Die Auswirkungen der Pandemie zeigen sich deutlich in den Beschäftigungszahlen: 2020 gab es 39.139 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Filmwirtschaft, 4,8% weniger als im Vorjahr. Im Bereich Herstellung von Filmen, Videofilmen und TV-Programmen gab es einen Beschäftigungsrückgang von 3,2%. Der Bereich Nachbearbeitung und Filmtechnik legte als einziger Bereich um 4,8% zu. Filmverleih und -vertrieb gingen um 10,2% zurück. Die Kinos hatten den stärksten Einbruch von 12,3%, was in direktem Zusammenhang mit den hohen Umsatzeinbußen aufgrund der Kinoschließungen steht.
Noch gravierender sind die Verluste bei den geringfügigen Beschäftigten zu sehen: 2020 gab es 15.868 geringfügig Beschäftige in der Filmwirtschaft, 16,6% weniger als 2019. Die Kinos beschäftigen drei Viertel der geringfügigen Beschäftigten in der Filmwirtschaft.

Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte in der Filmwirtschaft

Weitere Information zu Statistik und Marktforschung in der Filmbranche finden sie unter www.spio.de/statistik

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