Initiative in Ihrer Eröffnungsrede: „The New European Bauhaus wants to bridge culture, crafts and technology. It aims to match innovation with arts. The new alliance you just created – k3d – is the perfect example of this approach. Only if we all work and create together we will be able to achive the overall goal of the New European Bauhaus.“

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