15.11.2023 – Anlässlich ihres 100-jährigen Jubiläums hat die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (SPIO) am heutigen Abend Vertreter*innen der Bundesregierung, Mitglieder des Bundestages, Vertreter*innen der Mitgliedsverbände der SPIO, Filmschaffende und Persönlichkeiten der Filmbranche zu einem Festakt in das Berliner Kino Cubix am Alexanderplatz geladen.

In seiner heutigen Festrede sagte Vizekanzler und Bundesminister für Wirtschaft und Klimaschutz Dr. Robert Habeck: „ (…) auch am Wohlstand dieses Landes sind die Kunstschaffenden und Kreativen beteiligt, die eben mit ihrer Arbeit, aufbauend auf der Faszination des Mediums einen großen Beitrag leisten, dass dieses Land ökonomisch stabil dasteht. (…) Und so hoffe ich und wünsche ich Ihnen und uns zum 100-jährigen Geburtstag, dass Sie diesem Auftrag treu bleiben, dass Sie über die Geschichten, die Sie sich und uns und damit der Gesellschaft erzählen, Ihren Beitrag leisten, dass wir als Gesellschaft leidenschaftlich, untergehakt, solidarisch nach vorne gehen. Vielen Dank und Happy Birthday!“

Kulturstaatsministerin Claudia Roth schloss sich an:
„100 Jahre SPIO sind auch 100 Jahre Einsatz für den deutschen Film, der als Spiegel unserer Gesellschaft die Hoffnungen, Träume und Herausforderungen unseres Landes einfängt und dokumentiert. Als erster Dachverband Deutschlands eint die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft seit 1923 die unterschiedlichen Interessen der am Film beteiligten Kräfte – von den Produzenten bis zu den Weltvertrieben. Damit ist die SPIO eine besonders wertvolle Stimme für den Film. Herzlichen Glückwunsch zum 100-jährigen Jubiläum!“

SPIO-Präsident Christian Sommer betonte:
„Wir freuen uns besonders, dass der Bundesminister und die Staatsministerin die Bedeutung der Filmwirtschaft hervorheben. Denn die Filmbranche hat die deutsche Gesellschaft, Kultur und Wirtschaft wesentlich geprägt und tut dies bis heute. Die SPIO bündelt, koordiniert und adressiert als Vertreterin aller Wertschöpfungsstufen der deutschen Filmwirtschaft die wirtschaftlichen Gesamtinteressen der Filmbranche.
Ihr Ziel ist es, den deutschen Film in seiner Vielfalt, Qualität und internationalen Wahrnehmung als Teil der europäischen Filmkultur zu stärken und seine Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschafts- und Kulturgut zu sichern. Innerhalb der Filmbranche ist die SPIO das akzeptierte Forum für den wirtschaftlichen Erfahrungsaustausch und die Artikulation von individuellen Interessen sowie Kompetenzzentrum für Marktdaten und Branchenservices. Gegenüber Politik und Öffentlichkeit ist sie erste Ansprechpartnerin und Kompetenzzentrum für die deutsche Filmwirtschaft.“

Anschließend nahm Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin Maria Schrader mit ihrer Festrede die geladenen Gäste auf eine beeindruckende Zeitreise mit – von den Anfängen der SPIO und ihren Tochterorganisationen bis in die heutige Zeit.

Ein Einblick ins Heute und die Zukunft folgte in der Panel-Diskussion zwischen Juliane de Boer (Geschäftsführerin Filmpalast Gruppe), Corinna Mehner (Geschäftsführerin blue eyes Fiction), Leila Hamid (Vorstandsvorsitzende X-Verleih AG) und Christian Sommer (SPIO Präsident) unter der Moderation von Dominik Porschen über die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen in der Filmwirtschaft.

Das abschließende Get-Together mit Blick auf den Berliner Fernsehturm regte zu interessanten Gesprächen, einer Revue der Filmgeschichte und den Ausblick in die filmische Zukunft an.

Verschiedene Pressematerialien werden unter folgendem Link zugänglich gemacht. 

Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft e.V. (SPIO) vertritt die Interessen der deutschen Filmwirtschaft in den Sparten Filmproduktion, Filmverleih, Filmtheater und Audiovisuelle Medien. Als Dachverband von 16  Berufsverbänden repräsentiert sie mehr als 1.400 Mitgliedsfirmen. Ziel der SPIO ist es, den deutschen Film in seiner Vielfalt, Qualität und internationalen Wahrnehmung zu stärken und seine Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschafts- und Kulturgut zu sichern.

100 Jahre SPIO – Fotogalerie
Video Highlights 100 Jahre SPIO

Rede Bundeswirtschaftsminister
Dr. Robert Habeck

Audiotransskript