Nach der Absage 2021 und 2022 wird auch die für Januar 2023 geplante Ausgabe des Deutschen Filmballs der Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) nicht stattfinden können. Die SPIO musste sich nach einem intensiven Austausch mit ihren Partnern und Branchenvertreter*innen zu einer erneuten Absage entschließen.

SPIO Präsident Christian Sommer: „Der Deutsche Filmball ist die Traditionsveranstaltung der Deutschen Filmwirtschaft: Der erste Treffpunkt der Filmbranche im Jahr und ein glanzvoller Höhepunkt im Bayerischen Kulturkalender. Um für alle Beteiligten Klarheit zu schaffen und mögliche unnötige Kosten auszuschließen, haben wir uns jetzt zu diesem schweren Schritt entschieden: Wir werden den Filmball 2023 für ein weiteres Jahr aussetzen.

Die SPIO-Mitgliedsverbände haben in enger Abstimmung mit den Filmverleihern und Kinobetrieben unter Abwägung der Sicherheitslage aber auch unter Berücksichtigung der wirtschaftlich noch immer schwierigen Lage der Branche einvernehmlich beschlossen, den nächsten Deutschen Filmball erst am 20. Januar 2024 zu veranstalten. Mit unseren Partnern setzen wir alles daran, den Ball 2024 in neuem Glanz erstrahlen zu lassen.“

SPIO-Geschäftsführer Helmut Poßmann: „Dass der Neustart nach zwei Jahren Pause schwierig geworden wäre, ist uns allen klar. Jetzt erneut absagen zu müssen, bewegt uns sehr und ist schmerzlich, zumal wir alle darauf hingearbeitet haben, mit einem Paukenschlag nach zwei Jahren neu zu starten. Aber der Deutsche Filmball braucht nicht nur einen feierlichen Rahmen ohne Auflagen, er braucht auch Planungssicherheit und die ist derzeit nicht gegeben.“

Spendenaufruf

Der neuerliche Ausfall des Deutschen Filmballs und der damit verbundenen sehr wichtigen Unterstützung der Deutschen Filmkünstlernothilfe (FKN), bedeutet für ein weiteres Jahr einen nicht zu kompensierenden finanziellen Verlust für die FKN. Wenn Sie die wichtige Arbeit der Stiftung unterstützen möchten, können Sie dies in Form einer Spende (FKN Bankverbindung: IBAN: DE12 5109 0000 0001 0633 08, BIC: WIBADE5W) tun.

Artikel BR 24
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